Filed under: soziale Kämpfe

Der Stadtteilclub Reclaim Gostenhof ruft zur Demo am 12.12. auf! Kultur braucht Freiräume – P31 erhalten!

Der Stadtteilclub Reclaim Gostenhof ruft zur Demo am 12.12. auf! Kultur braucht Freiräume – P31 erhalten!

Dem selbstverwalteten Jugend-und Kulturzentrum P31 in der Südstadt droht das Aus + GostenhoferInnen solidarisieren sich und rufen zur Demo auf + Spekulation mit Wohnraum und den Räumen unkommerzieller Kultur muss beendet werden!

Die Pandemie bestimmt die Schlagzeilen erneut. Jedoch steht die Welt jenseits von Corona nicht still. Und erst recht nicht das Geschäft mit Wohnraum und Bauflächen. Das boomt unbeeindruckt von der Pandemie weiter und das Immobilienkapital profitiert sogar von der Wirtschaftskrise, die sich bereits vor Corona anbahnte. Nach wie vor – und vielleicht sogar jetzt erst recht – suchen InvestorInnen und SpekulantInnen das Heil in der sicheren Anlage Betongold. Dass Wohnraum Ware ist, ist für uns als Menschen, die darauf angewiesen sind, ein Dach über dem Kopf zu haben, schlicht eine Katastrophe. Doch auch für all diejenigen, die Räume anders nutzen wollen als mit der x-ten Starbucks-Filiale oder einem anderen Konsumtempel, werden die Zeiten immer härter. Das selbstverwaltete Jugend-und Kulturzentrum P31 in der Nürnberger Südstadt ist ein Beispiel aus unserer eigenen Stadt dafür. Wir müssen nicht in die Ferne schweifen, nach Berlin schauen (mehr …)

drucken | 28. November 2020 | organisierte autonomie (OA)

Digitaler Stadtteilclub November – Interview zur Situation des P31, tolle Musik und Ideen zur Demo am 12.12.

In diesem Monat findet der Stadtteilclub digital statt. Super, dass das geklappt hat und Danke an alle, die mitgeholfen haben – vor allem auch „Bifi im Berghain“ für den tollen musikalischen Beitrag!

drucken | 28. November 2020 | organisierte autonomie (OA)

Erfolgreiche Kundgebung gegen QuerdenkerInnen in Gostenhof

Erfolgreiche Kundgebung gegen QuerdenkerInnen in Gostenhof

100 AntifaschistInnen demonstrierten am 24.11.2020 gegen die CoronaleugnerInnen von „Querdenken 911“ in Gostenhof – gegen kapitalistische Krisenlösungen und für die soziale Revolution. Das Antifaschistische Aktionsbündnis Nürnberg (AAB) rief am Abend unter dem Motto „Sie bekämpfen Masken – wir bekämpfen Faschismus und Armut!“ kurzfristig zur Kundgebung auf. Mehr als doppelt so viele AntifaschistInnen wie die CoronaleugnerInnen kamen auf die Strasse. (mehr …)

drucken | 24. November 2020 | Antifaschistisches Aktionsbündnis

Klinikkämpfe: Ein gutes Gefühl zusammen zu stehen und zu streiken

Klinikkämpfe: Ein gutes Gefühl zusammen zu stehen und zu streiken

Rückblick: Im Oktober 2020 streikten ArbeiterInnen im öffentlichen Dienst. Die Streikbewegung hatte an Kliniken auch in Nürnberg einen ungewöhnlich politischen und rebellischen Charakter. Viele GesundheitsarbeiterInnen wollen sich nicht mehr mit einem profitorientierten System abfinden, das ihre Arbeit entwertet. Ein Interview mit zwei Aktiven der Initiative Gesundheit statt Profit.

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drucken | 23. November 2020 | organisierte autonomie (OA)

Änderung Auftaktkundgebung 25.11. – Kundgebung des 8. März Bündnis Nürnberg zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen ab 17 Uhr am Hallplatz

Änderung Auftaktkundgebung 25.11. – Kundgebung des 8. März Bündnis Nürnberg zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen ab 17 Uhr am Hallplatz

Folgende Mitteilung wollen wir gerne weiter leiten: Corona-und Baustellenbedingt beginnt die Kundgebung des 8. März Bündnis Nürnberg zum internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen am 25. November um 17 Uhr nicht wie angekündigt am Weißen Turm sondern am Hallplatz!

Noch mal der Flyer-Text für  alle, die ihn noch nicht gelesen haben:

Wir holen uns die Nacht zurück – und auch den Tag!
Am 25. November gehen Frauen* seit den 70er Jahren weltweit auf die Straße, um klar zu machen, dass sie die alltägliche patriarchale Gewalt niemals mundtot machen wird, dass sie die alltägliche Gewalt an Frauen* und Mädchen* nicht dulden und bekämpfen! Sei es zuhause, bei der Arbeit oder beim feiern gehen. Sei es ausgehend vom Partner, einem Fremden oder dem Staat. Patriarchale Gewalt hat viele Gesichter und durch die Pandemie werden sie gerade besonders sichtbar.

