Termine

Samstag, 26.09.2020

Offenes Treffen zum Thema: Öffentlicher Raum - Stadtteilclub Reclaim Gostenhof

Am 26.09.2020 um 19:00 Uhr laden wir euch herzlich zum offenen Treffen in den Stadtteilclub Reclaim ein. Diesmal sehen wir uns wieder in den Räumen des Stadtteilladen Schwarze Katze.
Du willst selbst aktiv werden? Dann komm zum Stadtteilclub! Unsere Themen sind diesmal der öffentliche Raum in Gostenhof, so wie die Vielzahl an Ferienwohnungen die im Stadtteil den Wohnraum verknappen. Kommt gerne mit euren Themen und Ideen und wir überlegen zusammen wie wir unsere Interessen gemeinsam wahrnehmen  können. Für ein solidarisches, rebellisches und widerständiges Viertel! 19:00 - 20:00 Uhr Offene Anlaufstelle der Initiative Mietenwahnsinn stoppen
Samstag, 03.10.2020

Update: Am 3. Oktober dem III. Weg den Weg versperren!

+++Update+++ Wir fahren als Autokorso nach Berlin! Alle Interessierten, die noch keinen Autoplatz haben, können sich während der üblichen Öffnungszeiten des Stadtteilladen Schwarze Katze an die Leute hinter dem Tresen wenden. Dort bekommt ihr dann Infos zu Abfahrt bzw. Treffpunkt und Autoplätze

Am 3. Oktober dem III. Weg den Weg versperren!

Die Nazi-Partei Der III. Weg ruft für den 3. Oktober 2020 zu einer Demonstration auf und will am „Tag der deutschen Einheit“ ihren am 1. Mai Corona-bedingt ausgefallenen Aufmarsch nachholen. An diesem Tag wollen die FaschistInnen sich mit ihrer pseudo-antikapitalistischen und pseudo-sozialen Rhetorik als Partei der „kleinen Leute“ darstellen.

Die Demonstration soll an einem für die deutsche Rechte historisch wichtigen Tag stattfinden. Die Annexion der DDR und die damit verbundene Wiedervereinigung Deutschlands befeuerte erneut die Großmachtsfantasien des deutschen Kapitals und der FaschistInnen. Darauf folgte in den 90er Jahren eine Serie von Brandanschlägen und Pogromen sowie die Gründung neuer Kameradschaften, in denen sich die MörderInnen des NSU sozialisierten und in deren Tradition der III. Weg steht.

Die militante Nazipartei Der III. Weg

Der III. Weg ist die Nachfolgeorganisation der beiden verbotenen Nazi-Gruppierungen Fränkische Aktionsfront (FAF) und Freies Netz Süd (FNS). Beide waren militante faschistische Kameradschaften, deren Kader sich mit der Gründung der Partei der III. Weg eine neue Struktur gegeben haben.

Beispielhaft für die Kontinuität dieser Kader steht Matthias Fischer, der allen drei Organisationen angehörte bzw. bis heute angehört. Fischer hat lange Zeit im Raum Nürnberg gewohnt und war von Anfang an einer von vielen UnterstützerInnen der rechten Terrororganisation Nationalsozialistischer Untergrund (NSU). Bereits Mitte der 90er Jahre übernachteten Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt in seiner Nürnberger WG.

Geheimdienst unterstützt rechte Mörder

Fischers Aktivitäten blieben bis heute ungeahndet. Dies liegt nicht zuletzt an der Vertuschungsarbeit des Verfassungsschutzes. Das ist Alltag für diese Behörde, viel zu viele Beispiele sind uns bekannt, bei denen sie ihre Finger im Spiel hatte, wenn es um rassistische Morde ging. Von Solingen bis Lübcke, allzu oft war der VS mit dabei. Es wird allerhöchste Zeit, nicht nur den direkt mordenden FaschistInnen, sondern auch ihren HelferInnen das Handwerk zu legen. Wir können uns dabei nicht auf staatliche Ansätze verlassen, die vorgeblich die Gefahr von Rechts erkannt haben und nun gegen sie vorgehen möchten, denn diejenigen, die das erzählen, sind dieselben, die den Mördern Unterstützung in jeder erdenklichen Form zukommen lassen. Wir müssen den Widerstand selbst organisieren und gemeinsam als organisierte lohnabhängige Klasse rassistischer, chauvinistischer Hetze und Spaltung eine klare Absage erteilen.

Der kapitalistische Staat und die Nazis

Nazis haben für den kapitalistischen Staat eine wichtige Funktion. Unter anderem versuchen sie, die Arbeiterklasse entlang rassistischer Kriterien zu spalten. Die „deutschen“ ArbeiterInnen sollen sich mit den „deutschen“ Unternehmen und dem „deutschen“ Vorstandvorsitzenden solidarisieren und nicht mit den „türkischen“ ArbeiterInnen. Wenn die ausländische Kollegin oder die vor Krieg Geflüchteten für alle möglichen gesellschaftlichen Missstände verantwortlich gemacht werden und nicht das ausbeuterische und zerstörerische kapitalistische System, dann haben sie eine wichtige Funktion für genau dieses System erfüllt.

Die Mitglieder des III. Wegs bezeichnen sich als nationale SozialistenInnen. FaschistInnen an der Macht haben jedoch noch nie in der Geschichte die Interessen der Lohnabhängigen vertreten.

Gesellschaftlicher Rassismus

Dennoch fällt rassistische Propaganda in Teilen der Gesellschaft auf fruchtbaren Boden. Wenn Nazis Geflüchtete angreifen und in Angst und Schrecken versetzen, ist das genau das, was RassistInnen sich wünschen – und was der deutsche Staat mit seiner Politik tagtäglich exekutiert. Eine solche „Opposition“ ist dem Kapitalismus nützlich. Daran ändert auch nichts, dass der bürgerliche Rechtsstaat von Zeit zu Zeit gegen Nazis vorgeht. Er tut dies in der Regel nur, wenn er sich durch den Druck der Öffentlichkeit dazu genötigt sieht.

Es liegt an uns

Es liegt also an uns, dem III. Weg auch am 3. Oktober eine Niederlage beizubringen. Am 1. Mai haben sie das selbst getan, außer ein paar aufgehängten Transparenten brachten sie nichts zu Stande. Die revolutionäre Linke hingegen brachte trotz Corona-Pandemie in vielen Städten tausende Menschen auf die Straße, um gegen das kapitalistische System zu demonstrieren. Wir kämpfen tatsächlich für ein besseres Morgen und zwar für alle, die in diesem System zu den Unterdrückten gehören. Wir werden all denjenigen, die auf Spaltung und nationalistischen Wahn setzen, die mit ihrer menschenverachtenden Propaganda die Köpfe der Menschen vergiften wollen, keine ruhige Minute lassen. Nur gemeinsam als organisierte, kämpfende lohnabhängige Klasse ist es möglich, dieses System zu überwinden. Deshalb lasst uns am 3. Oktober den Feinden der Freiheit den Weg versperren, ihre Demonstration mit allen uns möglichen Mitteln stören und unseren Forderungen lautstark Ausdruck verleihen.

Hoch die internationale Solidarität!

Rassismus spaltet – Klassenkampf vereint!

Kein Fußbreit den Faschisten – für die soziale Revolution!

