Filed under: Veranstaltung

Solidarität mit den Angeklagten im TKP/ML-Verfahren: Kundgebung am Mo. 29. Juni vor dem OLG München

An alle demokratischen Medien, die Presse und die Öffentlichkeit,

An alle fortschrittlichen und revolutionären Organisationen sowie Personen

Am 15. April 2015 startete der deutsche Staat einen Angriff gegen zehn Revolutionär*innen und Kommunist*innen, die aus der Türkei stammen. Sie wurden verhaftet, weil man ihnen vorwarf, Mitglieder und „Rädelsführer“ der TKP/ML („Kommunistische Partei der Türkei / Marxistisch-Leninistisch) zu sein. Diese Verhaftungen geschahen vor dem Hintergrund von „Deals“ des türkischen und deutschen Staates. So stehen die zehn Kommunist*innen seit Juni 2016 in München vor Gericht, angeklagt nach §129b („Unterstützung einer ausländischen terroristischen Organisation“).

Der Prozess nähert sich nun dem Ende. Die Bundesanwaltschaft hat ihr Abschlussplädoyer verlesen und forderte darin Freiheitsstrafen von dreieinhalb Jahren bis zu sechs Jahren und neun Monaten. (mehr …)

drucken | 17. Juni 2020 | Rote Hilfe - OG Nürnberg

Bundesweite Aktion am 17. Juni: Kämpft mit für die Abschaffung der Fallpauschalen

Wichtig!!! Neuer Ort und neue Zeit für unsere Kundgebung am 17. Juni

Auf Grund eines Übermittlungsfehlers bei der Anmeldung unserer Kundgebung wird diese um 15 Minuten verschoben und um 300 Meter verlegt.

Neue Uhrzeit und neuer Ort:  Mittwoch 17.06., 14:30 Uhr, Archivpark am Friedrich-Ebert-Platz

Mittwoch 17.06., 14:15 Uhr, Klinikum Nord, Haupteingang

Die Corona-Krise macht deutlich: Das Sparen an Beschäftigten und Patienten ist im Krisenfall ein Spiel mit dem Feuer. Seit vielen Jahren beklagen die ArbeiterInnen im Gesundheitswesen den Pflegenotstand. Dass die Arbeit an pflegebedürftigen und kranken Menschen sich an Fallpauschalen orientieren soll, erzeugt Wut und Frustration. Stress durch personelle Unterbesetzung, Zwangsversetzungen auf andere Stationen, sowie der Profitdruck, der von oben nach unten gereicht wird, erzeugen miserable Arbeitsbedingungen und führen zu schlechter Versorgung der PatientInnen. (mehr …)

drucken | 16. Juni 2020 | Initiative solidarischer ArbeiterInnen

Aufruf zur solidarischen Prozessbegleitung am Mittwoch, den 10.06.2020 um 8:00 Uhr am Amtsgericht Nürnberg: Unsere Solidarität gegen ihre Geflüchtetenpolitik! Unsere Solidarität gegen ihre Repression!

Sturmgewehre, Explosionen und Kampfmontur – was nach einem Kriegsszenario klingt, von dem man meist nur aus den Nachrichten hört, spielte sich im März 2019 mitten in einer Wohnsiedlung in Nürnberg ab. Wir wollen berichten, was vorgefallen ist, und warum ein Genosse jetzt vor Gericht erscheinen muss.

Am 19. März 2019 beorderte die Ausländerbehörde die Polizei nach Gostenhof, um einen jungen Mann mit psychischer Erkrankung nach Afghanistan abzuschieben. Aus Angst flüchtete der Schüler in einen Hinterhof, woraufhin USK (Unterstützungskommando) und SEK (Sondereinsatzkommando) anrückten und den gesamten Häuserblock abriegelten. Über zwei Stunden belagerten die Sondereinheiten in militärischer Kampfmontur und mit Sturmgewehren das ganze Viertel. Unter Einsatz von Blendschockgranaten nahmen sie den unter enormem psychischem Druck stehenden Mann fest. Durch die Gewalteinwirkung der Polizei war er verletzt worden und musste anschließend in ärztliche Behandlung. Letztlich konnte der geplante Abschiebeflug nicht stattfinden, da der junge Mann aufgrund seines psychischen Zustandes, verschlimmert durch die martialische Festnahme, nicht reisefähig war. Das zeigt einmal mehr, dass Abschiebungen Menschen in akute Lebensgefahr bringen – nicht nur aufgrund der Gefahren in den Ländern, in die sie abgeschoben werden, sondern auch aufgrund der Gewalt und Traumatisierungen, die Geflüchtete bei Abschiebungen erfahren.

