Filed under: soziale Kämpfe

Die Krise heißt Kapitalismus! Solidarisch gegen Corona, Staat und Kapital!

Unheimlich ist es, was gerade in Deutschland, Europa und der Welt passiert.

Im Schlepptau der Covid 19 Pandemie erleben wir Einschnitte in unser alltägliches Leben und alle bürgerlichen Freiheiten, die wir uns so bis vor kurzem nicht hätten ausmalen können. Noch vor wenigen Wochen überschlugen sich die Medien mit kritischen Tönen über die autoritären Maßnahmen zur Bekämpfung der Seuche in China. Heute schreiben die Medien eine Verschärfung nach der anderen herbei und spielen sich mit den bürgerlichen Parteien die Bälle hin und her. Wir stecken selbst mitten in Ausgangssperre und Kontaktverbot, tagtäglich gibt es neue staatliche Maßnahmen und überall wird das Durchgreifen des starken Staates gefeiert. Und natürlich muss die Ausbreitung des Virus bekämpft werden. Natürlich gilt es, Risikogruppen zu schützen und sich selbst und andere einem möglichst geringen Risiko auszusetzen. Was der Staat aber heute macht, geht einerseits weit darüber hinaus – und vernachlässigt andererseits zahlreiche wirksame Instrumente, die nicht ins Konzept passen. Das allem übergeordnete Ziel ist nicht die Gesundheit der Menschen – sondern wie immer die Rettung der Wirtschaft und die Erhaltung ihrer Macht. (mehr …)

drucken | 23. März 2020 | organisierte autonomie (OA)

Gostenhof ist solidarisch – Auch in Zeiten des Ausnahmezustandes

Gostenhof ist solidarisch – Auch in Zeiten des Ausnahmezustandes

Im Nürnberger Stadtteil Gostenhof hat sich eine Initiative gegründet, die die Nachbarschaftshilfe für gefährdete Gruppen und Menschen unter Quarantäne organisieren will. Vorerst in Gostenhof und der Südstadt. Wir wurden gebeten, diese hier zu bewerben. „Während die Polizei zu Fuß, auf Pferden oder mit Mannschaftswägen Nürnberger Parks und Freiflächen unsicher macht, die Bevölkerung schikaniert, während den Reichen massiv Geld in den Arsch geblasen wird, haben wir uns zusammen geschlossen, um tatsächliche Hilfe zu leitsen.“ Zitat eines Aktivisten der Gruppe „Solidarisch gegen Corona – Nürnberg GoHo“. Die Initiative setzt sich aus AktivistInnen aus dem Stadtteilladen Schwarze Katze, dem selbstverwalteten Zentrum Projekt31 und dem Amikaro Falkentreff zusammen.

 

drucken | 19. März 2020 | redside

Anlaufstelle der OG Nürnberg weiter erreichbar

Leider ist die „normale“ Anlaufstelle der Roten Hilfe in Nürnberg nach vorübergehender Schließung des Stadtteilladens „Schwarze Katze“ auch ein mittelbares Opfer der Corona-Pandemie. Um weiter für euch da zu sein muss unsere U-Fallgruppe daher neue Wege gehen und kann nicht mehr wie gewohnt jeden 2. und 4. Donnerstag von 19 bis 20 h angetroffen werden.

Aber dafür wird sie in der Corona-Zeit in eben diesem Zeitfenster telefonisch erreichbar sein und steht in dringenden Fällen natürlich auch für einen auszumachenden Beratungstermin zur Verfügung. Die Telefonnummer ist 01577 6161108.

Wir lassen niemand alleine.

drucken | 18. März 2020 | Rote Hilfe - OG Nürnberg

Neuer Skandal im Münchener „Kommunistenprozess“

Keine Unterbrechung – Gericht will trotz Corona weiter verhandeln und gefährdet damit Leib und Leben

