Filed under: G8 Gipfel

Lekeitio: Soli-Grüße für die drei von der Autobahn

Unsere Solidarität ist grenzenlos. Grüße an die 3 von der Autobahn!

Our Solidarity has no borders. Greetings to the Comrades from Nuremberg „The 3 from the Highway“!

Die drei sind in Fraknreich inhaftiert. Sie befinden sich in drei verschiedenen Gefängnisen. Weitere Infos folgen.

The three are imprisoned in France. At the moment they are put in three different jails. There will be more Information soon.

Sie wurden auf ihren Weg ins Baskenland, Lekeitio in Frankreich verhaftet.

They were arrested in France on their way to the Basque country, Lekeitio.

Aus dieser Stadt senden wir ihnen viel Kraft und Solidarität!

Out of this town we send them power and solidarity!

Schreibt ihnen an / Write Mails in solidarity to: autobahn3soli@riseup.net

Zuerst veröffentlicht / first published www.redside.tk Stand 24.8. 13 Uhr) deutsch, francais, espanol

 

drucken | 26. August 2019 | Rote Hilfe - OG Nürnberg

Drei junge Leute aus Nürnberg in Frankreich willkürlich festgenommen und per Eilverfahren zu Haft verurteilt

Am Mittwoch, den 21.08.2019 wurden drei junge Menschen aus Nürnberg in Frankreich unter dem Vorwand, eine „gewalttätige Gruppe“ gebildet zu haben und „entsprechende“ Aktionen geplant zu haben, willkürlich in Gewahrsam genommen. Laut Presse gaben die drei an, auf den Weg in den Urlaub zu sein. In einem Schnellprozess wurden sie bereits am Freitagabend verurteilt und in Haft verbracht – in einem Fall zu einer zweimonatigen und in zwei Fällen zu einer dreimonatigen Haftstrafe. Offensichtlich versuchen die französischen Repressionsbehörden hier ein Exempel zu statuieren.

Der Vorfall ist vor dem Hintergrund des in Biarritz stattfindenden G7 Gipfels zu betrachten. Dort tagen derzeit die VertreterInnen der sieben größten westlichen Industrienationen um ihre wirtschaftlichen Interessen gegen die Lohnabhängigen aller Länder durch gemeinsame Absprachen durchzusetzen. Die Folgen ihrer Politik sind wie jeder weiß: imperialistische Kriege, sinkende Löhne, Abbau von Sozialleistungen, ökologische Katastrophen, Flucht und Hunger. (mehr …)

drucken | 24. August 2019 | organisierte autonomie (OA)

Solidarität mit den Drei Gefangenen aus Nürnberg und Solidarität mit der HDP

Heute am 24. August fand in Nürnberg eine erste Solidaritätsaktion für die drei in Frankreich inhaftierten Nürnberger statt. Die Solidaritätsaktion fand im Rahmen einer Aktion des „Bündnis für Frieden in Kurdistan“ statt, das eine Kundgebung angemeldet hatte um gegen die Absetzung von drei BürgermeisterInnen der demokratischen Partei der Völker – HDP zu demonstrieren. Auf der Kundgebung wurde in Redebeiträgen auf die politische Situation in der Türkei aufmerksam gemacht. Am Montag wurden in drei Großstädten im Osten der Türkei die gewählten BürgermeisterInnen abgesetzt und Landesweit über 400 politische AktivistInnen verhaftet. Mit einem Transparent und einem Redebeitrag stellten auf der Kundgebung einige AktivistInnen einen Bezug zwischen den Vorgängen in Kurdistan und der Repression rund um den G7 Gipfel her. Nicht nur in der Türkei werden seit Jahren die Rechte der Bevölkerung abgebaut, auch in Europa entledigt sich der Staat seiner demokratischen Maske. Deutlich wird dies immer wieder auch im Rahmen von Gipfelprotesten. Um die Herrschenden bei ihren Treffen zu schützen wird das Demonstrationsrecht außer Kraft gesetzt und AktivistInnen mit Schnellverfahren zu absurden Haftstrafen verurteilt. All das konnte man vor zwei Jahren beim G20 Gipfel in Hamburg zu Genüge beobachten. Die Entwicklung der Faschisierung ist in der Türkei mit dem Krieg gegen die Bevölkerung in den kurdischen Gebieten und der Absetzung demokratisch gewählter BürgermeisterInnen weiter voran geschritten aber In Deutschland liegen Gesetze wie die neuen Polizei Aufgaben Gesetze und das bayrische Integrationsgesetz zur Anwendung bereit. Auch Frankreich hat im Kampf gegen soziale Bewegungen den Ausnahmezustand in Gesetze gegossen und wendet diese an. Doch in allen Ländern wird sich gegen diese Entwicklung gewehrt. In der Türkei gehen trotz massiver Repression Menschen auf die Straße, in Frankreich trotzen die GipfelgegnerInnen dem massiven Polizeiaufgebot und in Nürnberg demonstrierten heute 50 Menschen gegen die Faschisierung in der Türkei und die Repression in Frankreich. Im Verlauf der heutigen Kundgebung kam es dann auch zu einer Provokation der Polizei welche sich an dem Inhalt eines Transparents gestört hatte und deshalb die Ausweise von mehreren TeilnehmerInnen kontrollierte.