Am selben Abend kamen über 600 Menschen in Gostenhof zusammen, um unter dem Motto „Hände weg von unseren Nachbar*innen – Abschiebungen stoppen hier und überall – Gostenhof ist solidarisch“ zu demonstrieren. (mehr …)

drucken | 3. Juni 2020 | Rote Hilfe - OG Nürnberg

Vokü to go – 08. Juni 2020

Nach langer Schließzeit freuen wir uns euch mitteilen zu können, dass die Montags Vokü in der Schwarzen Katze für euch am Montag den 08.Juni eine Vokü to go an bietet. Ihr könnt zwischen 19:00 und 21:00 Uhr vorbei kommen und euer Essen abholen. Wir freuen uns auf euch.

drucken | 3. Juni 2020 | redside

Achtung! Wichtiges Update: Kundgebung verlegt. Polizeigewalt und Rassismus stoppen! Überall!

Achtung! Wichtiges Update: Kundgebung verlegt. Polizeigewalt und Rassismus stoppen! Überall!

Die Kundgebung musste verlegt werden und findet jetzt auf dem Veit-Stoß-Platz statt. Beginn bleibt um 18.00 Uhr.

The demonstration had to be relocated. It will be taking place at Veit-Stoß-Platz in Nuremberg Gostenhof, starting at 6 p.m.

Kundgebung am Freitag, 5. Juni um 18.00 Uhr auf dem Veit-Stoß-Platz in Nürnberg Gostenhof am Jakobsplatz (U-Bahn Haltestelle Bärenschanzstr.)

Lasst uns gemeinsam gegen Polizeigewalt und Rassismus auf die Straße gehen. Wir wissen: Der Mord an George Floyd durch Killer in Uniform ist  Beispiel für ein Problem, das nicht nur in den USA besteht. Polizeiliche Gewalt gegen Geflüchtete, MigrantInnen, Arme, Jugendliche und viele andere ist weltweit an der Tagesordnung. Lasst uns dieser Scheiße ein Ende setzen und auch von Nürnberg aus ein Zeichen der Solidarität mit den Protestierenden in den USA und weltweit zeigen. Lasst uns zeigen, dass wir auch den rassistischen Terror von Hanau, die Ermordung von Oury Jalloh und all die anderen Verbrechen nicht vergessen werden.

Wir wollen am Freitag einen gleichberechtigten Protest von Einzelpersonen und fortschrittlichen Organisationen. Für Koordinationsfragen wendet euch bitte an prolos@riseup.net – Wir tragen am Freitag Mund- Nasenmasken und halten Abstand.

Bringt eure Stimmen und euren Zorn.

In English: (mehr …)

drucken | 1. Juni 2020 | Prolos

TKP/ML-Prozess geht im Juni 2020 zu Ende – Solidarität mit den zehn Angeklagten

Kundgebung anlässlich der Plädoyers der Verteidigung am 16.6. um 12 h, Justizgebäude Nymphenburger Str. in München – gemeinsame Zugfahrt ab Nürnberg Hbf, Mittelhalle um 08 h 45

Bereits seit Juni 2016 läuft das Mammut-Verfahren gegen zehn Linke aus der Türkei vor dem Münchener Oberlandesgericht. Auch zwei Nürnberger*innen sind angeklagt. Nun nähert es sich dem Ende, im Juni 2020 sollen die Urteile fallen.

Vorgeworfen wird den Genoss*innen, Mitglieder der „Türkischen Kommunistischen Partei/Marxisten-Leninisten“ TKP/ML zu sein. Sie sollen das „Auslandskomitee“ darstellen und wurden nach §129b angeklagt („Unterstützung einer ausländischen terroristischen Organisation“). Inzwischen hat der Staatsanwalt mit seinem Plädoyer begonnen. Er behauptete, die Angeklagten hätten Propaganda betrieben. Dann sprach er darüber, wer von den Zehn welche Aufgaben gehabt habe. Es ging um legale Aktivitäten wie das Sammeln von Spenden oder die Organisation von Veranstaltungen. Genau das ist das Empörende an diesem Verfahren: Den Genoss*innen werden in Deutschland gar keine strafbaren Handlungen vorgeworfen. Es geht nur um ihre Parteimitgliedschaft. Dabei ist die Organisation in Deutschland nicht mal verboten. Dies belegt den rein politischen Charakter des Prozesses. (mehr …)

