Filed under: Internationalismus

Krieg und Krise: Nicht auf unserem Rücken gegen die Preissteigerungen gemeinsam auf die Straße!

Demonstration || Samstag, den 17.12.2022 || 14:00 Uhr || Plärrer || Nürnberg || gemeinsamgegenkrise.noblogs.org || Krieg und Krise: Nicht auf unserem Rücken gegen die Preissteigerungen gemeinsam auf die Straße!

Wer in diesen Tagen im Supermarkt einkaufen geht, fragt sich, wie die lebensfremde Inflationsberechnung von 10% zu Stande kommt. Die Packung Nudeln, die stets für 0,39€ erhältlich war, kostet auf einmal 0,89€ (Stand September 22) – mehr als das Doppelte also. Und die Nudeln sind nur ein Beispiel: etliche Grundnahrungsmittel, Energiekosten, Mieten, die Preise kennen nur eine Richtung: steil nach oben. Unsere Löhne und andere Einkommen, wie Rente oder Grundsicherung steigen dagegen kaum bis gar nicht. Wer nicht reich ist, muss an irgendeiner Stelle Abstriche vornehmen oder das Ersparte antasten. Viele überlegen sich gut, ob sie heizen, duschen kürzer, achten beim Einkaufen noch mehr als sonst auf Sonderangebote oder es bedeutet sogar, dass der Kühlschrank am Monatsende leer bleibt.

„Reicher Mann und armer Mann standen da und sah’n sich an, und der Arme sagte bleich: ‚Wär ich nicht arm wärst du nicht reich.’“ B. Brecht (mehr …)

drucken | 14. November 2022 | redside

Vortrag: Revolution im IRAN? – 15.11.22- 19:30 Uhr im Stadtteiladen Schwarze Katze

Vortrag: Revolution im IRAN? – 15.11.22- 19:30 Uhr im Stadtteiladen Schwarze Katze

Eine Veranstaltung mit linken Kräften aus dem Iran

  • Übersicht der Repressions- und Unterdrückungsgeschichte in der Islamischen Republik Iran. Welche Macht- und finanziellen Interessen stehen dahinter?
  • Zusammenfassung der Widerstandsgeschichte seit 1979 im Iran.
  • Warum dauert der Widerstand noch an? Die Rolle Kurdistans.
  • Welche Oppositionen gibt es gegen die „Islamische Republik Iran“ ?
  • Welche Rolle spielen die linken Kräfte?
  • Perspektive des Widerstands.

Wann:

15.11.2022, Ab 19:00 Uhr geöffnet, Vortragsbeginn 19:30 Uhr

Wo:

Stadtteiladen Schwarze Katze, Untere Seiten Str. 1, Nürnberg

drucken | 7. November 2022 | organisierte autonomie (OA)

Freiheit für Mumia Abu Jamal

Freiheit für Mumia Abu Jamal

Im Fall Mumia Abu Jamal, gibt es Neuigkeiten. Mumia hatte nach 4 Jahren endlich seine Anhörung vor Gericht zur Wiederaufnahme seiner Revision. 2018 sind 6 Kartons mit Beweismitteln aufgetaucht, die belegen, dass die Hauptbelastungszeugen gekauft bzw. unter Druck gesetzt wurden eine Verurteilung zu ermöglichen. Dennoch wurden diese Beiden der insgesamt drei Revisionsgründe abgelehnt. Über den Dritten, Rassismus bei der Auswahl der Jury Mitglieder, wird am 16.12.2022 verhandelt.

Daher ist es umso wichtiger, sich weiterhin mit dem Fall auseinanderzusetzen. Hierfür wird es am Samstag auf der Literaturmesse Gelegenheit geben. Die Mumiagruppe Nürnberg veranstaltet eine Lesung zum neuen Buch „Aus dem Herzen der Bestie“ mit bisher unveröffentlichten Texten von Mumia.

Sa., 5.11.2022 um 14 Uhr
Kulturwerkstatt Auf AEG

Treffpunkt am MumiaStand

drucken | 3. November 2022 | Rote Hilfe - OG Nürnberg

UKRAINE-KRIEG. Kampf um eine neue Weltordnung und die Gefahr eines Weltkrieges.

UKRAINE-KRIEG.  Kampf um eine neue Weltordnung und die Gefahr eines Weltkrieges.

Vortrag und Diskussion mit Jörg Kronauer

Do. 3. November 22, 19:30 Uhr
Nachbarschaftshaus Gostenhof
Adam-Klein-Str. 6, Nürnberg, Großer Saal

Jörg Kronauer ist Publizist und Autor, schreibt unter Anderem für junge Welt und Konkret und ist Redakteur von German Foreign Policy. Er beschäftigt sich schwerpunktmäßig seit vielen Jahren mit internationaler Politik und speziell mit der Ukraine, Russland und China.

Eine „Zeitenwende“: So hat Bundeskanzler Olaf Scholz den Ukraine-Krieg eingestuft. Er sei eine „unprovozierte brutale Aggression Russlands gegen sein Nachbarland“, mit der Russland eine „fast 80jährige Zeit des Friedens in Europa“ beendet habe. Jörg Kronauer setzt dieser Erzählung eine politische Analyse entgegen, die die Vorgeschichte und die Interessen der Kriegsparteien benennt.

Als russische Truppen am 24. Februar in die Ukraine einmarschierten, kam der Angriff für Viele unerwartet, aber nicht aus heiterem Himmel. Die Spannungen, die ihm vorausgingen, waren das Resultat eines jahrzehntelangen Machtkampfs zwischen dem Westen und Russland. Dieser Machtkampf spitzt sich seit dem Beginn des Ukraine-Krieges weiter zu. Die Ukraine wird, wie Afghanistan in den 1980er Jahren, zum Schauplatz eines Stellvertreterkriegs. Die westlichen Mächte bemühen sich, Russland militärisch und wirtschaftlich so massiv wie möglich zu schwächen. Annalena Baerbock möchte sogar „Russland ruinieren“.

