Filed under: Imperialismus

24. Linke Literaturmesse – Freitag, den 01. 11. bis Sonntag, den 03. 11. 19

Programm hier

24. Linke Literaturmesse Freitag, den 01. 11. bis Sonntag, den 03. 11. 19 Buchvorstellungen – Lesungen – Verkaufsmesse Der Eintritt ist frei.

Öffnungszeiten: Freitag 19:00–22:00 | Samstag 10:00–22:00 | Sonntag 10:00–15:00

Drei Tage lang präsentieren über 30 linke Verlage ihr aktuelles  Programm. Über 50 Buchvorstellungen und Lesungen mit  AutorInnen und kulturelles Rahmenprogramm. Dieses Jahr neu mit Kinderprogramm. Infos unter www.linke-literaturmesse.org

Achtung! Auch dieses Jahr wieder in der Kulturwerkstatt Auf AEG Fürther Straße 244d · 90429 Nürnberg (U-Bahn: Linie U1 · Haltestelle „Eberhardshof“ Ausgang Raabstraße)
Veranstaltet von: Metroproletan Archiv & Bibliothek und Gostenhofer Literatur- und Kulturverein e. V

 

drucken | 30. Oktober 2019 | Metroproletan

Freiheit für die Angeklagten im TKP/ML-Verfahren! Weg mit dem § 129! Kundgebungen in München und Nürnberg!

Das skandalöse Verfahren gegen zehn Linke aus der Türkei vor dem Münchner Oberlandesgericht (OLG), das bereits im Juni 2016 begann, läuft immer noch. Anklage hat die Bundesanwaltschaft erhoben. Dagegen monieren die VerteidigerInnen, dass der ganze Prozess ein Konstrukt sei und eine übergroße Nähe zur Türkei unter Erdogan aufweise. Fakt ist: Die Bundesrepublik macht sich zum Erfüllungsgehilfen Ankaras, indem sie unliebsame Oppositionelle, die nach Deutschland geflohen sind, hier verfolgt. Dies belegen die rund 250 Ermittlungsakten, die größtenteils von türkischen Verfolgungsbehörden bereitgestellt wurden. Doch Deutschland hat auch ein eigenes Interesse, linke Oppositionelle zu verfolgen.

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drucken | 29. Oktober 2019 | Rote Hilfe - OG Nürnberg

Großdemo München: Stoppt den türkischen Angriffskrieg gegen die Kurden – Zugtreffpunkt Nürnberg

 Am Samstag, den 26. Oktober findet in München der nächste große Protest gegen die türkische Invasion Nord-Syriens statt. Die Demonstration beginnt um 14:00 Uhr am Odeonsplatz. Zugtreffpunkt des Nürnberger Bündnisses für Frieden in Kurdistan ist um 10:45 in der Osthalle, Hauptbahnhof Nürnberg.

In Nürnberg treffen wir uns auch diese Woche wieder Montag bis Freitag um 18:00 Uhr vor der Lorenzkirche, um gegen den Angriffskrieg zu protestieren und den Menschen in Rojava unsere Solidarität zu zeigen. Wir hören von den Freundinnen und Freunden aus Rojava immer wieder, wieviel Kraft sie aus den internationalen Protesten schöpfen. Lassen wir nicht nach! Zeigen wir weiterhin internationale Solidarität!

drucken | 22. Oktober 2019 | Prolos

La Noche Roja

 

Keine Fotobeschreibung verfügbar.

 

Am Kommenden Samstag (19.10.) haben wir wieder La noche Roja um 19 Uhr in der Schwarzen Katze. Da wir mit dem Riot Grrl Abend  weder mithalten wollen noch können, gibt’s bei uns einfach nur einen gemütlichen Kneipenabend.

Wer Lust auf gewohnt gutes Essen und lockere Diskussionen oder Austausch über die aktuelle Situation in Rojava und Spanien und sonst wo hat kommt vorbei

drucken | 16. Oktober 2019 | Revolutionär organisierte Jugendaktion

Den Krieg in Nord-Syrien stoppen! Solidarität mit Rojava!

Den Krieg in Nord-Syrien stoppen! Solidarität mit Rojava!

+++ aktualisiert +++ aktualisiert +++ aktualisiert +++

Der Protest gegen die türkische Invasion geht weiter. Hier der Fahrplan für die nächsten Tage:
Do. 17.10., 18 Uhr Kundgebung Lorenzkirche und Demo zum Plärrer
Fr. 18.10., 12 Uhr Kornmarkt, FFF und 18 Uhr Kundgebung am türkischen
Konsulat
Sa. 19.10.,
Für Samstag ruft der kurdische Dachverband Kon-Med zu zentralen Demonstrationen auf. In Nürnberg ist eine süddeutschlandweite Demo angemeldet für 15:30 Uhr, Karl-Bröger-Zentrum, Karl-Bröger-Str
. Weitere Termine am Samstag und den Aufruf findet ihr hier.