drucken | 30. Mai 2020 | Rote Hilfe - OG Nürnberg

Ausfüllhilfe im Stadtteil-Laden Schwarze Katze

Millionen in Kurzarbeit, Tausende können ihre Miete nicht mehr zahlen, etliche verlieren ihre Jobs. Während Konzerne weiterhin Milliardenhilfen hinterher geschmissen bekommen obwohl sie an ihre Aktionäre nach wie vor fette Dividenden ausschütten, können viele betroffene Menschen lediglich das mickrige Existenzminimum beantragen: KünstlerInnen, Solo-Selbstständige, aber auch etliche Menschen, die einen Mini-Job verloren haben oder anderweitig aufstocken müssen. Doch auch die Beantragung von Arbeitslosengeld II (Hartz IV) oder anderen Leistungen ist für viele Menschen eine Hürde. Schnell ist im Antrag etwas falsch ausgefüllt. Die Bürokratensprache ist für die allermeisten Menschen schwer zu verstehen.

 Deswegen unterstützen wir uns gegenseitig beim Ausfüllen von Anträgen und soweit möglich auch bei grundlegenden Fragen.

Gerne formulieren wir auch mit euch ein Schreiben an den Vermieter oder die Vermieterin wenn ihr die Miete gerade nicht mehr bezahlen könnt.

Aus Infektionsschutzgründen müsst ihr bitte vorher anrufen um einen Termin zu machen, einen Mundschutz tragen und auf den Mindestabstand achten.
Anrufen könnt ihr jeden Montag zwischen 17 und 19 Uhr. Telefon: 0152 12253026

Bringt bitte den auszufüllenden Antrag und alle nötigen Unterlagen mit.

Sich das holen, was einem zusteht um sich zumindest über Wasser zu halten und sich dabei gegenseitig zu unterstützen: das sind wichtige erste Schritte aber sie können nur der Anfang sein. Uns steht als lohnabhängige Klasse ein massiver Kampf bevor. Denn wer soll am Schluss den Gürtel enger schnallen? Wer soll am Schluss die Milliarden wieder einsparen?
Wenn wir wollen, dass sich wirklich etwas ändert, wenn wir wollen, dass eine Gesellschaft nicht für Konzerne, Patente, Profite und Dividenden zugerichtet wird sondern auf unsere Bedürfnisse als Mehrheit der Menschen dann müssen wir uns gemeinsam und solidarisch wehren: gegen Kündigungen, gegen Mieterhöhungen, gegen alle Angriffe auf uns. Gemeinsam und solidarisch: #sozialeRevolutionmachen
Die Ausfüllhilfe wird erst einmal im Mai und im Juni statt finden.

drucken | 20. Mai 2020 | organisierte autonomie (OA)

Aktion vor dem Nordklinikum – Gesundheit statt Profit

Aktion vor dem Nordklinikum – Gesundheit statt Profit

12. Mai, 13:30 Uhr, Nordklinik Haupteingang, erneute Kundgebung unter dem Motto „Gesundheit statt Profit“

Für ausreichendes Personal kämpfen die ArbeiterInnen an den Kliniken seit Jahren –  mit mäßigem Erfolg. Die Regierenden führen uns in der Pandemie nun die Fassade eines Gesundheitssystems vor, das auch der ärgsten Krise gewachsen sei. Doch das Gegenteil ist der Fall. In Jahren der neoliberalen Privatisierung und des Abbaus von Personal  wurde das Gesundheitssystem aus Profitinteresse kaputt gemacht. Eine Mehrheit muss sich jetzt mit Nachdruck hinter die Forderung der GesundheitsarbeiterInnen stellen. Kämpfen wir gemeinsam dafür, dass Gesundheit kostenlos für Alle ist.

Es braucht Zeit für die Arbeit am Menschen, statt Dauerüberlastung und Pflegekräftemangel! Kliniken dürfen keine Fabriken sein! Stoppt  Krankenhausschließungen! Enteignet die Krankenhauskonzerne! Aufstockung des Reinigungspersonals! Gute Bezahlung und gute Arbeitsbedingungen für Alle!

drucken | 8. Mai 2020 | Initiative solidarischer ArbeiterInnen

Aktionstag am Klinikum Nord – „Gesundheit statt Profit“

Aktionstag am Klinikum Nord – „Gesundheit statt Profit“

Für den morgigen Donnerstag ruft die Initiative solidarischer ArbeiterInnen (ISA) zu einer Kundgebung vor dem Nürnberger Nordklinikum (am Haupteingang) auf.