Während die westlichen Mächte auch im Ukraine-Krieg versuchen, ihre Dominanz zu behaupten werden weitreichende weltweite Kräfteverschiebungen sichtbar. Der Kampf um eine neue Weltordnung ist in vollem Gange.

Ein Ende des Krieges durch Diplomatie und Verhandlungen wird ausgeschlossen. Ein Sieg-Frieden der Ukraine ist das propagierte Ziel. Die Gefahr einer Eskalation bis hin zum nuklearen Inferno wird dabei anscheinend wie selbstverständlich in Kauf genommen.

 

Die Veranstaltung ist Teil derdes Antifaschistischen Aktionsbündnisses (AAB).

drucken | 15. Oktober 2022 | Antifaschistisches Aktionsbündnis

27. Linke Literaturmesse: 04.11 – 06.11.2022

Freitag, den 04.11. bis Sonntag, den 06.11.21 || Kulturwerkstatt auf AEG, Fürther Str. 244d, Nürnberg || 27. Linke Literaturmesse

Buchvorstellungen – Lesungen – Verkaufsmesse

Der Eintritt ist frei.

Programm: www.linke-literaturmesse.org

www.facebook.com/linkeliteraturmesse

Öffnungszeiten:
Freitag: 19.00 – 22.00 Uhr
Samstag: 10.00 – 22.00 Uhr
Sonntag: 10.00 – 15.00 Uhr
veranstaltet von: Metroproletan, Archiv & Bibliothek und Gostenhofer Literatur- und Kulturverein

drucken | 11. Oktober 2022 | Metroproletan

Sendung Radio Revolution im August 2022

Sendung von Radio Revolution im August 2022. Diesmal mit einem Interview zum Ukraine Konflikt mit dem Publizisten Richard Corell. Einem Beitrag zu Antimilitaristischen Aktionen in Nürnberg und wie immer die Short-News aus Antifa und Bewegung.

Die nächste Sendung könnt Ihr wieder am 14.09.2022 im Stoffwechsel auf Radio Z 95,8Mhz hören. Radio Revolution läuft am 2. Mittwoch im Monat zwischen 17 und 18 Uhr. Vergangene Sendungen könnt ihr euch auf https://www.mixcloud.com/RadioRevolutionNBG/ anhören.

drucken | 14. August 2022 | Antifaschistisches Aktionsbündnis

Riesentranspi-Aktion in der Innenstadt

Vergangenen Freitag, den 22. Juli, gingen wir gemeinsam mit etlichen weiteren FriedensaktivistInnen gegen den Krieg in der Ukraine auf die Straße. Zu diesem Zweck trugen wir, das Aktionsbündnis gegen Krieg und Hochrüstung, zwei 30 Meter lange Transparente mit der Aufschrift „Stoppt den Krieg in der Ukraine, Friedensverhandlungen jetzt!“ und „Geld für Zukunft statt für Rüstung! Stoppt den Krieg!“ durch die Nürnberger Innenstadt. Außerdem wurde in zahlreichen Reden – u. a. des Nürnberger Friedensforums, der Prolos, der GEW, von der Kampagne Rheinmetall entwaffnen und von ver.di – der Hochrüstung, den Waffenlieferungen und dem sonstigen Kriegsgeschrei eine klare Absage erteilt und sich für sofortige Waffenruhe und Verhandlungsaufnahme ausgesprochen.

Auf die Straße gegen Krieg! Stoppen wir gemeinsam das Morden und Zerstören! Fahren wir am 30.08. bis zum 04.09. gemeinsam nach Kassel zum Rheinmetall entwaffnen Camp, um den Kriegstreibern das Handwerk zu legen!

drucken | 26. Juli 2022 | Prolos

Aktion gegen Kriegsprofiteur Diehl

Aktion gegen Kriegsprofiteur Diehl

Kundgebung | Hauptsitz Diehl Stephanstr./Pfründnerstr. | 19:30 Uhr |  27.7.2022

Am 27.07 findet eine Kundgebung der Antifa-Aktionskneipe vor dem Hauptsitz von Diehl in der Stephanstraße statt – Nähe der S-Bahn Haltestelle Dürrenhof. Der Diehlkonzern profitierte von Weltkriegen und hat 1997 von der „Stadt der Menschenrechte“ Nürnberg die Ehrenbürgerschaft verliehen bekommen – Trotz Beteiligung am Holocaust. Diehl beschäftigte Kriegsgefangene und ZwangsarbeiterInnen. Wer nicht mehr leistete, kam ins KZ nach Auschwitz. Und auch heute macht die Rüstungssparte – Diehl Defence – satte Umsätze mit dem Geschäft mit dem Tod. Unter anderem besteht auch in Nürnberg eine Koperation mit Rheinmetall. Gerade in der aktuellen Situation hoch brisant.

Also kommt vorbei und setzt mit uns ein Zeichen gegen Waffenhersteller in unserer Stadt! (Außerdem, Demonstration vom Friedensforum: Fr., den 22.07.22 durch die Nürnberger Innenstadt. Beginn: 16.00 Uhr vor der Lorenzkirche)

 

Krieg dem Krieg! Keine Kriegsprofiteure in unserer Stadt!

drucken | 17. Juli 2022 | organisierte autonomie (OA)

Antifa-Aktionskneipe im Juli

Antifa-Aktionskneipe im Juli

Freitag 15.7.2022 | 19 Uhr Offenes Antifatreffen | 20 Uhr Basteln, Malen, Bier | Stadtteilladen Schwarze Katze, untere Seitenstrasse 1 NBG

Erfreut haben wir festgestellt, dass des öfteren antimilitaristische Plakate in der Nürnberger und Fürther Öffentlichkeit aufgetaucht sind. Ein Thema, dass wir aktuell bearbeiten, und dass unsere Arbeit noch ein wenig begleiten wird (Antifakneipe im Mai und Juni).Daran knüpfen wir an und werden beim kommenden offenen Antifatreffen zwei Aktionen gegen einen lokalen Kriegsprofiteur und Ehrenbürger planen. In der Kneipe basteln wir das zugehörige Material und tauschen uns aus. Für Essen ist wie immer gesorgt.