Das aktuelle Flugblatt des Bündnisses für Frieden in Kurdistan:

Seit nunmehr über einer Woche führt die Türkei einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg in Nordsyrien. Bislang wurden durch diesen militärischen Überfall Hunderttausende Menschen zur Flucht getrieben, Hunderte – gerade ZivilistInnen – wurden getötet. Berichte über Kriegsverbrechen der türkischen Armee und der mit ihr gemeinsam kämpfenden dschihadistischen Söldnerbanden häufen sich. Stündlich werfen türkische Nato-Kampfflugzeuge Bomben auf Städte und Dörfer im Gebiet der demokratischen und säkularen Selbstverwaltung (Rojava). Dies geht mit dem Dauerbeschuss durch die türkische Artillerie einher. Mit jedem Tag, den dieser Krieg andauert, werden die türkische Armee und ihre Verbündeten mehr unsägliches Leid verursachen.  (mehr …)

drucken | 16. Oktober 2019 | Prolos

Angriff auf Rojava – Woche 4

Angriff auf Rojava – Woche 4

 

09.11: 17 Uhr Hallplatz. Demonstration zum Weißen Turm

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drucken | 9. Oktober 2019 | Gefangenen Gewerkschaft Soligruppe Nürnberg

TAG X – Solidarität mit dem kurdischen Befreiungskampf

TAG X – Solidarität mit dem kurdischen Befreiungskampf

Achtung! Dem Regime in Ankara zufolge steht ein Angriff der türkischen Armee auf Rojava nun unmittelbar bevor. Die fortschrittlichen kurdischen Kräfte rufen dazu auf, weltweit Solidarität zu zeigen und gegen die Aggression des türkischen Staates aufzustehen. In Nürnberg gilt für den Tag des Angriffs auf Rojava:

Treffpunkt Tag X

18 Uhr Lorenzkirche

Emanzipatorisches Gedankengut und linke Errungenschaften werden überall auf der Welt angegriffen. Hier in Deutschland sehen wir das zum Beispiel am unmenschlichen Umgang mit Geflüchteten, dem neuen Polizeiaufgabengesetz(en), dem Integrationsgesetz und dem stetigen Abbau des Sozialstaates.

In vielen europäischen Ländern erstarken rechte Bewegungen und kommen sogar an die Regierung. In weiten Teilen der Welt wüten Kriege von islamistischen Milizen und anderen Interessenvertretern imperialistischer Mächte. In Venezuela sehen wir gerade wieder wie schnell das Gerede der Herrschenden von Demokratie ihren Wert verliert, wenn es darum geht den Einfluss imperialistischer Staaten in noch nicht kontrollierten Gegenden zu stärken.  (mehr …)

drucken | 7. Oktober 2019 | Prolos

Die Heuchler demaskieren! Rein in den internationalistischen Block!

Die Heuchler demaskieren! Rein in den internationalistischen Block!

Bereits Ende September haben wir gemeinsam mit dem offenen internationalistischen Treffen „come||fight||stay – together“ den Nürnberger Friedenstafeln einen Besuch abgestattet. Zu diesem jährlichen Event in Nürnberg, der so genannten Stadt der Menschenrechte, feiert die Nürnberger Politiklandschaft sich selbst, die Menschenrechte, eineN internationalen PreisträgerIn und überhaupt die ganze Demokratie, Freiheit, Brüderlichkeit. Ein Tag der Selbstbeweihräucherung, des Wegschauens und der Heuchelei – ohne uns? Von wegen..

 

— macht mit — Jeden ersten Sonntag im Monat ab 13:00 Uhr — 

come||fight||stay – together — Brunch und offenes internationalistisches Treffen

nächstes Treffen: Sonntag 06.10.

Rein in den internationalistischen Block!

zum Aufruf — achtsprachig

Stop killing our people! 

12.10.2019 – 14:00 Uhr – Plärrer 

mehr Bilder gibts nach einem klick auf…

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drucken | 4. Oktober 2019 | organisierte autonomie (OA)

Offener Brief von einem der „3 von der Autobahn“

Wenn euch dieser Brief erreicht sitzen wir schon seit über einem Monat in Gefangenschaft der französischen Klassenjustiz. Dieser Text ist wieder von einem von den 3 von der Autobahn. Leider nur von einem, da uns weiterhin der Kontakt untereinander verwehrt wird. Unser Fall reiht sich ein in eine Reihe von Verhaftungen und Verurteilungen in Frankreich und Europa die die faschistoide und reaktionäre Gesetzesoffensive der Herrschenden legitimieren soll. Diese Gesetzes- und Gewaltoffensive können wir als Antwort darauf sehen, das sich in den letzten Jahren überall in Europa Menschen zusammengeschlossen haben um dem wahnsinnigen herrschenden System den Kampf anzusagen. Dies tun sie auf verschiedenen Ebenen und mit verschiedenen Mitteln. Wie beispielsweise die Massenproteste gegen Zwangsräumungen in Spanien, die Gelbwesten und die Bewegung gegen die Arbeitsrechtsverschärfung in Frankreich, die Proteste gegen den G20 Gipfel oder die Proteste gegen die Polizeiaufgabengesetze in Deutschland, der Widerstand gegen die faschistioden Regierungen in Österreich und Italien oder der aktuelle Widerstand gegen die reaktionäre Offensive in Exarchia, Athen. All dieses Aufkeimen von Widerstand, Sozialen Kämpfen und teils aufständischen Momenten hat den Herrschenden einen Hauch dessen gezeigt, wozu wir vereint und entschlossen fähig werden. Und hat sie sofort in eine Abwehrhaltung gehen lassen und nun versuchen sie durch die Verschärfung der bestehenden katastrophalen Zustände sich zu schützen. Doch einen erneuten Faschismus wie er (meiner Meinung nach) in Teilen der Welt droht, werden wir nicht zulassen! Alle zusammen gegen den Faschismus! (mehr …)

drucken | 2. Oktober 2019 | Rote Hilfe - OG Nürnberg

Solibild aus Jerusalem für die drei von der Autobahn!!!