Donnerstag, 30. April 2020, Beginn: 18:00 Uhr

Die Kundgebung soll die Forderungen der Arbeiterinnen und Arbeiter im Gesundheitswesen nach mehr Personal und besseren Arbeitsbedingungen – die sie seit Jahren stellen – unterstützen. Gleichzeitig wird die Vergesellschaftung des Gesundheitssystems gefordert.

Die Veranstaltung ist unter Auflagen genehmigt:
• Mund-Nasen-Bedeckungen
• Abstand zwischen den TeilnehmerInnen
• Maximal bis 19:00 Uhr

Mehr auf der Themenseite der ISA

Besonders lesenswert als Hintergrund zur Forderung der Vergesellschaftung des Gesundheitswesens

(mehr …)

drucken | 29. April 2020 | organisierte autonomie (OA)

How to: Revolutionärer Spaziergang am 1. Mai

– zwischen 11.30 Uhr und 14.30 Uhr auf der veröffentlichten Route

– überlegt euch wie ihr Eure Meinung am 1. Mai zeigt, das können z.B. Schilder/Transparente/andere Ausdrucksmittel sein. Seid kreativ!

– Tragt zumindest Kleidung in eurer politischen Lieblingsfarbe (Schwarz, Rot, Lila) ;)

– auf www.redside.tk oder unter #sozialeRevolutionmachen #Aufbruch und #nbg_0105 (twitter: redsideNBG und revolutionärer 1. Mai Nürnberg)erfahrt ihr im Vorhinein und am Tag selbst alles was wichtig ist

– es gibt einen Moderationsstream geben, den ihr mit euren Boxen zuhause aus dem Fenster schallen lassen oder wenn ihr Abspielgeräte zum Spaziergang mitnehmt natürlich auch dabei hören könnt

– es wird einen Ermittlungsausschuss geben (Nummer folgt), an den könnt ihr euch wenden, wenn ihr Probleme mit der Polizei bekommt, keineR bleibt allein

– achtet auf euch und andere sorgt für ausreichenden Infektionsschutz (Mundschutz, Abstand etc.)

– Raus zum revolutionären 1. Mai!

drucken | 25. April 2020 | organisierte autonomie (OA)

Raus zum 1.Mai? Raus zum 1.Mai!

++++ Wir erleben im Schlepptau der Covid 19 Pandemie Einschnitte in unser tägliches Leben, die wir uns noch vor wenigen Wochen nicht hätten vorstellen können. Nichts findet mehr statt wie gewohnt – und auch die Aktionen zum 1. Mai stehen mehr als nur ein bisschen auf der Kippe. Aber der 1. Mai bleibt, als unser Kampftag, als Tag der Solidarität und des Widerstandes gegen die Schweinereien der Herrschenden – umso wichtiger ihn genau jetzt nicht zu vergessen! ++++

Das Arbeitszeitgesetz wird ausgehebelt, das Gesetz zur Kurzarbeit verschärft, das Gesundheitssystem wurde längst privatisiert, kaputtgespart und in den Pflegenotstand getrieben, wir stehen am Beginn einer gigantischen Wirtschaftskrise, die hunderttausende in die Armut stürzen wird. Der Staat baut im Eiltempo seine repressiven Instrumente aus und die Gesellschaft wird angesichts von Seuchenpanik ganz nebenher zu Gehorsam und Gefolgsam diszipliniert. Das Virus beschleunigt die gesellschaftlichen Verschärfungen und Entwicklungen, die wir sowieso erleben – vergessen wir also nicht, auch den Widerstand beschleunigt zu organisieren! Auch wenn die Demo und das Fest nicht wie gewohnt stattfinden können: wir werden trotzdem aktiv. Anders, kreativ und im Bewusstsein, dass es keine gute Idee ist, massenhafte Ansteckungsherde zu organisieren.

Der 1. Mai wird nicht ausfallen – achtet auf weitere Ankündigungen auf redside.tk oder in eurem Briefkasten!

AUFBRUCH

soziale revolution machen!

zum Aufruf klickt auf:

(mehr …)

drucken | 10. April 2020 | organisierte autonomie (OA)

Entfällt: Antifa-Aktionskneipe im März

Entfällt: Antifa-Aktionskneipe im März

Entfällt

Antifa-Aktionskneipe am 20.3. im Stadtteilladen Schwarzen Katze (untere Seitenstrasse 1, NBG).

Offenes Antifatreffen. Beginn 19:00 Uhr:

Ihr wolltet schon immer politisch aktiv werden, gegen Rassismus und Faschismus? Dann kommt vorbei!

