8. März-Demo 2019

Frauen* kämpfen international!
Heraus zum Frauen*-Streik!

Der 8. März als internationaler Frauen*kampftag steht weltweit für den Kampf für rechtliche, politische und wirtschaftliche Gleichstellung, das Recht auf körperliche Unversehrtheit und ein selbstbestimmtes Leben. Die Wurzeln des 8. März liegen in den Frauen*kämpfen Anfang des letzten Jahrhunderts. 1910 rief die Kommunistin Clara Zetkin dazu auf, jährlich einen internationalen Frauen*kampftag durchzuführen. Seitdem gehen jedes Jahr Millionen Frauen* weltweit auf die Straßen im Kampf gegen Patriarchat, Gewalt, Sexismus, Kapital und Herrschaft. (mehr …)

drucken | 19. Februar 2019 | organisierte autonomie (OA)

Call for Papers – Proletarische Welten

Call for Papers – Proletarische Welten

Im gesamten Land diskutiert die (radikale) Linke eine “Neue Klassenpolitik”. (1) Endlich, jetzt nach dem die Rechten an Einfluss gewinnen, soll die Linke die lange von ihr selbst für tot erklärte ArbeiterInnenklasse ansprechen. Viel neues kommt bei der Diskussion aber nicht rum. Was praktisch folgt bleibt unklar. Es zeigt sich, dass die akademisch geprägte Linke – welche jahrzehntelang die Existenz von Klassen verleugnet hat – durch ihre bürgerliche Herkunft nicht fähig zu sein scheint, auch nur annähernd die (zum Teil existentiellen) Probleme der proletarischen Klasse zu verstehen und daraus eine Praxis zu entwickeln. Basisorganisierung wird zum Allheilmittel verklärt. Zu groß scheinen die Gräben zwischen den Lebenswelten. (mehr …)

drucken | 18. Februar 2019 | Prolos

Wenn wir streiken, steht die Welt still – Zur Feminisierung von Arbeitskämpfen

Wenn wir streiken, steht die Welt still – Zur Feminisierung von Arbeitskämpfen

Vortrag und Diskussion: 9. März 2019, 20 Uhr, Nachbarschaftshaus, Kleiner Saal, Adam-Klein-Straße 6

„Streiks … lassen das Potential an Veränderungsmöglichkeiten erahnen und sind im Keim daher utopische Mo­mente. Sie revolutionieren zu­min­dest ansatzweise und vorübergehend die Klassenverhältnisse – und im Fall fe­miniserter Streiks auch die Ge­schlech­terverhältnisse.“

Ingrid Artus (Broschüre „Frauen­*Streik!“ der Rosa Luxemburg-Stiftung)

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drucken | 15. Februar 2019 | organisierte autonomie (OA)

„A la huelga cien, a la huelga mil“ – Der Frauenstreik 2018 in Spanien

„A la huelga cien, a la huelga mil“ – Der Frauenstreik 2018 in Spanien

Im März 2018 beteiligten sich in Spanien Millionen am Frauenstreik. Es war ein überaus kraftvoller, unübersehbarer Protest und ein wirklich spürbarer Streik, der z.B. viele Verkehrsmittel lahmlegte. Eine spanische Genossin berichtet über die Ereignisse im März 2018 und über die Auseinander­set­zun­gen im Vorfeld. Wir diskutieren, was wir aus dem Kampf der spa­ni­schen Frauen lernen können.

Sa, 2. März 2019, 20 Uhr
Stadtteilladen Schwarze Katze,
Untere Seitenstr. 1

Ab 19 Uhr: Anlaufstelle gegen Arbeitsunrecht

drucken | 15. Februar 2019 | Initiative solidarischer ArbeiterInnen

Über 300 NutzerInnen unterschreiben Erklärung für den Jamnitzer Platz in Gostenhof – Nutzerfreundlich statt investorenfreundlich!

Viele Menschen im Viertel waren im Sommer mehr als verwundert über das plötzliche Engagement der Stadt, das auf einmal rund um den Jamnitzer Platz an den Tag gelegt wurde. Jahrelang hatten die Verantwortlichen den Platz nicht einmal instand gehalten, den Brunnen still gelegt und sogar Sitzmöglichkeiten und grün entfernt. Einzig polizei-und sicherheitstaktische Überlegungen haben bei den bisherigen Umbaumaßnahmen eine Rolle gespielt. Die Polizei will die rebellischen und manchmal auch lauten Jugendlichen kontrollieren und überwachen – letztendlich vertreiben. In eine – für uns NutzerInnen nicht weniger schlechte Richtung – geht das Interesse einiger umliegender HauseigentümerInnen und InvestorInnen: der Platz soll ein attraktiver Bettvorleger für die schicken Lofts, Stadthäuschen und die ein oder andere Ferienwohnung werden. Der Platz soll aufgewertet werden. So erklärt sich dann auch besser, warum die SPD regierte Stadt Nürnberg im vergangenen Sommer mit großen Trara die Notwendigkeit des Umbaus propagierte. (mehr …)

drucken | 12. Februar 2019 | organisierte autonomie (OA)