Die militante Nazipartei Der III. Weg

Der III. Weg ist die Nachfolgeorganisation der beiden verbotenen Nazi-Gruppierungen Fränkische Aktionsfront (FAF) und Freies Netz Süd (FNS). Beide waren militante faschistische Kameradschaften, deren Kader sich mit der Gründung der Partei der III. Weg eine neue Struktur gegeben haben.

Beispielhaft für die Kontinuität dieser Kader steht Matthias Fischer, der allen drei Organisationen angehörte bzw. bis heute angehört. Fischer hat lange Zeit im Raum Nürnberg gewohnt und war von Anfang an einer von vielen UnterstützerInnen der rechten Terrororganisation Nationalsozialistischer Untergrund (NSU). Bereits Mitte der 90er Jahre übernachteten Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt in seiner Nürnberger WG.

Geheimdienst unterstützt rechte Mörder

Fischers Aktivitäten blieben bis heute ungeahndet. Dies liegt nicht zuletzt an der Vertuschungsarbeit des Verfassungsschutzes. Das ist Alltag für diese Behörde, viel zu viele Beispiele sind uns bekannt, bei denen sie ihre Finger im Spiel hatte, wenn es um rassistische Morde ging. Von Solingen bis Lübcke, allzu oft war der VS mit dabei. Es wird allerhöchste Zeit, nicht nur den direkt mordenden FaschistInnen, sondern auch ihren HelferInnen das Handwerk zu legen. Wir können uns dabei nicht auf staatliche Ansätze verlassen, die vorgeblich die Gefahr von Rechts erkannt haben und nun gegen sie vorgehen möchten, denn diejenigen, die das erzählen, sind dieselben, die den Mördern Unterstützung in jeder erdenklichen Form zukommen lassen. Wir müssen den Widerstand selbst organisieren und gemeinsam als organisierte lohnabhängige Klasse rassistischer, chauvinistischer Hetze und Spaltung eine klare Absage erteilen.

Der kapitalistische Staat und die Nazis

Nazis haben für den kapitalistischen Staat eine wichtige Funktion. Unter anderem versuchen sie, die Arbeiterklasse entlang rassistischer Kriterien zu spalten. Die „deutschen“ ArbeiterInnen sollen sich mit den „deutschen“ Unternehmen und dem „deutschen“ Vorstandvorsitzenden solidarisieren und nicht mit den „türkischen“ ArbeiterInnen. Wenn die ausländische Kollegin oder die vor Krieg Geflüchteten für alle möglichen gesellschaftlichen Missstände verantwortlich gemacht werden und nicht das ausbeuterische und zerstörerische kapitalistische System, dann haben sie eine wichtige Funktion für genau dieses System erfüllt.

Die Mitglieder des III. Wegs bezeichnen sich als nationale SozialistenInnen. FaschistInnen an der Macht haben jedoch noch nie in der Geschichte die Interessen der Lohnabhängigen vertreten.

Gesellschaftlicher Rassismus

Dennoch fällt rassistische Propaganda in Teilen der Gesellschaft auf fruchtbaren Boden. Wenn Nazis Geflüchtete angreifen und in Angst und Schrecken versetzen, ist das genau das, was RassistInnen sich wünschen – und was der deutsche Staat mit seiner Politik tagtäglich exekutiert. Eine solche „Opposition“ ist dem Kapitalismus nützlich. Daran ändert auch nichts, dass der bürgerliche Rechtsstaat von Zeit zu Zeit gegen Nazis vorgeht. Er tut dies in der Regel nur, wenn er sich durch den Druck der Öffentlichkeit dazu genötigt sieht.

Es liegt an uns

Es liegt also an uns, dem III. Weg auch am 3. Oktober eine Niederlage beizubringen. Am 1. Mai haben sie das selbst getan, außer ein paar aufgehängten Transparenten brachten sie nichts zu Stande. Die revolutionäre Linke hingegen brachte trotz Corona-Pandemie in vielen Städten tausende Menschen auf die Straße, um gegen das kapitalistische System zu demonstrieren. Wir kämpfen tatsächlich für ein besseres Morgen und zwar für alle, die in diesem System zu den Unterdrückten gehören. Wir werden all denjenigen, die auf Spaltung und nationalistischen Wahn setzen, die mit ihrer menschenverachtenden Propaganda die Köpfe der Menschen vergiften wollen, keine ruhige Minute lassen. Nur gemeinsam als organisierte, kämpfende lohnabhängige Klasse ist es möglich, dieses System zu überwinden. Deshalb lasst uns am 3. Oktober den Feinden der Freiheit den Weg versperren, ihre Demonstration mit allen uns möglichen Mitteln stören und unseren Forderungen lautstark Ausdruck verleihen.

Hoch die internationale Solidarität!

Rassismus spaltet – Klassenkampf vereint!

Kein Fußbreit den Faschisten – für die soziale Revolution!

Antifa-Kaffeefahrt 2007

kaffeefahrt07.jpgAm heutigen Samstag fand im Rahmen der bayernweiten Kampagne „Nazis unplugged.Rechten Strukturen den Saft abdrehen.“ eine Kaffeefahrt des Antifaschistischen Aktionsbündnis Nürnberg in Nürnberg und Fürth statt.

Dabei wurden von nahezu 90 AntifaschistInnen sechs Ziele angefahren. Es handelte sich dabei um Norman W. Kempken, Fred Ballschuh, Christian Wilke, Frank Miksch, Matthias Fischer, alles führende Kader der rechtsextremen und neofaschistischen Szene sowie um die Gaststätte „Deutscher Adler“ in Fürth, welche als Neonazitreffpunkt fungiert.

Hier findet ihr das Flugblatt zur Kaffeefahrt (PDF)

Hier findet ihr den Jingle des Antifasistischen Aktionsbündnis zur Kaffeefahrt (MP3)

Hier geht es zum Bericht über die Kaffeefahrt

drucken | 24. Februar 2007 | Antifaschistisches Aktionsbündnis

Erneuter Naziaufmarsch in Gräfenberg

Wie das Bürgerforum Gräfenberg berichtet haben Neonazis der NPD Jugendgruppe „Junge Nationaldemokraten Bayerns“ rund um Stella Ruff vor am Freitag, den 23.02.2007 um 18:30 Uhr zum wiederholten Male in Gräfenberg aufzulaufen. Dieses mal möchten sie nun nicht mehr gegen einen Bauzaun demonstrieren sondern gegen angebliche „linksradikale Umtriebe in Gräfenberg“.
Unter anderem hat das Bürgerforum Gräfenberg ab 18:00 Uhr eine Gegenveranstaltung auf dem Marktplatz angemeldet.

Kommt zahlreich und stellt euch den Nazis auf ihrem Weg entgegen.

Fr, 23.02.2007, 18:00 Uhr | Marktplatz | Gräfenberg

drucken | 20. Februar 2007 | organisierte autonomie (OA)

Luxus für alle! Kapitalismus abschaffen!

luxusAm 24.02.2007 wird sich die deutsche Elite aus Gesellschaft, Politik und Wirtschaft unter der Schirmherrschaft von Helmut Kohl in Frankfurt am Main treffen um den deutschen Opernball 2007 zu zelebrieren. An diesem Tag wird es neben einem roten Teppich, blitzenden Fotoapparaten und viel Blaulicht auch noch eine breite Protest- demonstration für eine gerechte Verteilung des gesellschaftlichen Reichtums geben.