Vortrag „Frauen in der rechten Szene“. Beginn 20:00 Uhr:

In der Antifakneipe im März beschäftigen wir uns mit dem Thema Frauen in der rechten Szene. Spätestens seit die tragende Rolle Beate Zschäpes im NSU bekannt wurde, ist klar, dass in der rechtsradikalen Szene Frauen nicht ausschließlich traditionelle Rollenbilder verkörpern. Sie beteiligen sich aktiv an der Vernetzung und Organisation, sind wichtige Akteurinnen in rechten Organisationen.

Was macht die Antifa Aktionskneipe? (mehr …)

drucken | 13. März 2020 | organisierte autonomie (OA)

abgesagt: Ratschlag mit Küfa am 28.3.: Der TKP/ML-Prozess geht bald zu Ende – Solidarität mit den zehn Angeklagten

Wegen der aktuellen Entwicklung rund um den Coronavirus erst mal verschoben. Neue Termine werden bekanntgegeben, sobald sie feststehen.

Bereits seit dem Juni 2016 läuft das Mammut-Verfahren gegen zehn Linke aus der Türkei vor dem Münchener Oberlandesgericht. Auch zwei Nürnberger*innen sind angeklagt. Nun nähert es sich dem Ende, im April sollen die Urteile fallen. Vorgeworfen wird den Genoss*innen, Mitglieder der „Türkischen Kommunistischen Partei/Marxisten-Leninisten“ (TKP/ML) zu sein. Sie sollen das „Auslandskomitee“ gebildet haben und wurden nach § 129b angeklagt („Unterstützung einer ausländischen terroristischen Organisation“). Inzwischen befinden sich in diesem politischen Schauprozess, der hierzulande das größte Verfahren gegen Linke seit Jahren ist, neun Angeklagte auf freiem Fuß. Sie pendeln jeweils zu den Terminen nach München. In Haft sitzt noch einer: Müslüm Elma, der von der Bundesanwaltschaft als „Rädelsführer“ bezeichnet wird und eine besonders hohe Haftstrafe zu erwarten hat. (mehr …)

drucken | 13. März 2020 | Rote Hilfe - OG Nürnberg

Verschoben auf den 09.05..: La Noche Roja im Mai: 2 ½ Jahre nach G20

LA NOCHE ROJA IM MAI
– 2 ½ Jahre nach G20 –

Im Rahmen des G20 Gipfels 2017 kam es zu massenhaftem Protest gegen die zerstörerische Politik der herrschenden Klasse! Erwartungsgemäß reagierte diese sowohl während des Gipfels als auch danach mit massiver Repression. Davon sind Deutschlandweit Linke betroffen unter anderem auch in Nürnberg.
Unter anderem zum aktuellem Stand bezüglich der Rondenbarg Prozesse werden diesen Samstag im Rahmen der LA NOCHE ROJA ein Anwalt und ein betroffener Aktivist darüber berichten.
 
Wie immer gibt es leckeres veganes Essen und kühle Getränke.
Samstag, den 09.05.2020 ab 19:00 Uhr in der Schwarzen Katze(Untere Seitenstraße 1)

drucken | 11. März 2020 | Revolutionär organisierte Jugendaktion

Gefangenensoli Vapca zum 18.März – trans* in Haft

Gefangenensoli Vapca zum 18.März – trans* in Haft

Aufgrund der aktuellen Ereignisse entfällt die morgige Gefangenensolivapca mit Vortrag.

Essen und in geringerem Maße Foodsharing wird es dennoch geben.

Bitte weiterverbreiten!

drucken | 10. März 2020 | Gefangenen Gewerkschaft Soligruppe Nürnberg

Fight Frontex – Fight Fortress Europe – Demo 04.03

Fight Frontex – Fight Fortress Europe – Demo 04.03

***Grenzen auf! Fight Fortress Europe! Demo, Mi, 4.3., 18 Uhr, Weißer Turm***

Die Situation an der türkisch-griechischen Grenze und auf den Hotspots der ostägäischen Inseln eskaliert. Geflüchtete erfahren massive Gewalt von Grenzpolizei und Frontex – unter Einsatz von Tränengas, Gummigeschossen und Natodraht, werden schutzsuchende Menschen vom Grenzübertritt abgehalten. Auf Lesbos versuchen Faschisten und rassistische „Bürgerwehren“ Geflüchtete mit Gewalt am Landen zu hindern. Die Abschottung der europäischen Grenzen ist tödlich. Ein Kleinkind ist ertrunken, ein junger Syrer wurde mutmaßlich von einem Grenzpolizisten erschossen. Die CSU indessen fordert die weitere Aufrüstung des europäischen Grenzregimes.

