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26.Januar Stadtteilclub – Stadtvermarktung und Gentrifizierung

26.Januar || 19:00 Uhr || Stadtteilladen Schwarze Katze || Untere Seitenstr. 1 || Gostenhof

19:00 – 20:00 Uhr Anlaufstelle der Initiative Mietenwahnsinn stoppen
20:15 Veranstaltungsbeginn

Spätestens nach Medienkampagnen wie InGoHo oder #meinGoho ist klar, dass der mediale Ausverkauf einzelner Stadtteile auch in Nürnberg angekommen ist. Gostenhof soll als Marke rentabel gemacht werden. VerliererInnen sind die MieterInnen – hier in Nürnberg aber auch in anderen Städten. Der Stadtteilclub im Januar wirft einen Blick auf die Kämpfe von MieterInnen und BewohnerInnen in Hamburg gegen Kapitalinteressen und den Ausverkauf ihrer Stadt und gemeinsam wollen wir uns anschauen, was das für uns hier bedeuten kann. Auch für Essen ist wie immer gesorgt

drucken | 16. Januar 2019 | organisierte autonomie (OA)

Kein Geschäft mit unserem Viertel – #Gostenhof ist keine Marke

Der Trend der letzten Jahre ist deutlich: Strom-, Gas-, Miet- und Lebensmittelkosten steigen ständig. Gleichzeitig sinken die Reallöhne und Sozialleistungen werden bis zum geht-nicht-mehr beschnitten. Die Zahl der Menschen, die in prekären Beschäftigungsverhältnissen arbeiten, hat ebenso massiv zugenommen.

Einige Wenige verfügen über immer mehr Geld während ein Großteil immer weniger zum Leben hat. Und von diesem eh schon kleinen Stück des Kuchens müssen die Menschen einen großen Teil auf die Miete verwenden. Doch was, wenn die Wohnung dann auch noch saniert wird? Die Miete steigt und viele können sich das dann nicht mehr leisten. Sie müssen sich in anderen Bereichen massiv einschränken und oft bleibt nur noch der Wegzug: weg von NachbarInnen und den Netzwerken, die man sich über Jahre hinweg aufgebaut hat. Auf den Wohnungsmarkt geworfen, wird man schnell eines fest stellen: die Suche nach bezahlbarem Wohnraum wird immer schwieriger…

Gostenhof, früher unbeliebt und ein Scherbenviertel mit schlechtem Ruf, hat sich in den letzten Jahren immer mehr zur rentablen Anlage für InvestorInnen entwickelt. (mehr …)

drucken | 12. Januar 2019 | organisierte autonomie (OA)

#Gostenhof ist keine Marke! – Transparente im Stadtteil

Stadtteil-AktivistInnen waren am Freitag den 21.12 im Viertel unterwegs und befestigten Transparente mit der Aufschrift „#Gostenhof ist keine Marke“ und erteilten der Medienkampagne und der zunehmenden Vermarktung des Stadtteils eine Absage.

Gostenhof, früher unbeliebt und ein Scherbenviertel mit schlechtem Ruf, hat sich in den letzten Jahren immer mehr zur rentablen Anlage für InvestorInnen entwickelt. Als „Trend-Viertel“ wird unser Stadtteil vermarktet, in dem es sich zwischen hippen Läden, tollen Kneipen, umgeben von KünstlerInnen schick leben lassen soll. Dieses Lebensgefühl wird seit einiger Zeit unter der Marke GOHO beworben und gut verkauft. (mehr …)

drucken | 24. Dezember 2018 | organisierte autonomie (OA)

Reclaim Jamnitzer – Keine Entscheidung über unsere Köpfe hinweg! – Bericht

Die SPD regierte Stadt Nürnberg will 2018/2019 den Jamnitzerplatz in Gostenhof umstrukturieren dagegen regt sich weiter Widerstand. Weitere Infos und Hintergrund hier, hier und hier.