Sa, 24.2.2007, 15:00 Uhr | Hauptbahnhof | Frankfurt/Main

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drucken | 18. Februar 2007 | redside

Solidarität mit dem baskischen Jugendverband Segi

Der Druck auf die linke Bewegung im Baskenland nimmt weiter zu. Der Oberste Gerichtshof in Madrid hat nach dem Bruch der Waffenruhe der baskischen Untergrundorganisation ETA (Baskenland und Freiheit) drei linke Jugendorganisationen als „terroristisch“ verurteilt. Somit werden linke Jugendgruppen im Baskenland weiter kriminalisiert. Der letzte Jugendverband SEGI hat(te) ähnlich wie seine Vorgänger Jarrai und Haika mehrere tausend Mitglieder und ein Umfeld von zehntausenden Jugendlichen. Obwohl SEGI auf der „EU-Terrorliste“ steht, arbeiten sie im französischen Teil des Baskenlandes legal weiter und ist auch im spanischen Teil des Baskenland präsent. Mit einer Petition sucht SEGI internationale Unterstützung [www.gazteriaurrera.org].
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drucken | 13. Februar 2007 | redside

Neuer PGP-Key der organisierten autonomie

2006 ist vorbei und wir haben einen neuen Schlüssel. Bitte bringt Euch auf den neuesten Stand, wenn ihr uns verschlüsselt mailen wollt.

Den neuen öffentlichen Schlüssel findet ihr hier

drucken | 11. Februar 2007 | organisierte autonomie (OA)

Dem Naziaufmarsch am 13. Februar in Dresden entgegentreten!

nsstoppen.gifAuch dieses Jahr soll es den alljährlichen Nazigroßaufmarsch in Dresden geben. Neonazis nutzen seit mehreren Jahren den Jahrestag der Bombardierung auf Dresden, um ihre geschichtsrevisionistischen Parolen auf die Strasse zu tragen. Die Gegenproteste wachsen von Jahr zu Jahr an. Am 13. Februar 2007 wird es darum eine bundesweite antifaschistische Demonstration sowie eine Blockade geben, die sich gegen das Nazispektakel richtet. Unterstützt wird der Protest von der Kampagne NS Verherrlichung stoppen!, die auch bereits gegen die Aufmärsche in Wunsiedel und Halbe mobilisiert haben. Mehr Infos bei Antifa-Venceremos und dem “Blockadebündnis???.

Dienstag 13.2.07 Antifa-Demo: 16 Uhr * Dr. Külz-Ring (Altmarktgalerie).

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drucken | 1. Februar 2007 | redside

Antirepressionsdemo am 03. Februar in Erlangen

Wie schon berichtet kam es zu den ersten Repressionsschlägen des Staatsapparates im Vorfeld des G8 Gipfels und der diesjährigen NATO-Sicherheitskonferenz. Nach den Hausdurchsuchungen in München wurde auch 22.01 das selbstverwaltete Jugendhaus in Erlangen durchsucht. Bei dieser Durchsuchung ging es wie bei den anderen in München um einen Flyer der in Zusammenhang mit der NATO-Sicherheitskonferenz in München und aktivitäten während des G8 Gipfels steht. In diesem soll offenbar der Tatbestand des „Aufruf zu Straftaten“ erfüllt werden.

Aus diesem Anlass findet am Samstag den 03.Februar um 15:30 Uhr eine Antirepressionsdemonstration in Erlagen statt.

Treffpunkt: 15:00 Uhr am Martin-Luther-Platz in Erlangen

drucken | 1. Februar 2007 | organisierte autonomie (OA)

Erste Repressionsschläge im Vorfeld des G8-Gipfels

No NATOAm heutigen Mittwoch kam es zu den ersten größeren Repressionsschlägen im Vorfeld des kommenden G8 Gipfels im Sommer in Heiligendam.
Dabei wurden an diesem Tag mehrere Objekte darunter das Kafe Marat, der Basis-Buchladen, die selbstverwalteten Räume im ehemaligen Tröpferlbad, das Druckwerk München nebst angrenzenden Büroräumen linker Projekte, der Kulturladen Westend sowie die Räumlichkeiten einiger Einzelpersonen von der bayrischen Staatspolizei in München druchsucht.
Der Vorwurf gegen die Betroffenen GenossInnen lautet “Aufforderung zu Straftaten???. Dieser Vorwurf des BRD-Polizeistaates bezieht sich auf eine geplante Blockade des Flughafens Rostock-Laage.
Beschlagnahmt wurden bei dieser Razzia unter anderem Flyer mit dem linksradikalen SiKo-Aufruf “G8 und SiKo angreifen??? sowie Broschüren mit einem Zwischenstand zu 5 Jahren SiKo-Mobilisierung.

Diese Razzien sind als ein klarer Schlag der herrschenden Klasse gegen die linksradikale Mobilisierung gegen den kommenden G8 Gipfel zu sehen.

Trotz anwachsender Repression gilt nach wie vor:

Flughafen Rostock-Laage stürmen und blockieren !
G8 und SiKo angreifen !
NATO zerschlagen !

für die soziale Revolution

drucken | 20. Januar 2007 | redside

Verantstaltung über Sacco und Vanzetti

vanzettiVor 80 Jahren wurden die 2 Anarchisten Sacco und Vanzetti, trotz klarer Beweise für ihre Unschuld, von der Amerikanischen Justiz durch den Elektrischen Stuhl ermordet. Aus solidarität für die Beiden gingen damals Weltweit Millionen Menschen auf die Strasse, allein im Berliner Lustgarten solidarisierten sich mehr als 120000 Menschen und skandierten dort “Freiheit für Nick und Bart???. Und auch wir vergessen nicht was damals geschah und solidarisieren uns mit allen linken Politischen Gefangen weltweit. Nach einem kurzen einleitenden Referat wird der Film “Sacco und Vanzetti??? gezeigt, der Film zeigt beeindruckend wie und warum es damals zu diesem skandalösem Urteil kam.

Veranstaltung: 26.01 2007, Gewerkschafshaus Fürth, Königswarther Str. 14
Veranstalterin: Antifaschistische Linke Fürth

drucken | 1. Januar 2007 | redside

NATO-Kriegskonferenz und G8 angreifen!

Von München nach Heiligendamm

Wie jedes Jahr findet im Februar die „Münchner Konferenz für Sicherheitspolitik“ statt, einSiKo2007 Treffen von RegierungsvertreterInnen der NATO-Staaten und rund 200 hochkarätigen Militärstrategen, Generälen und Rüstungsexperten. Die versammelten EU- und NATO-RepräsentantInnen, die Krieg- und Außenminister der imperialistischen Zentren wollen der Öffentlichkeit vorgaukeln, bei dieser Konfernez gehe es um die Wahrung des Friedens auf der Welt und um interationale Sicherheit. Doch das Gegenteil ist der Fall, sie planen die nächsten Kriege!
Der Krieg ist mitlerweile schon gesellschaftlicher Dauerzustand geworden, fast alle gesellschaftlichen Bereiche werden der Logik der Militarisierung unterworfen. Der Krieg findet nicht im Fernsehn statt, sondern an den Grenzen, in den Flüchtlingslagern, in von Landminen gespickten und von (u.a. Uranmunition) vergifteten Regionen. Der permanente Krieg kennt keine räumlichen und zeitlichen Grenzen und verschafften den imperialistischen Staaten mit seiner brutalität und aggresivität den Zugang zu Märkten und Rohstoffen und sichert damit die neokoloniale Aufteilung der Welt und den Fortbestand des globalen Kapitalismus.