Was wir dieser Tage an den europäischen Außengrenzen erleben ist die Konsequenz der europäischen Abschottungsagenda, ist die Konsequenz rassistischer Mobilmachung der letzten Jahre.

Die tödlichen Grenzen müssen ein Ende haben. Geht mit uns auf die Straße und fordert: Europa auf! Grenzen auf! Fight Fortress Europe!

Demo | Weißer Turm | Mi, 4.3 | 18 Uhr

drucken | 3. März 2020 | Gefangenen Gewerkschaft Soligruppe Nürnberg

Das Ende der Bescheidenheit – Gostenhof zeigt Flagge gegen Kapitalismus und Patriarchat – Heraus zum 8. März! Heraus zum Streik!

In diesem Jahr werden wir von Gostenhof aus gemeinsam zur 8. März Demonstration und den Aktionen in der Innenstadt gehen. Treffpunkt ist um 12 Uhr am Jamnitzer Platz. Bringt alles mit, was Lärm macht. Wir werden uns dann gemeinsam auf den Weg in die Innenstadt machen, um Kapitalismus und Patriarchat eine klare Absage zu erteilen!

Gostenhof zeigt Flagge: Um den Stadtteil rund um den 8. März sichtbar in antipatriarchalem Lila zu färben, könnt ihr zum Beispiel Fahnen aus dem Fenster hängen, die aus einer Initiative aus dem Stadtteil heraus entstanden sind. Gegen Spende könnt ihr sie u.a. in der Schwarzen Katze, im Mops, im Vollkern, im Dorfschulzen, im Schanzenbräu, in der große Freiheit, im Milch und Zucker, in der Metzgerei Marina oder im Palais Schaumburg erhalten.

Eurer Kreativität sind jedoch auch drüber hinaus keine Grenzen gesetzt.

Frauen kämpfen weltweit solidarisch!

So viele Frauen machen es uns vor: sie stehen auf und kämpfen für ihre Rechte. Letztes Jahr beteiligten sich Millionen weltweit am Frauenstreik – und dieser Kampf geht im Alltag weiter. Frauen in der Schweiz, in Spanien, in Chile, in Argentinien streiken millionenfach gegen ihre Ausbeutung im Kapitalismus und gegen die Gewalt, die deren Folge ist. Im Iran und in Syrien sind es Frauen, die Kämpfe gegen Krieg, Ausbeutung und Unterdrückung mit anführen. So wie schon immer in der Geschichte: bei nahezu allen fortschrittlichen gesellschaftlichen Veränderungen, in Aufständen und Revolutionen waren Frauen vorne mit dabei. Sie alle sind uns Vorbild und Motivation, wir setzen ihren Weg fort.

Wir wollen alles – es geht nicht nur darum, keinen Schritt zurück zu weichen – nein, wir werden nach vorne gehen und für unsere Freiheit und Gerechtigkeit kämpfen!

Wir Frauen haben uns das Recht auf Lohnarbeit erkämpft – auch ohne die Zustimmung des Mannes. Wir können arbeiten, wir können alleine leben, wir können eine Familie gründen. Wir können Kinder bekommen, uns scheiden lassen, alleinerziehend sein – wir haben die Wahl. Aber diese erkämpfte Wahl bedeutet für uns Frauen (mehr …)

drucken | 25. Februar 2020 | organisierte autonomie (OA)

Aufruf zur Prozessbegleitung – 04.03

Aufruf zur Prozessbegleitung – 04.03

Am 04.03 beginnt am Amtsgericht Nürnberg der Prozess gegen Omid wegen Menschenschmuggels.

Aktuell befindet sich Omid in einer bayrischen Justizvollzugsanstalt, nachdem er und ein afghanischer Geflüchteter im Dezember 2019 an der bayrischen Grenze angehalten und ein Verstoß gegen die Residenzpflicht festgestellt wurde. Noch an Ort und Stelle warfen die bayrischen Grenzer Omid Menschenschmuggel vor und brachten Ihn für sein solidarisches Handeln in die JVA Nürnberg.

Der afghanische Geflüchtete befindet sich seit diesem Tag im Ankerzentrum Ingolstadt und wartet auf seine Abschiebungen nach Österreich und anschließend nach Afghanistan.

