We’re back!

Die AJA ist endlich wieder online. Vieles ist neu, zum Beispiel ein Newsletter. Wer sich mit seiner/ihrer Emailadresse einträgt wird monatlich von uns über Radio- und Infocafétermine und die jeweiligen Themen informiert. Praktisch oder? (mehr …)

drucken | 19. April 2007 | Autonome Jugendantifa

Stop G8. Kapitalismus. Imperialismus. Krieg.

Stop G8. Kapitalismus. Imperialismus. Krieg.Die Mobilisierung gegen den G8-Gipfel läuft vielerorts auf Hochtouren. Bundesweite und regionale Bündnisse wurden und werden gebildet, Veranstaltungen organisiert, unzählige Flyer, Flugblätter und Plakate veröffentlicht. Die Ansprüche und Ziele der Mobilisierung variieren dabei ebenso wie die verschiedenen politischen Positionierungen. Fest steht, dass die gemeinsame Praxis zu den Anti-G8 Protesten viele AktivistInnen zusammenbringen kann, Debatten geführt, neue Erfahrungen gemacht und Ideen ausprobiert werden können. Damit dies auch für linke Aktivitäten über den G8 hinaus Auswirkungen hat, die Mobilisierung nicht als kurzes Strohfeuer nach den Aktionswochen wieder erlischt, gilt es sie von vorneherein längerfristig anzulegen.
Dass eine allgemeine und diffuse Ablehung der herrschenden Politik der G8-Staaten nützlich ist, um breite Bündnisse bilden zu können, aber nicht ausreicht um Perspektiven zu entwickeln, die über die aktuellen Verhältnisse hinausreichen, versteht sich eigentlich ebenfalls von selbst. Stattdessen können die Debatten zur Mobilisierung so geführt werden, dass sie tatsächliche Analysen, Positionen und Strategien hervorbringen, die sowohl den Prozess innerhalb der antikapitalistischen Linken voranbringen als auch während den Protesten sichtbar gemacht und breit vermittelt werden können.

AktivistInnen aus Stuttgart haben das bundesweite Anti-G8 Bündnis für eine Revolutionäre Perspektive mitinitiiert und in Stuttgart lokal versucht Strukturen zu schaffen, die ihren Ansprüchen an die Mobilisierung gerecht werden: Workshops und AGs zu verschiedenen Bereichen der Mobilisierungen bestehen ebenso wie überregionale Diskussionszusammenhänge und Vernetzungen. Alles soll, soweit es sich in der Praxis bewährt, über den G8-Gipfel hinaus weiterentwickelt werden.

Auf der Veranstaltung werden eine Einschätzung der Bedeutung des G8-Gipfels, der momentanen politischen Situation in der er stattfindet und der Protestbewegung, sowie die möglichen Perspektiven für die Revolutionäre Linke Thema sein.

Datum: Di. 24.4.07
Beginn: 20:00 Uhr
Ort: Metroproletan Archiv&Bibliothek | Eberhardshofstr. 11 HH, Nürnberg-Gostenhof

drucken | 17. April 2007 | organisierte autonomie (OA)

Lesung: Wir sind überall- weltweit. unwiderstehlich. antikapitalistisch.

Das Buchcover
wir sind überall ist eine Geschichtensammlung. Geschichten, die von Aktivisten an der Front des Widerstandskampfes gegen Kapitalismus und wirtschaftliche Globalisierung verfasst wurden. Geschichten des Kampfes und der Rebellion von Mitgliedern der Bewegung der Bewegungen, die auf jedem Kontinent Fuß fasst. Diese Geschichten, die jeweils in Wort und Bild erzählt werden, wurden zwischen 2001 und 2003 von einem Kollektiv, bestehend aus Aktivisten, Autoren,
Künstlern und allen, die eine tiefe Verbindung zur Bewegung verspüren, gesammelt. Das Buch erforscht und feiert das, was Aktivisten, Wissenschaftler und Medien nun als die „antikapitalistische“ Bewegung bezeichnen. Eine der größten Stärken dieser Bewegung ist ihr Vermögen, die Idee eines globalen politischen Projekts wieder aufleben zu lassen. Ein Projekt, das sich durch die Ideen von Autonomie, Ökologie, Demokratie, Selbstverwaltung und direkter Aktion definiert. Diese Ideen werden in Wir sind überall ausgekundschaftet.

Die Veranstaltung bietet eine Lesung mit der Übersetzerin der deutschen Ausgabe und anschließender Diskussion.

