Termine

Donnerstag, 29.07.2021

Haftantritt - Verschoben!

Kundgebung zum Haftantritt am Donnerstag wird verschoben Der Haftantritt wurde aufgeschoben. Jan muss an Donnerstag noch nicht in den Knast. Die Kundgebung findet am Donnerstag nicht statt. Gebt in Eurem Umfeld Bescheid! Wann genau Haftantritt ist ist noch unklar, also bleibt und checkt weiterhin redside.tk!       Wir weisen aus aktuellem Anlass auf den Aufruf zur Kundgebung des Solikreises Jamnitzer Platz hin: Kundgebung | Donnerstag, 29. Juli 13:30 Uhr | Mannertstraße 6 Wahrscheinlich habt ihr seit letztem Herbst die Entwicklungen rund um den Jamnitzer Prozess mitbekommen. Dort wurde unser Gefährte und Freund Jan zu einer Knaststrafe von einem Jahr und 2 Monaten verurteilt, obwohl er an besagtem Abend nicht mal vor Ort war. Ob es zu einem Revisionsprozess kommt oder Jan die Haftstrafe bald antreten muss, ist noch unklar. Dieses Urteil ist die neuste, aber nicht einzige Repression, die er erfahren muss. Schon in den Prozessen rund um den 31. Mai 2017, an dem die Abschiebung eines Berufsschülers verhindert wurde, hat sich der unbedingte Verfolgungswille der staatlichen Behörden gezeigt, auch damals schon stand eine Knaststrafe für ihn im Raum. Seitdem haben es Staatsanwaltschaft und Polizei besonders auf Jan abgesehen. Immer wieder wurde er Opfer verschiedenster polizeilicher Maßnahmen. So z.B. auch an seinem Geburtstag 2019. Auf dem Nachhauseweg wurde er damals mal wieder von Zivis belästigt, im Nachgang wurden ihm Widerstand, Beleidigung und tätlicher Angriff vorgeworfen. Es kam zu einem weiteren Verfahren gegen ihn. In diesem Verfahren wurde die Revision abgelehnt und somit eine 3-monatige Haftstrafe rechtskräftig. Haftantritt ist nun am 29. Juli. Somit zeigt sich mal wieder: Alleine links zu sein, auf dem Nachhauseweg zu sein, auf öffentlichen Plätzen abzuhängen oder am Whörder See baden zu gehen, reicht schon aus, um permanent von Bullen belästigt und kontrolliert zu werden, um im Fokus von Justiz und Polizei zu stehen und absurd hohe Strafen für Lappalien zu bekommen. Auch in diesem Verfahren stehen wir an Jans Seite und auch dieses Urteil ist ein Angriff auf uns alle. Kommt also zur Kundgebung vor dem Knast am 29.07. um 13:30 Uhr, um gemeinsam unsere Wut auf die Straße zu bringen und an Jans Seite zu sein, auch besonders durch diese beschissenen Zeiten der Repression hindurch. Aktuell wird versucht, den Haftantritt nach hinten zu verschieben. Sollte dies der Fall sein, findet die Kundgebung am 29.07. nicht statt. Checkt vor Donnerstag also am besten nochmal auf allen Kanälen die aktuellen Infos! Lasst uns außerdem aufmerksam bleiben, was im Jamnitzer Prozess entschieden wird, um handlungsfähig zu sein! Wir werden diese Repressionen nicht hinnehmen! Der Kampf gegen Herrschaft ist das Echo unserer Freiheit. Lasst Jan endlich in Ruhe! Freiheit für alle!
Donnerstag, 29.07.2021

Warum hält sich die Geschlechterungleichheit?