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drucken | 22. November 2020 | redside

24.November – Kundgebung gegen CoronaleugnerInnen in Gostenhof

24.November – Kundgebung gegen CoronaleugnerInnen in Gostenhof

Sie bekämpfen Masken – Wir bekämpfen Armut und Faschismus

Das Antifaschistische Aktionsbündnis Nürnberg ruft dazu auf, am 24.November gegen die CoronaleugnerInnen von Querdenken 911 und die unsoziale Krisenpolitik der Regierung auf die Straße zu gehen. Für antifaschistische und antikapitalistische Krisenlösungen – für die soziale Revolution!

24.11.2020 | 18:00 Uhr | An der Stadtteilbibliothek Gostenhof (Fürther Str. 77b, Nürnberg)  +++Neuer Kundgebungsort!!! Fürther Straße 66 Nürnberg+++

In den letzten Wochen haben die selbsternannten QuerdenkerInnen Kundgebungen unter anderem in Gostenhof abgehalten und am 20.November wollen sie das Andenken der Opfer des deutschen Faschismus missbrauchen (Auch hier ist Gegenprotest angekündigt). (mehr …)

drucken | 20. November 2020 | Antifaschistisches Aktionsbündnis

Autonome 4 Future

Weil die letzte FFF-Demo coronabedingt ins Wasser fiel, überlegten wir uns gemeinsam mit der ROJA und weiteren AktivistInnen, wie man den Kampf gegen Umweltzerstörung und für eine ökologisch sinnvolle Umgestaltung trotzdem auf die Straße tragen kann. So hängten wir kurzerhand einige Transparente im Nürnberger Innenstadtgebiet auf. Um die Bewegung zu unterstützen, schaut beim Klimacamp am Sebalder Platz vorbei!

Den Klimawandel #nichtaufunseremRücken austragen – Kapitalismus abschaffen! (mehr …)

drucken | 1. November 2020 | Prolos

Kultur braucht Freiräume – Projekt 31 erhalten

Kultur braucht Freiräume – Projekt 31 erhalten

Das Projekt31 ist bedroht. Ein auslaufender Mietvertag, kapitalistische Investoren & steigende Bodenpreise machen nicht nur dem P31 zu schaffen sondern betreffen alle Freiräumen in der Region.

Zeit dagegen etwas zu tun und den Projekten den Rücken zu stärken!

Kommt am 12.12 14 Uhr zum Aufseßplatz und zeigt Eure Solidarität.

Kein Tag ohne autonomes Zentrum!

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drucken | 30. Oktober 2020 | Gefangenen Gewerkschaft Soligruppe Nürnberg

United we fight! Städtische Kämpfe verbinden – Autonome Räume verteidigen

Mobi- und Diskussionsveranstaltung für die Internationalen Aktions- und Diskussionstage der Interkiezionalen in Berlin vom 30.10.-01.11.20

In den letzten Jahrzehnten erleben wir weltweit ein Wiederaufleben reaktionärer Politik. Wir sehen uns konfrontiert mit einem Rechtsruck, mit einer politischen Allianz aus neoliberaler Wirtschaftspolitik, starken nationalistische Erzählungen und einer repressiven Politik gegen Widerstand und fortschrittliche Bewegungen. Doch auch überall auf der Welt kämpfen Menschen gegen den neoliberalen Normalzustand!
In Berlin sind es besonders die Kämpfe um den städtischen Raum, die die Risse aufzeigen. Das Syndikat, uralte Neuköllner Punkkneipe und die Liebig34 wurden bereits geräumt, weitere Projekte wie die Kneipe Meuterei, der Jugendklub Potse, die Köpi und die Rigaer94 sind bedroht. Doch welche Möglichkeiten haben wir im Kampf gegen die Stadt der Reichen? Wie können wir autonome Räume verteidigen, wie neue besetzen und halten? Und was bedeuten uns autonome Räume überhaupt?

Das alles wollen wir am 23.10. in der Proloskneipe mit euch diskutieren und euch einladen, Ende Oktober nach Berlin zu kommen und unsere Kämpfe zu verbinden!

United we fight!

Freitag | 23.10. | 19 Uhr | Schwarze Katze | Untere Seitenstraße 1

drucken | 19. Oktober 2020 | Prolos

Stadtteilclub am 24. Oktober: Offenes Treffen und Film

Stadtteilclub am 24. Oktober: Offenes Treffen und Film

Im Oktober-Club zeigen wir den Film „Panther“. Dieser Spielfilm aus den 90er Jahren beschreibt die Entstehungsgeschichte der Black Panther Party und veranschaulicht, wie die Bewegung für die Rechte von Schwarzen Menschen zu einer Stärke kommen konnte, welche die Herrschenden in den USA in Angst und Schrecken versetzte. Um diese erfolgreiche – in Teilen revolutionäre Bewegung zu zerschlagen, griffen ihre Geheimdienste zu Methoden, die bis heute ihren Niederschlag in den US-amerikanischen ArbeiterInnenvierteln finden.