Datum: Di. 17.04.2007
Beginn: 20 Uhr
Ort: Desi, Nürnberg, Brückenstr. 23

eine Veranstaltung der organisierte autonomie im Rahmen des revolutionären 1.Mai und der lokalen Mobilisierung gegen den G8-Gipfel

Die Kritiken zum Buch:
„wir sind überall ist das erste Buch, das die überschäumende Kreativität und das radikale Denken dieser weltweiten Protestbewegungen wahrhaftig einfängt und darstellt.“.
— Naomi Klein

„Dieses Buch ist wie die antikapitalistische Bewegung selbst: chaotisch, lyrisch und überschwänglich. Ideen und Geschichten aus allen Teilen der Welt füllen die Seiten. … Schon beim Lesen kann man die Rufe der Menge hören: Unser Widerstand ist so grenzübergreifend wie das Kapital. Wir sind überall. Wir werden gewinnen.‘ “
— The Ecologist

„Hierbei handelt es sich um ein authentisches Dokument der Revolution.“
— The Times, London

„Je nach Einstellung ist dieses ziegelsteinförmige Handbuch eine Waffe, um das Getriebe der weltweiten Ausbeutung zu zerstören, oder ein Stein, um ihn an den Kopf geworfen zu bekommen ….“
— Luther Blissett

mehr zum Buch:
http://www.weareeverywhere.de/

drucken | 15. April 2007 | organisierte autonomie (OA)

Revolutionärer 1.Mai 2007: „Es geht auch ohne Ausbeutung und Unterdrückung! Es geht auch ohne Kapitalismus! Faschismus bekämpfen! Für die soziale Revolution!“

1. Mai 2007In diesem Jahr wird ein inhaltlicher Schwerpunkt der 1. Mai-Demo das G8-Treffen (ehemals „Weltwirtschaftsgipfel“) sein, das Anfang Juni im mecklenburg-vorpommerschen Heiligendamm stattfinden wird. Weiter gilt es antifaschistisch aktiv zu werden, denn:
Die NPD hat für den 1. Mai in Nürnberg einen Aufmarsch angemeldet. Dieser soll ab 13 Uhr vom Maffeiplatz über Hauptbahnhof zur Lorenzerstraße bis hinter die Lorenzkirche, also dem Lorenzer Platz führen.

Wie schon vor zwei Jahren werden wir uns aber auf jeden Fall sowohl den Nazis in den Weg stellen, als auch unsere eigene revolutionäre 1.Mai-Demo und im Anschluß daran das internationalistische Straßenfest in Gostenhof durchführen.

Im letzten Jahr beteiligten sich an die 1300 Menschen an der Demo und feierten anschließend auf dem internationalistischen Straßenfest in Gostenhof. Der letzte Naziaufmarsch im Oktober konnte von mehreren tausend AntifaschistInnen erfolgreich gestoppt werden. An diese Erfolge wollen wir auch dieses Jahr wieder anknüpfen.

Deshalb raus auf die Straße:

Revolutionäre 1.Mai-Demo und Naziaufmarsch verhindern
Beginn: 11:00 Uhr
Demoauftakt: Bauerngasse/ Ecke Gostenhofer Hauptstraße

danach feiern:
Internationalistisches Strassenfest der autonomen Gruppen
Beginn: 14:00 Uhr
Ort:
Müllnerstr. /Ecke Adam-Klein-Str. neben dem Nachbarschaftshaus Gostenhof.

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drucken | 1. April 2007 | organisierte autonomie (OA)

BUKO 30: macht # netze

BUKO30Dieses Jahr findet nun schon zum 30. mal der Kongress der „Bundeskooardination Internationalismus“ (BUKO) vom 06. bis 09. April in Leipzig statt, der damit auf eine lange und wechselhafte Bewegungsgeschichte zurückblicken kann (BUKO wird 30).

In diesem Jahr steht der BUKO30 im engen inhaltlichen Bezug zum G8-Gipfel und zu den Protesten gegen ihn und beabsichtigt Perspektiven und Praxis miteinander zu verknüpfen. Dabei möchte er sich vor allem im Zuge der diesjährigen Großmobilisierung weitgehend ausgeblendete Themen (wie z.B. Feminismus und Antisemitismus) annehmen. Die inhaltlichen Knotenpunkt werden bisher unter den Arbeitstitel „Energie“, „Migration“, „Militarismus“, „Ökonomisierung und Privatisierung“ sowie „Geschlecht-Macht-Politik“, „Widerstand und Organisierung“ und „unerwünschte Anschlüsse“ vorbereitet. Das ganze findet vom 06. bis 09. April in der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät, Campus Jahnalle (Jahnalle 59, 04109 Leipzig) statt.

Weitere Informationen zum BUKO30:

drucken | 21. März 2007 | redside

Freiheit für alle politischen Gefangenen

18.03Der 18. März wurde 1923 zum „Internationalen Tag der Hilfe für die politischen Gefangenen“ von der Internationalen Roten Hilfe (IRH) erklärt.
Dieses Datum geht zurück auf den „Tag der Pariser Commune“ und erinnert zum einen an den ersten Sieg der kommunistischen Bewegung und zum anderen an die Opfer durch die Reaktion, deren Rache 25000 Menschen das Leben kostete. Weitere 3000 starben in den Knästen und 13700 wurden zu meist lebenslänglichen Haftstrafen verurteilt.

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drucken | 16. März 2007 | redside

Zum Tag der politischen Gefangenen

Film+++Konzert+++Party

Erst Film, dann Konzert mit den Commandantes

Commandantes Brot und Freiheit

dann Party!

Freiheit für alle politischen Gefangenen!