Das umstrittene TKP/ML-Verfahren in München gefährdet nicht nur demokratische Standards, sondern inzwischen auch akut die Gesundheit. In dem Mammut-Prozess stehen seit Juni 2016 zehn angebliche Mitglieder der Kommunistischen Partei der Türkei/ML (TKP/ML), darunter ein Nürnberger Ärztepaar, wegen Bildung einer „ausländischen terroristischen Vereinigung“ vor Gericht. Die zehn Linken, die aus der Türkei und Kurdistan stammen, sind nach § 129b angeklagt. Sie haben in Deutschland keinerlei strafbare Handlungen begangen. Vorgeworfen werden ihnen nur legale Vereinstätigkeiten wie das Sammeln von Spenden oder die Organisation von Veranstaltungen. Die TKP/ML ist in Deutschland auch nicht verboten. Mit diesem Verfahren – dem größten gegen Linke in Deutschland seit Jahrzehnten – erweist die BRD also Erdogan einen Dienst, indem sie seine Gegner hier verfolgt. Dies belegen auch die vielen Akten, die die Türkei für die Anklage zur Verfügung gestellt hat. Nun will der Staatsschutzsenat des Oberlandesgerichts (OLG) München trotz der Corona-Pandemie, die das öffentliche Leben lahm legt, nicht pausieren. Nicht einmal für kurze Zeit will er das Massenverfahren mit über 50 Beteiligten, die aus ganz Deutschland anreisen, unterbrechen. (mehr …)

drucken | 17. März 2020 | Rote Hilfe - OG Nürnberg

Nürnberg Kulturhauptstadt 2025?!

Die Stadt Nürnberg bewirbt sich um die Kulturhauptstadt 2025. Im vergangenen Dezember schaffte sie es mit 5 anderen Städten in die 2. Runde des mehrjährigen Bewerbungsprozesses. Der Stadt Nürnberg geht es bei dem Marketingspektakel um den Titel darum, sich als Standort für InvestorInnen noch attraktiver zu machen und sich dadurch zukünftig in der Konkurrenz um Investitionen mit anderen Städten erfolgreicher durchzusetzen. Unter Schlagwörtern wie: „ Evolving Community, Past forward, Exploring reality“ oder „Embracing humanity“ soll um zahlungskräftigen Zuzug, wie Investitionen, geworben und ebenso der Tourismus weiter angetrieben werden. Doch was haben wir als Mehrheit der hier lebenden Stadtbevölkerung zu erwarten wenn die Stadt und ihre Kultur nach Profit- und InvestorInneninteressen weiter ausgestaltet werden? Durch den Zuzug von besser Verdienenden, einer steigenden Zahl an Ferienwohnungen, wie noch intensiverer Immobilienspekulation, werden sich Knappheit von bezahlbarem Wohnraum, steigende Mieten, Verdrängung – also die ohnehin schon bestehenden Gentrifizierungsprozesse in Nürnberg nur weiter zuspitzen. Es ließe sich fragen, für wen denn am Ende bessere Lebensverhältnisse geschaffen werden sollen.

Welche Kultur wird hier in Nürnberg gefördert und vor allem welche nicht?

Evolving Community – Miteinander ans Ziel?!
Obwohl es viele unkommerzielle selbstorganisierte Kulturprojekte und Räume in unserer Stadt gibt und in den vergangenen Jahren gab, sollten wir uns an den Umgang seitens der Stadtpolitik mit ihnen erinnern. Angefangen mit dem KOMMunikationszentrum schloss die Stadt getragen durch SPD, CSU und die Grünen Ende der 90er Jahre einen zentralen Kulturort in der Innenstadt. Selbiges versuchte die SPD Stadtregierung 2005 mit dem Veranstaltungsort Kunstverein und scheiterte am Widerstand dagegen. (mehr …)

drucken | 17. März 2020 | organisierte autonomie (OA)

Erste Jamnitzer Prozesse eingestellt!

Im Dezember stand eine Aktivistin wegen des Vorwurfs einer „grob ungehörigen Handlung“ und der Verweigerung der Personalien am Jamnitzer Platz vor Gericht. Neben der Aktivistin sahen sich 5 Menschen mit den gleichen Vorwürfen konfrontiert, die alle in separaten Gerichtsverfahren verhandelt werden sollten. Nach dem ersten Prozesstag gegen die Betroffene sollte das Verfahren an einem weiteren Termin fortgeführt werden (siehe Bericht). Die Vorwürfe waren anscheinend jedoch so nicht mehr zu halten und das Gericht stellte alle weiteren Verfahren gegen volle Kostenübernahme nacheinander ein. Dies zeigt einmal wieder, dass sich politische und offensive Prozessführung lohnt. (mehr …)

drucken | 11. März 2020 | organisierte autonomie (OA)

Verschoben: Wohnen für Menschen statt für Profite ­ in Nürnberg und überall – Kundgebung am housing action day