Dieser Text hat uns gemeinsam mit einem tollen Soli-Bild erreicht:

Hallo zusammen, dieses Foto ist (…) im Internet aufgetaucht. Ich übersetze mal grob was mit auf dem Weg gebracht werden soll ;) Es soll von antifaschistischen Kreisen aus Jerusalem/Alquds tiefste Solidarität und Verbundenheit ausgedrückt werden. Es heißt, dass den 3 von der Autobahn alles erdenkliche an Kraft und Durchhaltungsvermögen zugesandt und zeitgleich ein bisschen Licht in die finsteren Knastzellen gebracht werden soll.
Auf die Internationale Solidarität & gegen jegliche Repressionsmechanismen. Freiheit für alle politischen Gefangenen. Internationale Grüße from the middle East

 

drucken | 25. September 2019 | redside

28.September ab 19:00 Uhr – Talk im Stadtteilclub – Rechte Netzwerke bekämpfen

28.September || 19:00 Uhr || Schwarze Katze || Untere Seitenstr. 1 || Gostenhof || Talk im Stadtteilclub – Rechte Netzwerke bekämpfen

Anlässlich der Demonstration „Rechte Netzwerke bekämpfen – im Staat und auf der Straße – für eine linke Offensive!“ am 12.10. um 14:00 Uhr am Plärrer, wollen wir uns gemeinsam mit unseren Gästen im Talkformat mit den sich verschärfenden sozialen Verhältnissen und was sie für uns im Viertel bedeuten auseinandersetzen. So gehen wir unter anderem den Fragen nach, was haben auf der einen Seite steigende Mieten und Verdrängung und auf der anderen massiver werdende Polizeipräsenz miteinander zu tun? Wieso werden bürgerliche Freiheiten immer weiter abgebaut und welches Interesse sollten wir als ViertelbewohnerInnen daran haben, dass wir uns gegen reaktionäre und rechte Bestrebungen zu Wehr zu setzen?

drucken | 21. September 2019 | organisierte autonomie (OA)

Über 200 TeilnehmerInnen auf Demo für die Drei von der Autobahn

Vor der Polizeiwache am nürnberger Jakobsplatz versammelten sich heute über 200 Menschen um Freiheit für die 3 von der Autobahn zu fordern. Anlass für die Demonstration ist der Berufungsprozess der Drei welcher am 27. September im französischen Pau ansteht. Veranstaltet hatte die Demonstration der „Solidaritätskreis für die Drei von der Autobahn“.

Gewählt wurde der Auftaktort vor dem Nürnberger Polizeipräsidium nicht zufällig, denn wie viele RednerInnen in ihren Reden betonten half die deutsche Polizei bei der Inhaftierung der Drei Nürnberger. Das Bundeskriminalamt leitete vor dem G7 Gipfel eine Liste mit Daten von AktivistInnen an den französischen Staat weiter. Auf der Auftaktkundgebung berichtete zunächst der „Solikreis für die Drei von der Autobahn“ über den Aktuellen Stand der Drei Inhaftierten. Bis heute werden den Dreien keine Telefonate gewährt, was die Vorbereitung des Berufungsprozesses erschwert, denn nicht einmal die Anwälte dürfen mit den Inhaftierten telefonieren. Aber dass der Berufungsprozess früher als erwartet stattfindet wertete der Redner des Solikreises als erfolg der Solidaritätsarbeit. In Frankreich ist eine Berufungsverhandlung in der regel erst nach 3-6 Monaten möglich. Das die Berufungsverhandlung nun schon nach etwas mehr als einem Monat stattfindet, dürfte dem Druck der Solidaritäts- und Öffentlichkeitsarbeit der Solistrukturen geschuldet sein

Die Eltern der Inhaftierten brachten in einer gemeinsamen Erklärung ihre Sorge um ihre drei Söhne aber auch über den Zustand der demokratischen Rechte in Europa zum Ausdruck. Durch das Geschehene hätten sie ihren Glauben in den Rechtsstaat verloren. (mehr …)

drucken | 21. September 2019 | redside

La Noche Roja im September

LA NOCHE ROJA
21.09.2019 // Ab 19:00 Uhr
Schwarze Katze – Untere Seitenstraße 1

Unsere La noche Roja im September steht natürlich im Zeichen der Solidarität für unsere 3 inhaftierten Genossen in Frankreich.

