Filed under: Allgemein

Jetzt erst recht – Mitglied werden und Rote Hilfe organisieren!

Die wichtigste Antwort auf die vom Innenministerium in der Presse lancierte Verbotsdrohung kann nur sein, jetzt erst recht aktiv zu werden: Die Rote Hilfe jedenfalls nimmt diesen Verfolgungsdruck zum Anlass, verstärkt um Mitglieder, Unterstützung und Engagement zu werben.

Das kann auf vielerlei Weise verfolgt werden:

  • Weitere Gruppen und Initiativen können die gemeinsame Solierklärung unterstützen und verbreiten.

  • Stadtteilläden und Kneipen können die hier beworbenen Bierdeckel bestellen und so Mitgliederwerbung unterstützen.

  • Ihr könnt in euren eigenen Gruppen und Zusammenhängen Veranstaltungen mit der Roten Hilfe planen. Wir kommen gerne und klären auf, was zu tun ist, wenn es Ernst wird und Repression zu befürchten ist oder gar Prozesse ins Haus stehen.

Solidarität ist kein Verbrechen und lässt sich daher auch nicht so einfach verbieten!

Und hier die Solierklärung: (mehr …)

drucken | 27. Dezember 2018 | Rote Hilfe - OG Nürnberg

Berufungsprozess gegen Mai31-Aktivisten am 06.02.2019, 08.15 Uhr, Amtsgericht Nürnberg

In erster Instanz wurde der Aktivist zu 90 Tagessätzen wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte verurteilt. Die Staatsanwaltschaft forderte 6 Monate ohne Bewährung und hatte gegen das ohnehin absurde Urteil Berufung eingelegt.

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Aktivisten vor, er habe Widerstand gegen seine Festnahme geleistet. Warum er überhaupt festgenommen werden sollte, blieb auch nach dem Urteil fraglich. Die Staatsanwaltschaft konstruiert mit Hilfe von unscharfen Bildern Angriffe auf Polizist*innen. Dass auf dem original Video zu sehen ist, wie der Aktivist mit erhobenen Händen von den Polizist*innen geschubst und geschlagen wird, vertuscht die Staatsanwaltschaft und klagt wegen Widerstand, tätlichem Angriff und versuchter Gefangenenbefreiung an.

Wer hier Täter und wer Betroffener ist, wird schnell jeder*m klar, die/der die Videos vom 31. Mai sieht. Die Polizei geht darin mit massiver Gewalt gegen die Aktivist*innen vor. Auch der Aktivist wurde von der Polizei angegriffen. Was nun stattfindet ist eine Täter/Opfer Umkehr. Die Staatsanwaltsschaft will weiterhin die Polizei decken und die Aktivist*innen für ihre Solidarität bestrafen.

Lassen wir den Aktivisten nicht alleine!
Kommt zur solidarischen Prozessbegleitung!
Zeigen wir ihm, dass wir hinter ihm stehen!

Solitreffpunkt am 06.02.19 um 08.15 Uhr am Amtsgericht Nürnberg (Fürther Str. 110)

drucken | 20. Januar 2019 | Rote Hilfe - OG Nürnberg

Solitresen gegen Repression, 01.02.19, 19.00 Uhr, Schwarze Katze

Vereinsverbote sind Ausdruck unserer wehrhaften Demokratie“ – zum Verbot von „linksunten.indymedia“

Am 25. August 2017 wurde die Medienplattform „linksunten.indymedia“ durch eine Verfügung des Innenministeriums verboten. Das Vereinsverbot umfasst die Auflösung der Strukturen, die Beschlagnahmung des Vereinsvermögens, das Verbot sämtlicher Nachfolge- und Ersatzorgane sowie das Verbot der Vereinssymbole.

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drucken | 20. Januar 2019 | Rote Hilfe - OG Nürnberg

Afrîn-Demonstration // 19.01.19 – 16:30 Uhr Nürnberg, Aufseßplatz

 

Medya Volkshaus lädt ein zur Demonstration
am 19.01.2019, 16:30 Uhr, Nürnberg, Aufseßplatz
„Rojava verteidigen – die türkische Aggression stoppen“

 

Vor einem Jahr griff die türkische Armee, unterstützt durch dschihadistische Milizen und ausgestattet mit deutschen Waffen, den nordsyrischen Kanton Afrin an. Nach zweimonatigem Widerstand besetzten am 18. März 2019 türkische Truppen mit IS-nahen Verbänden Afrin und stellten es unter Zwangsverwaltung. Plünderungen, Morde, Vergewaltigungen, Entführungen und ethnische Säuberungen sind seitdem Alltag in der ehemaligen Oase des Friedens und der Toleranz. Nach Ankündigung des Rückzugs der US-Truppen droht Erdoğan, Rojava auch östlich des Euphrats anzugreifen. Es ist keine Frage mehr ob, sondern wann der Angriffskrieg auf die Föderation in Nordsyrien / Rojava beginnen wird.
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drucken | 18. Januar 2019 | Revolutionär organisierte Jugendaktion

Prozess wegen Öcalan Fahne geht in Runde 2 !

