Filed under: Frauenkampf

27. April Podiumsdiskussion: „Gesetzesverschärfungen und rechte Bewegungen – Die reaktionäre Offensive: Analyse und Gegenstrategien“

27. April Podiumsdiskussion: „Gesetzesverschärfungen und rechte Bewegungen – Die reaktionäre Offensive: Analyse und Gegenstrategien“

+++ rechte Netzwerke in der Bundeswehr +++ Ermittlungen gegen eine KünstlerInnengruppe wegen Bildung einer kriminellen Vereinigung +++ paramilitärische Polizeieinheiten in der Nachbarschaft +++ Polizeigesetze mit Paragraphen wie im Faschismus +++

Podiumsdiskussion: 27. April 2019 – 19:00Uhr – Großer Saal Nachbarschaftshaus Gostenhof.

Auf dem Podium werden sprechen und diskutieren: Mathes Breuer – Rechtsanwalt aus München.  Martin Kirsch – Informationsstelle Militarisierung Tübingen. Ein Vertreter der Organisierten Autonomie – weitere ReferentInnen angefragt.

Seit mehreren Jahren zieht sich eine reaktionäre Offensive durch Deutschland. Angefangen bei den Privatisierungen der 1990er Jahre, über den Sozialabbau in Folge von Hartz IV Anfang der 2000er Jahre. Diesem Sozialraub folgt nun in den letzten Jahren der Abbau demokratischer Rechte. Wie etwa mit dem bayrischen Integrationsgesetz, das bspw. MigrantInnen unter Generalverdacht stellt nicht Teil der Gesellschaft zu sein. Parallel dazu erfolgt die systematische Abschaffung von Rechten Geflüchteter, hin zu Polizeigesetzen, die dieser rechtliche Möglichkeiten an die Hand geben, die an die Zeit des Faschismus erinnern.

(mehr …)

drucken | 12. April 2019 | organisierte autonomie (OA)

1. Mai 2019 – Gemeinsam in die revolutionäre Offensive!

 

Gemeinsam in die revolutionäre Offensive! Solidarisch und organisiert – hier und überall! ++ Produktionsmittel vergesellschaften! ++ Schluss mit Sexismus und Patriarchat! ++ Wohnraum vergesellschaften! ++ Kapitalismus abschaffen! ++ Imperialistische Kriege stoppen! ++ Die Vereinzelung durchbrechen! ++ Basiskämpfe organisieren und Gegenmacht aufbauen! ++ Gleiche Rechte für Alle! ++ Alle Grenzen auf – kein Mensch ist illegal!

 

Soziale Revolution weltweit!

Hetze gegen Geflüchtete und MigrantInnen, rassistische Aufmärsche „besorgter BürgerInnen“ und immer neue repressive Gesetzesvorhaben – seit mehr als drei Jahren läuft in der BRD, verstärkt durch alle Medien, diese Dauerschleife. Nahezu alle im Bundestag vertretenen Parteien beteiligen sich daran und befeuern die öffentliche Hysterie. Es vergeht kaum ein Tag, an dem nicht irgendein/e „VolksvertreterIn“ davor warnt, dass die „BürgerInnen“ das „Vertrauen in den Rechtsstaat“ verlieren könnten und dass Deutschland „sich verändert“ hätte. Gemeint ist dabei nicht die zunehmende Verarmung breiter Bevölkerungsteile, unsichere Beschäftigungsverhältnisse oder steigende Mieten und Lebenshaltungskosten. Bedient werden statt dessen Ängste und Vorurteile gegenüber MigrantInnen und armen Menschen, bis hin zu rassistischer Hetze und dem Behaupten von falschen Zusammenhängen, wie z.B., dass der Wohnungsmangel durch Zuwanderung verursacht wäre. (mehr …)

drucken | 7. April 2019 | organisierte autonomie (OA)

Antifaschismus ist nicht kriminell: Prozess am Mo. 15.4.

Antifaschismus ist notwendig – nicht kriminell! Solidarität ist unsere Stärke!

Am 18.08.2018 demonstrieren das „Frauenbündnis Kandel“ und das „Bürgerbündnis Franken“ in Nürnberg. Während der Gegenproteste, kommt es mehrmals zu Sitzblockaden. Kurz vor dem Hallplatz wird ein Genosse beim Versuch an die Demoroute zu gelangen von der Polizei getreten und geschlagen. Nun ist er wegen „Widerstand“ (§113) und „tätlichem Angriff“ (§114) angeklagt.