Unser Programm:
-> Essen gut&günstig
-> leckere Solidrinks
-> spektakuläre Versteigerung
-> Postkarten special + schreiben

 

Freiheit für die 3 von der Autobahn!
Freiheit für alle politischen Gefangenen!
Hoch die internationale Solidarität!

drucken | 12. September 2019 | Revolutionär organisierte Jugendaktion

Die Partsanenwanderung Sentieri Partigiani grüßt die 3 von der Autobahn!

Es hat ein wundervolles Solifoto für die 3 von der Autobahn von der antifaschistische Partisanen-Wanderung Sentieri Partigiani in Reggio Emilia / Italien erreicht. Hoch die internationale Solidarität!

drucken | 6. September 2019 | redside

Solidarische Woche mit Syrien – Demo

Solidarische Woche mit Syrien – Demo

Am Samstag, 14.09 geht es gemeinsam im Rahmen der Solidarischen Wochen für Syrien auf die Straße.

Die Demonstration startet am Ludwigsplatz in Nürnberg (U1 Weißer Turm) ab 13 Uhr.

Inzwischen blicken die Syrer*innen auf acht Jahre Tod, Zerstörung und Vertreibung zurück.
Die syrischen Bürger*innen sind die Leidtragenden einer jahrzehntelangen Diktatur und Opfer von
Terrorismus und internationalen Konflikten, in denen viele Großmächte nur für ihre eigenen Interessen
kämpfen.
Trotz alledem hat die Internationale Welle e. V. noch die Hoffnung, dass eines Tages alle unschuldig
Inhaftierten freigelassen werden und alle politisch Verfolgten ihr Leben in Frieden und Freiheit
genießen können.
Die Internationale Welle e. V. ruft euch hiermit zur Teilnahme an der „Solidarischen Woche mit
Syrien“ auf!

Lasst uns kämpferisch und solidarisch mit unseren syrischen Freunden auf die Straße gehen!

http://internationale-welle.org

https://www.facebook.com/events/965522593796622/

https://de.qantara.de/inhalt/politische-gefangene-in-syrien-folter-im-24-stunden-takt

drucken | 6. September 2019 | Gefangenen Gewerkschaft Soligruppe Nürnberg

Gefangenensoli Vapca September

Gefangenensoli Vapca September

Wie jeden Monat findet auch im August die Anlaufstelle der Gefangenengewerkschaft mit veganem Essen für alle im Projekt31 statt.

Dienstag, 10.09.2019 ab 18:30 Uhr, für alle Freunde des Projekt31 oder der GG/BO wie auch für Strafentlassene und Angehörige.

Diesmal gibt es einen Vortrag unserer Freunde von der Internationalen Welle zur Situation der politischen Gefangenen, wie auch zu den allgemeinen Zuständen in Syrien.

Wie viele Menschen sitzen in Haft? Unter welchem Vorwand? Wie können wir Ihnen helfen?

Strafentlassene oder Freigänger essen wie immer kostenlos.

Wenn Du die Gefangenengewerkschaft, unsere Arbeit oder das Projekt31 kennen lernen möchtest, komm vorbei.

Ebenso können Dir vor Ort Fragen rund um den Knast und Haft beantwortet werden.

Wenn Du demnächst eine Haftstrafe antreten musst, kannst Du dich in der Anlaufstelle natürlich beraten lassen und Dich vernetzen.

http://ggbo.de/

https://www.facebook.com/events/965522593796622/

drucken | 6. September 2019 | Gefangenen Gewerkschaft Soligruppe Nürnberg

Solidarität mit Nico! Keine Strafe fürs Flagge zeigen.

Solidarität mit Nico! Keine Strafe fürs Flagge zeigen.

Nicht nur M31, allgegenwärtige Polizeigewalt und die 3 von der Autobahn beschäftigen die lokalen Solistrukturen.

Am Dienstag, 17.09 soll sich unser Freund Nico von den Falken vor dem Landgericht Nürnberg für das Zeigen der YPG Fahne verantworten.

In erster Instanz wurde er bereits zu 30 Tagessätzen verurteilt – jetzt legt die Staatsanwaltschaft nach und fordert eine noch höhere Strafe.

Grund genug, um uns mit Nico und allen Betroffenen der Fahnenprozesse zu solidarisieren.

Das Zeigen der YPG/YPJ Fahnen, den Befreiern vom IS-Faschismus, ist für uns kein Verbrechen.

Das Schweigen zu den Greueln der Türkei aber schon.

So danken wir allen Menschen, die sich gegen das Verbot der Fahnen einsetzen und dafür persönliche Risiken in Kauf nehmen.

Das Verbot bleibt eine Farce und ist eine Beleidigung für alle Menschen, die im Kampf gegen den „Islamischen Staat“ unter genau dieser Fahne gefallen sind!

 

Daher kommt zum Prozess, unterstützen wir Nico.