Achtet auf weitere Ankündigungen in den kommenden Tagen auf www.redside.tk Im Folgenden die Rede der organisierten autonomie die auf der Kundgebung gehalten wurde: (mehr …)

drucken | 24. August 2019 | organisierte autonomie (OA)

Nur eine Hölle auf dieser Welt. Einschätzungen zum G20 Gipfel

Nur eine Hölle auf dieser Welt. Einschätzungen zum G20 Gipfel

Erste Einschätzung der Gruppe Prolos aus Nürnberg zum G20 Gipfel. Zuerst erschienen im Autonomie Magazin.

Am 7. und 8. Juli fand in Hamburg der G20-Gipfel statt. Dabei handelte es sich um eine Kampfansage der herrschenden Klasse an den Rest der Welt. Es waren ausschließlich die VertreterInnen der Herrschenden, die da in Hamburg zusammenkamen um über Wohl und Weh der Menschen und des Planeten zu bestimmen. Im Grunde ging es ihnen nur darum ihre ökonomischen Interessen abzustecken, auch wenn sie behaupten, die drängenden Probleme der Menschheit zu verhandeln. Das Ergebnis ist dementsprechend gleich null.

Gegen dieses Treffen gab es von Anfang an Widerstand. Menschen unterschiedlichster Couleur haben sich seit Bekanntwerden auf den Gipfel vorbereitet um die Propagandashow der Herrschenden nicht unwidersprochen zu lassen.

Nachdem einige Gipfel in großen Städten sich zum Fiasko entwickelt hatten, weil der Widerstand immens war, verzogen sich die Herrschenden und ihr Personal in entlegene, hermetisch abgeschirmte Bergdörfer oder abgelegene Weltgegenden um ungestört Hof halten zu können.

Diesmal aber entschieden sie sich wieder bewusst für eine Metropole, nicht zuletzt um medienwirksame Bilder für den Wahlkampf in der BRD zu erzeugen und sicher mit der Einschätzung, jedem Widerstand vernichtend begegnen zu können. Damit hatten sie sich ordentlich verrechnet. (mehr …)

drucken | 17. Juli 2017 | Prolos

„La noche roja“ im November: Die OSZE demaskieren!

Wenn sich am 8. und 9. Dezember 2016 die OSZE (= Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa, engl.: osce) zu ihrem alljährlichen Gipfeltreffen einfindet, wird Hamburg für wenige Tage zum Schauplatz eines ganz besonderen Spektakels.
Für ein quasi unbekanntes Gremium der Imperialisten wird mal eben eine ganze Stadt in den Ausnahmezustand versetzt, komplette Viertel zu Sperrzonen erklärt und neben absurdesten Verboten wie dem von Kindergeburtstagsfeiern für jenen Zeitraum auch mal wieder der Einsatz der Bundeswehr im Inneren diskutiert. Was das alles soll, wofür die OSZE tatsächlich steht und warum wir uns gemeinsam auch noch gegen den G20 Gipfel wehren müssen, schneiden wir mit diesem Flyer kurz an.

Eine ausführlichere Auseinandersetzung in Form einer Ausstellung, sowie leckeres Essen gibt es am Samstag, den 19.11. ab 19
Uhr im Rahmen der allmonatlichen Veranstaltungsreihe „La noche roja“ (jeder 3. Sa im Monat) im Stadtteilladen Schwarze Katze in Gostenhof.

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drucken | 10. November 2016 | Revolutionär organisierte Jugendaktion

Das war das Anti-G7-Action-Info-Camp

In der Nürnberger Innenstadt wurde vom 29.05. auf den 30.05.2015 ein Protestcamp errichtet. Das Camp war etwa 24 Stunden am Kornmarkt aufgeschlagen und stand ganz im Zeichen der Mobilisierungen gegen den G7-Gipfel. Vor Ort waren Infopavillions der einzelnen Organisationen aufgebaut um interessierten die Möglichkeit zu geben, Gespräche zu führen und Informaterial einzustecken. Vertreten waren z.B. die Revolutionär organisierte Jugendaktion (ROJA), die organisierte autonomie (OA), das Sozialforum Nürnberg und die Sozialistische deutsche Arbeiterjugend (SDAJ).

IMG_0327Vom Camp ausgehend wurden im Laufe des Tages etliche Aktionen in die Innenstadt getragen, Flyer verteilt und das Bild der Stadt geprägt.

Gleich zu Beginn wurde mit einer Aktion die Säule in der Straße der Menschenrechte, die für das Grundrecht auf Asyl stehen soll, mit einem Plakat überklebt. Dies soll als symbolischer Protest gegen die aktuelle Asylpolitik Deutschlands und der EU gesehen werden. (mehr …)

drucken | 27. Mai 2015 | Revolutionär organisierte Jugendaktion

barricada – Mai/Juni 2015

barricada-05061550 Shades of Bullshit – Sexismus und die linke Szene
Lieber was ganz anderes! Gegen das Thema Sexismus in der linken Szene gibt es deutliche Vorbehalte. Das mag daran liegen, dass die Szeneauseinandersetzungen speziell zu Sexismus teilweise beschissen geführt wurden und der Bereich Sexismus ein Magnet zu sein scheint für alle problematischen Aspekte, welche die radikale Linke zu bieten hat. mehr lesen

Asylgesetzgebung – Rassismus hat viele Gesichter
Im Juni 2015 soll ein neues Gesetz zur Regelung des deutschen Asylsystems und zum Umgang mit Asylsuchenden in Kraft treten. mehr lesen

Weitere Themen

 

drucken | 23. Mai 2015 | barricada

Rote Hilfe Mitglied und aktiver Gewerkschafter in München vom Verfassungsschutz angesprochen

RH-1Am Donnerstag, den 21. Mai 2015 um 14.30 Uhr wurde in München das Rote Hilfe Mitglied und der aktive Gewerkschafter M. von einem Mitarbeiter des bayerischen Landesamtes für Verfassungsschutz angesprochen.