Infos über die Antifa-Aktionskneipe (mehr …)

drucken | 8. Juli 2022 | organisierte autonomie (OA)

Proloskneipe im Juni: Kim Il Lesung

Proloskneipe im Juni: Kim Il Lesung

Am 24. Juni öffnen wir unsere Pforten zum koreanischen Abend in der Proloskneipe. Korea reiht sich ein in die lange Liste der Länder, die der kriegerische US-Imperialismus in seinem antikommunistischen Wahn in Schutt und Asche gelegt hat. Gerade in diesen Zeiten, in denen der Weltkriegsgefahr zum Trotz abermals ein Land zum Spielball imperialistischer Interessen gemacht wird, scheint es notwendig, an die vielen Verbrechen dieses mörderischen Systems zu erinnern. In Korea ließen Millionen ZivilistInnen ihr Leben für die imperialistischen Interessen der USA und anderer Mächte – das gilt es in der Ukraine und überall sonst auf der Welt zu verhindern! Am Vorabend des Gipfeltreffens der sieben Verbrecherstaaten wollen wir dessen mahnen und außerdem einen (kritischen) Blick in die Staatsideologie Chuch’e anhand ausgewählter Schriften Kim Il-sungs werfen. Außerdem erwarten euch K-Pop, koreanische Delikatessen und fränkisches Bier.

Freitag | 24. Juni | 19 Uhr | Schwarze Katze | Untere Seitenstraße 1

drucken | 13. Juni 2022 | Prolos

Aktionstag gegen Krieg

Aktionstag gegen Krieg

Am gestrigen Samstag, den 11.06., beteiligten wir uns in Kooperation mit der Sozialistischen Deutschen Arbeiterjugend (SDAJ) Nürnberg und über 10 weiteren Städten am Aktionstag der Kampagne „Offensive gegen Abrüstung“. Um der um sich greifenden Kriegspropaganda etwas entgegenzusetzen, verschönerten wir das Stadtbild mit Anti-Kriegs-Transparenten. Für mehr Informationen zum Aktionstag und zur Kampagne: hauptfeind.de (mehr …)

drucken | 12. Juni 2022 | Prolos

Antifa-Aktionskneipe im Juni

Antifa-Aktionskneipe im Juni

Gegen Aufrüstung und Militarisierung!

Freitag 17.6.2022 | 19 Uhr Offenes Antifatreffen | 20 Uhr Vortrag | Stadtteilladen Schwarze Katze, untere Seitenstrasse 1 NBG

Der Bundestag hat 100.000.000.000 € sogenanntes Sondervermögen für die Bundeswehr beschlossen. Unser Vortrag beleuchtet, wie darüber hinaus die „normale“ Aufrüstungspolitik aussieht, aber auch wohin aus Deutschland Waffen verkauft werden. Wichtig ist uns dabei der lokale Bezug: Welche Waffenhersteller haben ihren Sitz in der Umgebung und wie könnten wir ihnen begegnen?

Also kommt vorbei! Danach besteht die Möglichkeit bei leckerem Essen gemeinsam zusammen zu sitzen, zu diskutieren und sich kennen zu lernen.

Infos über die Antifa-Aktionskneipe

Youtube | Instagram | antifaak161 (äääät) riseup.net

Was macht die Antifa Aktionskneipe?

drucken | 10. Juni 2022 | organisierte autonomie (OA)

Gegen Rüstungswahn auf die Straße!

Gegen Rüstungswahn auf die Straße!

100 Milliarden für die Bundeswehr, während Krankenhäuser schließen müssen, Infrastruktur verfällt und Gefangenen aus Kostengründen FFP2 Masken vorenthalten werden?

Nicht mit uns! Erfreulicherweise hat sich das auch ein Bündnis in Erlangen gedacht und ruft für diesen Samstag zur Demonstration auf.

Samstag, 14:30 Uhr Hungenottenplatz Erlangen

Zugtreffpunkt Fürth & Nürnberg wird noch bekannt gegeben.

Im folgenden der Aufruf des Bündnis:

(mehr …)

drucken | 25. Mai 2022 | Gefangenen Gewerkschaft Soligruppe Nürnberg

Sundiata Acoli endlich frei!

Sundiata Acoli endlich frei!

Am 14. Januar wurde Sundiata 85 Jahre alt – mehr als 50 Jahre davon verbrachte er im Knast

Vergangene Woche am Dienstag kam Sundiata auf Bewährung frei. Der ‚Elder‘ (Ehrentitel für ältere Gefangene) „sei nunmehr keine Gefahr für die Öffentliche Sicherheit“ mehr, beschied der Oberste Gerichtshof von New Jersey in reichlich später Einsicht. Sundiata Acoli war nur einer von einem Dutzend der ‚Black Panthers‘ (Schwarzen Panther), die nach wie vor inhaftiert bleiben.

(mehr …)

drucken | 14. Mai 2022 | Rote Hilfe - OG Nürnberg

Radio Revolution Mai 2022

In der Mai Ausgabe von Radio Revolution ist geht es um Polizeigewalt in Deutschland. Speziell anhand von dem Mord letzte Woche in Mannheim. Außerdem haben wir ein paar Veranstaltungstipps für euch.
Wie immer auch die Shortnews aus Antifa und Bewegung.