 

Dienstag, 17.09

8:00 Uhr

Saal 126 1.Stock

Landgericht Nürnberg U1

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drucken | 6. September 2019 | Gefangenen Gewerkschaft Soligruppe Nürnberg

Soliparty für die 3 von der Autobahn (Erlangen)

Samstag 07. September 2019 / ab 23:00 / Selbstverwaltetes Zentrum Wiesengrund Erlangen (Initiative Jugendhaus Erlangen e.V., Wöhrmühle 7, 91056 Erlangen )

“ Stop Repression – don’t stop dancing!
Soliparty für die drei von der Autobahn!

Am 21.08. wurden drei junge Linke aus Nürnberg auf ihrem Weg in den Campingurlaub im nordspanischen Baskenland an einer Mautstelle nahe Biaritz von der Polizei kontrolliert, festgenommen – und zwei Tage später von einem Schnellgericht zu zwei bzw drei Monaten Haft verurteilt. Der Vorwurf: angebliche Bildung einer gewalttätigen Gruppe zur Verübung von Gewalttaten: in Biaritz fand zeitgleich der G7 Gipfel statt, für den Frankreichs Premier Macron schon im Vorfeld angekündigt hatte, keinen Protest zu wollen. Die drei, die auf der Autobahn verhaftet wurden, hatten 2017 am Protest gegen den G20 in Hamburg teilgenommen und standen deshalb offensichtlich auf einer Liste des Bundeskriminalamtes, die den französischen Behörden im Vorfeld übergeben worden war. Ausserdem wurden angeblich „linksextreme Dokumente“ bei ihnen gefunden und Sportsachen.
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drucken | 4. September 2019 | redside

Überblick und Solidaritätsaktionen zu den drei von der Autobahn

Überblick und Solidaritätsaktionen zu den drei von der Autobahn

Hier findet ihr einen Überblick zu „die drei von der Autobahn“ und aktuelle Infos. Spendet und schreibt den dreien hier.

31.10.: Alle Drei sind jetzt frei! Danke für eure Solidarität!

17.10.: Urteil im Berufungsprozess bestätigt!

09.10.: Einer der Drei ist Frei!

09.10.: Update zu den „Drei von der Autobahn“-Grüße aus dem Abschiebeknast

05.10.Offener Brief von einem der „3 von der Autobahn“

03.10.: Die 3 von der Autobahn: Interview mit einer Prozessbeobachterin

02.10.: Offener Brief von einem der „3 von der Autobahn

27.09.: In der Berufungsverhandlung wird trotz der offensichtlichen Rechtsbeugung nicht einmal eine Haftprüfung angeordnet, sondern der Termin wegen der angeblichen „Komplexität des Falles“ vertagt. ProzessbeobachterInnen werden unter Anwendung von Gewalt und unter Einsatz von Pfefferspray aus dem Gerichtssaal gedrängt.

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drucken | 2. September 2019 | redside

Soligrüße vom OAT Karlsruhe!

[KA] Grüße an die 3 inhaftierten Nürnberger!

Freiheit für alle politischen Gefangenen!

Auch das OAT Karlsruhe solidarisiert sich mit den Nürnberger Genossen die in Frankreich inhaftiert sind.

drucken | 2. September 2019 | redside

Gemeinsamer offener Brief der Eltern der in Frankreich inhaftierten Nürnberger

Gemeinsamer offener Brief der Eltern der in Frankreich inhaftierten Nürnberger

Folgender Text hat uns über Mail von den Eltern der Drei von der Autobahn erreicht, die mit diesen offenen Brief Öffentlichkeit für den Fall ihrer vom französischen Staat gekidnappten Söhne herstellen wollen:

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir wenden uns in unserer Verzweiflung an Sie, da unsere Kinder unter rechtsstaatlich fragwürdigen Umständen in Frankreich verschwunden sind.

Unsere Kinder sind am Mittwoch, den 21.8.2019 auf dem Weg ins nordspanische Baskenland verschwunden. Insgesamt waren etwa 10 Personen zu einem gemeinsamen Campingurlaub dort unterwegs. Am 23.8. hat uns eine Person aus der Reisegruppe aus dem Zielort in Nordspanien kontaktiert, dass ein Fahrzeug mit unseren Söhnen an Bord nicht am Zielort angekommen sei. Zuerst war die Befürchtung, dass es sich um einen Verkehrsunfall handeln könnte. Jedoch kam eine andere unerwartete Schreckensnachricht: die 3 Personen wurden an einer Autobahnkontrollstelle nach Biarritz festgenommen. Die Polizeiaktion fand im Zuge der Sicherheitsarchitektur des nahenden G7 in Biarritz statt.
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drucken | 2. September 2019 | redside

Solikonto für die 3 von der Autobahn eingerichtet

Version française ci-dessous

Solidarität ist grenzenlos…

…aber es kostet Mühe und viel Geld, sich im fernen Ausland zu engagieren…

Wir fragen nicht, welche Grenzen zu überwinden sind, wenn unsere 3 Genossen eben mal mehr als 1.000 km entfernt und fernab im Knast landen, sondern organisieren Solidarität. Aber wir verschließen auch nicht die Augen vor der notwendigen Anstrengung, Distanz, Kultur- und Sprachbarrieren aus dem Weg zu räumen. Da gibt es so Einiges, was unsere Leute vor Ort brauchen, nicht nur anwaltlichen Beistand.