  • Setzen wir hier, in der Rüstungsmetropole München, ein lautes und deutliches Zeichen des Widerstands gegen die Weltordnung der KriegsplanerInnen!
  • Zeigen wir ihnen, dass sie hier wie anderswo unerwünscht sind! Wer weltweit Kriege führt, darf sich nirgendwo sicher fühlen!

Beteiligt euch am Samstag, den 10.02.2007 an der Großdemonstration um 12 Uhr am Marienplatz.

Antiimperialistischer Kampf bleibt und ist notwendig !
SiKo angreifen — NATO zerschlagen !

drucken | 27. Dezember 2006 | redside

Geheimdienste abschaffen! Weg mit den Berufsverboten!

Am 27. Januar findet in Mannheim eine überregionale Demonstration gegen Berufsverbote im Allgemeinen und das nunmehr seit drei Jahren bestehende Berufsverbot gegen unseren Genossen Michael statt. Für das Berufsverbot ausschlaggebend war seine Mitgliedschaft in der Antifaschistischen Initiative Heidelberg, von der er nicht bereit war, sich zu distanzieren.

Treffpunkt: 13 Uhr, Paradeplatz, Mannheim

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drucken | 26. Dezember 2006 | redside

LL Demonstration am 14.Januar in Berlin

LL-2007Auch dieses Jahr findet am 14. Januar 2007 die jährliche LL-Demo in Gedenken an die beiden ermordeten MitbegründerInnen der KPD Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht statt, deren Kampf gegen das kapitialistische System und für die revolutionäre Umwälzung der Verhältnisse hin zu einer klassenlosen Gesellschaft steht.
Unter anderem wird es auf der Demonstration auch wieder einen Internationalistischen und einen Antifa-Block geben. Der Antifa-Block steht in diesem Jahr unter dem Motto: „Fight the Players! Fight the game! Make capitalism history!“ und stellt in diesem Jahr einen Teil der internationalen Mobilisierung gegen den G8-Gipfel im Sommer 2007 in Heiligendamm dar.
Die LL-Demo startet am Sonntag um 10 Uhr vom Frankfurter Tor zur Gedenkstätte der Sozialisten. Den Aufruf findet Ihr hier

Weitere Termine an diesem Wochenende in Berlin:

  • 13.1.07 Samstag Rosa-Luxemburg-Konferenz
  • 13.1.07 Samstag Antifa-Soli-Party ab 21 Uhr Party im Kato
  • 14.1.07 Sonntag Liebknecht-Luxemburg-Demo um 10 Uhr ab Frankfurter Tor

drucken | 20. Dezember 2006 | redside

Bonzen treffen statt Bonzentreffen – Smash WEF

Am 27. Januar 2007 findet in Basel (Schweiz) die Anti-Wef-Demo unter dem Motto: „WEF, NATO, G8: Die Treffen der Kriegstreiber und Sozialabbauer angreifen! Kapitalismus überwinden!“ statt.

smash wefIn Davos findet das jährliche Treffen des Word Economic Forum (WEF) mit seinen VertreterInnen der größten multinationalen Großkonzere sowie deren politischen InteressensvertreterInnen der imperialistischen Staaten statt, auf deren Agend Krieg und Sozialabbau steht. Das WEF 2007 spricht dabei von einem „The shifting power equation“, der Verschiebung des Machtgleichgewichts, was sich vor allem im Kampf um die Neuaufteilung von wirschaftlichen und politischen Einflusssphären wiederspiegelt. Ein solches Treffen bietet vielerlei Ansatzpunkte für Protest und Widerstand. Deshalb ruft auch ein breites Bündnis zu einer grossen Demonstration am 27. Januar nach Basel auf.

Weitere Informationen dazu bekommt ihr hier oder am Sonntag den 7. Januar um 15 Uhr im Infocafè der Autonomen Jugendantifa.

drucken | 20. Dezember 2006 | redside

Heldengedenken raus aus den Köpfen

Wir gedenken den Opfern des Naziregimes
Naziaufmarsch am 16.12 in Gräfenberg stoppen!

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drucken | 7. Dezember 2006 | Antifaschistisches Aktionsbündnis

Ocupar – Producir – Resister

Ein politischer Reisebericht mit Bildern
– Besetzte Fabriken in Argentinien
19.12.2006 – 19:30 Uhr
Archiv-Metroproletan

Im Februar 2006 leistete ein Genosse aus Karlsruhe ein Praktikum in der Druckerei Chilavert in Buenos Aires. Die Druckerei wurde im April 2002 besetzt und wird seither von den ArbeiterInnen als Kooperative geführt. Alltag, Vorteile und Annehmlichkeiten des Arbeitens ohne Chef, aber auch Probleme, in einem kapitalistischen Umfeld bestehen zu müssen, konnte der Referent unmittelbar kennen lernen. In einem Erfahrungsbericht wird er von seinen persönlichen Wahrnehmungen über die Arbeit in der Druckerei und der Bewegung der besetzten Fabriken in Argentinien erzählen. Dazu werden Bilder gezeigt.

drucken | 2. Dezember 2006 | radikale Linke

Papst ohne Heiligenschein?

Joseph Ratzinger in seiner Zeit und Geschichte
01.12, 19.30 Uhr | Gewerkschaftshaus Fürth (Königswarterstr. 16)
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drucken | 26. November 2006 | redside

let’s push things forward

Den Naziaufmarsch in Augsburg stoppen!
02. Dezember, 10.00 Uhr | Theodor Heuss Platz


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drucken | 20. November 2006 | Antifaschistisches Aktionsbündnis

2000 Menschen gegen Berufschaoten

In Nürnberg haben heute 2.000 Menschen gegen die Berufschaoten der sogenannten Innenministerkonferenz demonstriert. Sie forderten eine Bleiberegelung für geduldete Flüchtlinge, die diesen Namen auch verdient und protestierten gegen soziale Ausgrenzung und Repression.

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drucken | 17. November 2006 | organisierte autonomie (OA)

11. Linke Literaturmesse

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Buchvorstellungen – Lesungen – Diskussionen – gegen den Mainstream

Am 17. bis 19. November 2006 findet die 11. Linke Literaturmesse im K4 (Ex-KOMM) in der Königstraße 93 in Nürnberg statt.

Das diesjährige Programm findet ihr hier

Weitere Informationen findet ihr auf der Homepage der Linken Literaturmesse.

drucken | 29. Oktober 2006 | redside

Innenministerkonferenz

Statt Innerer Sicherheit - soziale Rechte für alle!
Vom 15. – 17. November 2006 treffen sich in Nürnberg die Innenminister und –senatoren der Bundesländer, Bundesinnenminister Schäuble und der Präsident des Verfassungsschutzes Heinz Fromm zu ihrer halbjährlichen Innenministerkonferenz (IMK). Auf der Tagesordnung stehen laut Beckstein „eine effektive Terrorismusbekämpfung“, die Evaluierung des 2005 eingeführten „Zuwanderungsgesetzes“ sowie „verstärkte Anstrengungen zur Durchsetzung der Ausreiseverpflichtung vollziehbar ausreisepflichtiger Ausländer“. Konkret heißt dies: zahlreiche weitere Gesetzesverschärfungen sowie die drohende Abschiebung von Hunderttausenden bisher geduldeter Flüchtlinge. Wenn wir also eine wahre Abschiebeflut und damit eine „humanitäre Katastrophe“ vor unserer eigenen Haustür verhindern wollen, dann gibt es nur eins: den Widerstand am 16.11. auf die Straße tragen und gemeinsam mit antirassistischen Initiativen das seit Jahren geforderte Bleiberecht für Flüchtlinge fordern!
mehr…