Er wolle sich über den G7-Gipfel unterhalten, so begann der Geheimdienstler seine Ansprache. Auch M. könne ja Fragen stellen. Erst nach mehrmaliger Ablehnung und der Ansage, dass der angesprochene Genosse prinzipiell nicht mit dem Verfassungsschutz zusammenarbeite, ließ der Mitarbeiter des LfV von ihm ab. (mehr …)

drucken | 23. Mai 2015 | Rote Hilfe - OG Nürnberg

G7 Gipfel in Bayern.

Aktuelles aus Bayern

g7-elmau-mobi3Am 7. und 8. Juni findet der G7 Gipfel im bayerischen Luxushotel Schloss Elmau statt. Grund genug für den bayerischen Sicherheitsapparat und seine Fanatiker hochzurüsten und die Alpenlandschaft mal richtig rauszuputzen. Nicht nur dürfen sich die Aktivisten und Aktivistinnen im Juni auf 17.000 Bullen freuen, sondern auch auf schießwütige und für ihr traditionell stramm rechtes Gedankengut bekannte Gebirgsjäger. Diese werden „Gewehr bei Fuß stehen“ und allen den Krieg erklären, welche sich im Hinterland der CSU nicht ordentlich nach den Regeln des „Urvaters“ Franz-Josef Strauß verhalten. (mehr …)

drucken | 22. Mai 2015 | barricada

G7-Gipfel im Schloss Elmau stürmen!

Mobiveranstaltung mit den neusten Infos zum G7-Gipfel
Fr., 22.05. | 20:00 Uhr | Infoladen Benario (Nürnberger Str. 82, Fürth)

Gipfelproteste? – Gehen die jetzt Bergsteigen oder was?
Tatsächlich fahren dieses Jahr tausende Menschen in die Berge nahe Garmisch-Partenkirchen um dort gegen den G7-Gipfel zu demonstrieren. Wir geben Infos rund um das „Was?“, das „Wie?“ und das „Wann?“, wollen aber auch einen Einblick geben in Aktionsformen bisherige Gipfelproteste.
Im Anschluss gibt’s Raum für Diskussion und Fragen

drucken | 15. Mai 2015 | radikale Linke

G7 und die neue deutsche Großmacht-Politik – Achtung: Veranstaltung entfällt!

DER REFERENT KANN LEIDER WEGEN DES BAHN-STREIKS NICHT NACH FÜRTH KOMMEN.
Veranstaltung | Mi., 20.05. | 18:30 Uhr | Infoladen Benario (Nürnberger Str. 82, Fürth)
ab 18 Uhr geöffnet mit leckerem Essen aus der Vokü!

Spätestens seit den Auftritten von Bundespräsident Gauck, Verteidigungsministerin von der Leyen und Außenminister Steinmeier bei der Münchner Sicherheitskonferenz 2014 ist ein neuer aggressiver Ton in die Debatte um die Zukunft der deutschen Außen- und Sicherheitspolitik eingekehrt. Vor allem Bundespräsident Joachim Gauck tut sich mit der Forderung hervor, Deutschland müsse seine – angebliche – „Kultur der militärischen Zurückhaltung“ zugunsten einer „Kultur der Kriegsfähigkeit“ ad acta legen. (mehr …)

drucken | 15. Mai 2015 | radikale Linke

Woche der internationalen Solidarität 2015

antiraicon

„WIR KOCHEN VOR WUT“
/// Volxküche
25. Mai 2015 /// 19 Uhr
Stadtteilladen Schwarze Katze /// Untere Seitenstraße 1

„DER IMPERIALISMUS DER
EU UND DEUTSCHLANDS“
/// Vortrag
26. Mai 2015 /// 20 Uhr
Stadtteilladen Schwarze Katze

„REVOLTEN IN EUROPA“
/// Filmvorführung
27. Mai 2015 /// 20 Uhr
Stadtteilladen Schwarze Katze /// Untere Seitenstraße 1

„KAPITALISMUS UND
KRIEGSHETZE AUSMISTEN“
\\\ Info-Action-Protestcamp gegen den G7-Gipfel
29. Mai 2015 \\\ ab 15 Uhr
Kornmarkt, Nürnberg

„KAPITALISMUS UND
KRIEGSHETZE AUSMISTEN“
\\\ Demonstration gegen die G7
30. Mai \\\ 12 Uhr
Auftakt am Kornmarkt, Nürnberg

„BLUTGRÄTSCHE GEGEN NAZIS“ \\\
Antirassistisches Fußballturnier
04. Juli 2015 \\\ ab 12 Uhr
Aktivspielplatz
Schlossäckerstraße 25

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drucken | 13. Mai 2015 | Revolutionär organisierte Jugendaktion

Aktivitäten gegen den G7-Gipfel in Elmau

banner_stop_g7_2015

20.05. | 18.30h | Infoladen Benario, Fürth
Vortrag von Jürgen Wagner zu G7 & Aufrüstung