Das werden wir zweifelsohne schaffen, aber es kostet eben mehr als reines Engagement und daher brauchen wir neben viel Energie eben auch Geld. Hierfür hat die Rote Hilfe Nürnberg – Fürth – Erlangen ein Sonderkonto eingerichtet.

Spendet an

Rote Hilfe RG Nbg, Fü, Er
GLS Bank 
Kennwort: autobahn
IBAN: DE85430609674007238359 
BIC: GENODEM1GLS 

Die Rote Hilfe ist gleichzeitig der Briefkasten für Post an die Genossen, denn die freuen sich sicher auf jedes Lebenszeichen von draußen und insbesondere auf eure guten Wünsche. Wir schicken jeden Brief weiter.

Bedenkt aber bitte die Portokosten. Ein Brief (<20g) international kostet 1,10 Euro – eine Postkarte 0,95 Euro, die ihr bitte in Briefmarken beilegt und ab geht die Post über

Rote Hilfe OG Nürnberg

Eberhardshofstr. 11

90429 Nürnberg

Version Française

La solidarité est sans frontières… mais l’engagement pour une cause depuis l’étranger demande beaucoup d’investissement personnel et financier. _

Quand nos trois camarades se font interpeller et incarcérer à plus de 1000 kms de leur domicile, nous nous organisons pour leur venir en aide. Quelque soient les frontières qu’il nous faut franchir._

Les obstacles à surmonter seront toutefois nombreux, tant d’un point de vue linguistique que culturelle. Et les démarches permettant de leur fournir une assistance matérielle et juridique vont nécessiter toute
notre énergie et nos maigres ressources.

Mais avec votre aide, nous sommes certains de pouvoir relever ce défi!

Merci de nous apporter votre soutien en faisant un don à l’organisation de solidarité « Rote Hilfe Nürnberg – Fürth – Erlangen »._

Rote Hilfe RG Nbg, Fü, Er
Nom de la banque: GLS Bank
Sujet: Autobahn
IBAN: DE85430609674007238359 
BIC: GENODEM1GLS 

drucken | 28. August 2019 | Rote Hilfe - OG Nürnberg

150 Menschen demonstrieren für die Freilassung der drei von der Autobahn

Eine Woche nach der Festnahme von drei jungen Menschen aus Nürnberg in Frankreich fand in Nürnberg eine Solidaritätskundgebung statt. Vergangenen Mittwoch wurden die drei aus nürnberg im französisch spanischen Grenzgebiet im Vorfeld des G7 Gipfel verhaftet und in einem Schnellverfahren zu einmal 2 und zweimal 3 Monaten Haft verurteilt. Heute fanden sich am Nürnberger Hallplatz über 150 Menschen ein, um für die Freilassung der drei von der Autobahn zu demonstrieren. Mehrere Gruppen und Einzelpersonen hielten Redebeiträge und solidarisierten sich mit den drei Inhaftierten und verurteilten die Repression des französischen Staates. Auf der Kundgebung sprach zunächst ein Vertreter des Solikreises, der in seiner Rede auf das skandalöse vorgehen der französischen Repressionsbehörden einging. (mehr …)

drucken | 28. August 2019 | redside

Solibekundung des Interbündnis Nürnberg zu den drei Inhaftierten

Wir wollen unsere Solidarität mit den drei Verhafteten anläßlich des G 7 Gipfels in Frankreich erklären. Wir kämpfen gegen die zunehmende Rechtsentwicklung der Regierungen und den Abbau demokratischer Rechte, die in Deutschland und in anderen europäischen Ländern vorangetrieben werden. Die Rechtsentwicklung umfasst viele Bereiche, so z.B. die unmenschliche Flüchtlingspolitik, oder die gegenwärtigen Kriegsvorbereitungen, um nur einiges zu nennen. Der Widerstand gegen diese Repressionen ist gerechtfertigt.

Wir wenden uns entschieden gegen die Kriminalisierung des Widerstands.

Unsere uneingeschränkte Solidarität gehört den drei in Frankreich Verhafteten und wir werden dies in unseren Medien breit bekannt machen.

Mit kämpferischen Grüßen

interbündnis Nürnberg

drucken | 27. August 2019 | redside

Demokratie heute: Drei junge Leute aus Nürnberg werden vom französischen Staat zur gewalttätigen Gruppe umgelogen

— ENGLISH BELOW —

Democracy today: three young people depicted as violent group by  french state.

—VERSION FRANCAIS PLUS BAS—

La démocratie aujord’hui: Trois jeunes personnes de Nuremberg arrêtées par l’état francais en tant que groupe violent

Am vergangenen Mittwoch wurden drei junge Leute aus Nürnberg von den französischen Behörden festgenommen. Am Freitag wurden sie dann in einem Schnellverfahren zu drei- bzw. zwei Monaten Haft verurteilt. Die Grundlage für das Urteil ist ein Gesetz aus dem Jahr 2010. Dieses Gesetz ist in Frankreich stark umstritten, denn es ermöglicht bereits die Verurteilung von Menschen, denen vorgeworfen wird eine Gruppe spontan gebildet zu haben, die möglicherweise gewalttätig wird. Weiter standen die drei auf einer Liste, die anlässlich des G7-Gipfels in Biarritz von den deutschen Repressionsbehörden den französischen überlassen wurde. Auch die Umstände des Verfahrens sind umstritten und sorgen in Frankreich für Wirbel. Sie wurden vor einer Art Sondergericht verurteilt ohne ihre Verteidiger frei wählen zu können. Obwohl die WahlverteidigerInnen anwesend waren, durften sie die drei nicht vertreten. Gleich nach dem Urteil wurden sie auf verschiedene Haftanstalten verteilt..