Wohnen für Menschen statt für Profite ­ in Nürnberg und überall || Kundgebung || am housing action day || Nürnberg || 28.03.20 || 13:00 Uhr || Weißen Turm

Seit Jahren steigen die Mieten in Nürnberg und belasten uns als BewohnerInnen der Stadt immer mehr. Das Geschäft mit der Ware Wohnraum ermöglicht den EigentümerInnen hohe Renditen. Die Folge? Es gibt immer weniger bezahlbaren Wohnraum und die Zahl der Sozialwohnungen ist seit langem am Schwinden. Immer mehr Menschen können sich ihre Miete nur noch leisten, indem sie sich an anderer Stelle einschränken. So ist es längst Normalität, dass viele von uns 40% oder sogar mehr unseres Einkommens für die Miete aufwenden müssen. Ein Ende der steigenden Mieten ist noch nicht in Sicht und die Konsequenzen wie Armut, Verdrängung, Zwangsräumungen oder gar Wohnungslosigkeit bedrohen viele von uns. Immer weniger Menschen können sich eine Wohnung leisten, die ihren tatsächlichen Bedürfnissen entspricht. Doch das alles ist kein Naturgesetz, sondern Folge der kapitalistischen Wirtschaftsordnung, in der Wohnraum eine Ware ist mit der per Miete, Verkauf und Spekulation Profite erzielt werden.

Nach jahrzehntelangem Ausverkauf und Privatisierung (mehr …)

drucken | 10. März 2020 | organisierte autonomie (OA)

Gefangenensoli Vapca zum 18.März – trans* in Haft

Gefangenensoli Vapca zum 18.März – trans* in Haft

Aufgrund der aktuellen Ereignisse entfällt die morgige Gefangenensolivapca mit Vortrag.

Essen und in geringerem Maße Foodsharing wird es dennoch geben.

Bitte weiterverbreiten!

drucken | 10. März 2020 | Gefangenen Gewerkschaft Soligruppe Nürnberg

8. März 2020 – ein Kurzbericht

Was für ein super Auftakt für so einen erfolgreichen Tag! Um 12 Uhr versammelten sich am Gostenhofer Treffpunkt rund 50 Menschen um gemeinsam im Viertel noch mal richtig Lärm zu machen „Raus zum 8. März! Raus zum Streik!“ hallte es durch die Straßen. Wer vom internationalen Frauenkampftag bisher noch nichts mitbekommen hatte, hat es spätestens jetzt gemerkt. Aber auch vorher war Gostenhof schon lila: Plakate, Fahnen und Aufkleber zieren den Stadtteil und haben „Das Ende der Bescheidenheit“ angekündigt. Nachdem wir lautstark durch die Volprechtsstraße und die Austraße demonstrierten, zogen wir über die Gostenhofer Hauptstraße direkt in die Innenstadt.

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drucken | 9. März 2020 | organisierte autonomie (OA)

abgesagt: „We Want Freedom!“ Veranstaltung am 20. März 2020, 19 h

abgesagt: •We Want Freedom• Johanna Fernández spricht am 20. März 2020 im „Dialog der Kulturen“, Fürther Str. 40 a

Solidarität in den Zeiten von Corona ist ein schwieriges Unterfangen. Johanna war schon reisefertig als Trumps Reisebeschränkungen alle planbare transatlantischen Projekte mit einem Federstrich durchkreuzte. Die Veranstaltung in Nürnberg wurde wegen der aktuellen Entwicklung rund um den Coronavirus erst mal verschoben. Neue Termine werden bekanntgegeben, sobald sie feststehen.

drucken | 8. März 2020 | Rote Hilfe - OG Nürnberg

[Update] Flagge zeigen – der 8. März steht vor der Tür…

[Update] Flagge zeigen – der 8. März steht vor der Tür…

Die Fahnen sind in den teilnehmenden Läden und Kneipen fast alle ausverkauft! Wer vor dem 8. März noch eine ergattern will, muss jetzt schnell sein: knapp 20 Fahnen werden nachgedruckt und werden ab Donnerstag für kurze Zeit erhältlich sein! Also, haltet euch ran!

Das andere: hängt die Fahnen raus! Einige haben ihre Fahnen bereits raus gehängt und tragen so zur Sichtbarkeit eines anti-patriarchalem Stadtteils und zur Mobilisierung für die Aktionen rund um den 8. März bei! Also, raus ans Fenster, an den Balkon oder wo auch immer. Wir sehen uns um 12 Uhr am Treffpunkt am Gostenhof-Treffpunkt Jamnitzer Platz um noch mal Lärm zu machen um alle zur Demo zu mobilisieren.