Wir finden, Menschen die sich gegen die unmenschliche Asylpolitik und das Dublinsystem einsetzen, dürfen nicht bestraft werden sondern verdienen unsere Unterstützung. Gründe mit Omid für seine direkte Hilfe gegen die Abschiebemaschinerie solidarisch zu sein, gibt es genug! Daher am 04.03 zum Amtsgericht und Omid den Rücken stärken!

04.03 Saal 33 Amtsgericht Nürnberg Fürther Straße 110 U1 Bärenschanze

Treffpunkt 13 Uhr direkt in Saal 33.

Einen Nachbericht zum heutigen Prozess gibt es morgen.

drucken | 24. Februar 2020 | Gefangenen Gewerkschaft Soligruppe Nürnberg

Sendung vom Februar – Radio Revolution

Sendung vom Februar – Radio Revolution

Diesen Monat geht es bei Radio Revolution um den Holocaustgedenktag, der am 27.01. stattfand,
um die Münchener Sicherheitskonferenz, sowie die Zusammenhänge zwischen dem Mord an
Walter Lübcke und dem Nationalsozialistischen Untergrund (NSU).
Außerdem gibt es wie immer Shortnews aus Antifa und Bewegung und gute Musik auf die Ohren. Mixcloud

Die nächste Folge hört ihr am 11. März zwischen 17 und 18 Uhr im Stoffwechsel auf Radio-Z 95.8MHz.

 

 

 

 

drucken | 20. Februar 2020 | Antifaschistisches Aktionsbündnis

+++ Kundgebungen in Nürnberg und Fürth wegen rechtem Terror in Hanau +++

+++ Kundgebungen in Nürnberg und Fürth wegen rechtem Terror in Hanau +++

Bericht zur Demo

+++ Jedes Opfer rechter Gewalt ist eines zu viel +++ schützen wir unsere Mitmenschen, schützen wir uns +++ solidarisch und organisiert +++

Nürnberg Lorenzkirche | 18:00 Uhr | 20.02.2020

Anlässlich des faschistischen Terroranschlags in Hanau rufen die organisierte autonomie (oa) und das Antifaschistische Aktionsbündnis Nürnberg (AAB) zu einer Kundgebung an der Lorenzkirche auf.

Unter dem Motto „Rassismus tötet“ findet ebenfalls um 18 Uhr eine Kundgebung in Fürth am Dreiherrenbrunnen statt.

Zeigen wir Solidarität mit den Opfern und Angehörigen – wenden wir uns gegen Psychologisierungen und Einzeltäterthesen – bauen wir den antifaschistischen Selbstschutz auf!

drucken | 20. Februar 2020 | organisierte autonomie (OA)

Mumia-Film auf dem AAB-Solitresen 6. März, 19 h

Justice on Trial – Der Fall Mumia Abu-Jamal

Filmvorführung im Stadtteilladen „Schwarze Katze“

Mumia Abu-Jamal – seit mehr als 38 Jahren inhaftierter Journalist – wurde nach einer Schießerei 1981, die ihn fast das Leben kostete, in einem nur zwei Wochen kurzen und mehr als zweifelhaften Prozess ein halbes Jahr später zum Tode verurteilt.

Für 29 Jahren sitzt er danach in der Todeszelle – eine lautstarke internationale Kampagne verhindert verschiedene Male bereits angesetzte Hinrichtungstermine und erwirkt 2011 wenigstens die Umwandlung in Haftstrafe. Es folgt eine lange Leidenszeit mit erheblichen gesundheitlichen, teilweise lebensbedrohlichen Krisen, aber Mumia steht immer wieder auf, erkämpft Versorgung für sich und andere, durchbricht die Isolation und fordert zusammen mit einer kontinuierlich arbeitenden internationalen Solidaritätsbewegung seine Freiheit und die Abschaffung der Todesstrafe. Dabei bleibt er weiterhin ununterbrochen eine laute Stimme derer, die zum Schweigen gebracht wurden („Voice of the Voiceless“), veröffentlicht 10 Bücher, mehrere Radiokolumnen pro Woche und spricht Redebeiträge auf Demonstrationen und Großveranstaltungen. (mehr …)

drucken | 19. Februar 2020 | Rote Hilfe - OG Nürnberg

„Klassen­be­wuss­te Frauenspersonen“ – Die proletarische Frauen- und Streikbewegung in Nürnberg

„Klassen­be­wuss­te Frauenspersonen“ – Die proletarische Frauen- und Streikbewegung in Nürnberg