Diesen Mittwoch den 16.01.2018 wird vor dem Landgericht Nürnberg-Fürth (Fürtherstr. 110)  in zweiter Instanz ein sogenannter „Verstoß gegen das Vereinsgesetz“ verhandelt. Treffpunkt ist um 9:00 Uhr vor dem Gerichtsgebäude, falls ihr später dazu stoßen wollt: Saal Nummer 226 (2.Stock).

Angeklagt ist ein junger Aktivist, dem vorgeworfen wird, während einer Kundgebung gegen die Totalisolation des kurdischen Freiheitskämpfers Abdullah Öcalan eine Fahne mit dessen Konterfei gezeigt zu haben. Staatsanwaltschaft und Bullen sehen darin eine Unterstützung der ArbeiterInnenpartei PKK. Der deutsche Staat geht nun schon seit über zwei Jahrzehnten mit allem möglichen an Repression gegen den Freiheitskampf der KurdInnen vor. In der aktuellen Repressionswelle hat die BRD beschlossen auch Menschen bzw. deren Bildnisse verbieten zu wollen. Das solch ein absurdes Vorgehen nichts mit Gerechtigkeit zu tun hat, sondern politisch motivierte Klassenjustiz ist, liegt auf der Hand. So wird alles was sich in fortschrittlicher Weise Außerhalb des kapitalistischen Normalzustandes bewegt, kriminalisiert und bekämpft.

Deshalb kommt vorbei und zeigt euch solidarisch!

 

drucken | 14. Januar 2019 | Revolutionär organisierte Jugendaktion

Kein Geschäft mit unserem Viertel – #Gostenhof ist keine Marke

Der Trend der letzten Jahre ist deutlich: Strom-, Gas-, Miet- und Lebensmittelkosten steigen ständig. Gleichzeitig sinken die Reallöhne und Sozialleistungen werden bis zum geht-nicht-mehr beschnitten. Die Zahl der Menschen, die in prekären Beschäftigungsverhältnissen arbeiten, hat ebenso massiv zugenommen.

Einige Wenige verfügen über immer mehr Geld während ein Großteil immer weniger zum Leben hat. Und von diesem eh schon kleinen Stück des Kuchens müssen die Menschen einen großen Teil auf die Miete verwenden. Doch was, wenn die Wohnung dann auch noch saniert wird? Die Miete steigt und viele können sich das dann nicht mehr leisten. Sie müssen sich in anderen Bereichen massiv einschränken und oft bleibt nur noch der Wegzug: weg von NachbarInnen und den Netzwerken, die man sich über Jahre hinweg aufgebaut hat. Auf den Wohnungsmarkt geworfen, wird man schnell eines fest stellen: die Suche nach bezahlbarem Wohnraum wird immer schwieriger…

Gostenhof, früher unbeliebt und ein Scherbenviertel mit schlechtem Ruf, hat sich in den letzten Jahren immer mehr zur rentablen Anlage für InvestorInnen entwickelt. (mehr …)

drucken | 12. Januar 2019 | organisierte autonomie (OA)

Mobiveranstaltung zur SIKO in München

+++ LA NOCHE ROJA AM 19.01. +++

Wir laden Euch herzlich zu unserer Januaröffnung am 19.01. ab 19:00 Uhr in die Schwarze Katze ein!

An diesem Abend werden wir Besuch aus München von AktivistInnen vom „Internationalistischen Block“ bekommen.
Diese werden uns etwas über den Charakter der SIKO, die Geschichte der Proteste und über die am 16.02. stattfindende SIKO in München erzählen.

Wie immer wird es leckeres Essen geben.
Kommt vorbei! ♥

Und fahrt außerdem mit uns zu den Gegenprotesten
Zugtreffpunkt:
16.02. // 10.30 Uhr // Osthalle

drucken | 9. Januar 2019 | Revolutionär organisierte Jugendaktion

Berufungsprozess gegen Mai 31 Aktivist am 10.01.

Alle weiteren Termine wurden abgesagt!

10.01, 17.01, 18.01, 23.01 // 8:15 Uhr // Amtsgerichts Nürnberg //

In erster Instanz wurde der Aktivist zu 8 Monate auf Bewährung verurteilt. Die Staatsanwaltschaft forderte 15 Monate ohne Bewährung und hatte gegen das ohnehin absurde Urteil Berufung eingelegt.