+++ Zur Erinnerung: Die schicken Fahnen bekommt ihr in folgenden Läden und Kneipen in Gostenhof: Mops, Vollkern, Fachmarie, Metzgerei Marina, Dorfschulze, Milch und Zucker, Schanzenbräu, Große Freiheit und natürlich in der Schwarzen Katze zu den Öffnungszeiten (Spendenempfehlung 3€ – open end ;)) +++

[Update]

 

 

drucken | 3. März 2020 | organisierte autonomie (OA)

Fight Frontex – Fight Fortress Europe – Demo 04.03

Fight Frontex – Fight Fortress Europe – Demo 04.03

***Grenzen auf! Fight Fortress Europe! Demo, Mi, 4.3., 18 Uhr, Weißer Turm***

Die Situation an der türkisch-griechischen Grenze und auf den Hotspots der ostägäischen Inseln eskaliert. Geflüchtete erfahren massive Gewalt von Grenzpolizei und Frontex – unter Einsatz von Tränengas, Gummigeschossen und Natodraht, werden schutzsuchende Menschen vom Grenzübertritt abgehalten. Auf Lesbos versuchen Faschisten und rassistische „Bürgerwehren“ Geflüchtete mit Gewalt am Landen zu hindern. Die Abschottung der europäischen Grenzen ist tödlich. Ein Kleinkind ist ertrunken, ein junger Syrer wurde mutmaßlich von einem Grenzpolizisten erschossen. Die CSU indessen fordert die weitere Aufrüstung des europäischen Grenzregimes.

Was wir dieser Tage an den europäischen Außengrenzen erleben ist die Konsequenz der europäischen Abschottungsagenda, ist die Konsequenz rassistischer Mobilmachung der letzten Jahre.

Die tödlichen Grenzen müssen ein Ende haben. Geht mit uns auf die Straße und fordert: Europa auf! Grenzen auf! Fight Fortress Europe!

Demo | Weißer Turm | Mi, 4.3 | 18 Uhr

drucken | 3. März 2020 | Gefangenen Gewerkschaft Soligruppe Nürnberg

Den Rechten entgegentreten

Den Rechten entgegentreten
Am 22. Februar haben wir eine Ausstellung in der Nürnberger Innenstadt präsentiert. Darauf zu sehen: Wahlplakate wie sie sein sollten, wenn die Parteien ehrlich wären und Fotos von Adb usting Aktionen.
Die Antifa Aktionskneipe hat sich mit einem Infostand angeschlossen und mit einer speziellen Wahlurne gezeigt, dass bei Wahlen im Endeffekt ein großer Haufen Müll dabei rauskommt.
Ende März 2020 stehen in Bayern nämlich Kommunalwahlen an.
Von der Unterbringung von Geflüchteten, über städtischen Wohnungsbau, öffentlichen Nahverkehr bis zur Förderung alternativer Kulturprojekte haben kommunale Parlamente eine scheinbar endlose Möglichkeit unser Leben zu bestimmen.
Rechte Parteien wie AfD, CSU und Co. werden diese Möglichkeiten nutzen weiterhin Politik für die Oberschicht zu machen und versuchen uns dies mit Rassismus schmackhaft zu machen. Uns Lohnabhängigen wird dies nur weiterhin das Leben zur Hölle machen. Grund genug für uns, ihnen dafür den Wahlkampf zur Hölle zu machen.
Im Folgenden dokumentieren wir unseren Flyer, den wir bei der Aktion verteilt haben:

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drucken | 2. März 2020 | Revolutionär organisierte Jugendaktion

Solidaritätserklärung zum feministischen Streik!

Solidaritätserklärung des solidarischen Männertreffens:
Solidarität mit dem feministischen Streik!

Auch 2020 werden am 08. März wieder unzählige Frauen* weltweit bezahlte und unbezahlte Arbeit niederlegen und für ihre Rechte auf die Straße gehen.

Wir möchten – als Gruppe von solidarischen Männern – dazu aufrufen diesen Protest solidarisch zu unterstützen. Wir sind uns darüber bewusst, dass wir aufgrund unseres sozialisierten Rollenverhaltens Teil des Problems sind gegen das sich der Protest richtet.