#eisenach1603 – Die Wartburgstadt zum Wanken bringen

#eisenach1603
Rechte Mobilisierung und rassistische Vorfälle, wie sie zuletzt in Chemnitz zu beobachten waren, ziehen immer wieder die öffentliche Aufmerksamkeit auf sich. In der Berichterstattung erscheinen diese als besondere Einzelfälle, die alltägliche bundesdeutsche Realität gerät oftmals aus dem Blick: Über rassistisch motivierte Angriffe sowie Überfälle auf politisch Andersdenkende legt sich der bürgerliche Konsens des Schweigens und Verharmlosens. Dies ist Alltag in vielen Orten. Irgendwo in Deutschland ist es immer unerträglich. Auch in Thüringen.
Der komplette Aufruf hier.

drucken | 11. Februar 2019 | redside

Staatsanwalt stellt sich gegen neues Revisionsverfahren für Mumia Abu-Jamal

Da knallt das kleine Türchen zur Freiheit, das mit der gerichtlichen Wiedereinsetzung von Mumias Berufungsrechten aufgestoßen wurde (wir berichteten) gleich wieder zu. Philadelphias Bezirksanwalt Krasner legt seine Rechtsmittel ein und damit gleichzeitig auch den Rückwärtsgang in Sachen Gerechtigkeit.

Obwohl sein Büro und seine Amtsführung am Schluss immer mehr ins Gerede kam und immer neue Aktenfunde den Eindruck verstärkten, dass da mal wieder am Rad gedreht wurde blieb es bei der berühmt-berüchtigten „Mumia-Ausnahme“, bei der Fahrlässigkeit, rassistische Voreingenommenheit und vor allem das Horn der rechtsradikalen Polizeibruderschaft FOP nun mal zum „guten Ton“ gehören. Und der ähnelt zusehends der Orchestrierung eines Lynchmobs und gibt immer mehr auch nur den Anschein eines „fairen Verfahrens“ auf. (mehr …)

drucken | 10. Februar 2019 | Rote Hilfe - OG Nürnberg

Antifa-Aktionskneipe im Februar

Freitag 15.02.2019 – Schwarze Katze Untere Seitenstraße 1 – Ab 19:00 Uhr offenes Antifatreffen – Ab 20:00Uhr Kurzinfo zum 8.März

In der Antifa-Kneipe im Februar bereiten wir uns gemeinsam vor auf die Demonstration zum Frauenkampftag am 8. März. Denn Antifaschismus war, ist und bleibt antifaschistisch. Wie immer gibt es von 19-20Uhr das Offene Antifatreffen für alle die aktiv werden wollen gegen Faschismus, Patriarchat und Rassismus. Ab 20:00 Uhr wird noch kurz die Geschichte des 8. März Vorgestellt und was Feminismus mit Antifaschismus zu tun hat.

Vorstellung der Antifa Aktionskneipe: (mehr …)

drucken | 8. Februar 2019 | organisierte autonomie (OA)

Berufung zu Mai 31 abgeblasen

Der Berufungsprozess vom 6.2.19 gegen einen Aktivisten des 31.Mai wurde nicht verhandelt, weil die Berufung im Einverständnis von Staatsanwaltsschaft und Verteidigung zurückgenommen wurde. Es bleibt also bei der erstinstanzlichen Verurteilung wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte in Höhe von 90 Tagessätzen. Angeklagt war der Aktivist zunächst wegen Widerstand, tätlichem Angriff und versuchter Körperverletzung, die Vorwürfe waren jedoch bereits in erster Instanz nicht haltbar. Für Widerstand in Form von angeblichem Herauswinden aus dem Polizeigriff forderte die Staatsanwaltschaft eine Freiheitsstrafe von 6 Monaten ohne Bewährung und ging gegen das Strafmaß in Berufung.

Bereits beim letzten Berufungsverfahren ließ sich dieses Vorgehen der Staatsanwaltschaft beobachten. Auch dort forderte die Staatsanwaltschaft eine Haftstrafe wegen Widerstand. Nachdem beide zu wesentlich geringeren Strafen verurteilt wurden, als die Staatsanwaltschaft forderte, ging diese unmittelbar nach dem Urteilsspruch in Berufung. Im Berufungsverfahren konnte sich jedoch in beiden Fällen auf das Zurückziehen der Berufung geeinigt werden. Dass die Aktivist*innen überhaupt verurteilt wurden ist nur mit dem politisch motivierten Verfolgungswillen von Staatsanwaltschaft und Polizei zu erklären. Doch wir wissen schon längst dass wir keine Gerechtigkeit von dem deutschen Rechtssystem zu erwarten haben.