Die nächste Sendung könnt Ihr wieder am 08.06.2022 im Stoffwechsel auf Radio Z 95,8Mhz hören. Radio Revolution läuft am 2. Mittwoch im Monat zwischen 17 und 18 Uhr. Vergangene Sendungen könnt ihr euch auf https://www.mixcloud.com/RadioRevolutionNBG/ anhören.

 

drucken | 13. Mai 2022 | Antifaschistisches Aktionsbündnis

Besuch aus Kolumbien

Vortrag und Diskussion mit Red and Anarchist Skinheads (RASH) Bogotá

Die politische Situation in Kolumbien verschlechterte sich in den vergangenen Jahren weiter. Knapp sechs Jahre, nachdem die linke Guerilla FARC-EP einen Friedensvertrag mit der kolumbianischen Regierung unterzeichnet und ihre Waffen abgegeben hat, wird der Friedensprozess weiter blockiert. Der ultrarechte kolumbianische Präsident Iván Duque hebelte in den vergangenen Jahren schrittweise viele Vereinbarungen der Friedensverträge von Havanna aus. Morde an Aktivist:innen, demobilisierten Ex-Guerillerxs und progressiven Politiker:innen sind nach wie vor an der Tagesordnung. Ein Teil der demobilisierten Guerillerxs nahm den bewaffneten Kampf wieder auf. Andere versuchen über Partei- oder Bewegungspolitik die Friedensverträge von Havanna zu retten. (mehr …)

drucken | 4. Mai 2022 | Prolos

Revolutionärer 1. Mai 2022: Über 2.500 demonstrieren gegen Krieg, Aufrüstung und für die soziale Revolution!

Mehr als 2.500 Menschen beteiligten sich an der diesjährigen revolutionären 1. Mai Demonstration. Die Auftaktkundgebung startete um 11:30 in der Bauerngasse Ecke Gostenhofer Hauptstraße. Viele der über 30 Gruppen des 1. Mai Bündnis hielten am Auftakt reden.

Inhaltliches Hauptthema in diesem Jahr war klar der Krieg in der Ukraine. Hier wurde sich in verschiedenen Beiträgen für eine klare Absage an imperialistische Aggression seitens Russlands aber auch gegen Waffenlieferungen und eine Befeuerung des Konflikts durch NATO-Staaten stark gemacht. Diese inhaltlich klar antimilitaristische Stoßrichtung wurde auch durch verschiedene Schilder sowie das Hochtransparent im Frontblock mit dem Schriftzug „No War but Classwar“ untermalt. Auch die Sprechchöre der Demonstration grenzten sich klar ab, sowohl von Putin als auch der NATO. Parolen wie „Klasse gegen Klasse, Krieg dem Krieg – Kampf dem Kapital bis der Frieden siegt“ oder auch „Hoch die Internationale Solidarität“ machten deutlich, dass man in diesem, sowie allen anderen Kriegen, keine Konfliktpartei unterstützt, sondern solidarisch mit der internationalen Arbeiter*innenklasse ist und gemeinsam für ein Ende aller Kriege kämpft.

Abgesehen vom Frontblock zeigten außerdem ein Kinder- und Jugendblock der Falken, ein feministisch-antimilitaristischer Block, sowie ein Block linker kurdischer und türkischer Gruppen die Vielfalt der linken Bewegung in Nürnberg.

Die Bullen versuchten derweil die Demonstration zu behindern, wo sie nur konnten. Der Zug wurde wiederholt gestoppt, mit der Begründung die Seitentransparente wären zu nah zusammen. Trotz alledem ließ es sich der Frontblock nicht nehmen, die kämpferische Stimmung wiederholt durch Rauchtöpfe zu untermalen, außerdem wurde mit einem Hochtransparent auf die politischen Gefangenen unserer Bewegung (wie Jan, Lina, Jo und Dy) aufmerksam gemacht. Anders als in den Jahren zuvor, begleiteten die Cops die Demonstration auch bis ins Viertel Gostenhof.

Trotzdem erreichte man das internationalistische Straßenfest dann ohne Bullenbegleitung. Die Demonstrationsteilnehmer*innen konnten sich am Fest direkt mit allem was das Herz begehrt versorgen. Außerdem wird im Verlauf des Abends auch für politisches und kulturelles Programm gesorgt. So treten auf dem Straßenfest die lokalen Musikgruppen Endlich Schlechte Akustik, Hypaaktiv+, Bibi Blockwart und Extra Ordinär auf. Außerdem werden auf dem Fest noch bis in den Abend etliche Infostände, politische Ausstellungen und Kinderbetreuung angeboten.

Bildergalerie: (mehr …)

drucken | 1. Mai 2022 | organisierte autonomie (OA)

Heraus zum Revolutionären 1. Mai! – Aufruf der Antifa-Aktionskneipe

Revolutionäre 1.Mai Demo |11:30Uhr | Bauerngasse Ecke Gostenhofer Hauptstraße

Internationalistisches Straßenfest | 14:30Uhr | Müllnerstraße

Sie sagen du musst Leistung bringen, um was wert zu sein, um glücklich zu sein. Aber der Leistungsdruck in den Schulen macht krank und führt zur ständigen Selbstoptimierung, was sich häufig in psychischen Erkrankungen niederschlägt.

Sie sagen du musst dich nur genug anstrengen, um Erfolg zu haben. Tatsächlich ist aber vor allem deine soziale Herkunft ausschlaggebend dafür, ob du in der Schule erfolgreich bist oder nicht. Sind deine Eltern arm und sprechen kein deutsch, kannst du deine Empfehlung für das Gymnasium meist vergessen. Chancengleichheit gibt es faktisch nicht in Deutschland!

