Filed under: Berichte

Gemeinsam in die revolutionäre Offensive! Organisiert & solidarisch – hier und überall – Mobi im Stadtteil

Im Vorfeld zur revolutionären 1.Mai Demo  wurden im Stadtteil Gostenhof, auf Plätzen und Straßen, menschen große Pappaufsteller aufgehangen. Die Figuren riefen mit Plakaten und Schildern zur Demo auf, sagten Immobilienhaien den Kampf an und zeigten sich mit der Enteignungskampagne in Berlin solidarisch.

Bereits im Vorfeld wurde der Stadtteil-Aufruf in Briefkästen gesteckt und Plakate beim Metzger, in Gemüseladen, Dönerbuden und diversen Kneipen aufgehangen.

Hier der Stadtteil-Aufruf und noch mehr Bilder

Gemeinsam in die revolutionäre Offensive! Organisiert & solidarisch – hier und überall (mehr …)

drucken | 23. April 2019 | organisierte autonomie (OA)

Für einen Jamnitzer Platz nach den Interessen der NutzerInnen! – Bericht von der 2. „Bürgerversammlung“ zur Umgestaltung des Jamnitzer Platzes

Am 28.03.2019 veranstaltete die Stadt Nürnberg im Nachbarschaftshaus Gostenhof um 19.00 Uhr die 2. Bürgerversammlung im Rahmen des sog. „Beteiligungsverfahrens“ zur Umgestaltung des Jamnitzerplatzes. Nachdem bereits im Vorfeld bekannt wurde, dass die im vorläufigen Platzentwurf der an diesem Tag vorgestellt werden sollte, mehrheitliche geforderten Veränderungen der PlatznutzerInnen nicht berücksichtigt wurden, mobilisierte die Initiative Mietenwahnsinn stoppen und die organisierte autonomie, NutzerInnen des Platzes um ihren Forderungen im Rahmen der Veranstaltung Nachdruck zu verleihen und die Verantwortlichen mit ihren undemokratischen Methoden zu konfrontieren (siehe Flyer). So wurde die im „Beteiligungsverfahren“ der Stadt meist genannteste Forderung nach einer öffentlichen Toilette schlichtweg ignoriert, so wie die Hecken entlang der mittleren Kanalstraße aus wohl rein ordnungspolitischen Gründen entfernt werden sollten, auch das entgegen der Stadt eigenen Umfrageergebnisse. Des weiteren wurde im vorläufigen Entwurf ein zentraler Platz um zusammen zu kommen wie es ihn bisher um den stillgelegten Brunnen gibt nicht weiter vorgesehen.

Vor ca. 100 Anwesenden stellte die Moderation des durch die Stadt Nürnbergs beauftragten Projektunternehmens zusammen mit der Landschaftsgartenarchitektin den Entwurf vor. (mehr …)

drucken | 18. April 2019 | organisierte autonomie (OA)

Antifa-Aktionskneipe im April

Antifa-Aktionskneipe im April

Antifa-Aktionskneipe am 19.4.2019 – ab 19:00Uhr offenes Antifatreffen – ab 20:00 Uhr Film „Hamburger Gitter“ – Stadtteilladen Schwarze Katze – Untere Seitenstraße 1.

Wir starten wie immer von 19 Uhr bis 20 Uhr mit dem offenen Antifa-Treffen. Ihr habt Ideen für Aktionen oder wollt euch bei der Planung unseres antifaschistischen Stadtrundgang am 27.04.19 beteiligen? Dann kommt vorbei! Ab 20 Uhr zeigen wir den Film „Hamburger Gitter“. Nachdem der Film bereits in Fürth und Nürnberg die Kinos füllte und ausverkauft war, werden wir ihn im Stadtteilladen Schwarze Katze zeigen. Die Dokumentation sieht im staatlichen Umgang mit den Anti-G20-Protesten in Hamburg im Sommer 2017 ein Schaufenster moderner Polizeiarbeit. Trailer und Infos  (mehr …)

drucken | 11. April 2019 | organisierte autonomie (OA)

Antifaschistische Kurzfilme aus der Region!

Antifaschistische Kurzfilme aus der Region!