Buchvorstellung und Diskussion mit dem Autor Kris Adlitz || Donnerstag, 29.07.2021 || 20.00 Uhr || Metroproletan Archiv & Bibliothek || Eberhardshofstr. 11 Wie lassen sich die aktuellen Geschlechterverhältnisse in Deutschland erklären? Dieses Buch versucht eine umfassende und grundsätzliche Kritik der Zusammenhänge – von der Geschlechtszuweisung über die Lohn- bis zu den Rentendifferenzen, vom Versprechen des Glücks in der Liebe über Bettgespräche bis zum sexuellen Missbrauch, von der Vereinbarkeitsproblematik über sexistische Witze bis zur LGBTI*-Bewegung. Dazu werden die üblichen Denkweisen problematisiert: Weder Rollenzuschreibungen noch die Biologie biparentaler Fortpflanzung, die kulturelle Ordnung der Zweigeschlechtlichkeit oder das Patriarchat können die Entwicklung der Geschlechterverhältnisse sinnvoll bestimmen. Erst eine Kritik der bürgerlichen Herrschaftsformen erklärt, warum sich die Geschlechterkultur gewandelt hat und die Geschlechterungleichheit in Deutschland bestehen bleibt. Mehr zum Buch: www.geschlechterungleichheit.de Das Metroproletan bittet euch die geltenden Hygieneregeln einzuhalten.  
Montag, 02.08.2021

Personalausweis neu beantragen, jetzt!

Ab dem 02.08.2021 werden verpflichtend beim Beantragen eines Personalausweises Abdrücke beider Zeigefinger auf dem Chip des Ausweises gespeichert. Diese werden vorerst noch nicht zentral gespeichert. Dennoch bedeutet dies, dass ab August der Zugriff auf den Personalausweis genügt, um an unsere Fingerabdrücke zu gelangen. Es ist nicht auszuschließen, dass bereits vorher Fingerabdruckdaten von Aktiven an Überwachungsbehörden weitergegeben werden. Wir alle hinterlassen überall und dauernd Fingerabdrücke. Man kann sich leicht vorstellen, wie der Staat dies zur Begründung für weitere Ermittlungen heranziehen wird und auch welche Überwachungsmöglichkeiten sich hieraus ergeben. In der Vergangenheit hat sich mit jedem neuen Datensammelparagraphen gezeigt, dass überall, wo der Staat Daten erhebt, diese Daten Begehrlichkeiten von Überwachungsbehörden wecken. Selbst wenn der direkte Zugriff von Polizei und Geheimdiensten vorerst ausgeschlossen ist, wird erfahrungsgemäß einige Jahre später die Gesetzeslage so verschärft, dass Behörden Zugriff auf diese Daten erhalten und sie aktiv nutzen können. Deshalb: Lasst euch schnellst möglich einen Termin beim zuständigen Amt geben! Wenn ihr vor August einen neuen Personalausweis beantragt, könnt ihr der Pflicht für einige Jahre entgehen. Bei den Einwohnermeldeämtern muss sich aktuell auf Wartezeiten für einen Termin von 2-3 Monaten eingestellt werden. Es bleibt also keine Zeit zu verlieren! Lasst uns dem Staat nicht unsere Daten schenken! Die Geschichte wiederholt sich: Biometrische Ausweisfotos, die anfangs auch nur zur Authentifikation der Ausweise dienen sollten, werden mittlerweile bei gesichtserkennenden Kameras eingesetzt! Berichtet euren Genoss*innen und Freund*innen davon! Bleibt hartnäckig, bis sie sich um eine Neubeantragung kümmern! Gebt dem Staat keine Gelegenheiten, unsere Strukturen auszuspähen und zu kriminalisieren!    
Mittwoch, 11.08.2021

Radio Revolution im Juli 2021

In der Juliausgaube von Radio Revolution wird über faschistische und rassistische Umtriebe in Freiburg, mit dem Höhepunkt eines Messerangriffs durch einen AfDler berichtet. Es geht um die Sitaution verschiedenster linker Orte des Zusammenkommens in Nürnberg und neben den Shortnews öffnet die Sendung mit ein Paar Worten zu der erst kürzlich verstorbenen Antifaschistin und KZ-Überlebenden Esther Bejerano. Die nächste Sendung könnt Ihr wieder am 11. August im Stoffwechsel auf Radio Z 95,8Mhz hören. Radio Revolution läuft am 2. Mittwoch im Monat zwischen 17 und 18 Uhr. Vergangene Sendungen könnt ihr euch auf https://www.mixcloud.com/RadioRevolutionNBG/ anhören.