Aufruf als pdf-datei (1.19 Mb, Aufruf und Flyer in einem dokument)
homepage: www.imk2006.de

drucken | 21. Oktober 2006 | radikale Linke

10.-12.11.2006: Internationale Aktionskonferenz „Rostock II“

PlakatMit der zweiten, diesmal internationalen Aktionskonferenz vom 10. – 12. November 2006 in Rostock, geht die Mobilisierung gegen den G8-Gipfel in die entscheidende Phase. Nachdem bei „Rostock I“ im März 2006 das Kennenlernen der unterschiedlichen Akteure und ihrer Aktionsvorschläge im Vordergrund stand, geht es jetzt auch um konkrete Entscheidungen, insbesondere über den „Aktionsfahrplan“. Im einzelnen soll die Internationale Aktionskonferenz:


– den Kreis der beteiligten Gruppen, Organisationen und Spektren noch einmal verbreitern
– durch die Einladung und Einbeziehung von AktivistInnen und Netzwerken aus anderen Ländern die Mobilisierung internationalisieren. Um dies zu ermöglichen, wird die gesamte Konferenz zweisprachig deutsch-englisch durchgeführt und für die Plenumsdiskussion Simultanübersetzung organisiert.

– alle AkteurInnen nach ihren zentralen Gründen für die Beteiligung an den Gipfelprotesten 2007 sowie nach ihren Forderungen und Schwerpunkten fragen. die Antworten in Bezug zueinander setzen, um Schnittstellen für gemeinsames Handeln zu finden

-Raum für lokale und regionale Vernetzungen zu schaffen, damit nach dem Motto „lokal handeln – global denken“ weitere Bündnisse und Initiativen gegen G8 an möglichst vielen Orten entstehen

– den Austausch über die Planungen und Aktionsvorstellungen fortsetzen, um zu verbindlichen Absprachen über den gemeinsamen Vorbereitungsprozess und den Aktionsfahrplan zu kommen.

Mitmachen – mitgestalten! Das zentrale Anliegen der Konferenz ist es, die Planungen für die Aktionen und Veranstaltungen 2007 transparent und offen zu diskutieren. Dadurch sollen Möglichkeiten und Räume für aktive Partizipation geschaffen werden. Die Konferenz wird davon leben, dass AktivistInnen aus unterschiedlichen Ländern und Spektren sie zu ihrer Konferenz machen, dass sie ihre Ideen und Vorstellungen einbringen und dass aus der Kommunikation gemeinsame Perspektiven entstehen. Es sind nur noch wenige Monate bis zum G8-Gipfel. Nutzen wir die Zeit, damit in Heiligendamm nicht nur die Stimme der Mächtigen zu hören ist, sondern eine breite Bewegung für eine andere Welt sichtbar wird.


homepage: www.heiligendamm2007.de

drucken | 20. Oktober 2006 | radikale Linke

Gegen das Heldengedenken in Halbe

Am 18.11.2006 wollen Nazis aus der gesamten BRD und Europa in das Dörfchen Halbe bei Berlin kommen.

Auf dem Waldfriedhof liegen 23.000 deutsche Soldaten. SS- und Waffen-SS Angehörige, Volkssturmmänner, und Hitlerjungen, die in der letzten großen Kesselschlacht des 2. Weltkrieges lieber sterben wollten, als sich den Befreiern der Roten Armee zu ergeben und so ihr Leben zu retten.
Der Aufmarsch in Halbe hat für die Neonazis, eine immense symbolische Bedeutung. Er gibt ihnen die Möglichkeit unter dem Deckmantel eines Trauermarsches offen an nationalsozialistische Traditionen anzuknüpfen und diese unverhohlen zu verherrlichen. Unter dem Schlachtruf „Straße frei der deutschen Jugend“ wird für den braunen Nachwuchs hier eine nationalsozialistische Erlebniswelt inszeniert.

Halbe 2006 Banner
Ein jährliches Treffen von über 1000 Nationalsozialisten, auf dem offen der Nationalsozialismus verherrlicht wird, können wir nicht hinnehmen. Halbe könnte der größte Neonazi-Wallfahrtsort in Deutschland werden, insbesondere wenn er als Ersatz für den so genannten „Rudolf-Hess-Marsch“ in Wunsiedel herhalten muss, der letztes Jahr verboten wurde. Verhindern kann dies nur ein breites antifaschistisches Bündnis, ohne Berührungsängste mit einem solidarischen Miteinander aller Formen von Protest und Widerstand. Der Naziaufmarsch im fränkischen Wunsiedel wurde nach einer langen Kampagne letztes Jahr verhindert. So soll es auch in Halbe sein.

Am 18. November 2006 – auf nach Halbe!!
Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen!
Mehr dazu hier

drucken | 16. Oktober 2006 | redside

Nazis erfolgreich gestoppt!

In Nürnberg haben am Samstag, den 14.10.2006 mehrere Tausend Menschen gegen einen Aufmarsch von Neonazis protestiert und diesen erfolgreich gestoppt!

Ein Stadtteil im Belagerungszustand

Schon am frühen morgen glich der Stadtteil Gostenhof einem Polizeillager. Die Fürther Straße, eine der Nürnberger Hauptverkehrsstrassen war im ganzen Stadtteil abgesperrt. AnwohnerInnen wurden den ganzen Vor- und Nachmittag teilweise am Betreten ihrer Wohnungen gehindert und Geschäfte konnten wegen den Polizeiabsperrungen nicht ihrem Verkaufsbetrieb nachgehen.

Die Gegenaktivitäten

An der von der organisierten autonomie (OA) und dem Antifaschistischen Aktionsbündnis Nürnberg organisierten antifaschistischen Stadtteildemonstration unter dem Motto “Keine Nazipropaganda! Keine Verdrehung der Geschichte! Stoppen wir die Nazis! Gostenhof – ein Stadtteil und seine FreundInnen stellen sich quer??? beteiligten sich über 2000 Menschen. Die Demonstration wurde von über 200 Initiativen, Läden, Kneipen, Gruppen und Vereinen aus dem Stadtteil Gostenhof und zahlreichen Antifaschistischen Gruppen und SympathisantInnen aus Nürnberg und anderen Städten unterstützt. Die TeilnehmerInnen kamen aus dem Stadtteil Gostenhof, aus Nürnberg und Umgebung und zahlreichen bayrischen Städten, vereinzelt von weiter her. Die Demonstration setzte sich gegen 11.00 Uhr in Richtung des Aufmarschortes der Nazis auf deren Route in Bewegung. Als die Demonstration auf der Fürther Straße, Höhe Eberhardshofstraße von der Naziroute abbiegen sollte, weigerten sich die TeilnehmerInnen, trotz Aufforderung durch die Polizei, weiter zu gehen und es entstand eine Blockade auf der Naziroute. Insgesamt etwa sieben Stunden wurde so effektiv die Fürther Strasse für die Nazis unpassierbar gemacht. Trotz vereinzelter Provokationen durch die Polizei hielt die Blockade. Am Rande der Blockade wurden verirrte Neonazis angegriffen. An einer Kundgebung des Bündnisses „Nazis stoppen am 14.10“ in der Nähe des Naziauftaktes beteiligten sich nach Veranstalterangaben 100 Menschen. Im Stadtteil Gostenhof konnte im Vorfeld eine antifaschistische Stimmung geschaffen werden, was sich nicht zuletzt darin ausdrückte, dass die Polizei den Neonazis ein Ausweichen in die Gostenhofer Seitenstraßen lieber nicht ermöglichte. Dem Aufruf der Stadt Nürnberg und des DGB-Nürnberg, ab 14.00 Uhr zum abseits der Naziroute liegenden Kornmarkt zu kommen, folgten etwa 2000 Menschen. Durch den Druck, der im Vorfeld durch die antifaschistischen Gegenaktivitäten erzeugt worden war, sah sich die Stadtspitze am Samstag dazu veranlasst, TeilnehmerInnen ihrer Kundgebung den Protest gegen die Neonazis vor Ort zu ermöglichen. War dem Bündnis „Nazis stoppen am 14.10.“ vom Ordnungsamt noch untersagt worden, in unmittelbarer Nähe des Aufmarschortes der Nazis eine Kundgebung abzuhalten, konnten hunderte TeilnehmerInnen der städtischen Kundgebung mit einer Sonder-U-Bahn bis zum Auftaktort der Nazis fahren. Dort ließ die Polizei die alle „bürgerlich“ aussehenden Demonstraten sehr nahe an die Nazis heran, allerdings hinter der geplanten Naziroute, so dass hier von einer Blockade nicht wirklich die Rede sein kann.
Um etwa 17.00 Uhr marschierten die Nazis 500 Meter zur nächsten U-Bahn-Station. Dort wurde der Aufmarsch von Obernazi Christian Malcoci aufgelöst und die Nazis stiegen in die U-Bahn ein. Es war somit gelungen, den Naziaufmarsch zu stoppen.