Es ist bezeichnend, dass die Staatsanwaltschaft das übertriebene Vorgehen der Polizei im Nachhinein mit einer Anklage wegen (dem erst kürzlich verschärften) Paragraphen 114 „tätlicher Angriff gegen Beamte“ zu rechtfertigen versucht. Dies bestätigt Befürchtungen von Kritiker*innen der Gesetzesverschärfung, sie könnte zur Kriminalisierung von Aktivist*Innen benutzt werden.

Gerade in Zeiten einer anhaltenden rechten Offensive ist es umso wichtiger, dass wir uns gemeinsam gegen die Kriminalisierung antifaschistischen Engagements stellen. Wir rufen daher zur Solidaritätskundgebung vor der Verhandlung auf.

Kommt am 15.04.2019 um 14 Uhr vor das Gericht in Nürnberg.

Betroffen ist einer – gemeint sind wir alle!

Unsere Solidarität gegen ihre Repression!

drucken | 5. April 2019 | Rote Hilfe - OG Nürnberg

„Diese verdammte Küche…“ – und nicht nur das!

„Diese verdammte Küche…“ – und nicht nur das!

Arbeiten und Wirken der Architektin Margarete Schütte-Lihotzky – eine Antwort auf die Doppelbelastung von Frauen in Lohnarbeit und Haushalt?

Vortrag am Freitag, 29.03.2019 // ab 19.00 Uhr // Vortragsbeginn 20.00 Uhr // Stadtteilladen Schwarze Katze // Untere Seitenstraße 1 // Nürnberg

Margarete Schütte-Lihotzy (1897-2000) war Architektin, Widerstandskämpferin und Kommunistin. Ihr gesamtes Berufsleben widmete Schütte-Lihotzy der Frage nach dem sozialen Bauen. Schon früh nahm sie das Elend der vom Wohlstand Ausgegrenzten wahr und entwickelte in der Folge gerade in Auseinandersetzung mit dieser Frage ihr gesamtes Lebenswerk. Besonders die Doppelbelastung von Frauen in Lohnarbeit und Haushalt beeinflusste immer wieder ihre Entwürfe. (mehr …)

drucken | 19. März 2019 | organisierte autonomie (OA)

900 zum Frauenkampftag in Nürnberg auf der Straße – Frauensolidarität schlug patriarchale Spaltungsversuche

900 zum Frauenkampftag in Nürnberg auf der Straße – Frauensolidarität schlug patriarchale Spaltungsversuche

Eine der stärksten Frauenkampftage seit Jahrzehnten sah Nürnberg am 8. März 2019. Rund 600 Menschen beteiligten sich am vergangenen Freitag an einem Streikwalk, zu dem das 8. Märzbündnis Nürnberg aufgerufen hatte. „Frauen* raus zum Streik – international kämpfen“ hieß das Motto. Angeführt von einem kämpferischen Frauenblock skandierten die Teilnehmerinnen unermüdlich ihre Kampfansagen gegen Patriarchat, Sexismus und globale Ungleichheit – und ließen es dabei auch nicht an Kreativität fehlen: „Lass es krachen, lass es knallen, einfach aus der Rolle fallen“, „Ehe, Küche, Vaterland? Unsere Antwort: Widerstand“, „Kein Gott, kein Staat, kein Patriarchat“, lauteten einige der Parolen.

Deutlich machten die AkteurInnen  freilich vor allem ihre Wut auf die herrschenden Verhältnisse. Die Empörung über sexuelle Gewalt, patriarchale Unterdrückung, ökonomische und sexuelle Ausbeutung, bis hin zu Massenvergewaltigungen, Femiziden und Versklavungen in den Kriegen, für die die herrschenden Klassen in Deutschland und anderen imperialistischen Ländern verantwortlich sind, wurde vielfach in Redebeiträgen thematisiert.