Wann: 16.03.2007, 21:00 Uhr
Wo: Kunstverein Nürnberg, Frankenstr. 200

drucken | 13. März 2007 | organisierte autonomie (OA)

Veranstaltung zur aktuellen Situation im Baskenland

mit zwei Vertretern der Jugendorganisation SEGI

In Euskadi setzt der spanische Staat die Repression gegen die linke Unabhängigkeitsbewegung weiter fort, doch der Widerstand geht weiter.

Zwei Vertreter der von Repression betroffenen Jugendorganisation Segi informieren.

Donnerstag, 15. März 2007, 20.00 Uhr
Archiv Metroproletan, Eberhardshofstr. 11 Hinterhaus, Nürnberg-Gostenhof

Veranstalterin: organisierte autonomie (OA)

drucken | 7. März 2007 | organisierte autonomie (OA)

Gegen die Delegitimierung jeglicher Kapitalismuskritik

Keine Delegitimierung von Kapitalismuskritik!
freiheit
Solidarität mit den politischen Gefangenen!
Bereits seit mehreren Monaten betreiben die Medien in der BRD eine beispiellose Meinungshetzte gegen die Freilassung der letzten Gefangenen aus der roten Armee Fraktion. Von Reueeingeständnissen und Mitwirkung an der Ergreifung der „Mittäter“ ist da die Rede, von Schuldeingestäund Entschuldigungen. Den Höhepunkt erreichte die Hetze inzwischen im Laufe der Berichterstattung über Christian Klars kapitalismuskritisches Grußwort an die Rosa Luxemburg Konferenz. Seine Kapitalismuskritik führte zu einem Empörungssturm bei den BRD PolitikerInnen und gipfelte in Aussagen Stoibers, wie er solle nie wieder aus der Haft entlasssen werden. Durch diese Aussagen versuchen Medien und PolitikerInnen offensiv jede Kapitalismuskritik zu delegitimieren!
Doch Kritik am bestehenden System ist nicht im geringsten delegitim, sondern notwendig!
Am Samstag den 10.03.2007 in Nürnberg eine Kundgebung gegen die Meinungshetze und die Delegitimierung jeglicher Kapitalismuskritik statt!
Linke Politik verteidigen!
Finger weg von unserer Geschichte!
Freiheit für Christian Klar und alle politischen Gefangenen!
Vollenden wir die Niederlage der Pläne des Kapitals und machen die Tür für eine andere Zukunft auf !

Samstag, 10.03.2007
16:30 Uhr
Lorenzkirche

Flugblatt zur Kundgebung

drucken | 6. März 2007 | radikale Linke

Ungdomshuset in Kopenhagen geräumt!

Spontandemo in Nürnberg 

Am Montag den 05. März fand auch in Nürnberg eine spontane Solidaritätsdemo statt. Die Polizei löste diese Gewaltsam auf und nahm dabei 46 Personen fest.

Weiteres dazu findet ihr auf indymedia

drucken | 6. März 2007 | redside

Ungdomshuset in Kopenhagen geräumt

Ungdomshuset blir!Am Morgen des 01. März drangen mehrere, mit schweren Gerät aufgefahrene Polizeieinheiten in das autonome Zentrum Ungdomshuset ein um dieses zu räumen.
Bei dem Polizeieinsatz gegen das seit 1981 besetzten Jugendhaus in Kopenhagen wurden zahlreiche DemonstrantInnen verletzt und bis zu 160 Personen festgenommen. Aus Solidarität kam es international zu spontanen Demonstrationen darunter in Hamburg, Hannover, Stuttgart, Berlin, Wien, Oslo, Stockholm, Göteburg, Karlsruhe, Bremen, Göttingen, Marburg und München.

Aktuelle Informationen: Indymedia

drucken | 1. März 2007 | redside

Antifa-Kaffeefahrt 2007

kaffeefahrt07.jpgAm heutigen Samstag fand im Rahmen der bayernweiten Kampagne „Nazis unplugged.Rechten Strukturen den Saft abdrehen.“ eine Kaffeefahrt des Antifaschistischen Aktionsbündnis Nürnberg in Nürnberg und Fürth statt.

Dabei wurden von nahezu 90 AntifaschistInnen sechs Ziele angefahren. Es handelte sich dabei um Norman W. Kempken, Fred Ballschuh, Christian Wilke, Frank Miksch, Matthias Fischer, alles führende Kader der rechtsextremen und neofaschistischen Szene sowie um die Gaststätte „Deutscher Adler“ in Fürth, welche als Neonazitreffpunkt fungiert.

Hier findet ihr das Flugblatt zur Kaffeefahrt (PDF)

Hier findet ihr den Jingle des Antifasistischen Aktionsbündnis zur Kaffeefahrt (MP3)

Hier geht es zum Bericht über die Kaffeefahrt

drucken | 24. Februar 2007 | Antifaschistisches Aktionsbündnis

Was war los

19.04.1943
Beginn des bewaffneten Aufstands im j?dischen Ghetto in Warschau.

19.04.1997
Vorbildlich: bei einem internen Streit kommen in Berlin zwei Faschisten ums Leben.

Terminkalender

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