KUNDGEBUNG | Rally | Mi., 29.08.2019 | 19:00 Uhr | Hallplatz | Nürnberg

Stop repression! Stop the Police state! Stop Fascism!

UND: Kommt am 12.10.2019 nach Nürnberg zur Demonstration „Rechte Netzwerke bekämpfen – im Staat und auf der Straße! Für eine linke Offensive!“.

(mehr …)

drucken | 26. August 2019 | organisierte autonomie (OA)

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Termine

Samstag, 12.12.2020

Kultur braucht Freiräume – Projekt 31 erhalten

Das Projekt31 ist bedroht. Ein auslaufender Mietvertag, kapitalistische Investoren & steigende Bodenpreise machen nicht nur dem P31 zu schaffen sondern betreffen alle Freiräumen in der Region. Zeit dagegen etwas zu tun und den Projekten den Rücken zu stärken! Kommt am 12.12 14 Uhr zum Aufseßplatz und zeigt Eure Solidarität. Kein Tag ohne autonomes Zentrum! Im Folgenden dokumentieren wir den Aufruf des Projekt31 zur Demonstration:

Kultur braucht Freiräume – Projekt 31 erhalten

Mit Vorfreude auf das heutige Konzert kommst du zum Projekt 31. Schon auf dem Hof empfängt dich der köstliche Duft von veganem Essen, du begrüßt deine Freund*innen und holst dir eine Apfelschorle… Doch dein Traum findet ein jähes Ende und du stehst auf einem grauen, kalten Parkplatz wo früher unser Freiraum, das Projekt 31 war.

Dies könnte bald Wirklichkeit werden, denn unser Gelände wurde von einer Investmentfirma gekauft, welche ab Anfang Februar 2021 Eigentumswohnungen in den Hof bauen und unser Projekt in einen Parkplatz verwandeln will. Wir versuchen auf der mietrechtlichen Ebene und durch Gespräche mit Vertreter*innen von Stadt und Politik unsere Zukunft zu sichern, doch allein darauf können wir uns nicht verlassen. Deshalb versuchen wir mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln den Erhalt unseres selbstverwalteten Jugend- und Kulturzentrums zu sichern. Das Projekt 31 braucht eine Zukunft! Lasst und deswegen am 12.12. gemeinsam auf die Straße gehen! 

  Verdrängung unkommerzieller Räume  

Das Projekt 31 ist ein unkommerzieller Ort. Ein Raum, in dem eine Alternative zu den bestehenden Verhältnissen gelebt und geübt wird. Der Versuch, einen Freiraum zu schaffen, ohne Hierarchien, Diskriminierungen, Abwertungen. Ein Ort um sich zu vernetzen, auszuprobieren, zu begegnen. Ganz ohne Leistungsdruck oder Konsumzwang.

Solche Orte werden allerdings immer seltener. Inverstor*innen kaufen und kaufen, werden immer reicher, denn es geht dabei ausschließlich um Gewinnmaximierung, darum noch mehr Geld aus allem rauszuholen.

Die Mieten steigen und steigen für die Bewohner*innen der Stadt Nürnberg. Wer sich das nicht leisten kann, hat in dieser Logik auch keinen Platz verdient, wird verdrängt – wohin auch immer, das interessiert nicht. Selbst öffentliche Plätze werden privatisiert oder unliebsames Klientel durch Ordnungsamt und Polizei vertrieben. Durch die Verdichtung der Stadt gibt es keinen bezahlbaren Raum für Kulturschaffende – aber für Bürokomplexe wie die GFK finden sich große Areale. Damit noch mehr Pendler*innen angezogen werden, im Berufsverkehr in unserem Viertel stecken bleiben und uns wortwörtlich die Luft zum Atmen nehmen.

Wir leben in einer Gesellschaft, in der Interessen von Mehrwert und Kapital über den Interessen der Menschen und ihren Bedürfnissen stehen. Einen Raum erhalten nicht die, die ihn nutzen und bespielen wollen, sondern die mit dem meisten Geld.

Diese Prozesse spielen sich nicht nur rund um das Projekt 31 ab, sondern überall. Egal ob mensch nach Berlin, Leipzig, Köln oder eben Nürnberg schaut – das Bild ist das gleiche: Wegnahme der Räume, fehlende finanzielle Ressourcen, politische Angriffe und Delegitimationsversuche. Denn es ist nicht nur die katastrophale Situation auf dem Immobilienmarkt dafür verantwortlich, sondern es geht auch um politische Interessen und Prioritäten. In einer zunehmend autoritären Gesellschaft, die immer weiter nach rechts rückt, werden auch Orte, die sich dem Widersetzen immer stärker bedroht. Während faschistische Tendenzen innerhalb der Gesellschaft immer deutlicher zutage treten, werden linke Räume deutschlandweit platt gemacht.