(mehr …)

drucken | 11. März 2019 | organisierte autonomie (OA)

Rede der organisierten autonomie am Frauenkampftag 2019

Rede der organisierten autonomie am Frauenkampftag 2019

Der 8. März ist unser Tag gegen patriarchale Unterdrückung und kapitalistische Ausbeutung.
Der 8. März ist seit über 100 Jahren ein Tag der Streiks, der Revolutionen und der Aufstände!
Seit über 100 Jahren kämpfen wir Frauen gegen systematische Abhängigkeit: die Abhängigkeit vom Mann, die Abhängigkeit von einem patriarchalen Staat und die Abhängigkeit von einem kapitalistischen System, das uns in doppelter Ausbeutung gefangen hält.

Der scharfe Schwenk nach rechts tut sein übriges. Die Bedingungen unter denen Frauen weltweit kämpfen, sind noch schwerer geworden: immer mehr wollen reaktionäre Kräfte uns das Selbstbestimmungsrecht über unseren Körper und unser Leben absprechen. Immer schärfer wird die Sprache wenn sie uns spalten wollen in deutsche und nicht-deutsche Frauen und immer menschenverachtender wird die Situation für Frauen auf der Flucht lebensbedrohlicher wird die Situation für geflüchtete Frauen in den Lagern hier und weltweit.

(mehr …)

drucken | 10. März 2019 | organisierte autonomie (OA)

8. März 2019 – Frauenkampf ist Klassenkampf

8. März 2019 – Frauenkampf ist Klassenkampf

600 Frauen und Männer gingen heute in Nürnberg gegen patriarchale Ausbeutung und Unterdrückung auf die Straße. Trotz zahlreicher Regenschauer herrschte eine fröhliche und  kämpferische Stimmung.

Frauenkampf ist Klassenkampf – gegen die reaktionäre Offensive

Der 8. März ist unser Kampftag gegen patriarchale Unterdrückung und kapitalistische Ausbeutung. Dieses Datum ist untrennbar mit Streiks und Revolution verbunden. Gewählt wurde es von der internationalen Frauenbewegung in Erinnerung an die Ausstände der Petersburger Textilarbeiterinnen 1917 und die sich anschließenden Demonstrationen, die die Februarrevolution in Russland auslösten.

2018 fand in Spanien der bisher größte Frauenstreik der Geschichte statt. Fünf Millionen Menschen beteiligten sich. Auslöser waren der Zorn über patriarchale Gewalt, die in Spanien jährlich hunderten von Frauen das Leben kostet, die Wut über die im 21. Jahrhundert anhaltende Einschränkung des Selbstbestimmungsrechts, die Lohnungleichheit und vieles mehr.

(mehr …)

drucken | 8. März 2019 | organisierte autonomie (OA)

Berufungsprozess gegen Mai 31 Aktivistin am 06.03.2019

06.03 // 8:15 Uhr // Landgericht Nürnberg // Fürther Str. 110

Im Oktober kam es im Rahmen der M31 Prozesse zu dem, mit der bisher schwersten Anklage. Die Aktivistin soll eine Polizistin mit ihrem Longboard angegriffen haben und später einen zweiten Polizisten gegen die Hüfte gestoßen haben. Angeklagt ist sie wegen Widerstand mit tätlichem Angriff und Körperverletzung, sowie Widerstand mit tätlichem Angriff mit gefährlicher Körperverletzung und versuchter Gefangenenbefreiung. Die Aktivistin sollte in der Öffentlichkeit das Bild der gewalttätigen Blockadeteilnehmer*in bestätigen.

In erster Instanz kassierte die Staatsanwaltschaft ihre bisher größte Schlappe. Zwar wurde die Aktivistin verurteilt, jedoch nur wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Alle anderen Vorwürfe wurden gestrichen und waren vor Gericht nicht haltbar. Ein kleiner Schubser reichte laut der Richterin nicht für eine Verurteilung des tätlichen Angriffs. Verurteilt wurde sie zu 30 Tagesätzen. Die Staatsanwaltschaft forderte 6 Monate auf Bewährung. Nachdem der Polizeieinsatz in den Medien nach wie vor umstritten ist und kritisiert wird, versucht die Staatsanwaltschaft mit Berufungsprozessen die Aktivist*innen weiter zu kriminalisieren. Zeigen wir uns erneut mit der Aktivistin solidarisch. Getroffen ist sie, gemeint sind alle, die Widerstand gegen Abschiebungen und den rassistische Normalzustand leisten.
Kommt zur solidarischen Prozessbegleitung

Solitreffpunkt am 06.03 um 8:15 Uhr

drucken | 25. Februar 2019 | Rote Hilfe - OG Nürnberg

8. März-Demo 2019

 

Frauen* kämpfen international!
Heraus zum Frauen*-Streik!