22.05. | 19.00h | Infoladen Benario, Fürth
Mobi-Veranstaltung zum G7-Gipfel

22.05. | ab 19.00h | Stadtteilladen Schwarze Katze, Nürnberg
PROLOSKNEIPE rund um die Proteste gegen den G7-Gipfel

26.05. | 20.00h | Stadtteilladen Schwarze Katze, Nürnberg
Vorrag über den Imperialismus der EU und Deutschlands

29.05. | ab 15.00h | Kornmarkt, Nürnberg
Protestcamp & Aktionen gegen den anstehnden G7-Gipfel

30.05. | 12.00h | Kornmarkt, Nürnberg
Demonstration gegen den anstehnden G7-Gipfel

04. – 08.06. | Garmisch-Partenkirchen
Camps & Aktionen vor Ort.

06.06. | Garmisch-Partenkirchen
Großdemonstration gegen den G7-Gipfel

07.06. | Garmisch-Partenkirchen
Sternmarsch zu den Schweinen im Schloss Elmau

Aufrufe & Infomaterial:

* Das Spektakel des G7 Gipfels sabotieren (OA)
* G7-Gipfel 2015 stürmen! Atemlos bis zum Sturz des Kapitalismus (Bündnis)
* G7 Gipfel blockieren – Kapitalismus und Kriegshetze ausmisten! (Nürnberg)
* Zeitung von „Perspektive Kommunismus“ zum G7-Gipfel in Bayern
* Ins Herz der Bestie – Zeitung von „3A“
* G7-Gipfel in Bayern (barricada)

Interview bei RadioZ zu Protestcamp und G7-Gipfel
Ankündigung zum G7-Gipfel
24-Stunden Dauercamp trotzte Regengüssen und Stimmungsmache (Radiobeitrag) von RadioZ

Mit dem Bus zur Demo nach Garmisch
Karten gibt es im:

stop-g7-elmau.info | g7-mobi.org

drucken | 13. Mai 2015 | redside

G7 Gipfel blockieren – Kapitalismus und Kriegshetze ausmisten!

Protestcamp | 29.05. | ab 15.00h | Kornmarkt, Nürnberg
Demo | 30.05. | 12.00 Uhr | Kornmarkt, Nürnberg

Die G7 (Gruppe der Sieben) ist der Zusammenschluss der führenden sieben Industrienationen der Welt. Sie vereinen mehr als 60 % des Weltvermögens. Diese setzen sich aus England, Japan, Deutschland, Italien, Frankreich, Kanada und den USA zusammen. Diese treffen sich einmal im Jahr um gemeinsam Strategien festzulegen um die Welt unter sich aufzuteilen. Die deutsche Regierung stellt zum diesjährigen Gipfel massiv Militär und Polizei bereit um das Treffen dieser Staaten abgeschottet über die Bühne zu bringen. (mehr …)

drucken | 5. Mai 2015 | redside

Protestcamp gegen den G7-Gipfel

Fr., 29.05. ab 15.00 Uhr, Kornmarkt, Nürnberg

banner_stop_g7_2015Am Freitag, den 29. Mai 2015 findet am Kornmarkt in Nürnberg ein Anti-G7-Protest-Action-Info-Camp statt. Ein großes Bündnies aus zahlreichen linken politishcen Gruppierungen aus Mittelfranken wird sich ab 15.00 Uhr für 24 Stunden in der Nürnberger Innenstadt niederlassen um dem am 06. und 07. Juni stattfindenden G7-Gipfel der selbsternannten Herrscher der Welt im Schloss Elmau bei Garmisch-Patenkirchen eine deutliche Absage zu erteilen. (mehr …)

drucken | 5. Mai 2015 | organisierte autonomie (OA)

Das Spektakel des G7 Gipfels sabotieren

7.-8. Juni Schloss Elmau, Garmisch-Partenkirchen
DasSpektakelDesG7Gipfels
Am 6. und 7. Juni treffen sich auf dem G7 Gipfel in Schloss Elmau einige der wichtigsten VerwalterInnen der kapitalistischen Ordnung. Er ist Ausdruck einer organisierten Macht die seit dem Ende der Sowjetunion, der Welt ihren Willen aufzwingt.
Aufgabe der G7 ist es die Interessen der sieben stärksten Wirtschaftsmächte untereinander auszuhandeln um so möglichst lange für einen profitablen Ablauf der täglichen Verbrechen zu sorgen, ohne sich dabei gegenseitig in kriegerische Auseinandersetzungen zu stürzen.

Gut gehen kann dies in einer Welt der permanenten Konkurrenz natürlich nicht lange. Es gibt Punkte an denen kann die Durchsetzung von Interessen verfeindeter Kapitalfraktionen oder Staaten nur noch durch Krieg geregelt werden. (mehr …)

drucken | 3. Mai 2015 | organisierte autonomie (OA)

1. Mai 2015 in Nürnberg – Jugendbündnis Mobi-Video

Das Mobi Video des diesjährigen Jugendbündnis, unter dem Motto:
„Nicht lang fackeln, Kapitalismus abschaffen – Solidarisch für eine befreite Gesellschaft!“

Aufruf hier: „Nicht lang fackeln, Kapitalismus abschaffen – Solidarisch für eine befreite Gesellschaft!“

weitere Infos unter:
jugendbuendnis2015.blogsport.de & redside.tk

drucken | 21. April 2015 | Revolutionär organisierte Jugendaktion

„JAF-Kneipe“ und „La noche ROJA“ zum 1. Mai

anzeigebildAm_ 17.04. | 20 Uhr | Infoladen Benario | Nürnberger Straße 82 _in der JAF-Kneipe,

sowie am_ 18.04. | 19 Uhr | Schwarze Katze | Untere Seitenstraße 1 _bei La noche ROJA

wird im Rahmen des Jugendbündis‘ (Flyer) ein kurzer Vortrag zur Einstimmung auf den diesjährigen 1. Mai stattfinden.