Freitag, 5.4.19 | Stadtteilladen Schwarze Katze (untere Seitenstrasse 1) | 19:00 Uhr Solitresen AAB | 20:00 Uhr Filmstart

Im Rahmen des Solitresens des Antifaschistischen Aktionsbündnisses Nürnberg werden drei Kurzfilme gezeigt:

„Pottenstein – eine trügerische Idylle“, „Tatort Avasinis“ und „“Die Rächer“ – Jüdische Vergeltungsaktionen in Nürnberg“. Filmbeschreibungen: (mehr …)

drucken | 2. April 2019 | Antifaschistisches Aktionsbündnis

Abschiebeblockade vor Berufsschule – Vom unbedingten Verfolgungswillen

Aus der aktuellen Rote Hilfe Zeitung eine Zusammenfassung über die Abschiebeblockade am 31. Mai 2017

Ortsgruppe Nürnberg/Fürth/Erlangen

Am 31. Mai 2017 sollte Asif aus dem Klassenzimmer seiner Berufsschule abgeschoben werden. 300 Mitschüler*innen und Aktivist*innen solidarisierten sich schnell, sie verhinderten so vorerst die Abfahrt des Polizeiwagens durch eine Sitzblockade. Über zwei Stunden hinweg leisteten die Mitschüler*innen und Aktivist*innen ruhigen, aber entschlossenen Widerstand. Erst durch das Eintreffen von Bereitschaftspolizisten aus Erlangen eskalierte die Situation in eine regelrechte Hetz- und Gewaltorgie. Mit dem Einsatz von einem Hund, Pfefferspray, Faust- und Schlagstöcken wurde nicht nur die Sitzblockade gewaltsam aufgelöst, sondern auch Menschen wie Vieh über den Platz gejagt, zu Boden gebracht, getreten und geschlagen. Die Abfahrt des Polizeiwagens konnte nicht weiter verhindert werden. Durch alle Medien, sei es Print, Fernsehen oder Radio riefen die Szenen aus Nürnberg vom 31. Mai Entsetzen hervor. Schnell schlug der Staat zurück. Die Repression dauert nach wie vor an. Dieser Artikel soll an den Artikel der RHZ 1/18, „Der Widerstand gegen eine Abschiebung und seine Folgen – Ein Drama in drei Akten“, anschließen. (mehr …)

drucken | 29. März 2019 | Rote Hilfe - OG Nürnberg

Demobericht zum Tag der politischen Gefangenen

Am Samstag, dem 23.März folgten etwa 150 solidarische Menschen dem gemeinsamen Demoaufruf zum Tag der politischen Gefangenen.

Nach einer Auftaktkundgebung am Aufseßplatz setzte sich der Demozug Richtung SPD-Zentrale, dem Karl-Bröger-Haus, in Bewegung und wurde dort auch gebührend empfangen. Auf dem Dach selbst hatten unbekannte ein Transparent mit der Aufschrift: „Solidarität mit der Roten Hilfe“, entrollt und die Fahnen der Roten Hilfe geschwenkt.

Durch diese schöne Aktion gestärkt zog die Demo lautstark und kämpferisch in den Celtis-Tunnel und am Bahnhof vorbei, in die Innenstadt. Nach einem weiteren Stopp am Hallplatz mit strahlenden Sonnenschein zogen viele Genoss*innen mit Eiswaffeln bewaffnet zur Polizeiinspektion Mitte am Jakobsplatz und ließen die „Freunde und Helfer“ wissen, was sie von den Razzien im P31 und bei der Band Absoluth, der Abschiebung von Habibi und den sonstigen, alltäglichen Schikanen halten.

Ihren Abschluss fand die Demo am Plärrer, wo Statements der Betroffenen der jüngsten Hausdurchsuchungen verlesen wurden und zur gemeinsamen Solidarität aufgerufen wurde.