Wie gewohnt wird vorher ab 19 Uhr das offene Treffen statt finden, in dem sich jede und jeder rund um die Themen Mietenwahnsinn, Verdrängung und Ausverkauf einbringen kann. Für leckeres Essen ist natürlich wie immer gesorgt. Wir freuen uns auf euch!

drucken | 19. Oktober 2020 | organisierte autonomie (OA)

trotz alledem LINKE LITERATUR WEGEN CORONA 2020 OHNE MESSE 31.10.2020 Beginn: 17 Uhr, Kulturwerkstatt auf AEG

Die Überschrift macht es ja schon deutlich, wir sind da – wie jedes Jahr – und versorgen Euch mit Inhalten, Analysen, Informationen, mit Theorie und praxisorientierten Vorstellungen, mit Philosophie und Interessantem, mit News aus dem kapitalistischen Alltag, aus gesellschaftlichen Auseinandersetzungen und Bewegungen, eben mit allem was linke Verlage und Redaktionen so zu bieten haben.

Linke Literatur 2020, präsentiert ohne Messe – Corona macht es möglich.

Unser diesjähriges Programm umfasst zwei große Podiumsveranstaltungen, in deren Rahmen die über unseren Köpfen schwebende Krise der kapitalistischen Wirtschaftsweise, wie die in den krisenhaften Zeiten sich ausbreitenden Kämpfe und sozialen Bewegungen aus Blickwinkeln verschiedener AutorInnen unter die Lupe genommen werden sollen.

* ACHTUNG – ACHTUNG – ACHTUNG  – Eine Voranmeldung zu den Veranstaltungen ist zwingend erforderlich!

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drucken | 18. Oktober 2020 | Metroproletan

Verschoben: Nach dem Klatschen die Klatsche?

Verschoben: Nach dem Klatschen die Klatsche?

!!! – Aufgrund der Maßnahmen der bayerischen Regierung haben wir beschlossen, die Kneipe erst mal nicht am 7.11. zu öffnen – Achtet auf Ankündigungen !!!

Wir bleiben trotzdem aktiv. An der Situation für die Lohnabhängigen hat sich wenig geändert. Zeit für Widerstand gegen die Verhältnisse, die uns krank machen.

Auch nach der 2. Verhandlungsrunde bleiben die Verantwortlichen im öffentlichen Dienst bei ihrer Haltung, dass die Forderungen der Beschäftigten übertrieben wären. Während die Gewerkschaft Ver.di moderate 4,8 % Lohnerhöhung fordert, beharrt die Gegenseite auf einer Nullrunde. Kommt also nach dem Klatschen die Klatsche? Es liegt wie immer an den Beschäftigten selbst und an denen, die mit Ihnen solidarisch sind.

Die Initiative Solidarische ArbeiterInnen (ISA) lädt ein zur Diskussion:

Am Samstag, den 7. November

ab 19:00 Uhr: Anlaufstelle gegen Arbeitsunrecht

ab 20:00 Uhr: Stand der Tarifauseinandersetzung des öffentlichen Dienstes (TVÖD): Was fordert die Gewerkschaft ver.di? – Sind das vernünftige Forderungen? Finden sich die Forderungen der Beschäftigten darin wieder?

Ort: Stadtteilladen Schwarze Katze, Seitenstr. 1

Die ISA-Kneipe findet jeden 1. Samstag im Monat im Stadtteilladen Schwarze Katze, Seitenstr. 1 statt. momentan nicht statt. Alle die sich über klassenkämpferische Gegenwehr austauschen und diese in der Praxis vernetzen wollen sind herzlich willkommen. Wir entwickeln neue Wege der Vernetzung.

drucken | 15. Oktober 2020 | organisierte autonomie (OA)

Aktionstag „Gesundheit“ am 30.9. – Bilder und Kurzbericht

Am 30. September fanden gleich zwei Aktionen in Nürnberg zur andauernden Krise im Gesundheitssystem statt, die die in diesem System arbeitenden Lohnabhängigen und natürlich auch die PatientInnen gerade ausbaden müssen. Ab 14:30 Uhr wurde Oberbürgermeister König an sein Wahlkampfversprechen erinnert, die Klinik Nürnberg Service GmbH (KNSG) ins Klinikum wieder einzugliedern. Passiert ist bisher nichts. Auch das großzügige Angebot, dem Gedächtnis auf die Sprünge zu helfen („Ambulanz für politische Demenz“), schlug OB -König – vorerst – aus. Ein Bericht zu der gemeinsamen Aktion der Initiative Solidarische ArbeiterInnen (ISA) und der Initiative Gesundheit statt Profit wurde auf der Internet-Seite der ISA veröffentlicht.

Für den späten Nachmittag hatten dann, auch anlässlich der GesundheitsministerInnenkonferenz in Berlin Ver.di und verschiedene politische Gruppen – darunter auch die Initiative Gesundheit statt Profit – zu einer Kundgebung am Gewerbemuseumsplatz aufgerufen.

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drucken | 6. Oktober 2020 | organisierte autonomie (OA)

+++Eilmeldung+++spontane Demo um 19 Uhr am Jamnitzer Platz+++

Folgende Eilnachricht hat uns als redside gerade erreicht:

Heute wurden am Nürnberger Amtsgericht zwei Genossen zu Haftstrafen von einmal einem Jahr und drei Monaten und einmal einem Jahr und sechs Monaten verurteilt – ohne Bewährung! Ihnen wurde vorgeworfen, im vergangenen Jahr am Jamnitzer Platz einer weiteren schikanösen Polizeikontrolle gemeinsam mit vielen anderen NutzerInnen des Platzes ein frühzeitiges Ende beschert zu haben – und das lediglich mit verbalen Unmutsbekundungen. Hier soll ein Exempel statuiert werden! Solidarität gegen Polizeiübergriffe und Verdrängung aus dem öffentlichen Raum soll kriminalisiert und zerschlagen werden. Aber nicht mit uns! Wir bleiben solidarisch und kein Richterspruch der Welt wird uns davon abhalten, das auch in Zukunft zu sein! Die Plätze denen, die sie nutzen! Gegen Verdrängung und Vertreibung!