Vortrag von Nadja Bennewitz, Sa, 07. März 2020, 20 Uhr, Stadtteilladen Schwarze Katze, Nbg. Gostenhof, Untere Seitenstr. 1

Die Streiklust hat die internationale Frauen­be­we­gung gepackt. Mil­li­o­nen Frauen folgten Aufrufen in Spanien, der Schweiz und an­ders­wo, unterstützt von Männern, die pa­tri­ar­chale Ver­hält­nis­se und Un­gleich­heit ebenso satt ha­ben. Auch in Deutsch­land ist das Wort Frau­en­streik in vieler Munde. Doch plagt so man­che(n) die Sorge, das Strei­ken für die po­li­ti­schen For­de­run­gen der Frauen könne am Ende verboten sein.

(mehr …)

drucken | 11. Februar 2020 | Initiative solidarischer ArbeiterInnen

Das Ende der Bescheidenheit – Der Frauenkampftag in Nürnberg 2020! – Reclaim Gostenhof Stadtteilclub am Samstag, den 22.02

22.02.2020 || Stadtteilladen Schwarze Katze || Untere Seitenstraße 1 || 90429 Nürnberg Gostenhof

19:00 – 20.00 Uhr Offene Anlaufstelle der Initiative Mietenwahnsinn stoppen

Der kommende Stadtteilclub am 22.02. steht ganz im Zeichen des 8. März, dem Internationalen Frauenkampftag. Weltweit werden an diesem Tag auch erneut 2020 Frauen für ein Ende von Ausbeutung und Unterdrückung auf die Straße gehen und den patriarchalen Verhältnissen und dem Kapitalismus den Kampf an sagen. Wir stellen Ideen vor wie wir uns von unserem Stadtteil aus an den Protesten beteiligen können, welche Vorstellungen es bisher dazu gibt und wie wir unseren Protest im Viertel sichtbar machen können. Neben Austausch und Planung werden wir gemeinsam erste Vorbereitungen treffen. Denn Gründe für unseren Widerstand und Protest gibt es genug. Es wird Zeit für ein „Ende der Bescheidenheit“. Kommt vorbei und beteiligt euch, gerne auch mit euren Ideen.

drucken | 10. Februar 2020 | organisierte autonomie (OA)

Antifa-Aktionskneipe im Februar

Antifa-Aktionskneipe im Februar

Schwarze Katze (untere Seitenstrasse 1) | 21.2.2020 | 19:00 Uhr offenes Antifatreffen | 20:00 Vortrag/Diskussion

Im offenen Treffen planen wir Aktivitäten zum Kommunalwahlkampf. Du hast Bock mitzumachen, hast eigene Ideen dazu? Komm vorbei! Danach folgen kurze Referate zu folgenden Themen: „Warum muss Antifaschismus antikapitalistisch sein? Ist eine Gesellschaft ohne Polizei möglich? Wie kann eine Gesellschaft aussehen, die sich selbst organisiert? Und was können wir heute schon für das bessere Morgen tun?“ Im lockeren Rahmen diskutieren wir danach darüber.

Was macht die Antifa Aktionskneipe? (mehr …)

drucken | 9. Februar 2020 | organisierte autonomie (OA)

La Noche ROJA 08.02

ab 19 Uhr | Schwarze Katze, Untere Seitenstr. 1

Unsere La Noche Roja im Februar findet im Zeichen des internationalen Frauen*kampftags am 8.3. statt.
Denn noch immer ist Patriarchat alltäglich für uns. Noch immer sind wir der Gewalt, Herrschaft und der Unterdrückung von Männern ausgesetzt.
Aber noch immer kämpfen wir solidarisch Seite an Seite dagegen an! Auf der Staße, im Privaten, in der Arbeit/Schule und bei unseren Öffnungen. Denn der 8. März ist alle Tage!

Kommt am Samstag vorbei:
Es wird ab 19 Uhr vegane und vegetarische Pizza zu essen geben.
Den ganzen Abend habt ihr die Möglichkeit, Taschen und Tücher oder auch euer eigenes Zeug mit feministischen Stencils zu bedrucken.
Ab 20 Uhr gibt es eine szenische Lesung mit einem ausgewählten Comic aus dem Buch „Der Ursprung der Welt“.
(mehr …)

drucken | 3. Februar 2020 | Revolutionär organisierte Jugendaktion

Vorherige Seite

Termine

Was war los

06.07.1999
Repression gegen AtomkraftgegnerInnen. Auf der Suche nach der "Goldenen Hakenkralle" werden nach ?129a 30 Wohnungen durchsucht.