Alles in allem, ein erfolgreicher und kämpferischer Tag. Und für alle, die am Samstag nicht dabei sein konnten, markiert euch schon einmal den 21. März. 2020 – Wir kommen wieder!

drucken | 27. März 2019 | Rote Hilfe - OG Nürnberg

Übergabe der Erklärung zum Jamnitzer Platz an Maly & Co

– Über 300 PlatznutzerInnen fordern: nutzerfreundlich statt investorenfreundlich! Keine Entscheidungen über unsere Köpfe hinweg! –
Im späten Herbst 2018 haben die Initiative Mietenwahnsinn stoppen und die organsierte autonomie zusammen mit PlatznutzerInnen eine gemeinsame Erklärung zur geplanten Umgestaltung des Jamnitzer Platzes durch die Stadt Nürnberg erstellt. Über 300 PlatznutzerInnen unterzeichneten die Erklärung. (mehr …)

drucken | 20. März 2019 | organisierte autonomie (OA)

600 Menschen demonstrieren gegen Abschiebungen und martialischen Polizeieinsatz in Gostenhof Hände weg von unseren NachbarInnen – Abschiebungen stoppen hier und überall – Gostenhof ist solidarisch

600 Menschen demonstrieren gegen Abschiebungen und martialischen Polizeieinsatz in Gostenhof  Hände weg von unseren NachbarInnen – Abschiebungen stoppen hier und überall – Gostenhof ist solidarisch

Am Mittag des 19.03.2019 versuchte die Zentrale Ausländerbehörde mithilfe einer Polizeistreife in der Austraße einen Mann aus Afghanistan zur Abschiebung abzuholen. Der Afghane widersetzte sich der Verhaftung und flüchtete vor der Polizei in einen Hinterhof. Daraufhin riefen die Polizisten die Sondereinheiten USK (Unterstützungskommando) und SEK (Sondereinsatzkommando) zu Hilfe, welche den gesamten Häuserblock abriegelten. Über zwei stunden konnten sich die BewohnerInnen des Viertels sich nicht frei in ihren Straßen bewegen. Sondereinheiten des SEK standen in militärischen Uniformen und mit Sturmgewehren auf den Straßen. Doch bereits der Einsatz am Mittag wurde trotz des paramilitärischen Auftretens der Polizei von Protest begleitet. BewohnerInnen des Viertels und UnterstützerInnen des Manns solidarisierten sich lautstark und forderten die sofortige Beendigung des Einsatzes. Daraufhin wurden eine Gruppe von Demonstrantinnen vom USK gekesselt und festgehalten.

Kurz darauf nahmen Spezialkräfte des SEK den Mann fest, wobei sie mindestens zwei Blendschockgranaten einsetzten. Er wurde mitgenommen und nach Leipzig gefahren, wo am Abend ein Sammelabschiebeflug nach Afghanistan startete. In der Folge machten solidarische UnterstützerInnen mobil um am Abend gegen die Abschiebepraxis und den Polizeieinsatz im Viertel zu demonstrieren und den martialischen Einsatz mit entschlossener Solidarität und Wut über die herrschenden Verhältnisse zu beantworten. Innerhalb von kürzester Zeit wurden Flugblätter gedruckt und in Gostenhof verteilt. Am Abend fanden sich um 19 Uhr über 600 Menschen am Jamnitzerplatz ein, um unter dem Motto „Hände weg von unseren NachbarInnen – Abschiebungen stoppen hier und überall – Gostenhof ist solidarisch“ zu demonstrieren. Zahlreiche Nachbarinnen und Nachbarn schlossen sich im Verlauf der Demonstration an und solidarisierten sich so. (mehr …)

drucken | 19. März 2019 | organisierte autonomie (OA)

Widerstand Mai 31 Berufungsprozess – Bericht vom 6.03.19

Widerstand Mai 31 Berufungsprozess – Bericht vom 6.03.19

Am 6.03.2019 fand das Berufungsverfahren gegen eine Aktivistin des 31. Mai statt. Ihr wurde im ersten Prozess vorgeworfen Widerstand und tätlichen Angriff gegen Vollstreckungsbeamte in zwei Fällen, so wie Körperverletzung, gefährliche Körperverletzung und versuchte Gefangenenbefreiung begangen zu haben. Die von Ermittlungs- und Kriminalisierungseifer strotzenden Vorwürfe der Staatsanwaltschaft konnten erstinstanzlich nicht aufrecht erhalten werden, so dass es lediglich zu einer Verurteilung wegen einfachem Widerstandes kam, da sie einen prügelnden Polizisten beiseite geschoben haben soll. Sie wurde mit einer Geldstrafe von 30 Tagessätzen a 15€ bestraft wobei die Staatsanwaltschaft eine Freiheitsstrafe von sechs Monaten ausgesetzt auf Bewährung gefordert hatte.