Kommt deswegen alle zu einer spontanen Demo um 19 Uhr an den Jamnitzer Platz in Gostenhof!

drucken | 6. Oktober 2020 | redside

Fußballplatz in der Austraße seit über einem Jahr geschlossen – Stadt Nürnberg versagt bei der Instandhaltung in jeder Hinsicht!

Nachdem 2018 von der Stadt Nürnberg angekündigt wurde, den seit Jahren nicht vernünftig gewartet und instandgehaltenen, durch zahllose Spiele abgenutzten Fußballplatz in der Austraße herzurichten, freuten sich viele PlatznutzerInnen.
Kinder, Jugendliche und Erwachsene Fußballbegeisterte glaubten, dass der viel frequentierte Platz zügig instandgesetzt wird und ein Anpfiff bald wieder stattfinden kann. Ein neuer sporttauglicher weicher Boden sollte verlegt werden und manche hofften sogar, dass die Stadt von unseren Steuergeldern eine Toilette und den ErsatzspielerInnen und ZuschauerInnen einige Bänke aufstellen würde.

Was ist seit dem passiert? – Ein böses Faul!

Vor über einem Jahr wurde der Fußballplatz in der Austraße geschlossen. Die Türen wurden abgesperrt und eine Securityfirma überprüfte Abends den verschlossenen Zustand. (mehr …)

drucken | 5. Oktober 2020 | organisierte autonomie (OA)

30.09.2020 – Ambulanz für politische Demenz: Was ist mit den KollegInnen des Servicebetriebs im Klinikum Nürnberg?

Im März 2020, kurz vor der Kommunalwahl wird der CSU-Oberbürgermeister-Kandidat Marcus König im Rahmen einer Diskussionsrunde der KandidatInnen gefragt, ob er
eine Wiedereingliederung des Servicebetriebs ins Klinikum Nürnberg befürwortet. Diese Frage beantwortet er mit ja.

September 2020: Marcus König ist inzwischen seit über einem halben Jahr Oberbürgermeister, die Kolleginnen und Kollegen des Servicebetriebs hingegen warten noch darauf, dass der Ankündigung auch konkrete Taten folgen.

Zeit den Oberbürgermeister an seine Wahlversprechen zu erinnern, meinen die Initiative solidarische ArbeiterInnen und die Initiative Gesundheit statt Profit und stellen ihre Ambulanz für politische Demenz am Rathausplatz auf. Denn gegen politische Demenz hilft langfristig nur regelmäßiges Gedächtnistraining. Im Gegensatz zur Krankheit Demenz ist die politische Demenz auch leicht heilbar.

Mi., 30.09.2020 | 14:30 Uhr | Rathausplatz Nürnberg

Flugblatt als PDF

 

drucken | 24. September 2020 | organisierte autonomie (OA)

Wir lassen uns nicht durch steigende Mieten und Ausverkauf verdrängen

Wir dokumentieren hier den Redebeitrag der Initiative Mietenwahnsinn stoppen gehalten auf der Kundgebung am Jamnitzerplatz „Jamnitzer für Alle – gegen eine Stadt der Reichen!“ und zeigen unsere Solidarität mit den Angeklagten am kommenden Dienstag.

Wir, die Nutzerinnen und Nutzer des Jamnitzer Platzes. Wir, die Bewohnerinnen und Bewohner dieses Stadtteils, wir haben hier und heute eine Nachricht an die Stadt, an ihre Cops und an die paar Eigentümer, die es immer mal wieder versuchen: Wir lassen uns nicht verdrängen! Wir lassen uns nicht durch steigende Mieten und Ausverkauf verdrängen.Wir lassen uns genauso wenig von unseren Plätzen und Parks verdrängen! Wir, das sind Kinder, Jugendliche, Familien, Obdachlose, RenterInnen, wir alle sind die NutzerInnen des öffentlichen Raumes. Wir alle sind die NutzerInnen des Jamnitzer Platzes. Der Jamnitzer ist Jugendzentrum, Spielplatz, Cafe, Kneipe: Ort des Austauschs, des Miteinanders oder auch des Nebeneinanders.Aber für andere, für ImmobilienbesitzerInnen, für InvestorInnen, für SpekulantInnen ist dieser Platz etwas anderes: er ist ein Potential mehr Miete zu verlangen oder teurer zu verkaufen. Sie preisen den Jamnitzer als „Naherholungspark“ an, man denkt an Yoga, an Homeoffice im Grünen, an Joggen im Park, Friedhofsruhe und genau das soll das finanzkräftige Klientel auch denken.