Am 13.11 versammelten sich AktivistInnen der organisierten autonomie (OA) und der Initiative Mietenwahnsinn stoppen bei einer Infokundgebung. Es wurden Flugblätter verteilt, mit StadtteilbewohnerInnen und PlatznutzerInnen gesprochen und Unterschriften für eine Erklärung der NutzerInnen gesammelt.

Bereits letzte Woche tauchten Transparente am Platz auf, die auf die undemokratischen Vorgehensweisen, die steigenden Mieten und die bevorstehende Umstrukturierung aufmerksam machten.

drucken | 13. November 2018 | organisierte autonomie (OA)

Flyer zur Umstrukturierung des Jamnitzerplatzes

Vor kurzem startete das Beteiligungsverfahren zur Umstrukturierung des Jamnitzerplatzes siehe hier. In den letzten Tagen waren AktivistInnen der organisierten autonommie (OA) und der Initiative Mietenwahnsinn stoppen unterwegs und verteilen das Flugblatt in den Briefkästen Gostenhofs.

Gostenhof wird umstrukturiert und gentrifiziert
• 2014 beteiligten sich über 1000 GostenhoferInnen an einer Stadtteilumfrage der Initiative Mietenwahnsinn stoppen und der organisierten autonomie. Eine überwiegende Mehrheit der Gostenhofer Befragten brachte damals bereits ihre Kritik an der gezielt betriebenen Umstrukturierung unseres Viertels, an Gentrifizierung, Verdrängung und ständig steigenden Mieten zum Ausdruck. Viele befürchteten schon damals – früher oder später – durch unbezahlbare Mieten aus Gostenhof vertrieben zu werden.

• Die SPD geführte Stadtverwaltung ging zugunsten von ImmobilienprofiteurInnen über all diese Stimmen einfach hinweg. Sie behauptete öffentlich, es besser zu wissen als die GostenhoferInnen. Die SPD und ihr Bürgermeister Maly leugneten weitergehend, dass es große Mietsteigerungen und so etwas wie Gentrifizierung in Gostenhof überhaupt gäbe und sprachen von einem sehr ausgeglichenen Wohnungsmarkt in Nürnberg. Einmal in die Welt gesetzt, wiederholten OB Maly und seine SozialdemokratInnen diese Lügen über Jahre hinweg. (mehr …)

drucken | 6. November 2018 | organisierte autonomie (OA)

Tatort Jamnitzer – Hintergrund und Bericht zu „Ein neues Gesicht für den Jamnitzer“ am 18.10

Hintergrund zur Umgestaltung des Platzes
In diesem Jahr will die Stadt Nürnberg die Umgestaltung des Jamnitzer Platzes planen. Die Bürgerbeteiligung, die die sozialdemokratische Stadtspitze hierfür ins Leben gerufen hat, wird ihren Namen nicht gerecht. Online soll der Schwerpunkt sein, nur auf deutsch die Texte. Dem Großteil der jetzigen NutzerInnen des Jamnitzer Platzes wird dieses Vorgehen nicht gerecht. Direktes Erfragen am Platz wäre notwendig wenn man die Bedürfnisse der tatsächlichen NutzerInnen erfahren will. Ein Schelm, wer Absicht vermutet? Bis jetzt haben wir mit der Veränderung des Platzes keine sonderlich guten Erfahrungen gemacht. Es waren nicht unsere Bedürfnisse als NutzerInnen, die umgesetzt wurden sondern die der Polizei und sicherheitsfanatischer AnwohnerInnen, wie das Entfernen der Seitenwände, der Hecken, mancher Sitzgelegenheiten und das Anbringen von grellem Licht. Zudem wurden etliche Verbote verhängt: für Hunde, Fahrräder, Trinken etc. Hinzu kommen so manche AnwohnerInnen, die hierher gezogen sind und sich jetzt über das Leben in einem rebellischen und lebendigen Stadtteil beschweren: zu laut, zu dreckig! (mehr …)

drucken | 24. Oktober 2018 | organisierte autonomie (OA)

Radikalverbal – Reclaim Gostenhof offener Stadtteilclub – 27.Oktober

Sa. 27.Oktober ’18 || 19 Uhr || im Stadtteil-Laden Schwarze Katze || Untere Seitenstr.1 am Jamnitzerplatz

19 bis 20 Uhr: offene Anlaufstelle der Initiative Mietenwahnsinn stoppen
Veranstaltungsbeginn: 20:15 Uhr.