Aus der antifaschistischen Blockade heraus formierte sich, nachdem bekannt wurde, dass der Naziaufmarsch beendet wurde, eine antifaschistische Spontandemonstration mit 1600 TeilnehmerInnen. Diese bewegte sich im Laufschritt zum Opernplatz, der ursprünglich als Abschlusskundgebungsplatz der Nazis vorgesehen war, um eine eventuelle Abschlusskundgebung der Nazis zu verhindern. Nachdem klar war, dass sich dort keine Nazis sammeln würden, liefen die AntifaschistInnen weiter zum Hauptbahnhof, um, falls sich dort noch Nazis aufhielten, deren zügige Abreise sicherzustellen. Die Polizei riegelte den Hauptbahnhof ab.

Im Verlauf des Tages wurden 22 AntifaschistInnen in Gewahrsam genommen.

Resümee

Es ist unmöglich, den gesamten antifaschistischen Aktionstag in allen Einzelheiten zu schildern. Entlang der Naziroute, an deren Aufmarschort und an anderen Stellen kam es zu zahlreichen kreativen Aktionen und auch zu militanten Auseinandersetzungen mit Nazis und der Polizei.

Insgesamt ist der Verlauf des Tages als klarer antifaschistischer Erfolg zu werten. Zwar konnte die Auftaktkundgebung der Nazis nicht verhindert werden, aber trotz eines massiven Polizeiaufgebotes von bis zu 5000 PolizistInnen, darunter etliche Angehörige der USK-Spezialeinheiten, gelang es, den Demonstrationszug der Nazis zu stoppen. Die Nazis hatten keine gute Zeit in Gostenhof. In ihren eigenen Foren berichten sie von antifaschistischen Angriffen.

In Zukunft werden antifaschistische Kräfte auf diesen Erfolg aufbauen können und damit den Aktionsradius faschistischer Gruppen weiter einschränken.

Gostenhof bleibt rote Zone!

Fronttransparent der StadtteildemoStadtteil-DemoStadtteildemo 2Unterhaltungsmusik mit GymmickBlockade 2Futtern in der Blockade 1Futtern in der Blockade 2Spontandemo zum Hauptbahnhof

Bericht auf Indymedia

drucken | 15. Oktober 2006 | organisierte autonomie (OA)

Repressionswelle gegen Linke in der Türkei

aus der barricada 10/06

Solidarität gefragt:
Repressionswelle gegen Linke in der Türkei

Staatsterrorismus ist in der Türkei nichts neues. Die Repression, mit der die türkischen Behörden seit Anfang September fortschrittliche Menschen und Organisationen überziehen, ist allerdings die dreisteste der letzten Jahre und stellt eine neue Stufe der Kriminalisierung legaler Aktivitäten dar.

In zwei Verhaftungswellen wurden bisher über 100 JournalistInnen, GewerkschafterInnen, FrauenrechtlerInnen, MenschenrechtsaktivistInnen und andere systemkritische Menschen festgenommen.
Teilweise wurden nicht einmal Gründe für die Haftbefehle angegeben, bei einigen anderen waren die Vorwände schlicht lächerlich, etwa, sie hätten während der diesjährigen 1.Mai-Demonstration verbotene Slogans gerufen.

Von der Aktion betroffen sind durchweg legale Einrichtungen, Organisationen und Medien.
So überfielen Polizeitrupps unter anderem auch die Räumlichkeiten der sozialistischen Wochenzeitung ATILIM, der Sozialistischen Plattform der Unterdrückten (ESP), des freien Radiosenders Özgür Radyo, einer Kulturzeitschrift, sowie die Büros der Gewerkschaften Limter-Is und Tekstil-Sen, das Kulturzentrum Beksav und die Räume verschiedener Frauenvereine, Jugendorganisationen und Stadtteilverschönerungsvereine.
Grundlage der breit angelegten Kriminalisierung und Repression ist das neue „Antiterrorgesetz“ TMY.
Die Verhafteten sind nämlich nicht nur verdächtig, gegen Ausbeutung und Unterdrückung zu sein und sogar ihre Stadtteile verschönern zu wollen, sondern der türkische Repressionsapparat sagt ihnen auch Nähe zur in der Türkei verbotenen MLKP (Marxististisch Leninistische Kommunistische Partei) nach.
So sollen also fortschrittliche Aktivitäten, sozialistische Organisierung und gewerkschaftliche Betätigung verboten und verfolgt werden, indem staatlicherseits verzweigte „Terrororganisationen“ konstruiert werden. Nach Bedarf kann jeder „Teil dieser Terrororganisationen“, vom Jugendclub bis zur Friedensinitiative, zum Ziel erklärt und verfolgt werden.
Solch eine Möglichkeit ist der Traum der Herrschenden – nicht nur in der Türkei.
Auch den USA und der Europäischen Union dient der „Kampf gegen Terrorismus“ der Zerschlagung von unliebsamen Bewegungen und einer Gestaltung der Welt nach den Bedürfnissen und Interessen der Herrschenden. Was wir aktuell in der Türkei beobachten ist das, was auch die Linke in Europa in Zukunft erwartet – wenn die Pläne der Herrschenden nicht gestoppt werden.

In der Türkei gibt es trotz gewohnt mangelhafter Berichterstattung der bürgerlichen Medien bereits erfreuliche Reaktionen auf die aktuelle Entwicklung. Neben vielfältigen Protestkundgebungen und Demos haben sich Kulturschaffende, darunter Haluk Gerger, einer der bedeutendsten Intellektuellen der Türkei, zu praktischer Solidarität bereit erklärt: Sie arbeiten vorübergehend an den als „terroristisch“ gebrandmarkten Medien mit.

Auch internationale Solidarität bleibt dringend notwendig.