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drucken | 20. September 2020 | organisierte autonomie (OA)

Offenes Treffen zum Thema: Öffentlicher Raum – Stadtteilclub Reclaim Gostenhof

Am 26.09.2020 um 19:00 Uhr laden wir euch herzlich zum offenen Treffen in den Stadtteilclub Reclaim ein. Diesmal sehen wir uns wieder in den Räumen des Stadtteilladen Schwarze Katze.

Du willst selbst aktiv werden? Dann komm zum Stadtteilclub!

Unsere Themen sind diesmal der öffentliche Raum in Gostenhof, so wie die Vielzahl an Ferienwohnungen die im Stadtteil den Wohnraum verknappen. Kommt gerne mit euren Themen und Ideen und wir überlegen zusammen wie wir unsere Interessen gemeinsam wahrnehmen  können. Für ein solidarisches, rebellisches und widerständiges Viertel!

19:00 – 20:00 Uhr Offene Anlaufstelle der Initiative Mietenwahnsinn stoppen

drucken | 14. September 2020 | organisierte autonomie (OA)

Am Jamnitzer und überall: für eine solidarische Stadt von unten!

Die organisierte autonomie (oa) und die Initiative Mietenwahnsinn stoppen waren am Freitag, den 11.09 am Jamnitzerplatz präsent. Mit Schildern und Transparenten wurde auf die massiven Polizeikontrollen aufmerksam gemacht und sich für ein solidarisches Gostenhof von unten ausgesprochen.

Hier der Text des Flugblattes:

Der Jamnitzer Platz ist ein wichtiger Platz für viele Menschen in Gostenhof. Wir haben wenig Freiflächen, nicht viele von uns GostenhoferInnen haben einen Balkon oder gar einen Garten. Der öffentliche Raum ist daher Jugendzentrum, Kinderspielplatz, Café und Kneipe in einem. Die staatlich verordneten Corona Maßnahmen zwangen die meisten von uns zwar weiterhin zur Arbeit und wieder andere sogar in die Arbeitslosigkeit, unser Privatleben hingegen wurde bis auf das Minimum beschränkt. In dieser Zeit wurde etlichen die Bedeutung des öffentlichen Raumes noch einmal mehr bewusst. Nur in den beengten Vier-Wänden wären viele hier wohl schlichtweg durchgedreht. Doch zugleich wurde immer mehr Menschen vor Augen geführt, wie stark durch reglementiert der öffentliche Raum mittlerweile ist: das berüchtigte Sonder-Schlägerkommando USK patrouilliert seit Corona wie selbstverständlich im öffentlichen Raum und scheint den gängigen Streifenpolizisten abgelöst zu haben. Höhepunkt des Kontrollwahns bildete wohl das Verscheuchen einzelner SpaziergängerInnen von Parkbänken oder gar das Zusperren privatisierter Freiflächen wie dem sogenannten “Datev-Park” in der Adam-Klein-Straße. (mehr …)

drucken | 11. September 2020 | organisierte autonomie (OA)

Jamnitzer für Alle – gegen eine Stadt der Reichen!

Jamnitzer für Alle –  gegen eine Stadt der Reichen!

Kundgebung: 12. September ab 15.00, Jamnitzer Platz

 

Seit einigen Jahren gibt es häufig Auseinandersetzungen rund um den Jamnitzer Platz in Gostenhof. Viele haben den Eindruck, dass Immobilienfirmen, neu hinzugezogenes Besitzbürgertum und die Stadt Nürnberg gerade hier die weitere Gentrifizierung des Viertels mit aller Gewalt durchsetzen wollen – mit Unterstützung der Polizei und der Presse. Wir meinen: Ein Platz ist ein öffentlicher Raum und somit eben – öffentlich. Er muss allen gehören! Es muss möglich bleiben, Plätze ohne Konsumzwang zu nutzen und ohne kontrolliert, schikaniert, bedroht und verdrängt zu werden. Der Jamnitzer ist ein Ort des Zusammenkommens und des sozialen Austauschs und das soll auch so bleiben! (mehr …)

drucken | 25. August 2020 | Prolos

Utopie ohne Abschiebehaft – 30.08 Podiumsdiskussion

Utopie ohne Abschiebehaft – 30.08 Podiumsdiskussion

Online-Podiumsdiskussion | Sonntag, 30.8.2020 | 19:30 Uhr

PodiumsteilnehmerInnen:
Peter Fahlbusch | Rechtsanwalt

Stefan Keßler | Jesuiten-Flüchtlingsdienst

PD Dr. Monika Mokre | Sozialwissenschaftlerin

Prof. Dr. Johanna Schmidt-Räntsch | Richterin Bundesgerichtshof

 

Die Abschiebehaft in Deutschland hat vergangenes Jahr ein trauriges Jubiläum gefeiert, das so keines sein darf: Sie wurde 100 Jahre alt. Mit dem Hau-Ab-Gesetz hat sie in 2019 zudem einige Verschärfungen erfahren. Das Podium „Utopie ohne Abschiebehaft“ beleuchtet die aktuelle Praxis der Abschiebehaft aus verschiedenen Perspektiven und geht dabei auf die Verschärfungen von 2019 ein. Das Podium soll die Möglichkeit bieten, Perspektiven und Möglichkeiten im Sinne einer Utopie ohne Abschiebehaft zu erarbeiten. Es werden Wege vorgezeichnet und erörtert, wie eine Gesellschaft ohne Abschiebehaft aussehen kann, und wie die 100-jährige Tradition in Deutschland mit ihrer menschenunwürdigen Geschichte überwunden werden kann. (mehr …)

drucken | 24. August 2020 | Gefangenen Gewerkschaft Soligruppe Nürnberg

+++ Offenes Treffen – Solidarisch, rebellisch, widerständig +++ Stadtteilclub 22.August