Kämpfe um den Erhalt von Räumen wie dem Projekt 31 sind somit immer auch Kämpfe für eine offene, antifaschistische und emanzipatorische Gesellschaft.

  Kultur von unten – Stadt für Alle  

Doch die Verdrängung von unkommerziellen, offenen Räumen führt notwendigerweise zu dem Ausschluss vieler Menschen aus der Öffentlichkeit, Teilhabe am kulturellen Leben wird zum Privileg. Der Mangel an bezahlbaren Proberäumen, Ateliers und anderen Kulturräumen ist seit Jahren bekannt, geändert hat sich nichts. Der alltägliche Kampf, genug Geld für die Miete aufbringen zu können, geht auf Kosten der Kreativität und der Freude an kreativen Prozessen.

Die mit der Corona-Pandemie einhergehende Wirtschaftskrise verschärft die Situation vieler Kulturschaffender zusätzlich. Doch anstatt die bestehende Kulturlandschaft zu unterstützen, agiert die Stadt oft im luftleeren Raum, verpulvert beispielsweise Geld für Wasserspiele auf einer neu errichteten Bühne am Dutzendteich für ein Publikum das Platz auf Tret- und Schlauchbooten einnimmt. Dies steht in krassem Widerspruch dazu, wie tatenlos zugeschaut wird, wie unkommerzielle kulturelle Räume verdrängt werden. Anstatt genug zentrale Orte für Kunst und Kultur zur Verfügung zu stellen und die Bedürfnisse der Kulturschaffenden ernst zu nehmen, bewirbt sich die Stadt lieber zur Kulturhauptstadt 2025. Es widerstrebt uns jedoch zutiefst in Wettbewerb mit anderen Städten und anderen Kulturläden zu treten und gegen sie zu konkurrieren. Kultur darf nicht zum Prestige-Objekt verkommen und ist erst recht kein Siegespokal den es zu gewinnen gilt.

Es geht um den Erhalt von kulturellen Räumen, genauso wie um bezahlbaren Wohnraum. Es geht um mehr Grünflächen in der Stadt, mehr Orte der Begegnung ohne Konsumzwang. Kurzum: Wir wollen eine Stadt für alle und eine Kultur von unten! Wir sind viele und wenn wir gemeinsam kämpfen, können wir auch gewinnen.

  Lasst uns auf die Straße gehen!  

Wo sollen sich Menschen kennen lernen, sich organisieren, sich politisch bilden, wenn es keine Räume gibt, an denen sie sich treffen können? Wie sollen Ideen entwickelt und Gedanken ausgetauscht werden, wenn immer Aufsichtspersonen anwesend sind, die jederzeit repressiv eingreifen können? Wie soll Eigeninitiative und Verantwortung geübt werden, wenn es hauptsächlich Räume gibt, an denen die Dinge von oben herab mit Hierarchien geregelt werden?

Geht gemeinsam mit uns am 12.12. auf die Straße, um zu zeigen, dass das Projekt 31 nicht verschwinden darf!

Denn kein Freiraum in Nürnberg oder sonst wo darf verschwinden! Im Gegenteil – wir brauchen noch viel mehr davon!

Wir wollen nicht mehr um unsere Zukunft bangen! Wir wollen eine Perspektive – und diese wollen wir selbst gestalten!

Don‘t go breaking my heart – Freiräume erhalten! Kommt mit uns auf die Straße! 12.12.2020 um 14 Uhr am Aufseßplatz Nürnberg  

Unterstützt von: Kneipenkollektiv Arsch & Friedrich, Bunkersyndikat, Initiative Mietenwahnsinn stoppen, Casablanca Filmkunsttheater, Radio – Z , Organisierte Autonomie, feministisches Konzertkollektiv Arsch & Frida, Armed with a Mind, Revolutionär organisierte Jugendaktion, Gruppe Antithese, Kunstverein, Infoladen Benario, Stadtteilzentrum Desi, FLINT* Komitee – für einen feminstischen Streik, 8. März Bündnis Nürnberg, Falken Nürnberg, Auf der Suche – Anarchistische Gruppe Nürnberg, Initiative Kunst braucht Raum, Zentrum Wiesengrund Erlangen, Antifaschistische Initiative – Das Schweigen durchbrechen, Interventionistische Linke Nürnberg, Trouble in Paradise, Wagenburg Kristallpalast, Sänders e.V., Mops von Gostenhof, Der Gostenhofer Dorfschulze, Krähengarten, Musikverein, AG Wohnen des Sozialforums Nürnberg, Z-Bau – Haus für Gegenwartskultur, Politbande, Kulturliga, Cafe Kaya, Club Stereo, Eat-the-Beat e.V., E-Werk Erlangen, KulturKellerei, Kulturort Badstraße 8, Kunstkeller 027, MUZ Club, Mata Hari Bar, Nasty Entertainment, Die Rakete, nbg-breaks e.V.

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