Behandelt wird die Funktion von Rassismus im kapitalistischen System, des Weiteren soll es um die Rolle Deutschlands als imperialistische Macht und das bevorstehende G7 – Treffen gehen.

Wir freuen uns auf euer Kommen!

 

drucken | 13. April 2015 | Revolutionär organisierte Jugendaktion

G7-Gipfel 2015 stürmen! Atemlos bis zum Sturz des Kapitalismus

atemlos-g7-15Im bayrischen Elmau findet am 7. und 8. Juni 2015 der G7-Gipfel statt. Im Schlosshotel?Elmau treffen sich die Staats- und Regierungschefs von Deutschland, USA, Großbritannien, Frankreich, Kanada, Italien und Japan. Die G7 sind die mächtigsten kapitalistischen Staaten, die führenden Militärmächte und die Standorte der größten Banken und Konzerne. Ihre Politik ist verantwortlich für Armut, Ausbeutung und Unterdrückung von Millionen Menschen, Hungerkatastrophen und Kriege. Wir wollen den Widerstand gegen den G7-Gipfel organisieren und deutlich machen, dass die Herrschenden uns nicht repräsentieren und auch in der Alpenidylle keine Ruhe finden werden. (mehr …)

drucken | 2. April 2015 | organisierte autonomie (OA)

Proteste gegen den G7 / G8 Gipfel 2015 #1

rote-faustLangsam geht es los. Die Mobilisierung gegen den G7/G8 Gipfel 2015 läuft an. Wir sehen die Chance, dass im Rahmen der Proteste verschiedene Spektren und Bewegungen zusammen kommen, gemeinsam kämpfen und gestärkt daraus hervorgehen. Gleichzeitig kann und wird der Gipfelprotest nicht unsere alltägliche Arbeit vor Ort ersetzen. Wir wollen 2015 ein starkes Zeichen setzen gegen die kapitalistische Weltordnung, die Krieg, Armut und Elend für Millionen von Menschen bedeutet. Nicht mehr, aber sicherlich auch nicht weniger.

Es gab bereits eine Aktionskonferenz an der Gruppen aus verschiedensten Spektren teilgenommen haben und im September wird es eine weitere geben.

Beteiligt euch an der Vorbereitung der Proteste – Es gibt kein ruhiges Hinterland!

drucken | 18. August 2014 | redside

Blockupy 2014 und G7/8 2015

alltag-krise-widerstandIn den letz­ten Wochen haben sich mehr­fach Akti­vis­tIn­nen aus unter­schied­li­chen Spek­tren der radi­ka­len Lin­ken getrof­fen und bera­ten, was unser Bei­trag zur Mobi­li­sie­rung auf die Blockupy-Aktionstage anläss­lich der Neu­er­öff­nung der EZB im Herbst/Winter([barricada 03/04’14] [barricada 05/06 ’14]) in Frank­furt sein wird. Bei allen wei­ter­hin beste­hen­den Unter­schie­den in unse­ren Ana­ly­sen und Stra­te­gien waren wir uns einig, dass wir dazu bei­tra­gen wol­len, dass die im Rah­men der Blockupy-Aktionstage orga­ni­sier­ten Akti­vi­tä­ten ein Erfolg werden.
Wir wer­den im Herbst/Winter nach Frank­furt fah­ren und in den Aktio­nen sowie auf der Demons­tra­tion soli­da­risch agie­ren, so wie wir auch eine etwaige Repres­sion gemein­sam zurück­wei­sen werden.
Viele von uns sehen auch im G7/G8-Gipfel im Jahr 2015 im Süden Deutsch­lands einen wei­te­ren wich­ti­gen Anknüp­fungs­punkt für soli­da­ri­schen Pro­test der ver­schie­de­nen Spek­tren der lin­ken Bewe­gung und wol­len dazu mobilisieren.

Unterzeichner dieser Erklärung: Anti­ka­pi­ta­lis­ti­sche Linke Mün­chen (ALM), Anti­fa­schis­ti­sche Linke Frei­burg, Inter­ven­tio­nis­ti­sche Linke (iL), Orga­ni­sierte Auto­no­mie (OA) Nürn­berg, Orga­ni­sierte Linke Heil­bronn, Per­spek­tive Kom­mu­nis­mus, Sozia­lis­ti­sche Deut­sche Arbei­ter­ju­gend (SDAJ), Zusam­men Kämp­fen (ZK), [3A]*-Revolutionäres Bünd­nis

drucken | 12. Juni 2014 | organisierte autonomie (OA)