Unterstützung bedeutet dementsprechend vor allem, dass, in dem selben Maße in dem Frauen dafür kämpfen müssen ihre gesellschaftlichen Bürden abzulegen haben, müssen wir als Männer auch unsere Privilegien abgeben.

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drucken | 2. März 2020 | Revolutionär organisierte Jugendaktion

stark eingeschränkt: Kampagne zum 18. März 2020: Break the isolation, break the walls

Wegen der aktuellen Entwicklung rund um den Coronavirus erst mal verschoben. Neue Termine werden bekanntgegeben, sobald sie feststehen.

Der 18. März wurde 1923 von der Roten Hilfe zum Internationalen Tag für politische Gefangene ausgerufen, um der blutigen Niederschlagung der Pariser Kommune zu gedenken und um international auf das Schicksal politischer Gefangener aufmerksam zu machen. Schon in der Weimarer Republik waren linke und emanzipatorische Kämpfe massiver Repression ausgesetzt, wie sich am Beispiel der Roten Hilfe zeigt. Die Struktur der Roten Hilfe Deutschland wurde bis 1936 vollständig von den Faschisten zerschlagen und Zehntausende ihrer Mitglieder eingesperrt und ermordet. Erst in den 1970ern Jahren konnte sich die Rote Hilfe neu formieren und den Kampf wieder aufnehmen.

Damals wie heute werden überall auf der Welt Menschen, die sich für emanzipatorische Ideen einsetzen, kriminalisiert und eingesperrt. Dies ist Teil einer sich weltweit formierenden Offensive rückschrittlicher Kräfte, die sich gegen jede*n von uns richten.

Das zeigt sich in der Türkei, wo jegliche Opposition mit Haft zu unterbinden versucht wird.
Oder in Weißrussland, wo Anarchist*innen mit fingierten Beweisen für Jahre weg gesperrt und gefoltert werden.
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drucken | 26. Februar 2020 | Rote Hilfe - OG Nürnberg

Das Ende der Bescheidenheit – Gostenhof zeigt Flagge gegen Kapitalismus und Patriarchat – Heraus zum 8. März! Heraus zum Streik!

In diesem Jahr werden wir von Gostenhof aus gemeinsam zur 8. März Demonstration und den Aktionen in der Innenstadt gehen. Treffpunkt ist um 12 Uhr am Jamnitzer Platz. Bringt alles mit, was Lärm macht. Wir werden uns dann gemeinsam auf den Weg in die Innenstadt machen, um Kapitalismus und Patriarchat eine klare Absage zu erteilen!

Gostenhof zeigt Flagge: Um den Stadtteil rund um den 8. März sichtbar in antipatriarchalem Lila zu färben, könnt ihr zum Beispiel Fahnen aus dem Fenster hängen, die aus einer Initiative aus dem Stadtteil heraus entstanden sind. Gegen Spende könnt ihr sie u.a. in der Schwarzen Katze, im Mops, im Vollkern, im Dorfschulzen, im Schanzenbräu, in der große Freiheit, im Milch und Zucker, in der Metzgerei Marina oder im Palais Schaumburg erhalten.

Eurer Kreativität sind jedoch auch drüber hinaus keine Grenzen gesetzt.

Frauen kämpfen weltweit solidarisch!

So viele Frauen machen es uns vor: sie stehen auf und kämpfen für ihre Rechte. Letztes Jahr beteiligten sich Millionen weltweit am Frauenstreik – und dieser Kampf geht im Alltag weiter. Frauen in der Schweiz, in Spanien, in Chile, in Argentinien streiken millionenfach gegen ihre Ausbeutung im Kapitalismus und gegen die Gewalt, die deren Folge ist. Im Iran und in Syrien sind es Frauen, die Kämpfe gegen Krieg, Ausbeutung und Unterdrückung mit anführen. So wie schon immer in der Geschichte: bei nahezu allen fortschrittlichen gesellschaftlichen Veränderungen, in Aufständen und Revolutionen waren Frauen vorne mit dabei. Sie alle sind uns Vorbild und Motivation, wir setzen ihren Weg fort.

Wir wollen alles – es geht nicht nur darum, keinen Schritt zurück zu weichen – nein, wir werden nach vorne gehen und für unsere Freiheit und Gerechtigkeit kämpfen!