Am 22.08.2020 um 19:00 Uhr laden wir euch herzlich zum offenen Treffen in den Stadtteilclub Reclaim ein. Diesmal sehen wir uns wieder in den Räumen des Stadtteilladen Schwarze Katze. Gemeinsam wollen wir uns über die konkreten Entwicklungen in Gostenhof austauschen und überlegen wie wir uns als BewohnerInnen und MieterInnen des Viertels gegen steigende Mieten, Vertreibung, Gentrifizierung und Kommerzialisierung des öffentlichen Raumes zu Wehr setzen können. Kommt gerne mit euren Themen und Ideen und wir überlegen zusammen wie wir unsere Interessen gemeinsam angehen können. Für ein solidarisches, rebellisches und widerständiges Viertel!

drucken | 14. August 2020 | organisierte autonomie (OA)

Bußgeld? Wir wehren uns gemeinsam! Komm zum Stadtteilclub am 22. August

Bußgeld? Wir wehren uns gemeinsam! Komm zum Stadtteilclub am 22. August

Im Lauf der letzten Woche haben uns immer mehr Anfragen und Informationen  bezüglich Bußgeldern erreicht, die wegen phantasierten Vorwürfen der Cops am 1. Mai ausgestellt wurden.  Repressiven Maßnahmen dieser Art nehmen unter dem Deckmantel der Pandemiebekämpfung gerade massiv Fahrt auf. Sei es am Jamnitzer, am Rednitz-Ufer oder an der Wöhrder Wiese: überall versuchen die Cops als verlängerter Arm der Stadtregierung den öffentlichen Raum zu reglementieren und  Leute einzuschüchtern.

Doch auch mit diesen Ordnungsgeldern wollen wir uns gegenseitig nicht alleine lassen. Wir können gemeinsam schauen ob man noch Einspruch einlegen kann, beim Formulieren helfen und ebenso können wir uns gemeinsam Gedanken machen, wie wir an Geld kommen um all diese Strafen zu zahlen. Denn: es ist kein individuelles Problem wenn Leute systematisch aus dem öffentlichen Raum verdrängt werden sollen! Gostenhof ist widerständig und solidarisch!

Kommt also wenn ihr betroffen seid – oder euch die Situation schlicht und einfach ankotzt – am Samstag, den 22. August um 19 Uhr zum Stadtteilclub „Reclaim Gostenhof“ in den Stadtteilladen Schwarze Katze, Untere Seitenstraße 1

drucken | 10. August 2020 | organisierte autonomie (OA)

Der Jamnitzer ist Werner T. zu lebendig?! Bye bye, Gentrifizierer. Heul leise und geh! – Verabschiedungstour am Jamnitzerplatz

Am Donnerstag, den 07. August wurde Werner T. von einigen GostenhoferInnen verabschiedet. Sie liefen rund um den Jamnitzerplatz und skandierten unter anderem „Bye, Bye Werner T. – heul leise aber geh!“ und „Wir hängen rum wie wir wollen – gegen Bullen und Kontrollen“.

Der Jamnitzer ist Werner T. zu lebendig?! Bye bye, Gentrifizierer. Heul leise und geh!

Was den Nürnberger Nachrichten (NN) eine Schlagzeile wert ist, mag im Allgemeinen zur Verwunderung beitragen. Doch an diesem Wochenende haben sie darüber hinaus auch wieder einmal klar gemacht, wem sie Raum geben wollen – und wem eben nicht. Unter dem Pseudonym Werner T. hat ein Bewohner Hand in Hand mit seinem Vermieter seinen Umzug den Lokalblättlchen gemeldet – zu laut sei es am Jamnitzer Platz. Er ertrage das nicht mehr. Was einem halbwegs seriösem Journalismus keine Spalte wert wäre, landete in der online Ausgabe von nordbayern.de in der Kopfspalte. Ein Revolverblättchen, das brav in städtischer Manier seit Jahren die Verdrängung in unserem Stadtteil leugnet, sich mittels Imagekampagnen sogar selbst an der Aufwertung beteiligt, keine kleinbürgerliche Meckerei auslässt um sie in Begleitmusik für die low-and order Kasper zu verwandeln, dieses Blättchen gibt diesen Typen natürlich bereitwillig Raum für ihr Gejammere.

Bühne frei für low and order
Und Werner T. wusste, was er tut: (mehr …)

drucken | 7. August 2020 | organisierte autonomie (OA)

AAB-Solitresen zu Hausdurchsuchungen und vorübergehender Inhaftierung in Baden-Württemberg am Freitag 7.8. um 19 h

Bereits am 02. Juli 2020, gab es mehrere Hausdurchsuchungen in Baden- Württemberg. Es kam zu Beschlagnahmungen und DNA-Entnahmen, in mehreren Fällen sogar unter Zwang. Der Antifaschist Jo wurde in U-Haft genommen.