Woche der internationalen Solidarität

internat-sol-2014Vom 31. Mai bis 07. Juni findet die „Woche der Internationalen Solidarität“, eine Aktionswoche der Revolutionär organisierten Jugendaktion (ROJA) statt. Im Rahmen dieser jährlich stattfindenden Aktionswoche führen wir verschiedene Aktionen, Veranstaltungen und Vorträge durch, die thematisch darauf ausgelegt sind, die internationale Solidarität voranzutreiben und zu etablieren. Dabei begreifen wir uns als Teil des Mosaiks weltweit geführter fortschrittlicher sozialer Kämpfe, auf die wir aufmerksam machen und uns mit diesen solidarisieren wollen. (mehr …)

drucken | 9. Mai 2014 | Revolutionär organisierte Jugendaktion

31.05.2014 „Proletarier aller Länder vereinigt euch – Lasst uns die G7 zerschlagen!“

DEMO / 31.05. / 11:30 Uhr / Aufseßplatz, Nürnberg

internat-sol-2014Deutschland, USA, Großbritannien, Kanada, Frankreich, Italien und Japan. Das sind die Nationen, aus denen sich die Gruppe der Sieben (G7) zusammensetzt. Die Regierungschefs der G7 treffen sich einmal im Jahr – beschützt von 10.000den Bullen, SoldatInnen und GeheimdienstlerInnen –, um weltpolitische und neoliberale Ausbeutungsstrategien so zu entwickeln und abzugleichen, dass es anderen Parteien verunmöglicht wird, gegen diese Machtkonzentration vorzugehen. (mehr …)

drucken | 9. Mai 2014 | Revolutionär organisierte Jugendaktion

Erste Mobilisierung G8-Gipfel 2015

3a_sternAm 23. Ja­nu­ar 2014 hat die Bun­des­re­gie­rung be­kannt ge­ge­ben, dass sich der G8 Gip­fel 2015 auf dem nahe von Gar­misch-?Par­ten­kir­chen in Südbayern auf dem rund 1.000 Me­tern Höhe lie­gen­den Schloss Elmau ver­schan­zen wird. Dazu hat [3A] * Re­vo­lu­tio­nä­res Bünd­nis einen kurzen Text verfasst und Proteste angekündigt. (mehr …)

drucken | 15. Februar 2014 | redside

Mov(i)e against……….Carlo Giuliani Vive – Für eine andere Welt!

Do. 21.07 | 20.30 Uhr | Stadtteilzentrum Desi | Brückenstraße 23 |Nürnberg

Filmbeiträge, Berichte, Dokumentationen

Vor genau 10 Jahren demonstrierten in Genua Hunderttausende gegen den G8-Gipfel. Es war der vorläufige Höhepunkt des massenhaften Protestes der sog. Globalisierungsbewegung, die einige Jahre vorher als weltweite Massenbewegung in Erscheinung trat. Die neoliberale Umstrukturierung der Welt zu Gunsten der Mächtigen war in vollem Gange, die Gipfeltreffen der Herrschenden (G8, WTO, IFW, Weltbank) wurden zum öffentlichen Kristallisationspunkt des Widerstandes.

Der italienische Staat reagierte auf die vielfältigen Massenproteste mit einer Härte, wie man sie in Europa seit Jahren nicht kannte. Die Polizei hinterließ eine blutige Spur mit hunderten Verletzten, mit Folterungen und mit dem Mord an Carlo Giuliani. Der damals 23-jährige Demonstrant aus Genua wurde während der heftigen Auseinandersetzungen am 20. Juli 2001 von Carabinieri erschossen.
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drucken | 3. Juli 2011 | radikale Linke

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Termine

Samstag, 26.09.2020

Offenes Treffen zum Thema: Öffentlicher Raum - Stadtteilclub Reclaim Gostenhof

Am 26.09.2020 um 19:00 Uhr laden wir euch herzlich zum offenen Treffen in den Stadtteilclub Reclaim ein. Diesmal sehen wir uns wieder in den Räumen des Stadtteilladen Schwarze Katze.
Du willst selbst aktiv werden? Dann komm zum Stadtteilclub! Unsere Themen sind diesmal der öffentliche Raum in Gostenhof, so wie die Vielzahl an Ferienwohnungen die im Stadtteil den Wohnraum verknappen. Kommt gerne mit euren Themen und Ideen und wir überlegen zusammen wie wir unsere Interessen gemeinsam wahrnehmen  können. Für ein solidarisches, rebellisches und widerständiges Viertel! 19:00 - 20:00 Uhr Offene Anlaufstelle der Initiative Mietenwahnsinn stoppen
Samstag, 03.10.2020

Update: Am 3. Oktober dem III. Weg den Weg versperren!

+++Update+++ Wir fahren als Autokorso nach Berlin! Alle Interessierten, die noch keinen Autoplatz haben, können sich während der üblichen Öffnungszeiten des Stadtteilladen Schwarze Katze an die Leute hinter dem Tresen wenden. Dort bekommt ihr dann Infos zu Abfahrt bzw. Treffpunkt und Autoplätze

Am 3. Oktober dem III. Weg den Weg versperren!

Die Nazi-Partei Der III. Weg ruft für den 3. Oktober 2020 zu einer Demonstration auf und will am „Tag der deutschen Einheit“ ihren am 1. Mai Corona-bedingt ausgefallenen Aufmarsch nachholen. An diesem Tag wollen die FaschistInnen sich mit ihrer pseudo-antikapitalistischen und pseudo-sozialen Rhetorik als Partei der „kleinen Leute“ darstellen.