Wir Frauen haben uns das Recht auf Lohnarbeit erkämpft – auch ohne die Zustimmung des Mannes. Wir können arbeiten, wir können alleine leben, wir können eine Familie gründen. Wir können Kinder bekommen, uns scheiden lassen, alleinerziehend sein – wir haben die Wahl. Aber diese erkämpfte Wahl bedeutet für uns Frauen (mehr …)

drucken | 25. Februar 2020 | organisierte autonomie (OA)

Aufruf zur Prozessbegleitung – 04.03

Aufruf zur Prozessbegleitung – 04.03

Am 04.03 beginnt am Amtsgericht Nürnberg der Prozess gegen Omid wegen Menschenschmuggels.

Aktuell befindet sich Omid in einer bayrischen Justizvollzugsanstalt, nachdem er und ein afghanischer Geflüchteter im Dezember 2019 an der bayrischen Grenze angehalten und ein Verstoß gegen die Residenzpflicht festgestellt wurde. Noch an Ort und Stelle warfen die bayrischen Grenzer Omid Menschenschmuggel vor und brachten Ihn für sein solidarisches Handeln in die JVA Nürnberg.

Der afghanische Geflüchtete befindet sich seit diesem Tag im Ankerzentrum Ingolstadt und wartet auf seine Abschiebungen nach Österreich und anschließend nach Afghanistan.

Wir finden, Menschen die sich gegen die unmenschliche Asylpolitik und das Dublinsystem einsetzen, dürfen nicht bestraft werden sondern verdienen unsere Unterstützung. Gründe mit Omid für seine direkte Hilfe gegen die Abschiebemaschinerie solidarisch zu sein, gibt es genug! Daher am 04.03 zum Amtsgericht und Omid den Rücken stärken!

04.03 Saal 33 Amtsgericht Nürnberg Fürther Straße 110 U1 Bärenschanze

Treffpunkt 13 Uhr direkt in Saal 33.

Einen Nachbericht zum heutigen Prozess gibt es morgen.

drucken | 24. Februar 2020 | Gefangenen Gewerkschaft Soligruppe Nürnberg

„Klassen­be­wuss­te Frauenspersonen“ – Die proletarische Frauen- und Streikbewegung in Nürnberg

„Klassen­be­wuss­te Frauenspersonen“ – Die proletarische Frauen- und Streikbewegung in Nürnberg

Vortrag von Nadja Bennewitz, Sa, 07. März 2020, 20 Uhr, Stadtteilladen Schwarze Katze, Nbg. Gostenhof, Untere Seitenstr. 1

Die Streiklust hat die internationale Frauen­be­we­gung gepackt. Mil­li­o­nen Frauen folgten Aufrufen in Spanien, der Schweiz und an­ders­wo, unterstützt von Männern, die pa­tri­ar­chale Ver­hält­nis­se und Un­gleich­heit ebenso satt ha­ben. Auch in Deutsch­land ist das Wort Frau­en­streik in vieler Munde. Doch plagt so man­che(n) die Sorge, das Strei­ken für die po­li­ti­schen For­de­run­gen der Frauen könne am Ende verboten sein.

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drucken | 11. Februar 2020 | Initiative solidarischer ArbeiterInnen

Das Ende der Bescheidenheit – Der Frauenkampftag in Nürnberg 2020! – Reclaim Gostenhof Stadtteilclub am Samstag, den 22.02

22.02.2020 || Stadtteilladen Schwarze Katze || Untere Seitenstraße 1 || 90429 Nürnberg Gostenhof

19:00 – 20.00 Uhr Offene Anlaufstelle der Initiative Mietenwahnsinn stoppen

Der kommende Stadtteilclub am 22.02. steht ganz im Zeichen des 8. März, dem Internationalen Frauenkampftag. Weltweit werden an diesem Tag auch erneut 2020 Frauen für ein Ende von Ausbeutung und Unterdrückung auf die Straße gehen und den patriarchalen Verhältnissen und dem Kapitalismus den Kampf an sagen. Wir stellen Ideen vor wie wir uns von unserem Stadtteil aus an den Protesten beteiligen können, welche Vorstellungen es bisher dazu gibt und wie wir unseren Protest im Viertel sichtbar machen können. Neben Austausch und Planung werden wir gemeinsam erste Vorbereitungen treffen. Denn Gründe für unseren Widerstand und Protest gibt es genug. Es wird Zeit für ein „Ende der Bescheidenheit“. Kommt vorbei und beteiligt euch, gerne auch mit euren Ideen.