Sie sagen, man müsse neue Waffen kaufen und die Bundeswehr stärken. Doch an ihren Kriegen verdienen nur die Rüstungsfirmen und Waffenhersteller, während die Bevölkerung leidet. Im Mittelmeer ertrinken die Menschen, die ein besseres Leben in Europa suchen, während die Festung Europa immer stärker ausgebaut wird.

Sie sagen, ihr müsst nachhaltig konsumieren, um das Klima zu retten. Doch in Wahrheit verursachen allein 100 Unternehmen 70 % aller CO2-Emissionen. Was den Planeten wirklich kaputt macht, ist ein auf Leistung getrimmtes Wirtschaftssystem, das ständig mehr braucht: mehr Wachstum – mehr Konsum – mehr Geld. Du als einzelner Konsument/einzelne Konsumentin, entscheidest hingegen gar nichts.

Lasst uns gemeinsam diesen Scheiß beenden! Ein System, das Menschen ertrinken lässt, den Planeten zerstört und durch Kriege Geld verdient, ist es nicht wert gerettet oder erneuert zu werden – es gehört abgeschafft! Die Menschen sind eingeteilt in die vielen, die nichts haben, die arbeiten gehen müssen in Betrieben oder sonstwo – und die wenigen, denen die Betriebe gehören und die den Gewinn einfahren. Während der Corona-Pandemie sind die Reichen noch reicher, und die Armen noch ärmer geworden. Darum lasst uns zusammen stehen, als all jene Menschen, die nicht von Krisen profitieren, sondern sie zuallererst abbekommen! Lasst uns zusammen die Straße nehmen am 1. Mai! Für die soziale Revolution!

drucken | 22. April 2022 | organisierte autonomie (OA)

Mobivideo zum revolutionären 1. Mai 2022

drucken | 18. April 2022 | organisierte autonomie (OA)

Starke Beteiligung am Antikapitalistischen Block auf dem Ostermarsch

Am Ostermontag gingen etwa 600 Menschen in Nürnberg gegen Krieg, Militarismus und Imperialismus auf die Straße. An dem Zug aus der Nürnberger Südstadt, vom Korpernikusplatz,  beteiligten sich zahlreiche Linke und revolutionäre Gruppen und Organisationen. Das Bündnis Gemeinsam Kämpfen – Ihre Krise nicht auf unserem Rücken rief zu einem Antikapitalistischen Block am Kopernikusplatz auf. Über 200 Demonstranten aus verschiedenen Organisationen schlossen sich dem Block an. Der Lautstarke Antikapitalistische Block setzte ein entschlossenes Zeichen gegen Krieg, Militarismus und Imperialismus. Die nächste Gelegenheit gegen Krieg und Imperialismus auf die Straße zu gehen ist die revolutionäre 1.Mai Demo um 11:30 Uhr Bauerngasse Ecke Gostenhofer Hauptstr. in Gostenhof. Schließt euch uns an!

Im folgenden dokumentieren wir die Rede des Krisenbündnis auf dem Ostermarsch:

(mehr …)

drucken | 18. April 2022 | organisierte autonomie (OA)

Friede den Hütten – Krieg den Palästen

Friede den Hütten – Krieg den Palästen

18. April 2022 | 14:00Uhr | Kopernikusplatz | Antikapitalistischer Block auf dem Ostermarsch

Erschüttert sitzen wir vor den Nachrichten über den Krieg in der Ukraine. Wir könnten schreien, es ist Wahnsinn, was da geschieht. Niemand will diesen Krieg. Nicht die Bevölkerung der Ukraine, und auch nicht die Bevölkerung Russlands. Niemand will ihre Kriege. Die Kriege der Herrschenden will niemand, außer den Herrschenden selbst. Das sind Kriege um Einflussnahme, Macht und Wirtschaftsräume. Die russische Armee marschiert in der Ukraine ein, Europa und die USA eskalieren die Situation weiter. Leidtragend sind die Menschen in der Ukraine: Die Menschen, die fliehen, und die Menschen, die bleiben müssen. Die Karten in der Geopolitik werden neu gemischt. Aber wir sitzen mit den Spielern nicht an einem Tisch. Wir, das ist die Bevölkerung der verschiedenen Länder, wir, das ist die arbeitende Klasse der verschiedenen Staaten. Als erstes geht im Krieg die Wahrheit verloren. Aber eine Wahrheit bleibt, und an die erinnern wir uns: „Friede den Hütten, Krieg den Palästen!“
Die reichsten Menschen der Welt haben während der Corona-Pandemie ihre Vermögen verdoppelt. Wir nicht. (mehr …)

drucken | 9. April 2022 | Antifaschistisches Aktionsbündnis

Als Klasse kämpfen! Heraus zum revolutionären 1. Mai 2022!

Demonstration || 1.Mai || 11:30 Uhr || Bauerngasse Ecke Gostenhofer Hauptstraße || Straßenfest || 14:30 Uhr || Müllnerstraße || Nürnberg

Eine Katastrophe jagt die nächste: Eine Pandemie, die nicht sinnvoll bekämpft wird; die Klimakatastrophe, welche unsere Existenz bedroht und nun Krieg in der Ukraine. Die Antwort darauf von Kapital und Politik ist ein knallhartes weiter so. Die bürgerlichen Regierungen sind nicht fähig, die Probleme der Welt zu bekämpfen. Nur eins ist klar: Die Profite der Konzerne sprudelten in den letzten Jahren immer weiter. So zeigt sich, was im allgemeinen Bewusstsein oft ins Hintertreffen gerät. Die Krise des Kapitalismus schreitet voran. Krise folgt auf Krise folgt auf Krise. Armut ist in Deutschland ein immer stärkeres Problem und der Lebensstandard sinkt immer weiter, da die Löhne im Schnitt gleich bleiben oder die Reallöhne durch die steigende Inflation faktisch sinken. Die imperialistische Konkurrenz zwischen China, USA, Russland und der EU sorgt für Krieg und Fluchtbewegungen. Irrationalismus und Faschismus gewinnen immer mehr an Einfluss und präsentieren sich als falsche Alternativen. Die von Menschen verursachte globale Klimakatastrophe ist längst im Alltag angekommen und die bereits spürbaren Auswirkungen lassen ahnen, was noch droht, sollte nicht entsprechend gehandelt werden. Die Lage verschärft sich für die Menschheit.