Freiheit statt Angst! Stoppt den Überwachungswahn!

Demonstration am Samstag, den 22. September um 14:00 Uhr, Pariser Platz, Berlin

Bürgerrechtler rufen bundesweit zur Teilnahme an einer Demonstration gegen die ausufernde Überwachung durch Wirtschaft und Staat auf. Am Samstag, den 22. September 2007 werden besorgte Bürgerinnen und Bürger in Berlin unter dem Motto „Freiheit statt Angst – Stoppt den Überwachungswahn!“ auf die Straße gehen. Treffpunkt ist der Pariser Platz (Brandenburger Tor) um 14 Uhr.

Auf der Demo-Homepage finden sich jeweils die neuesten Infos zur Demo, zu Anreisemöglichkeiten und zu Möglichkeiten, mitzuhelfen.

Des weiteren rufen linksradikalen Gruppen zu einem antikapitalistischen Block auf der Demonstration auf. Näheres dazu erfahrt ihr hier.

drucken | 8. August 2007 | redside

Chaos Communication Camp 2007

The Chaos Communication Camp is an international, five-day open-air event for hackers and associated life-forms. The Camp features two conference tracks with interesting lectures, a workshop-track and over 30 villages providing workshops and gettogethers covering a specific topic.

drucken | 8. August 2007 | redside

Antifaschistischer Aktionstag am 18. August 2007

Wir rufen alle Antifaschistinnen und Antifaschisten dazu auf, am 18. August deutlich zu zeigen, dass wir jeder Form der Verherrlichung des Nationalsozialismus entschieden engegentreten – egal wann und egal wo!

NS-Verherrlichung stoppen!20 Jahre ist es her, dass die letzte Führungsperson des nationalsozialistischen Regimes zu Grabe getragen wurde: Am 17. August 1987 beging der Hitlerstellvertreter Rudolf Hess im Militärgefängnis Berlin-Spandau Selbstmord. Seitdem versuchen Alt- und Neonazis alljährlich seiner zu gedenken. Im Kern geht es dabei jedoch um den Versuch, den Nationalsozialismus zu rehabilitieren und ein revisionistisches Geschichtsbild zu etablieren. Dem setzen wir unseren Antifaschistischen Aktionstag entgegen.

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drucken | 12. Juli 2007 | redside

Das war der Gipfel… Block G8 Soli Party

hell yeah - we blocked it Block G8 Soliparty
Freitag, 27. Juli 2007
22:00 Uhr
DESI, Brückenstr. 23

Der vielfältige, widerspenstige und radikale Widerstand gegen das G8 Treffen Anfang Juni in Rostock und rund um Heiligendamm war ein Fest der internationalen Bewegung gegen die kapitalistische Globalisierung. Die gemeinsame Mobilisierung ließ nicht nur staatliche Repressionsversuche ins Leere laufen, weit über 10.000 Menschen gelang es sogar, das Treffen der G8 trotz aller Sicherheitsvorkehrungen effektiv zu blockieren. Heiligendamm war auf dem Landweg von seiner Infrastruktur abgeschnitten! Die Kritik an den bestehenden Verhältnissen globaler, sozialer Ungerechtigkeit und Kriegspolitik strahlte unüberhörbar von der Ostseeküste in die Welt:
Ya Basta – Es reicht!
Die Zeit für die G8 läuft ab, unsere bricht erst an! Am 27. Juli steigt in der Desi ein Fest für all jene, die vorbereitet haben und dabei, für all jene, die die beeindruckenden Ereignisse des G8 Protestes auch im Nachhinein aufsaugen möchten und natürlich all jene, die jetzt mit Repression zu kämpfen haben.
Ein Fest mit eindrucksvollen Bildern und Videoclips des Widerstands und rebellischer Musik von Russophobie-, Kampfansage- und Maos Rache Djs!

drucken | 12. Juli 2007 | radikale Linke

Kaff of Subkultur – Nichts muss so bleiben, wie es ist.

21. Juli 2007 am Kornmarkt (wie letztes Jahr !!)

Zum zweiten Mal laden die interessantesten Subkultur-Gruppen von Nürnberg zum Kaff Of Subkultur: Straßenfest, Infoschnittstelle, Kommunikationstreffpunkt.