Die Demonstration soll an einem für die deutsche Rechte historisch wichtigen Tag stattfinden. Die Annexion der DDR und die damit verbundene Wiedervereinigung Deutschlands befeuerte erneut die Großmachtsfantasien des deutschen Kapitals und der FaschistInnen. Darauf folgte in den 90er Jahren eine Serie von Brandanschlägen und Pogromen sowie die Gründung neuer Kameradschaften, in denen sich die MörderInnen des NSU sozialisierten und in deren Tradition der III. Weg steht.

Die militante Nazipartei Der III. Weg

Der III. Weg ist die Nachfolgeorganisation der beiden verbotenen Nazi-Gruppierungen Fränkische Aktionsfront (FAF) und Freies Netz Süd (FNS). Beide waren militante faschistische Kameradschaften, deren Kader sich mit der Gründung der Partei der III. Weg eine neue Struktur gegeben haben.

Beispielhaft für die Kontinuität dieser Kader steht Matthias Fischer, der allen drei Organisationen angehörte bzw. bis heute angehört. Fischer hat lange Zeit im Raum Nürnberg gewohnt und war von Anfang an einer von vielen UnterstützerInnen der rechten Terrororganisation Nationalsozialistischer Untergrund (NSU). Bereits Mitte der 90er Jahre übernachteten Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt in seiner Nürnberger WG.

Geheimdienst unterstützt rechte Mörder

Fischers Aktivitäten blieben bis heute ungeahndet. Dies liegt nicht zuletzt an der Vertuschungsarbeit des Verfassungsschutzes. Das ist Alltag für diese Behörde, viel zu viele Beispiele sind uns bekannt, bei denen sie ihre Finger im Spiel hatte, wenn es um rassistische Morde ging. Von Solingen bis Lübcke, allzu oft war der VS mit dabei. Es wird allerhöchste Zeit, nicht nur den direkt mordenden FaschistInnen, sondern auch ihren HelferInnen das Handwerk zu legen. Wir können uns dabei nicht auf staatliche Ansätze verlassen, die vorgeblich die Gefahr von Rechts erkannt haben und nun gegen sie vorgehen möchten, denn diejenigen, die das erzählen, sind dieselben, die den Mördern Unterstützung in jeder erdenklichen Form zukommen lassen. Wir müssen den Widerstand selbst organisieren und gemeinsam als organisierte lohnabhängige Klasse rassistischer, chauvinistischer Hetze und Spaltung eine klare Absage erteilen.

Der kapitalistische Staat und die Nazis

Nazis haben für den kapitalistischen Staat eine wichtige Funktion. Unter anderem versuchen sie, die Arbeiterklasse entlang rassistischer Kriterien zu spalten. Die „deutschen“ ArbeiterInnen sollen sich mit den „deutschen“ Unternehmen und dem „deutschen“ Vorstandvorsitzenden solidarisieren und nicht mit den „türkischen“ ArbeiterInnen. Wenn die ausländische Kollegin oder die vor Krieg Geflüchteten für alle möglichen gesellschaftlichen Missstände verantwortlich gemacht werden und nicht das ausbeuterische und zerstörerische kapitalistische System, dann haben sie eine wichtige Funktion für genau dieses System erfüllt.

Die Mitglieder des III. Wegs bezeichnen sich als nationale SozialistenInnen. FaschistInnen an der Macht haben jedoch noch nie in der Geschichte die Interessen der Lohnabhängigen vertreten.

Gesellschaftlicher Rassismus

Dennoch fällt rassistische Propaganda in Teilen der Gesellschaft auf fruchtbaren Boden. Wenn Nazis Geflüchtete angreifen und in Angst und Schrecken versetzen, ist das genau das, was RassistInnen sich wünschen – und was der deutsche Staat mit seiner Politik tagtäglich exekutiert. Eine solche „Opposition“ ist dem Kapitalismus nützlich. Daran ändert auch nichts, dass der bürgerliche Rechtsstaat von Zeit zu Zeit gegen Nazis vorgeht. Er tut dies in der Regel nur, wenn er sich durch den Druck der Öffentlichkeit dazu genötigt sieht.

Es liegt an uns

Es liegt also an uns, dem III. Weg auch am 3. Oktober eine Niederlage beizubringen. Am 1. Mai haben sie das selbst getan, außer ein paar aufgehängten Transparenten brachten sie nichts zu Stande. Die revolutionäre Linke hingegen brachte trotz Corona-Pandemie in vielen Städten tausende Menschen auf die Straße, um gegen das kapitalistische System zu demonstrieren. Wir kämpfen tatsächlich für ein besseres Morgen und zwar für alle, die in diesem System zu den Unterdrückten gehören. Wir werden all denjenigen, die auf Spaltung und nationalistischen Wahn setzen, die mit ihrer menschenverachtenden Propaganda die Köpfe der Menschen vergiften wollen, keine ruhige Minute lassen. Nur gemeinsam als organisierte, kämpfende lohnabhängige Klasse ist es möglich, dieses System zu überwinden. Deshalb lasst uns am 3. Oktober den Feinden der Freiheit den Weg versperren, ihre Demonstration mit allen uns möglichen Mitteln stören und unseren Forderungen lautstark Ausdruck verleihen.

Hoch die internationale Solidarität!

Rassismus spaltet – Klassenkampf vereint!