Ursache ist der Kapitalismus, ein Wirtschaftssystem, das die Gesellschaft teilt in die Wenigen, die Fabriken, Land und anderes Kapital besitzen und den übergroßen Teil derer, die nichts besitzen als ihre Arbeitskraft, die sie verkaufen müssen.

Und das sind wir, die Arbeiter*innenklasse, die ausgeschlossen ist vom Reichtum, den wir Tag für Tag produzieren. Wir sind ausgeschlossen von den Entscheidungen darüber, was produziert wird und was mit dem Reichtum passiert. (mehr …)

drucken | 4. April 2022 | organisierte autonomie (OA)

Safe The Date: RASH Bogotá zu Gast

Gleich mal im Kalender notieren: Am 20.5. bekommen wir Besuch aus Kolumbien!! Die Red Anarchists Skinheads (RASH) aus der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá kommen nach Nürnberg – und zwar in die Desi. Sie werden über die aktuelle politische Situation in Kolumbien berichten

drucken | 18. März 2022 | Prolos

Filmvorführung « Goldene Morgenröte – Unser aller Angelegenheit »

Am Donnerstag den 24. März 2022 zeigt das Metroproletan die Dokumentation «Goldene Morgenröte – Unser aller Angelegenheit» der griechischen Filmemacherin Angélique Kourounis.

Wann? 19.00 Uhr, Do., 24.03.2022
Wo? Metroproletan, Archiv & Bibliothek, Eberhardshofstr. 11, 90429 Nürnberg

Die Filmemacherin und ihr Assistent Thomas Iacobi sind bei der Filmvorführung am 24. März anwesend und stehen bei der anschließenden Diskussion für Fragen zur Verfügung.

Die Dokumentation aus dem Jahr 2021 zeichnet den Hergang des fünfeinhalb Jahre dauernden Gerichtsverfahrens gegen die Führungskader der Nazipartei Goldene Morgenröte nach, die viele Jahre hintereinander drittstärkste politische Kraft Griechenlands im Parlament war. Im Oktober 2021 wurden die Angeklagten als kriminelle Vereinigung zu langen Haftstrafen verurteilt.

Der Film ist aber nicht nur eine chronologische Berichterstattung über das Gerichtsverfahren. Er zeigt auch das Anwachsen des antifaschistischen Bewusstseins in der griechischen Zivilgesellschaft und spiegelt die Versuche wider, eine passende Antwort auf den Anstieg des Faschismus zu geben.

So wird in dem Film der Frage nachgegangen, wie in Europa auf den Vormarsch der extremen Rechten zu reagieren ist. Wie soll dieser Kampf geführt werden? Gerichtlich, politisch, gesellschaftlich, auf institutioneller Ebene oder in der Form bewaffneten Widerstands. (mehr …)

drucken | 15. März 2022 | Metroproletan

Radio Revolution im März 2022

In der März Ausgabe von Radio Revolution ist geht es um den Krieg in der Ukraine und um die Aktionen und Proteste rund um den 18.03.. Den Tag der politischen Gefangenen!
Wie immer auch die Shortnews aus Antifa und Bewegung.

Die nächste Sendung könnt Ihr wieder am 13.04.2021 im Stoffwechsel auf Radio Z 95,8Mhz hören. Radio Revolution läuft am 2. Mittwoch im Monat zwischen 17 und 18 Uhr. Vergangene Sendungen könnt ihr euch auf https://www.mixcloud.com/RadioRevolutionNBG/ anhören.

 

 