Wir können uns aber auf die Solidarität verlassen. Auch bei diesem Prozess waren wieder zahlreiche Unterstützer*innen gekommen. Die solidarische Prozessbegleitung stärkt die betroffenen Aktivist*innen und baut öffentlichen Druck auf. Deshalb achtet auf Ankündigungen und kommt auch zu den nächsten Prozessen!

Der nächste Berufungsprozess soll im März stattfinden. Achtet auf weitere Ankündigungen.

drucken | 8. Februar 2019 | Rote Hilfe - OG Nürnberg

Viele Gruppen und Initiativen stehen zur Roten Hilfe

…Gerade in Zeiten, in denen reaktionäre Kräfte in der Offensive sind und repressive Sicherheitspolitik den politischen Diskurs bestimmt, ist die Arbeit der Roten Hilfe e.V. notwendiger denn je…“ so formulieren es mittlerweilen 40 Gruppen, Initiativen und Mandatsträger*innen aus der Region in einer gemeinsamen Erklärung. Die Nürnberger Ortsgruppe der Roten Hilfe hatte sie gebeten, sich in dieser Form zu engagieren, nachdem Ende November der Focus von angeblichen Plänen des Bundesinnenministeriums berichtet hatte, die Rote Hilfe nach dem Vereinsrecht zu verbieten.

Nicht nur in Nürnberg sondern bundesweit erhält der Verein seither lautstarke Unterstützung seitens aller möglicher Spektren der linken Zivilgesellschaft (Übersichtsartikel der RH Bundesseite) und erlebt gleichzeitig eine Eintrittswelle: die RH ist mit inzwischen über 10.000 zahlenden Mitglieder*innen mit Abstand die größte Gruppe der außerparlamentarischen Linken. (mehr …)

drucken | 7. Februar 2019 | Rote Hilfe - OG Nürnberg

La Noche Roja im Februar

+++ LA NOCHE ROJA +++
09.02.2019 // Ab 19:00 Uhr
In der Schwarzen Katze (Untere Seitenstraße 1, 90429 Nürnberg)
Lesung aus dem biographic novel „Rosa“ anlässlich der bevorstehenden „Munich Security Conference“ und des internationalen Frauenkampftags. Wir möchten diesen Abend Rosa Luxemburgs Leben und Wirken widmen, als unermüdlicher Kämpferin gegen eine imperialistische und patriarchale Gesellschaft. Für leckeres Essen und Getränke ist ebenfalls gesorgt. Wir freuen uns auf euch!!

drucken | 6. Februar 2019 | Revolutionär organisierte Jugendaktion

Krieg bekämpfen – nicht Geflüchtete! Raus gegen die Münchner Kriegskonferenz!

Krieg bekämpfen – nicht Geflüchtete! Raus gegen die Münchner Kriegskonferenz!

Am 16.Februar findet in München wieder einmal die als so genannte „Sicherheitskonferenz“ statt. Tatsächlich geht es nicht um unsere Sicherheit – es geht umd Krieg, die Aufteilung der Welt nach Profitinteressen und nicht zuletzt um den vereinten Kampf der imperialistischen Zentren gegen die globale Migration!

Aber nicht nur die Mächtigen der Welt werden sich in München versammeln – auch wir sind da um gegen die Politik der Ausbeutung, Vertreibung und des Krieges zu auf die Straße zu gehen! Menschen fliehen hierher, weil Kapitalismus und Krieg ihnen die Lebensgrundlage nimmt! Unsere Antwort ist der internationalistische Kampf gegen die Verursacher von Flucht und Vertreibung – für globale Bewegungsfreiheit und ein Bleiberecht für alle!

Hier gibts den Flyer von come-fight-stay-Together zum weiterverbreiten

Wir kommen gemeinsam nach München – wir kämpfen gemeinsam – und wir bleiben gemeinsam!

16. Februar 2019 — 10:30 Uhr — Hauptbahnhof München

und jeden ersten Sonntag im Monat, 13:00 Uhr:

come – fight – stay – TOGETHER – Brunch und offenes internationalistisches Treffen

Stadtteilladen schwarze Katze, untere Seitenstraße 1

drucken | 5. Februar 2019 | redside

Was war los

20.02.1975
R?umung des von 20 000 Menschen besetzten Baugel?ndes f?r das AKW in Wyhl. Massiver Polizeieinsatz, viele Verhaftungen und Strafverfahren.

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