Schreibt Faxe und Protestmails an:

Innenmisister Abdullakadir Aksu, E-Mail: aaksu@icisleri.gov.tr
Premierminister Tayip Erdogan, E-Mail: bimer@basbakanlik.gov.tr
Antiterror-Verwaltungsbüro Tel:0090 212 636 12 15 Fax: 0090 212 636 28 71

Solidaritätserklärungen an:

Sozialistische Plattform der Unterdrückten (ESP)
E-Mail: istesp@hotmail.com

Wochenzeitung Atilim
Tel-Fax: 0090 216 389 68 00

Özgür Radyo
Tel: 0090 216 330 75 91-92-93
Fax: 0090 216 330 75 94
E- Mail: özgürradyo@özgürradyo.com

Vereinigung der werktätigen Frauen (EKD)
E-Mail: ist.ekd@hotmail.com
Tel: 00 90 212 462 98 28

Sozialistischer Jugendverein (SGD)
E- Mail: ozgurgenclik05@hotmail.com

Stiftung für Wissenschaft, Literatur und Kunst (BEKSAV)
E-Mail: beksav@tnn.net

Metall-Gewerkschaft Limter-Is:
E-Mail: limteris@hotmail.com

Textil-Gewerkschaft Textil- Sen
E- Mail:tekstil-sen@mynet.com

Informationen und Erklärungen zum Thema von Seiten der MLKP:
www.mlkp.info
(auch auf deutsch)

drucken | Continue | 8. Oktober 2006 | barricada

radical left – back on track

bahnBesser spät als nie… die online-version der (nicht mehr) neuen „radical left“ ist da. Für NürnbergerInnen gabs die Zeitung schon Ende September. Die Themen diesmal sind: Hintergrundartikel zum Naziaufmarsch, der am 14.10 in Nürnberg stattfinden sollte, die Innenministerkonferenz und was die mit G8 zu tun hat und die Sozialraubsdemo in München am 21.10. Layoutmäßig zeigt die Ausgabe eine Stimmung, die sonst nur Bahnarbeitern, BGS-Bullen und Sprühern vorbehalten ist… Die Zeitung gibts kostenlos bei linken Veranstaltungen, in guten Kneipen, Läden und natürlich online hier:
zum Download als pdf Datei (3.70 Mb) mit schickem Layout oder als
html version für die Bleiwüstenfraktion.

drucken | 8. Oktober 2006 | radikale Linke

Termine

Samstag, 26.09.2020

Offenes Treffen zum Thema: Öffentlicher Raum - Stadtteilclub Reclaim Gostenhof

Am 26.09.2020 um 19:00 Uhr laden wir euch herzlich zum offenen Treffen in den Stadtteilclub Reclaim ein. Diesmal sehen wir uns wieder in den Räumen des Stadtteilladen Schwarze Katze.
Du willst selbst aktiv werden? Dann komm zum Stadtteilclub! Unsere Themen sind diesmal der öffentliche Raum in Gostenhof, so wie die Vielzahl an Ferienwohnungen die im Stadtteil den Wohnraum verknappen. Kommt gerne mit euren Themen und Ideen und wir überlegen zusammen wie wir unsere Interessen gemeinsam wahrnehmen  können. Für ein solidarisches, rebellisches und widerständiges Viertel! 19:00 - 20:00 Uhr Offene Anlaufstelle der Initiative Mietenwahnsinn stoppen
Samstag, 03.10.2020

Update: Am 3. Oktober dem III. Weg den Weg versperren!

+++Update+++ Wir fahren als Autokorso nach Berlin! Alle Interessierten, die noch keinen Autoplatz haben, können sich während der üblichen Öffnungszeiten des Stadtteilladen Schwarze Katze an die Leute hinter dem Tresen wenden. Dort bekommt ihr dann Infos zu Abfahrt bzw. Treffpunkt und Autoplätze

Am 3. Oktober dem III. Weg den Weg versperren!

Die Nazi-Partei Der III. Weg ruft für den 3. Oktober 2020 zu einer Demonstration auf und will am „Tag der deutschen Einheit“ ihren am 1. Mai Corona-bedingt ausgefallenen Aufmarsch nachholen. An diesem Tag wollen die FaschistInnen sich mit ihrer pseudo-antikapitalistischen und pseudo-sozialen Rhetorik als Partei der „kleinen Leute“ darstellen.

Die Demonstration soll an einem für die deutsche Rechte historisch wichtigen Tag stattfinden. Die Annexion der DDR und die damit verbundene Wiedervereinigung Deutschlands befeuerte erneut die Großmachtsfantasien des deutschen Kapitals und der FaschistInnen. Darauf folgte in den 90er Jahren eine Serie von Brandanschlägen und Pogromen sowie die Gründung neuer Kameradschaften, in denen sich die MörderInnen des NSU sozialisierten und in deren Tradition der III. Weg steht.

Die militante Nazipartei Der III. Weg

Der III. Weg ist die Nachfolgeorganisation der beiden verbotenen Nazi-Gruppierungen Fränkische Aktionsfront (FAF) und Freies Netz Süd (FNS). Beide waren militante faschistische Kameradschaften, deren Kader sich mit der Gründung der Partei der III. Weg eine neue Struktur gegeben haben.

Beispielhaft für die Kontinuität dieser Kader steht Matthias Fischer, der allen drei Organisationen angehörte bzw. bis heute angehört. Fischer hat lange Zeit im Raum Nürnberg gewohnt und war von Anfang an einer von vielen UnterstützerInnen der rechten Terrororganisation Nationalsozialistischer Untergrund (NSU). Bereits Mitte der 90er Jahre übernachteten Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt in seiner Nürnberger WG.

Geheimdienst unterstützt rechte Mörder

Fischers Aktivitäten blieben bis heute ungeahndet. Dies liegt nicht zuletzt an der Vertuschungsarbeit des Verfassungsschutzes. Das ist Alltag für diese Behörde, viel zu viele Beispiele sind uns bekannt, bei denen sie ihre Finger im Spiel hatte, wenn es um rassistische Morde ging. Von Solingen bis Lübcke, allzu oft war der VS mit dabei. Es wird allerhöchste Zeit, nicht nur den direkt mordenden FaschistInnen, sondern auch ihren HelferInnen das Handwerk zu legen. Wir können uns dabei nicht auf staatliche Ansätze verlassen, die vorgeblich die Gefahr von Rechts erkannt haben und nun gegen sie vorgehen möchten, denn diejenigen, die das erzählen, sind dieselben, die den Mördern Unterstützung in jeder erdenklichen Form zukommen lassen. Wir müssen den Widerstand selbst organisieren und gemeinsam als organisierte lohnabhängige Klasse rassistischer, chauvinistischer Hetze und Spaltung eine klare Absage erteilen.

Der kapitalistische Staat und die Nazis

Nazis haben für den kapitalistischen Staat eine wichtige Funktion. Unter anderem versuchen sie, die Arbeiterklasse entlang rassistischer Kriterien zu spalten. Die „deutschen“ ArbeiterInnen sollen sich mit den „deutschen“ Unternehmen und dem „deutschen“ Vorstandvorsitzenden solidarisieren und nicht mit den „türkischen“ ArbeiterInnen. Wenn die ausländische Kollegin oder die vor Krieg Geflüchteten für alle möglichen gesellschaftlichen Missstände verantwortlich gemacht werden und nicht das ausbeuterische und zerstörerische kapitalistische System, dann haben sie eine wichtige Funktion für genau dieses System erfüllt.