drucken | 13. März 2022 | Antifaschistisches Aktionsbündnis

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Termine

Mittwoch, 30.11.2022

Proteste gegen die IMK22 in München - gemeinsame Anfahrt aus Nürnberg

IM Folgenden dokumentieren wir einen Aufruf, der uns erreicht hat: Proteste gegen die IMK22 in München - gemeinsame Anfahrt aus Nürnberg 30.11.22 | 18.00 | antirassistische Demo | Zugtreffpunkt aus Nbg: 14:55, Osthalle/Hauptbahnhof Vom 30. November bis 02. Dezember treffen sich die politisch Verantwortlichen der Polizei- und Sicherheitsbehörden im Rahmen der Innenminister*innenkonferenz in München. Auf dieser wird über die Innere Sicherheit diskutiert. Wessen Sicherheit? Welche Sicherheit? Wer wird geschützt? Den Innenministerien von Bund & Länder unterstehen neben Polizei, Verfassungsschutz, Bamf sowie Ausländerbehörden - alle maßgeblicher Teil des Repressionsapparats in Deutschland. Von autoritären Polizeiaufgabengesetzen über rassistische, klassistische & sexistische Polizeigewalt zu systemischer & struktureller Gewalt gegen marginalisierte Gruppen - der reaktionäre Sicherheitsfetisch deutscher Behörden trifft uns alle! Insbesonders aber geflüchtete Menschen, BIPoC, Obdachlose, suchtkranke Personen, Jugendliche o. linke Strukturen. Dabei geht es dem Staat nicht um die Sicherheit der Einzelnen, sondern um sein Weiter-Funktionieren. Also den Schutz des kapitalistischen Systems. Dieses Jahr ist Bayern gastgebendes Bundesland. Nach der Frühjahrskonferenz in Würzburg, tagen die Innenminister*innen nun in München. Dass Bayern die diesjährige IMK ausrichtet, passt wie die Faust aufs Auge. Gilt Bayern nicht selten als föderales Vorbild für besonders repressives Vorgehen der Behörden. ANKER-Zentren, Abschiebungen nach Afghanistan, repressive Interpretation des BTMG o. Kriminalisierung von kurdischen Protesten & Symbolen - die Liste bayerischer Schweinereien ist lang. Doch das ist natürlich alles keine bayerische Spezialität, sondern bundesweite Phänomene einer repressiven Law-and-Order-Politik. Deshalb: Nein zur Konferenz der Innenminister*innen! Kampf den Sicherheitsbehörden - denn wir haben ein Sicherheitsproblem. Deshalb fordern wir echte Sicherheit für Alle: Verfassungsschutz abschaffen, Defund the police, keine Lagerpflicht, ANKER-Zentren abschaffen, Bleiberecht für Alle! Raus zur Protesten gegen die #IMK202! 30.11.22 | 18.00 | antirassistische Demo | Geschwister-Scholl-Platz/München, Zugtreffpunkt aus Nbg: 14:55, Osthalle Proteste gegen die IMK22 in München - gemeinsame Anfahrt aus Nürnberg 30.11.22 | 18.00 | antirassistische Demo | Zugtreffpunkt aus Nbg: 14:55, Osthalle/Hauptbahnhof Vom 30. November bis 02. Dezember treffen sich die politisch Verantwortlichen der Polizei- und Sicherheitsbehörden im Rahmen der Innenminister*innenkonferenz in München. Auf dieser wird über die Innere Sicherheit diskutiert. Wessen Sicherheit? Welche Sicherheit? Wer wird geschützt? Den Innenministerien von Bund & Länder unterstehen neben Polizei, Verfassungsschutz, Bamf sowie Ausländerbehörden - alle maßgeblicher Teil des Repressionsapparats in Deutschland. Von autoritären Polizeiaufgabengesetzen über rassistische, klassistische & sexistische Polizeigewalt zu systemischer & struktureller Gewalt gegen marginalisierte Gruppen - der reaktionäre Sicherheitsfetisch deutscher Behörden trifft uns alle! Insbesonders aber geflüchtete Menschen, BIPoC, Obdachlose, suchtkranke Personen, Jugendliche o. linke Strukturen. Dabei geht es dem Staat nicht um die Sicherheit der Einzelnen, sondern um sein Weiter-Funktionieren. Also den Schutz des kapitalistischen Systems. Dieses Jahr ist Bayern gastgebendes Bundesland. Nach der Frühjahrskonferenz in Würzburg, tagen die Innenminister*innen nun in München. Dass Bayern die diesjährige IMK ausrichtet, passt wie die Faust aufs Auge. Gilt Bayern nicht selten als föderales Vorbild für besonders repressives Vorgehen der Behörden. ANKER-Zentren, Abschiebungen nach Afghanistan, repressive Interpretation des BTMG o. Kriminalisierung von kurdischen Protesten & Symbolen - die Liste bayerischer Schweinereien ist lang. Doch das ist natürlich alles keine bayerische Spezialität, sondern bundesweite Phänomene einer repressiven Law-and-Order-Politik. Deshalb: Nein zur Konferenz der Innenminister*innen! Kampf den Sicherheitsbehörden - denn wir haben ein Sicherheitsproblem. Deshalb fordern wir echte Sicherheit für Alle: Verfassungsschutz abschaffen, Defund the police, keine Lagerpflicht, ANKER-Zentren abschaffen, Bleiberecht für Alle! Raus zur Protesten gegen die #IMK202! 30.11.22 | 18.00 | antirassistische Demo | Geschwister-Scholl-Platz/München, Zugtreffpunkt aus Nbg: 14:55, Osthalle
Samstag, 03.12.2022

ISA-Kneipe im Dezember zeigt: Bezahlt wird nicht

Samstag, 03.12.2022, 20 Uhr - Stadteilladen Schwarze Katze - Untere Seitenstr. 1, Nürnberg 1974 ist in Italien die Krise all­ge­gen­wärtig: Die Inflation liegt bei 20%, es herrscht Arbeitslosigkeit, die Preise wachsen ins unbezahlbare.  Da finden Frauen aus Ar­bei­ter­In­nen­fa­mi­li­en ihre eigene Form der Krisenbewältigung: Sie plündern ei­nen Supermarkt. Die Polizei verfolgt sie in ihre Viertel...  Ein turbulentes und groteskes Spiel nimmt seinen Lauf. Eine Politkömödie von Dario Fo als Video (franz., OmU). Sharepic herunterladen Solche und ähnliche Dinge geschahen wirklich vor 50 Jahren. Der Theatermacher und (spätere) Literaturnobelpreisträger Dario Fo hat die Dinge in seiner Farce für die Bühne nur auf die Spitze getrieben, und zwar so, dass man Bauchschmerzen vor Lachen bekommt.  Dafür wurde er angeklagt wegen Aufruf zum Widerstand gegen den Staat und zu illegalen Aktionen. Wir möchten ausdrücklich betonen, dass die damaligen Ereignisse, mit dem hier und heute nichts zu tun haben. Unser Interesse an dem Stück ist ein rein kulturelles und kunstbeflissenes. Denn heute liegen die Dinge ja ganz anders: In der Krise von 2022 werden die Armen reichlich beschenkt und die Reichen zur Kasse gebeten. Es gibt also keinerlei Anlass, wir wiederholen: keinerlei Anlass, ernsthaft in Erwägung zu ziehen, dass sich in dem Stück gezeigte Handlungen und Ereignisse wiederholen könnten. Bild: Ein Ausschnitt aus dem Bild Quarto Stato von Giuseppe Pellizza da Volpedo aus dem Jahr 1901 wurde von uns 2022 mit aktuellen Accessoires versehen
Samstag, 17.12.2022