Unter anderem drangen schwer bewaffnete Einsatzkräfte in das linke Hausprojekt Lu15 in Tübingen ein. Grund war der Vorwurf des Landfriedensbruchs und der gefährlichen Körperverletzung gegen einen der Bewohner, wofür ein Angriff auf Neonazis in Stuttgart Anlass geboten hatte. Wie bei einer solchen Maßnahme üblich wurden jedoch auch die restlichen Bewohner*innen seitens der Polizei schikaniert.

 Die Durchsuchung entbehrte darüber hinaus jeglicher Grundlage. Denn der beschuldigte Aktivist kann durch Bilder belegen, dass er zum fraglichen Zeitpunkt nicht in Stuttgart zugegen war. Die Hausdurchsuchung ist somit als reine Schikane zu bezeichnen. Ein sogenannter Erkenntnisgewinn zum Tatvorwurf war von vornherein ausgeschlossen. (mehr …)

drucken | 27. Juli 2020 | Rote Hilfe - OG Nürnberg

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Termine

Samstag, 12.12.2020

Kultur braucht Freiräume – Projekt 31 erhalten

Das Projekt31 ist bedroht. Ein auslaufender Mietvertag, kapitalistische Investoren & steigende Bodenpreise machen nicht nur dem P31 zu schaffen sondern betreffen alle Freiräumen in der Region. Zeit dagegen etwas zu tun und den Projekten den Rücken zu stärken! Kommt am 12.12 14 Uhr zum Aufseßplatz und zeigt Eure Solidarität. Kein Tag ohne autonomes Zentrum! Im Folgenden dokumentieren wir den Aufruf des Projekt31 zur Demonstration:

Kultur braucht Freiräume – Projekt 31 erhalten

Mit Vorfreude auf das heutige Konzert kommst du zum Projekt 31. Schon auf dem Hof empfängt dich der köstliche Duft von veganem Essen, du begrüßt deine Freund*innen und holst dir eine Apfelschorle… Doch dein Traum findet ein jähes Ende und du stehst auf einem grauen, kalten Parkplatz wo früher unser Freiraum, das Projekt 31 war.

Dies könnte bald Wirklichkeit werden, denn unser Gelände wurde von einer Investmentfirma gekauft, welche ab Anfang Februar 2021 Eigentumswohnungen in den Hof bauen und unser Projekt in einen Parkplatz verwandeln will. Wir versuchen auf der mietrechtlichen Ebene und durch Gespräche mit Vertreter*innen von Stadt und Politik unsere Zukunft zu sichern, doch allein darauf können wir uns nicht verlassen. Deshalb versuchen wir mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln den Erhalt unseres selbstverwalteten Jugend- und Kulturzentrums zu sichern. Das Projekt 31 braucht eine Zukunft! Lasst und deswegen am 12.12. gemeinsam auf die Straße gehen! 

  Verdrängung unkommerzieller Räume  

Das Projekt 31 ist ein unkommerzieller Ort. Ein Raum, in dem eine Alternative zu den bestehenden Verhältnissen gelebt und geübt wird. Der Versuch, einen Freiraum zu schaffen, ohne Hierarchien, Diskriminierungen, Abwertungen. Ein Ort um sich zu vernetzen, auszuprobieren, zu begegnen. Ganz ohne Leistungsdruck oder Konsumzwang.

Solche Orte werden allerdings immer seltener. Inverstor*innen kaufen und kaufen, werden immer reicher, denn es geht dabei ausschließlich um Gewinnmaximierung, darum noch mehr Geld aus allem rauszuholen.

Die Mieten steigen und steigen für die Bewohner*innen der Stadt Nürnberg. Wer sich das nicht leisten kann, hat in dieser Logik auch keinen Platz verdient, wird verdrängt – wohin auch immer, das interessiert nicht. Selbst öffentliche Plätze werden privatisiert oder unliebsames Klientel durch Ordnungsamt und Polizei vertrieben. Durch die Verdichtung der Stadt gibt es keinen bezahlbaren Raum für Kulturschaffende – aber für Bürokomplexe wie die GFK finden sich große Areale. Damit noch mehr Pendler*innen angezogen werden, im Berufsverkehr in unserem Viertel stecken bleiben und uns wortwörtlich die Luft zum Atmen nehmen.

Wir leben in einer Gesellschaft, in der Interessen von Mehrwert und Kapital über den Interessen der Menschen und ihren Bedürfnissen stehen. Einen Raum erhalten nicht die, die ihn nutzen und bespielen wollen, sondern die mit dem meisten Geld.

Diese Prozesse spielen sich nicht nur rund um das Projekt 31 ab, sondern überall. Egal ob mensch nach Berlin, Leipzig, Köln oder eben Nürnberg schaut – das Bild ist das gleiche: Wegnahme der Räume, fehlende finanzielle Ressourcen, politische Angriffe und Delegitimationsversuche. Denn es ist nicht nur die katastrophale Situation auf dem Immobilienmarkt dafür verantwortlich, sondern es geht auch um politische Interessen und Prioritäten. In einer zunehmend autoritären Gesellschaft, die immer weiter nach rechts rückt, werden auch Orte, die sich dem Widersetzen immer stärker bedroht. Während faschistische Tendenzen innerhalb der Gesellschaft immer deutlicher zutage treten, werden linke Räume deutschlandweit platt gemacht.