Kein Fußbreit den Faschisten – für die soziale Revolution!

Die militante Nazipartei Der III. Weg

Der III. Weg ist die Nachfolgeorganisation der beiden verbotenen Nazi-Gruppierungen Fränkische Aktionsfront (FAF) und Freies Netz Süd (FNS). Beide waren militante faschistische Kameradschaften, deren Kader sich mit der Gründung der Partei der III. Weg eine neue Struktur gegeben haben.

Beispielhaft für die Kontinuität dieser Kader steht Matthias Fischer, der allen drei Organisationen angehörte bzw. bis heute angehört. Fischer hat lange Zeit im Raum Nürnberg gewohnt und war von Anfang an einer von vielen UnterstützerInnen der rechten Terrororganisation Nationalsozialistischer Untergrund (NSU). Bereits Mitte der 90er Jahre übernachteten Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt in seiner Nürnberger WG.

Geheimdienst unterstützt rechte Mörder

Fischers Aktivitäten blieben bis heute ungeahndet. Dies liegt nicht zuletzt an der Vertuschungsarbeit des Verfassungsschutzes. Das ist Alltag für diese Behörde, viel zu viele Beispiele sind uns bekannt, bei denen sie ihre Finger im Spiel hatte, wenn es um rassistische Morde ging. Von Solingen bis Lübcke, allzu oft war der VS mit dabei. Es wird allerhöchste Zeit, nicht nur den direkt mordenden FaschistInnen, sondern auch ihren HelferInnen das Handwerk zu legen. Wir können uns dabei nicht auf staatliche Ansätze verlassen, die vorgeblich die Gefahr von Rechts erkannt haben und nun gegen sie vorgehen möchten, denn diejenigen, die das erzählen, sind dieselben, die den Mördern Unterstützung in jeder erdenklichen Form zukommen lassen. Wir müssen den Widerstand selbst organisieren und gemeinsam als organisierte lohnabhängige Klasse rassistischer, chauvinistischer Hetze und Spaltung eine klare Absage erteilen.

Der kapitalistische Staat und die Nazis

Nazis haben für den kapitalistischen Staat eine wichtige Funktion. Unter anderem versuchen sie, die Arbeiterklasse entlang rassistischer Kriterien zu spalten. Die „deutschen“ ArbeiterInnen sollen sich mit den „deutschen“ Unternehmen und dem „deutschen“ Vorstandvorsitzenden solidarisieren und nicht mit den „türkischen“ ArbeiterInnen. Wenn die ausländische Kollegin oder die vor Krieg Geflüchteten für alle möglichen gesellschaftlichen Missstände verantwortlich gemacht werden und nicht das ausbeuterische und zerstörerische kapitalistische System, dann haben sie eine wichtige Funktion für genau dieses System erfüllt.

Die Mitglieder des III. Wegs bezeichnen sich als nationale SozialistenInnen. FaschistInnen an der Macht haben jedoch noch nie in der Geschichte die Interessen der Lohnabhängigen vertreten.

Gesellschaftlicher Rassismus

Dennoch fällt rassistische Propaganda in Teilen der Gesellschaft auf fruchtbaren Boden. Wenn Nazis Geflüchtete angreifen und in Angst und Schrecken versetzen, ist das genau das, was RassistInnen sich wünschen – und was der deutsche Staat mit seiner Politik tagtäglich exekutiert. Eine solche „Opposition“ ist dem Kapitalismus nützlich. Daran ändert auch nichts, dass der bürgerliche Rechtsstaat von Zeit zu Zeit gegen Nazis vorgeht. Er tut dies in der Regel nur, wenn er sich durch den Druck der Öffentlichkeit dazu genötigt sieht.

Es liegt an uns

Es liegt also an uns, dem III. Weg auch am 3. Oktober eine Niederlage beizubringen. Am 1. Mai haben sie das selbst getan, außer ein paar aufgehängten Transparenten brachten sie nichts zu Stande. Die revolutionäre Linke hingegen brachte trotz Corona-Pandemie in vielen Städten tausende Menschen auf die Straße, um gegen das kapitalistische System zu demonstrieren. Wir kämpfen tatsächlich für ein besseres Morgen und zwar für alle, die in diesem System zu den Unterdrückten gehören. Wir werden all denjenigen, die auf Spaltung und nationalistischen Wahn setzen, die mit ihrer menschenverachtenden Propaganda die Köpfe der Menschen vergiften wollen, keine ruhige Minute lassen. Nur gemeinsam als organisierte, kämpfende lohnabhängige Klasse ist es möglich, dieses System zu überwinden. Deshalb lasst uns am 3. Oktober den Feinden der Freiheit den Weg versperren, ihre Demonstration mit allen uns möglichen Mitteln stören und unseren Forderungen lautstark Ausdruck verleihen.

Hoch die internationale Solidarität!

Rassismus spaltet – Klassenkampf vereint!

Kein Fußbreit den Faschisten – für die soziale Revolution!

Was war los

20.09.2001
Die Kriegsmaschinerie der USA positioniert sich im ?stlichen Mittelmeer am Persischen Golf, offensichtliche Anzeichen daf?r, dass ein erster Vergeltungsschlag wegen den Terroranschl?gen in New York und Washington kurz bevor steht. In US-Milit?rkreisen hat der "langj?hrige" Kampf gegen den Terrorismus bereits einen Namen: "Unbegrenzte Freiheit".