Im Wahlkampf überschlagen sich die bürgerlichen Parteien wieder einmal selbst. Es wird sich gegenseitig rechtsüberholt oder das blaue vom Himmel erzählt und alles mögliche Versprochen. Das von den Versprechungen etwas nach der Wahl übrig bleibt ist nicht zu erwarten. Wir wollen daher den Wahlkampf und die Wahl in Bayern aufgreifen und in eine Kultur-Veranstaltung bringen. Hier kann unter dem Motto “Radikal Verbal” Selbstgeschriebenes, allerlei Wahlversprechungen, Gelesenes, Gesungenes und Gedichtetes vorgetragen werden. Inhaltlich werden die Beiträge sich an dem Wahlkampf der Parteien, an der Frage wählen oder nicht wählen oder was euch sonst noch dazu einfällt, orientieren. Kommt vorbei, haltet einen eigenen Beitrag oder hört einfach nur zu und zu Essen gibt es sowieso…

drucken | 12. Oktober 2018 | organisierte autonomie (OA)

Tatort Jamnitzer – Eine Geschichte der Verdrängung und Vertreibung rund um den Jamnitzerplatz – Eine Führung

Tatort Jamnitzer 
Eine Geschichte der Verdrängung und Vertreibung rund um den Jamnitzerplatz – Eine Führung der organisierten autonomie und der Initiative Mietenwahnsinn stoppen

18.Oktober um 16:30 Uhr am Jamnitzerplatz

Im Anschluss: 17:30 Uhr lädt SÖR im Rahmen der Bürgerbeteiligung zum Umbau des Jamnitzerplatz zum gemeinsamer Spaziergang über den Jamnitzer ein

Achtet auf weitere Ankündigungen auf www.redside.tk und www.mietenwahnsinnstoppen.blogsport.eu

drucken | 7. Oktober 2018 | organisierte autonomie (OA)

Reclaim Gostenhof – Gostenhof bleibt rebellisch, solidarisch und lebendig! Reclaim Jamnitzer – Keine Entscheidung über unsere Köpfe hinweg! – Stadtteilclub im September

Sa. 22.September 2018 || 19 Uhr || im Stadtteil-Laden Schwarze Katze || Untere Seitenstr.1 am Jamnitzerplatz

19 bis 20 Uhr offene Anlaufstelle der Initiative Mietenwahnsinn stoppen || Veranstaltungsbeginn: 20:15 Uhr.

Die Stadt Nürnberg plant für 2018/2019 die Umgestaltung des Jamnitzer Platzes. Die letzten „Umgestaltungen“ lagen lediglich im Interesse der Polizei und einer handvoll sicherheitsfanatischer AnwohnerInnen: weniger Sitzmöglichkeiten, Rücknahme der Bepfl anzung und Ausleuchten des Platzes. Vertrauen haben wir daher nicht! Wir, die tatsächlichen NutzerInnen des Jamnitzers müssen uns selbst für unsere Interessen stark machen! Wir fordern: Nutzer-freundlich statt Investorenfreundlich! +++ Kein Umbau des Jamnitzers ausgerichtet an den Profi tinteressen einiger HausbesitzerInnen und VermieterInnen! +++ keine Entscheidungen über unsere Köpfe hinweg! +++
Wie wir das erreichen können, wollen wir mit euch im September-Stadtteilclub besprechen! Natürlich wird auch das leibliche Wohl nicht zu kurz kommen. Wir freuen uns auf spannende Diskussionen und praktische Anregungen.

drucken | 11. September 2018 | organisierte autonomie (OA)

Keine Entscheidungen über unsere Köpfe hinweg! Jamnitzer bleibt lebendig!