Aufruf des 8.-März-Bündnis Nürnberg (http://frauenkampftagnbg.blogsport.de)

Der 8. März als internationaler Frauen*kampftag steht weltweit für den Kampf für rechtliche, politische und wirtschaftliche Gleichstellung, das Recht auf körperliche Unversehrtheit und ein selbstbestimmtes Leben. Die Wurzeln des 8. März liegen in den Frauen*kämpfen Anfang des letzten Jahrhunderts. 1910 rief die Kommunistin Clara Zetkin dazu auf, jährlich einen internationalen Frauen*kampftag durchzuführen. Seitdem gehen jedes Jahr Millionen Frauen* weltweit auf die Straßen im Kampf gegen Patriarchat, Gewalt, Sexismus, Kapital und Herrschaft. (mehr …)

drucken | 19. Februar 2019 | organisierte autonomie (OA)

Wenn wir streiken, steht die Welt still – Zur Feminisierung von Arbeitskämpfen

Wenn wir streiken, steht die Welt still – Zur Feminisierung von Arbeitskämpfen

Vortrag und Diskussion: 9. März 2019, 20 Uhr, Nachbarschaftshaus, Kleiner Saal, Adam-Klein-Straße 6

„Streiks … lassen das Potential an Veränderungsmöglichkeiten erahnen und sind im Keim daher utopische Mo­mente. Sie revolutionieren zu­min­dest ansatzweise und vorübergehend die Klassenverhältnisse – und im Fall fe­miniserter Streiks auch die Ge­schlech­terverhältnisse.“

Ingrid Artus (Broschüre „Frauen­*Streik!“ der Rosa Luxemburg-Stiftung)

(mehr …)

drucken | 15. Februar 2019 | organisierte autonomie (OA)

„A la huelga cien, a la huelga mil“ – Der Frauenstreik 2018 in Spanien

„A la huelga cien, a la huelga mil“ – Der Frauenstreik 2018 in Spanien

Im März 2018 beteiligten sich in Spanien Millionen am Frauenstreik. Es war ein überaus kraftvoller, unübersehbarer Protest und ein wirklich spürbarer Streik, der z.B. viele Verkehrsmittel lahmlegte. Eine spanische Genossin berichtet über die Ereignisse im März 2018 und über die Auseinander­set­zun­gen im Vorfeld. Wir diskutieren, was wir aus dem Kampf der spa­ni­schen Frauen lernen können.

Sa, 2. März 2019, 20 Uhr
Stadtteilladen Schwarze Katze,
Untere Seitenstr. 1

Ab 19 Uhr: Anlaufstelle gegen Arbeitsunrecht

drucken | 15. Februar 2019 | Initiative solidarischer ArbeiterInnen

Antifa-Aktionskneipe im Februar

Freitag 15.02.2019 – Schwarze Katze Untere Seitenstraße 1 – Ab 19:00 Uhr offenes Antifatreffen – Ab 20:00Uhr Kurzinfo zum 8.März

In der Antifa-Kneipe im Februar bereiten wir uns gemeinsam vor auf die Demonstration zum Frauenkampftag am 8. März. Denn Antifaschismus war, ist und bleibt antifaschistisch. Wie immer gibt es von 19-20Uhr das Offene Antifatreffen für alle die aktiv werden wollen gegen Faschismus, Patriarchat und Rassismus. Ab 20:00 Uhr wird noch kurz die Geschichte des 8. März Vorgestellt und was Feminismus mit Antifaschismus zu tun hat.

Vorstellung der Antifa Aktionskneipe: (mehr …)

drucken | 8. Februar 2019 | organisierte autonomie (OA)

Vorherige Seite

Was war los

25.04.1974
Sieg der sogenannten Nelkenrevolution in Portugal; Sturz des faschistischen Diktators Caetanos.

Terminkalender

April 2019
Mo Di Mi Do Fr Sa So
1234567
891011121314
15161718192021
22232425262728
2930EC