drucken | 10. Februar 2020 | organisierte autonomie (OA)

Hungerstreik in Leipzig – Update

drucken | 20. Januar 2020 | Gefangenen Gewerkschaft Soligruppe Nürnberg

Zugtreffpunkt SiKo 14.02 & 15.02

Zugtreffpunkt SiKo 14.02 & 15.02
Gemeinsame Zugfahrt von Nürnberg nach München
Datum: 15.02.2020
Uhrzeit: 10:30 Uhr
Treffpunkt: Osthalle Hauptbahnhof Nürnberg
Krieg beginnt hier. Let´s stop it here!

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drucken | 17. Januar 2020 | Gefangenen Gewerkschaft Soligruppe Nürnberg

Veranstaltung zum Frauenstreik in der Schweiz am 1. Februar ab 20:00 Uhr in der Schwarzen Katze

Veranstaltung zum Frauenstreik in der Schweiz am 1. Februar ab 20:00 Uhr in der Schwarzen Katze

Am 14. Juni 2019 fand in der Schweiz ein landesweiter Frauenstreik statt, an dem sich bis zu einer halben Million Menschen beteiligten.

Wie konnten so viele Menschen mobilisiert werden? Wie wurde es geschafft, die Notwendigkeit eines politischen Streiks in das öffentliche Bewusstsein zu bringen? Wie haben sich die Strukturen gebildet, die einen Streik in dieser Größenordnung organisieren konnten? Wer waren die AkteurInnen und vor allem, was ist geblieben?

Angesichts des bundesweiten Frauenstreiks am 8. März 2020 in Deutschland wichtige Fragen. Antworten, Anregungen und Motivation werden wir vom revolutionären Frauenstreikkollektiv aus Zürich erhalten.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Kneipe der „Initiative solidarische ArbeiterInnen“ statt und beginnt um 20:00 Uhr. Wie gewohnt könnt ihr ab 19 Uhr die Anlaufstelle gegen Arbeitsunrecht besuchen.

drucken | 16. Januar 2020 | organisierte autonomie (OA)

Hartz IV Sanktionsänderung – 5 Fragen an die organisierte autonomie – Plakataktion im Viertel

AktivistInnen der organisierten autonomie hingen Plakate mit Fragen und Antworten rund um das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zu dem Hartz IV Sanktionssystem in Gostenhof auf. Hier der Text:

Anfang November hat das Bundesverfassungsgericht doch Sanktionen über 30% gestrichen aber meine Kürzung von 60% ist immer noch da. Was kann ich machen?

Das Jobcenter wird die Sanktion nicht von sich aus zurücknehmen. Du musst selbst dagegen vorgehen und einen Widerspruch einlegen. Dann wird alles zurückgenommen, was über eine Kürzung von 30% hinaus geht.

Was hat denn das Bundesverfasssungsgericht nun eigentlich genau beschlossen?

Am 05. November entschied das Verfassungsgericht, dass Kürzungen über 30% des Regelsatzes hinaus verfassungswidrig sind, d.h. es gibt keine Kürzung über 30% mehr! Darüber hinaus wurde festgelegt, dass Sanktionen vor Ablauf der dreimonatigen Dauer beendet werden müssen wenn der Grund der Sanktion weg fällt (z.B. ein Papier wird nachgereicht. Dann muss die Sanktion sofort beendet werden)

Das klingt ja schon mal gut aber gibt es da auch einen Haken? (mehr …)

drucken | 16. Januar 2020 | organisierte autonomie (OA)

Gemeinsame Zugfahrt zur Anti Siko Demonstration

ZugtreffpunktBild könnte enthalten: Text
15.02.20
10:35 Uhr
Osthalle

Die Welt 2020:
Der Angriffskrieg Erdogans gegen die KurdInnen in Nordsyrien bedroht die Existenzgrundlage Hundearttausender.
Alle 3 Sekunden stirbt ein Mensch an Hunger, während 2/3 aller produzierten Lebensmittel in die Mülltonne wandern.
Über die Kontinente verteilt wüten derzeit 30 Kriege.
Und der menschengemachte Klimawandel sorgt dafür, dass immer öfter Naturkatastrophen wie Zyklone und Waldbrände Menschen zur Flucht zwingen oder ihnen das Leben nehmen. (mehr …)

drucken | 15. Januar 2020 | Revolutionär organisierte Jugendaktion

Gostenhof liest III: 21.01. um 19:30 im Laden in der Knauerstraße 3

Gostenhof liest || 21.01.20 || 19:30 Uhr || Laden || Knauerstraße 3 || 90443 Nürnberg