Kämpfe um den Erhalt von Räumen wie dem Projekt 31 sind somit immer auch Kämpfe für eine offene, antifaschistische und emanzipatorische Gesellschaft.

  Kultur von unten – Stadt für Alle  

Doch die Verdrängung von unkommerziellen, offenen Räumen führt notwendigerweise zu dem Ausschluss vieler Menschen aus der Öffentlichkeit, Teilhabe am kulturellen Leben wird zum Privileg. Der Mangel an bezahlbaren Proberäumen, Ateliers und anderen Kulturräumen ist seit Jahren bekannt, geändert hat sich nichts. Der alltägliche Kampf, genug Geld für die Miete aufbringen zu können, geht auf Kosten der Kreativität und der Freude an kreativen Prozessen.

Die mit der Corona-Pandemie einhergehende Wirtschaftskrise verschärft die Situation vieler Kulturschaffender zusätzlich. Doch anstatt die bestehende Kulturlandschaft zu unterstützen, agiert die Stadt oft im luftleeren Raum, verpulvert beispielsweise Geld für Wasserspiele auf einer neu errichteten Bühne am Dutzendteich für ein Publikum das Platz auf Tret- und Schlauchbooten einnimmt. Dies steht in krassem Widerspruch dazu, wie tatenlos zugeschaut wird, wie unkommerzielle kulturelle Räume verdrängt werden. Anstatt genug zentrale Orte für Kunst und Kultur zur Verfügung zu stellen und die Bedürfnisse der Kulturschaffenden ernst zu nehmen, bewirbt sich die Stadt lieber zur Kulturhauptstadt 2025. Es widerstrebt uns jedoch zutiefst in Wettbewerb mit anderen Städten und anderen Kulturläden zu treten und gegen sie zu konkurrieren. Kultur darf nicht zum Prestige-Objekt verkommen und ist erst recht kein Siegespokal den es zu gewinnen gilt.

Es geht um den Erhalt von kulturellen Räumen, genauso wie um bezahlbaren Wohnraum. Es geht um mehr Grünflächen in der Stadt, mehr Orte der Begegnung ohne Konsumzwang. Kurzum: Wir wollen eine Stadt für alle und eine Kultur von unten! Wir sind viele und wenn wir gemeinsam kämpfen, können wir auch gewinnen.

  Lasst uns auf die Straße gehen!  

Wo sollen sich Menschen kennen lernen, sich organisieren, sich politisch bilden, wenn es keine Räume gibt, an denen sie sich treffen können? Wie sollen Ideen entwickelt und Gedanken ausgetauscht werden, wenn immer Aufsichtspersonen anwesend sind, die jederzeit repressiv eingreifen können? Wie soll Eigeninitiative und Verantwortung geübt werden, wenn es hauptsächlich Räume gibt, an denen die Dinge von oben herab mit Hierarchien geregelt werden?

Geht gemeinsam mit uns am 12.12. auf die Straße, um zu zeigen, dass das Projekt 31 nicht verschwinden darf!

Denn kein Freiraum in Nürnberg oder sonst wo darf verschwinden! Im Gegenteil – wir brauchen noch viel mehr davon!

Wir wollen nicht mehr um unsere Zukunft bangen! Wir wollen eine Perspektive – und diese wollen wir selbst gestalten!

Don‘t go breaking my heart – Freiräume erhalten! Kommt mit uns auf die Straße! 12.12.2020 um 14 Uhr am Aufseßplatz Nürnberg  

Unterstützt von: Kneipenkollektiv Arsch & Friedrich, Bunkersyndikat, Initiative Mietenwahnsinn stoppen, Casablanca Filmkunsttheater, Radio – Z , Organisierte Autonomie, feministisches Konzertkollektiv Arsch & Frida, Armed with a Mind, Revolutionär organisierte Jugendaktion, Gruppe Antithese, Kunstverein, Infoladen Benario, Stadtteilzentrum Desi, FLINT* Komitee – für einen feminstischen Streik, 8. März Bündnis Nürnberg, Falken Nürnberg, Auf der Suche – Anarchistische Gruppe Nürnberg, Initiative Kunst braucht Raum, Zentrum Wiesengrund Erlangen, Antifaschistische Initiative – Das Schweigen durchbrechen, Interventionistische Linke Nürnberg, Trouble in Paradise, Wagenburg Kristallpalast, Sänders e.V., Mops von Gostenhof, Der Gostenhofer Dorfschulze, Krähengarten, Musikverein, AG Wohnen des Sozialforums Nürnberg, Z-Bau – Haus für Gegenwartskultur, Politbande, Kulturliga, Cafe Kaya, Club Stereo, Eat-the-Beat e.V., E-Werk Erlangen, KulturKellerei, Kulturort Badstraße 8, Kunstkeller 027, MUZ Club, Mata Hari Bar, Nasty Entertainment, Die Rakete, nbg-breaks e.V.

Was war los

03.12.1987
Verhandlungen zwischen Nicaragua und den Contras in der Dominikanischen Republik.