+++ SAVE THE DATE! +++

Folgende Terminankündigung hat uns erreicht und wir geben sie gerne an euch weiter:
Gegen Krieg und Krise:
Raus auf die Straße am 17.12.2022!
Haltet euch den Termin frei, damit wir im Dezember einen starken, widerständigen Auftritt mit allen linken und fortschrittlichen Kräften auf die Straße bringen!
Aber auch davor werden wir natürlich nicht ruhig sein, sondern die Zeit zum Mobilisieren nutzen. Achtet auf Aktionsankündigungen auf www.redside.tk, macht eigene Aktionen gegen Krise, Massenverarmung und Aufrüstung und bringt euch im Krisenbündnis ein! Krisenbündnis Nürnberg -gemeinsam kämpfen! Ihre Krise nicht auf unserem Rücken!
Samstag, 17.12.2022

Krieg und Krise: Nicht auf unserem Rücken gegen die Preissteigerungen gemeinsam auf die Straße!

Demonstration || Samstag, den 17.12.2022 || 14:00 Uhr || Plärrer || Nürnberg || gemeinsamgegenkrise.noblogs.org || Krieg und Krise: Nicht auf unserem Rücken gegen die Preissteigerungen gemeinsam auf die Straße! Wer in diesen Tagen im Supermarkt einkaufen geht, fragt sich, wie die lebensfremde Inflationsberechnung von 10% zu Stande kommt. Die Packung Nudeln, die stets für 0,39€ erhältlich war, kostet auf einmal 0,89€ (Stand September 22) - mehr als das Doppelte also. Und die Nudeln sind nur ein Beispiel: etliche Grundnahrungsmittel, Energiekosten, Mieten, die Preise kennen nur eine Richtung: steil nach oben. Unsere Löhne und andere Einkommen, wie Rente oder Grundsicherung steigen dagegen kaum bis gar nicht. Wer nicht reich ist, muss an irgendeiner Stelle Abstriche vornehmen oder das Ersparte antasten. Viele überlegen sich gut, ob sie heizen, duschen kürzer, achten beim Einkaufen noch mehr als sonst auf Sonderangebote oder es bedeutet sogar, dass der Kühlschrank am Monatsende leer bleibt. „Reicher Mann und armer Mann standen da und sah’n sich an, und der Arme sagte bleich: ‚Wär ich nicht arm wärst du nicht reich.’“ B. Brecht Das alles ist kein Naturgesetz. Die Preissteigerungen sind nicht einfach eine zwingende Folge des Krieges in der Ukraine, wie es uns bürgerliche Politik und Medien einstimmig verkaufen. Es sind die Auswirkungen einer kapitalistischen Krise, die sich schon vor dem Krieg, ja vor der CoronaPandemie abgezeichnet hat. Und es sind Auswirkungen einer imperialistischen Politik, in der sich die Machtblöcke gegeneinander verschärft in Stellung bringen. In Zuge dessen schreitet auch die Monopolisierung voran, das heißt, große Konzerne schlucken oder verdrängen die Kleinen. Etliche Konzerne haben bereits während der Pandemie Rekordgewinne eingefahren und tun es auch aktuell. Lebensmittel-, Energie-, Öl- und natürlich Rüstungskonzerne verdienen fleißig an der Krise - und somit an uns. Wir zahlen und arbeiten für deren Profite - wir sterben in ihren Kriegen. An keiner Stelle wurde die Frage gestellt, ob nicht die Konzerne auf ihre Profite verzichten sollen. Nein, aber dass wir verzichten sollen, den Gürtel enger schnallen, das tönt uns von hochbezahlten Politiker*innen und Arbeitgeberverbänden entgegen, das wird uns als Normalität verkauft. Und im Kapitalismus, in dem es immer darum geht, dass Gewinne in private Hände einiger Weniger wandern während Risiken und Verluste von uns allen brav geschultert werden sollen, ist das auch so. Und dann wird uns auch noch erzählt, wir sollen keine zu hohen Lohnforderungen stellen um die Inflation nicht weiter anzuheizen! Was für eine Frechheit! Ein etwas anderer Wunschzettel... Alles für alle! Den Gefallen werden wir ihnen jedoch nicht tun! Ob wir auch diese Krise zahlen oder wie viel wir davon zahlen, ist genauso wenig ausgemacht wie die Frage ob wir uns als Lohnabhängige in ihren Kriegen aufeinanderhetzen lassen. Wir wissen: unter Kriegen und Sanktionen leiden nicht die Herrschenden, sondern die breite Mehrheit - sowohl in der Ukraine als auch in Russland. Ein Gaspreisdeckel im März nützt uns hier nichts! Der muss jetzt her! Wir brauchen eine automatische Anpassung aller Einkommen an die reale (!) Inflationsrate, Energiesperren wie auch Zwangsräumungen müssen sofort beendet werden. Statt weiter Spar-Druck auf Privathaushalte auszuüben, RWE, Vonovia und Co vergesellschaften und demokratisieren. Aber geschenkt bekommen wir hier nichts, sondern müssen uns alles erkämpfen. Und das heißt: streiken für höhere Löhne, protestieren auf der Straße aber auch solidarisch sein im Alltag, sich mit Nachbar*innen vernetzen, sich organisieren. Packen wir es an als ersten Schritt in eine Welt jenseits von Krieg, Kapitalismus und Profitstreben. Das Krisenbündnis Nürnberg ruft euch alle dazu auf, mit uns auf die Straße zu gehen!
Samstag, 17.12.22 14 Uhr, Plärrer  

Was war los

28.11.1966
W?hrend eines Auslandsaufenthalts des K?nigs Ntare V. erkl?rt Burundis Premier Michel Micombero die Monarchie f?r abgeschafft und proklamiert sich selbst zum Staatspr?sidenten.