Die Mitglieder des III. Wegs bezeichnen sich als nationale SozialistenInnen. FaschistInnen an der Macht haben jedoch noch nie in der Geschichte die Interessen der Lohnabhängigen vertreten.

Gesellschaftlicher Rassismus

Dennoch fällt rassistische Propaganda in Teilen der Gesellschaft auf fruchtbaren Boden. Wenn Nazis Geflüchtete angreifen und in Angst und Schrecken versetzen, ist das genau das, was RassistInnen sich wünschen – und was der deutsche Staat mit seiner Politik tagtäglich exekutiert. Eine solche „Opposition“ ist dem Kapitalismus nützlich. Daran ändert auch nichts, dass der bürgerliche Rechtsstaat von Zeit zu Zeit gegen Nazis vorgeht. Er tut dies in der Regel nur, wenn er sich durch den Druck der Öffentlichkeit dazu genötigt sieht.

Es liegt an uns

Es liegt also an uns, dem III. Weg auch am 3. Oktober eine Niederlage beizubringen. Am 1. Mai haben sie das selbst getan, außer ein paar aufgehängten Transparenten brachten sie nichts zu Stande. Die revolutionäre Linke hingegen brachte trotz Corona-Pandemie in vielen Städten tausende Menschen auf die Straße, um gegen das kapitalistische System zu demonstrieren. Wir kämpfen tatsächlich für ein besseres Morgen und zwar für alle, die in diesem System zu den Unterdrückten gehören. Wir werden all denjenigen, die auf Spaltung und nationalistischen Wahn setzen, die mit ihrer menschenverachtenden Propaganda die Köpfe der Menschen vergiften wollen, keine ruhige Minute lassen. Nur gemeinsam als organisierte, kämpfende lohnabhängige Klasse ist es möglich, dieses System zu überwinden. Deshalb lasst uns am 3. Oktober den Feinden der Freiheit den Weg versperren, ihre Demonstration mit allen uns möglichen Mitteln stören und unseren Forderungen lautstark Ausdruck verleihen.

Hoch die internationale Solidarität!

Rassismus spaltet – Klassenkampf vereint!

Kein Fußbreit den Faschisten – für die soziale Revolution!

Die militante Nazipartei Der III. Weg

Der III. Weg ist die Nachfolgeorganisation der beiden verbotenen Nazi-Gruppierungen Fränkische Aktionsfront (FAF) und Freies Netz Süd (FNS). Beide waren militante faschistische Kameradschaften, deren Kader sich mit der Gründung der Partei der III. Weg eine neue Struktur gegeben haben.

Beispielhaft für die Kontinuität dieser Kader steht Matthias Fischer, der allen drei Organisationen angehörte bzw. bis heute angehört. Fischer hat lange Zeit im Raum Nürnberg gewohnt und war von Anfang an einer von vielen UnterstützerInnen der rechten Terrororganisation Nationalsozialistischer Untergrund (NSU). Bereits Mitte der 90er Jahre übernachteten Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt in seiner Nürnberger WG.

Geheimdienst unterstützt rechte Mörder

Fischers Aktivitäten blieben bis heute ungeahndet. Dies liegt nicht zuletzt an der Vertuschungsarbeit des Verfassungsschutzes. Das ist Alltag für diese Behörde, viel zu viele Beispiele sind uns bekannt, bei denen sie ihre Finger im Spiel hatte, wenn es um rassistische Morde ging. Von Solingen bis Lübcke, allzu oft war der VS mit dabei. Es wird allerhöchste Zeit, nicht nur den direkt mordenden FaschistInnen, sondern auch ihren HelferInnen das Handwerk zu legen. Wir können uns dabei nicht auf staatliche Ansätze verlassen, die vorgeblich die Gefahr von Rechts erkannt haben und nun gegen sie vorgehen möchten, denn diejenigen, die das erzählen, sind dieselben, die den Mördern Unterstützung in jeder erdenklichen Form zukommen lassen. Wir müssen den Widerstand selbst organisieren und gemeinsam als organisierte lohnabhängige Klasse rassistischer, chauvinistischer Hetze und Spaltung eine klare Absage erteilen.

Der kapitalistische Staat und die Nazis

Nazis haben für den kapitalistischen Staat eine wichtige Funktion. Unter anderem versuchen sie, die Arbeiterklasse entlang rassistischer Kriterien zu spalten. Die „deutschen“ ArbeiterInnen sollen sich mit den „deutschen“ Unternehmen und dem „deutschen“ Vorstandvorsitzenden solidarisieren und nicht mit den „türkischen“ ArbeiterInnen. Wenn die ausländische Kollegin oder die vor Krieg Geflüchteten für alle möglichen gesellschaftlichen Missstände verantwortlich gemacht werden und nicht das ausbeuterische und zerstörerische kapitalistische System, dann haben sie eine wichtige Funktion für genau dieses System erfüllt.

Die Mitglieder des III. Wegs bezeichnen sich als nationale SozialistenInnen. FaschistInnen an der Macht haben jedoch noch nie in der Geschichte die Interessen der Lohnabhängigen vertreten.

Gesellschaftlicher Rassismus

Dennoch fällt rassistische Propaganda in Teilen der Gesellschaft auf fruchtbaren Boden. Wenn Nazis Geflüchtete angreifen und in Angst und Schrecken versetzen, ist das genau das, was RassistInnen sich wünschen – und was der deutsche Staat mit seiner Politik tagtäglich exekutiert. Eine solche „Opposition“ ist dem Kapitalismus nützlich. Daran ändert auch nichts, dass der bürgerliche Rechtsstaat von Zeit zu Zeit gegen Nazis vorgeht. Er tut dies in der Regel nur, wenn er sich durch den Druck der Öffentlichkeit dazu genötigt sieht.

Es liegt an uns

Es liegt also an uns, dem III. Weg auch am 3. Oktober eine Niederlage beizubringen. Am 1. Mai haben sie das selbst getan, außer ein paar aufgehängten Transparenten brachten sie nichts zu Stande. Die revolutionäre Linke hingegen brachte trotz Corona-Pandemie in vielen Städten tausende Menschen auf die Straße, um gegen das kapitalistische System zu demonstrieren. Wir kämpfen tatsächlich für ein besseres Morgen und zwar für alle, die in diesem System zu den Unterdrückten gehören. Wir werden all denjenigen, die auf Spaltung und nationalistischen Wahn setzen, die mit ihrer menschenverachtenden Propaganda die Köpfe der Menschen vergiften wollen, keine ruhige Minute lassen. Nur gemeinsam als organisierte, kämpfende lohnabhängige Klasse ist es möglich, dieses System zu überwinden. Deshalb lasst uns am 3. Oktober den Feinden der Freiheit den Weg versperren, ihre Demonstration mit allen uns möglichen Mitteln stören und unseren Forderungen lautstark Ausdruck verleihen.

Hoch die internationale Solidarität!

Rassismus spaltet – Klassenkampf vereint!

Kein Fußbreit den Faschisten – für die soziale Revolution!

Was war los

20.09.2001
Die Kriegsmaschinerie der USA positioniert sich im ?stlichen Mittelmeer am Persischen Golf, offensichtliche Anzeichen daf?r, dass ein erster Vergeltungsschlag wegen den Terroranschl?gen in New York und Washington kurz bevor steht. In US-Milit?rkreisen hat der "langj?hrige" Kampf gegen den Terrorismus bereits einen Namen: "Unbegrenzte Freiheit".