Gostenhof ließt aus: Der Deckname” von Alexander Abusch
Abusch beschreibt seine Jugend im Stadtteil, zeichnet ein Bild vom Gostenhof der 20er Jahre und liefert eine Beschreibung seiner BewohnerInnen. Wer wissen will, wie damals die ArbeiterInnen lebten, wo die revolutionäre Linke in Gostenhof ihre Hochburgen hatte, wo so genante Ost-Juden u.a. wohnten und wie sie alle durchs Leben gingen ist hier richtig.
aus: ”Die KPD in Nordbayern 1919 – 1933” von Ulrich Neuhäußer-Wespy Alle die sich für die Geschichte der örtlichen KPD interessieren, für ihren Aufbau, ihre Stärke und Aktivitäten, die über Klassenkampf, Demos, Streiks, Antifaschismus, Verbot und Widerstand in unserer Stadt Bescheid wissen wollen, kommen hier auf ihre Kosten.
und aus: ”Fritz Oerter: Texte gegen Krieg und ReaktionHg. Helge Döhring
Döhring präsentiert neben Texten des Fürther Anarchosyndikalisten Oerter (1869-1935), Einblicke in sein Wirken in der Region, in Antimilitarismus, Klassenkämpfe der Zeit und in die Organisationen und Aktivitäten der nordbayrischen, anarchosyndikalistischen Bewegung.

Gostenhof liest heißt eine neue Veranstaltungsreihe, in deren Rahmen Gostenhoferinnen und Gostenhofer in unterschiedlichen Locations Literatur über unsere Stadt und im speziellen natürlich über unseren Stadtteil Gostenhof präsentieren werden. Vorgestellt werden Krimis, Biographien, Romane, Sach- und Geschichtsbücher, Reiseführer und Artikel. Beschrieben wird der Alltag der EinwohnerInnen, in Nürnberg und Gostenhof zu verschiedenen Zeiten. Es werden Geschichten aus Kämpfen der ArbeiterInnenbewegung, dem antifaschistischen Widerstand und dem lokalen Kampf gegen die Wiederbewaffnung erzählt. Geschichten über Frauen und Männer die in diesem Stadtteil lebten, liebten und für ein besseres Leben kämpften und sicherlich kommt auch der Spaß das eine oder andere mal nicht zu kurz.

drucken | 14. Januar 2020 | organisierte autonomie (OA)

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Termine

Samstag, 09.05.2020

Verschoben auf den 09.05..: La Noche Roja im Mai: 2 ½ Jahre nach G20

LA NOCHE ROJA IM MAI - 2 ½ Jahre nach G20 -
Im Rahmen des G20 Gipfels 2017 kam es zu massenhaftem Protest gegen die zerstörerische Politik der herrschenden Klasse! Erwartungsgemäß reagierte diese sowohl während des Gipfels als auch danach mit massiver Repression. Davon sind Deutschlandweit Linke betroffen unter anderem auch in Nürnberg.
Unter anderem zum aktuellem Stand bezüglich der Rondenbarg Prozesse werden diesen Samstag im Rahmen der LA NOCHE ROJA ein Anwalt und ein betroffener Aktivist darüber berichten.
 
Wie immer gibt es leckeres veganes Essen und kühle Getränke.
Samstag, den 09.05.2020 ab 19:00 Uhr in der Schwarzen Katze(Untere Seitenstraße 1)

Was war los

03.04.1977
G?nter Sonnenberg wird bei seiner Festnahme (zusammen mit Verena Becker) durch Kopfschuss schwer verletzt.

03.04.1980
Errichtung einer H?tte auf dem geplanten Baugel?nde f?r die Startbahn-West, im Fl?rsheimer Wald. Die H?tte dient zun?chst als Informations- und Treffpunkt f?r alle interessierten gegen den Ausbau.

03.04.1994
Nach einer antifaschistischen Aktion in Berlin bei?t Nazifunktion?r G. Kaindl ins Gras. Es folgt eine langanhaltende Repressionswelle gegen kurdische und t?rkische Antifas in Berlin.