Radio-Z: Stoffwechsel Beitrag und Interview zum Thema: hier (ab ca. 1:40:00)

In diesem Jahr will die Stadt Nürnberg die Pläne für die Umstrukturierung des Jamnitzer Platzes vorlegen. Zu diesem Zweck sind heute (17.07) auch Menschen von SÖR und dem Quartiersmanagement unterwegs, die die NutzerInnen befragen wollen.

Bis jetzt haben wir mit der Veränderung des Platzes keine sonderlich guten Erfahrungen gemacht. Es waren nicht unsere Bedürfnisse als NutzerInnen, die umgesetzt wurden sondern die der Polizei und sicherheitsfanatischer AnwohnerInnen, wie das Entfernen der Seitenwände, der Hecken, mancher Sitzgelegenheiten und das Anbringen von grellem Licht. Zudem wurden etliche Verbote verhängt: für Hunde, für Fahrräder, Trinken etc. Hinzu kommen so manche AnwohnerInnen, die hierher gezogen sind und sich jetzt über das Leben in einem rebellischen und lebendigen Stadtteil beschweren: zu laut, zu dreckig! (mehr …)

drucken | 25. Juli 2018 | organisierte autonomie (OA)

28.Juli – Stadtteilclub Reclaim Gostenhof – Schluss mit dem Wahlkampfgelaber!

Sa. 28.Juli 2018 || 19 Uhr || Stadtteil-Laden Schwarze Katze
19 bis 20 Uhr: offene Anlaufstelle: Initiative Mietenwahnsinn stoppen
Veranstaltungsbeginn: 20:15 Uhr.

Schluss mit dem Wahlkampfgelaber! Wir MieterInnen, Lohnabhängige – egal ob Frauen, Geflüchtete, Erwerbslose, Junge, Alte, Migrantinnen, Prekäre – wir vertreten unsere Interessen jetzt gemeinsam selbst. Die Demo am 14. Juli ist nur ein erster Schritt. Es ist unsere Stadt, es ist unser Leben! Und es muss etwas passieren! Wir lassen nicht zu, dass die SPD Nürnberg und Immobilienunternehmen die Stadt zur exclusiven Zone für Besserverdienende machen.
Im nächsten Stadtteilclub wollen wir planen, wie wir mit vielen und vielfältigen Ausdrucksformen in den bayerischen Landtagswahlkampf eingreifen können. Unwidersprochen werden wir ihr Wahlkampfgelaber nicht stehen lassen. Wir wollen in einem solidarischen Nürnberg leben. Lasst uns zusammen stark und laut sein!
Wir freuen uns auf euer zahlreiches Kommen. Wie immer gibt es leckeres Essen.

drucken | 23. Juli 2018 | organisierte autonomie (OA)

250 Menschen demonstrieren gegen Sozialraub und Mietenwahnsinn in Nürnberg!

Am Samstag, dem 14.Juli fand in Nürnberg eine Demonstration unter dem Motto: „Auf die Straße gegen Sozialraub und Mietenwahnsinn! Mieten runter – Einkommen rauf! Kapitalismus abschaffen!“ statt. Dem Aufruf der organisierten autonomie und der Initiative Mietenwahnsinn stoppen, der von über 20 Gruppen, Initiativen und Bündnissen unterstützt wurde, folgten etwa 250 Menschen. (mehr …)

drucken | 14. Juli 2018 | organisierte autonomie (OA)

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21.01.1793
B?rger Louis Capet vormal Ludwig XVI. kommt in Paris durch die Erfindung eines gewissen Dr. Guillotin ums Leben.

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