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Aktivisten vor, er hätte den Polizist*innen mit einem Fahrrad im Weg gestanden, verurteilt werden soll er wegen Widerstand, tätlichem Angriff und versuchter Gefangenenbefreiung. Wer hier Täter und wer Betroffener ist wird schnell jeder*m klar, der die Videos vom 31. Mai sieht. Die Polizei geht darin mit massiver Gewalt gegen die Aktivist*innen vor. Auch der Aktivist wurde von der Polizei angegriffen. Dabei schlug ein Polizist dem Aktivisten mit dem Schlagstock auf die Schläfe. Er trug eine Platzwunde davon. Was nun statt findet ist eine Täter/Opfer Umkehr. Nach Polizeieinsätzen, die aus dem Ruder liefen, wird die Schuld häufig den Betroffenen von Polizeigewalt selbst in die Schuhe geschoben. Das ist gängige Praxis und das erlebten wir auch bei den Verfahren vom 31. Mai. So auch im anstehendem Berufungsverfahren. Denn am 10.01. sitzt nicht der schlagende Polizist auf der Anklagebank, sondern der Betroffene der Polizeigewalt.

Lassen wir den Aktivisten nicht alleine! Kommt zur Solidarische Prozessbegleitung um 8:15 Uhr vor das Amtsgericht Nürnberg.

Die Problematik wird auch in einem Monitor Beitrag von 2018 gezeigt.

drucken | 4. Januar 2019 | Rote Hilfe - OG Nürnberg

Am 4. Januar: „Twitter Storm“ für Mumia Abu-Jamal

Am 27. Dezember wurden Mumias Berufungsrechte nach 20 Jahren richterlich wieder eingesetzt, weil die Befangenheit des Richterspruchs von 1998, in dem sämtliche Revisionsmöglichkeiten zugunsten einer schnellen Hinrichtung verworfen wurden, nachgewiesen werden konnte. Eine Berufung blieb jedoch der letztmögliche Weg, um all das inzwischen vorhandene Beweismaterial zugunsten von Mumia, welches nie zur Sprache kam, endlich in ein Gerichtsverfahren einzuführen. Im Tauziehen um Gerechtigkeit besteht jedoch die Befürchtung, dass Bezirksstaatsanwalt Krasner seinerseits Rechtsmittel einlegt, um das winzige Fenster für Mumias Freiheit, welches sich aufgetan hat, wieder zu schließen. Aus diesem Grund ruft die US-Solibewegung für Mumia zur massiven Unterzeichnung einer Petition und für 4. Januar zu einem regelrechten „Twitter Storm“ auf, um das zu verhindern.

drucken | 2. Januar 2019 | Rote Hilfe - OG Nürnberg

#Gostenhof ist keine Marke! – Transparente im Stadtteil

Stadtteil-AktivistInnen waren am Freitag den 21.12 im Viertel unterwegs und befestigten Transparente mit der Aufschrift „#Gostenhof ist keine Marke“ und erteilten der Medienkampagne und der zunehmenden Vermarktung des Stadtteils eine Absage.

Gostenhof, früher unbeliebt und ein Scherbenviertel mit schlechtem Ruf, hat sich in den letzten Jahren immer mehr zur rentablen Anlage für InvestorInnen entwickelt. Als „Trend-Viertel“ wird unser Stadtteil vermarktet, in dem es sich zwischen hippen Läden, tollen Kneipen, umgeben von KünstlerInnen schick leben lassen soll. Dieses Lebensgefühl wird seit einiger Zeit unter der Marke GOHO beworben und gut verkauft. (mehr …)

drucken | 24. Dezember 2018 | organisierte autonomie (OA)

Update zu Rojava und Hungerstreik

Die Lage ist sehr kritisch. Grenzmauer Türkei Rojava ist z.T. geöffnet. JW berichtet, dass die USA angeblich den Einmarsch freigegeben hätten.

Vorgestern wurde auf dem Bündnis „Frieden in Kurdistan“ beschlossen, dass wir uns im Fall eines Angriffs oder auch, wenn Leyla Güven was passiert, um 18:00 Uhr am Hauptbahnhof Nürnberg versammeln. Wird dann über Facebook bekannt gegeben.

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drucken | 21. Dezember 2018 | Revolutionär organisierte Jugendaktion

Stadtteilclub Reclaim Gostenhof im Dezember – Keine rechte Hetze in unserem Viertel!

22. Dezember – ab 16:00 Uhr – Stadtteilladen Schwarze Katze – Untere Seitenstraße 1

Der Stadtteilclub Reclaim Gostenhof findet anlässlich der Antifa-Stadtteildemo in Kooperation mit der Antifa-Aktionskneipe statt. Der Stadtteilclub Startet diesmal im Anschluss an die Demonstration um ca. 16:00Uhr mit Glühwein/Kinderpunsch und Waffeln. Nach dem sich alle nach der Demo wieder aufgewärmt haben gibt es Essen und ein Abendprogramm mit einem Kneipenquiz rund um die Themen Mietenkampf, Antifaschismus und den Stadtteil Gostenhof.

Von 19-20Uhr gibt es wie Gewohnt die Anlaufstelle der Initiative Mietenwahnsinn Stoppen.

drucken | 19. Dezember 2018 | organisierte autonomie (OA)

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Was war los

21.01.1793
B?rger Louis Capet vormal Ludwig XVI. kommt in Paris durch die Erfindung eines gewissen Dr. Guillotin ums Leben.

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