(mehr …)

drucken | 15. März 2019 | redside

900 zum Frauenkampftag in Nürnberg auf der Straße – Frauensolidarität schlug patriarchale Spaltungsversuche

900 zum Frauenkampftag in Nürnberg auf der Straße – Frauensolidarität schlug patriarchale Spaltungsversuche

Eine der stärksten Frauenkampftage seit Jahrzehnten sah Nürnberg am 8. März 2019. Rund 600 Menschen beteiligten sich am vergangenen Freitag an einem Streikwalk, zu dem das 8. Märzbündnis Nürnberg aufgerufen hatte. „Frauen* raus zum Streik – international kämpfen“ hieß das Motto. Angeführt von einem kämpferischen Frauenblock skandierten die Teilnehmerinnen unermüdlich ihre Kampfansagen gegen Patriarchat, Sexismus und globale Ungleichheit – und ließen es dabei auch nicht an Kreativität fehlen: „Lass es krachen, lass es knallen, einfach aus der Rolle fallen“, „Ehe, Küche, Vaterland? Unsere Antwort: Widerstand“, „Kein Gott, kein Staat, kein Patriarchat“, lauteten einige der Parolen.

Deutlich machten die AkteurInnen  freilich vor allem ihre Wut auf die herrschenden Verhältnisse. Die Empörung über sexuelle Gewalt, patriarchale Unterdrückung, ökonomische und sexuelle Ausbeutung, bis hin zu Massenvergewaltigungen, Femiziden und Versklavungen in den Kriegen, für die die herrschenden Klassen in Deutschland und anderen imperialistischen Ländern verantwortlich sind, wurde vielfach in Redebeiträgen thematisiert.

(mehr …)

drucken | 11. März 2019 | organisierte autonomie (OA)

Und Tschüss vonovia…

Und Tschüss vonovia…

Wie berichtet, haben sich die MieterInnen und WohnungseigentümerInnen in Neuselsbrunn massiv und ausdauernd gegen den Immobilienhai vonovia gewehrt. (Siehe Bericht) Quasi über Nacht rissen diese den BewohnerInnen die Fassaden von den Häusern – mitten im Winter. Die Folgen: Schimmel in den Wohnungen, explodierende Kosten, die die vonovia mit den Rücklagen der BewohnerInnen deckte und jede Menge Ärger mit der Treuhandverwaltung der vonovia.

(mehr …)

drucken | 4. März 2019 | organisierte autonomie (OA)

SIKO: Tausende gegen die Konferenz der KriegstreiberInnen

SIKO: Tausende gegen die Konferenz der KriegstreiberInnen

Am letzten Samstag trafen sich – wie jedes Jahr – hochrangige VertreterInnen der Kriegsindustrie und des politischen Personals der herrschenden Klasse bei der „Sicherheitskonferenz“ (Munich Security Conference) in München. Vor den Augen einer Bevölkerung, welche die Kriege der herrschenden trotz aller Propaganda mehrheitlich ablehnt, geht es auf dieser Konferenz um zukünftige Kriege, um Drohungen und das Schaffen neuer Fluchtursachen – und um lukrative Geschäfte. Wir beteiligten uns selbstverständlich wieder am internationalistischen und antikapitalistischen Block. Berichte zur Anti-Siko-Demofindet ihr hier bei der Antikapitalistischen Linken München und hier bei der Jungen Welt.

Unser Beitrag:

Gemütlich hat sie es hier, die internationale Kriegselite bei ihrer sogenannten Sicherheitskonferenz im schönen München. Zivilisiert geht´s zu beim Strategieabgleich der imperialistischen Mächte. (mehr …)

drucken | 21. Februar 2019 | Prolos

Vorherige Seite

Was war los

25.04.1974
Sieg der sogenannten Nelkenrevolution in Portugal; Sturz des faschistischen Diktators Caetanos.

Terminkalender

April 2019
Mo Di Mi Do Fr Sa So
1234567
891011121314
15161718192021
22232425262728
2930EC