Technix

„Der gewünschte Gesprächspartner ist zur Zeit leider nicht zu erreichen …“GSM Telefon

Ein Text mit nützlichen Informationen zum Umgang mit Mobiltelefonen.

Zum weiterlesen hier entlang.

Anonym surfen im Web mit TOR

TOR, „The Onion Router“ erzeugt ein Netzwerk, mit dem man weitgehend anonym und nicht überwachbar im Netz surfen kann. TOR befindet sich noch im Entwicklungsstadium, wer 100% Sicherheit und Anonymität will, sollte sich unter der TOR-Webseite detailierter in die Materie einlesen und sich überlegen, ob die Anonymisierung durch TOR ihm ausreicht. Ansonsten ist TOR eine technisch weit fortgeschrittene, praxistaugliche und für umsonst erhältliche Methode, anonym im Internet zu surfen.Deutschsprachige Installationsanleitung als .pdf für M$ Windows gibt es hier

Englischsprachige Installationsanleitung als .pdf für Mac OS X gibt es hier

Emails verschlüsseln mit GnuPG

Nachdem immer mehr Menschen eMails als eines ihrer zentralen Kommunikationsmittel nutzen bleibt der Schutz der Privatsphäre immer mehr auf der Strecke. Jede kann eMails so einfach wie Postkarten lesen. Das staatliche Überwachungssystem hat ebenfalls im Januar 2005 die neue Fassung der TKÜV verabschiedet, die große Anbieter digitaler Kommunikationsdienste dazu verpflichtet, für Institutionen wie den Verfassungsschutz Abhörschnittstellen beispielsweise für den Email – Verkehr einzurichten. Jede hat noch das Recht auf informelle Selbstbestimmung, d.h selbst zu entscheiden was mit ihre (persönlichen) Daten passiert. Deshalb ist es ratsam seine eMails zu verschlüssel um staatlichen und sonstigen Spannern einen Riegel vorzuschieben. Dies geht zum beispiel recht einfach mit GnuPG. GnuPG oder GPG (Gnu Privacy Guard, englisch für GNU-Wächter der Privatsphäre) ist ein freies Kryptographiesystem, d. h. es dient zum Ver- und Entschlüsseln von Daten sowie zum Erzeugen und Prüfen elektronischer Signaturen.

Einen Videoworkshop, des Freundeskreises Videoclips zur Installation und Einrichten von GnuPG auf deinem Windows PC findest du hier.

drucken | 27. Juli 2006 | redside

Terminkalender

Samstag, 16.10.2021

United against repression: Demo am 16. Oktober um 14:30 Uhr am Veit-Stoß-Platz

Folgenden Demoaufruf geben wir gerne an euch weiter. Teilt ihn und verbreitet ihn: Ob Nürnberg, bundesweit oder international – United against repression! Freiheit für Jan! Der jüngste Jamnitzer-Prozess gegen unsere beiden Genossen ist nun abgeschlossen. Während einer der Angeklagten im Berufungsprozess Anfang Februar eine Geldstrafe und 10 Monate Knaststrafe auf 3 Jahre Bewährung bekommen hat, wurde vom anderen Angeklagten in Revision gegangen. Die Revision wurde nun vom Oberlandesgericht München abgelehnt, somit wird eine Haftstrafe von einem Jahr und zwei Monaten rechtskräftig. Zur Erinnerung: Der Jamnitzer Platz in Nürnberg ist ein Ort, wo sich die Widersprüche und Konflikte besonders stark zeigen, die der Gentrifizierungsprozess im Viertel mit sich bringt. Kontrollen und Schikanen durch die Polizei stehen dort auf der Tagesordnung. Zum Prozess kam es, nachdem sich nach einer weiteren Polizeimaßnahme spontan eine Menschenmenge solidarisiert hatte und sich die Cops daraufhin zurückziehen musste. Einem der Angeklagten wurde Rädelsführerschaft, dem Anderen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung vorgeworfen. Seitens Staatsanwaltschaft, Staatsschutz und Polizei wurde der Prozess höchst politisch geführt. Ein klarer Verurteilungswille wurde mitunter dadurch deutlich, dass einer der Angeklagten an besagtem Abend nicht mal vor Ort war. Dafür gab es einen glaubwürdigen Zeugen, doch dies hielt die Justiz nicht davon ab, ein hartes Urteil zu sprechen. Zwei Schuldige mussten her, an denen ein Exempel statuiert werden konnte. Dieser Fall steht exemplarisch für eine Entwicklung, die sich weltweit abzeichnet: Linke Aktivist*innen werden kriminalisiert und müssen mit Repression rechnen, allein weil sie die bestehenden Verhältnisse ankreiden und sich für eine befreite Gesellschaft einsetzen. Dabei kommen teils absurde Mittel und immer repressivere Methoden zum Einsatz. Bayern erfüllt immer wieder eine Vorreiterrolle für eine bundesweite Verschärfung der Polizeiaufgabengesetze, Lina in Leipzig wird im Heli abgeholt, 1. Mai-Demos auf der ganzen Welt werden brutal aufgelöst, in Kolumbien wird auf Demonstrierende geschossen. Der Staat scheut keine Mittel, die bestehende Ordnung aufrecht- und linke und emanzipatorische Proteste kleinzuhalten. Wir sind weiterhin solidarisch mit Jan und allen anderen, die Aufgrund ihres Aktivismus, ihres Aussehens, ihrer Herkunft, ihrer Armut, ihres Geschlechts oder anderen Gründen zur Zielscheibe der Polizei werden. Unsere Antwort auf diese besorgniserregenden Entwicklungen war, ist und bleibt unsere uneingeschränkte Solidarität mit allen Kämpfen und Kämpfenden gegen die rassistische und sexistische Klassengesellschaft. Nur mit vereinten Kräften können wir diesen überwinden und gemeinsam werden wir unsere Wut auf die Straße tragen. Denn wir lassen uns nicht einschüchtern und stehen weiterhin solidarisch füreinander ein – jetzt erst recht! Kommt mit uns zusammen auf die Straße – gegen jede Form von Herrschaft und Unterdrückung und für eine Welt, in der wir alle gewaltfrei leben können! Freiheit für Jan und alle Anderen!