Mit dabei sind 2007 u.a. das Stadtteilzentrum DESI e.V., der Musikverein, Radio Z, die Musikzentrale, der Kunstverein, das Kunsthaus Katana, das Collegium Martin Behaim, die Weinerei, das ArTelier, die Fahrradwerkstatt, Metroproletan Archiv und Bibliothek, die schwarze Katze, Panne e.V., Concret Jungle Store, die Karawane und der Verein zur Förderung alternativer HipHop Kultur, …

Ein sinnvoller Party-Samstagnachmittag mit

Kuchen, Mocca, Lecker Essen, Cocktails & Bier, Punk & Politik, 1000 DJs, Live-Bands und Kicker, Volks- & Improtheater, Hörbar & Live-Radioübertragung, Kurzfilmen, Bücher- und Infoständen, Bierbänken und Chillout-Wohnzimmer, Kunst & Fahrrad-Pit Stop, Vorträgen und Lesungen, Diskussionen …

Was wäre Freizeit ohne Subkultur?
Es wäre eine Freizeit mit Teuer-Cocktails und 50-Cent-Partys, mit Stadionkonzerten und Charts-Disco, politikfrei und ohne jede Möglichkeit des eigenen Engagements. Nürnberger Initiativen aus Kultur und Politik zeigen ihre Potenz: Denn für seine engagierte und phantasievolle Kultur unterhalb von Mainstream, Event oder Hochkultur wird Nürnberg schließlich von Zugezogenen oft und erstaunt gelobt. Subkultur bedeutet hier einfach einen schnöselfreien Nachmittag mit nicht hochsubventionierten Initiativen aus Kultur und Politik.

Das Programm findet ihr hier.

Ansonsten alle weiteren Informationen unter: subkultur-nbg.de

drucken | 8. Juli 2007 | redside

SOLIKONZERT – für die entstandenen Kosten der Anti-G8 Proteste

Patchanka - SolikonzertKommt alle zum Solikonzert mit PATCHANKA (Latin SKA Punk aus Dänemark) und GULPING BIGWIGS (SKA Punk aus Lauf).

Mittwoch, 18.07.07 um 21:00 Uhr
Kunstverein Nürnberg (Frankenstraße 200)

Eintritt: 6 Euro davon 2 Euro Solibeitrag.

Es lädt ein die organisierte autonomie und das Antifaschstische Aktionsbündnis.

drucken | 5. Juli 2007 | organisierte autonomie (OA)

19. Erlanger Bismarckstrßenfest 2007

Sa, 21. Juli 16.00 – 23.00 Uhr und
So, 22. Juli 11.00 – 23.00 Uhr

Am 21./22.7. trifft sich die feiernde Menge zum inzwischen neunzehnten
Straßenfest in der Erlanger Bismarckstraße. Alle Bands treten ohne Gage auf
und das Fest wird von gegenwärtigen und ehemaligen BewohnerInnen des Viertels
organisiert. Wie jedes Mal geht ein Teil des Erlöses als Spende an politische
und soziale Projekte.
Fürs leibliche Wohl gibt’s ein hervorragendes Landbier aus der fränkischen
Schweiz und natürlich allerhand Nichtalkoholisches, hauseigen Gegrilltes
sowie Nudeln, Wurst und Wein vom extra aus Italien angereisten „Ya-Pasta“ –
Stand.

Musikprogramm:

Samstag, 21.07:
17.30 N.N.
19.00 Bunnies Riot
21.00 2nd Line & Helen’s Horns

Sonntag, 22.07:

Sektfrühstück ab 11.00 (legendär)
11.30 Klezmaniaxx
13.30 Heimspiel
15.30 Chain Reaction
16.30 Hermann’s Percussion Kids
17.00 Die Neuhofer Dorfkapelle
19.00 Global Shtetl Band
21.00 loro loco

drucken | 5. Juli 2007 | redside

Dankesbrief der Rapper…


Kurzer Prozess – liebe Sabine

Bereits über einen Monat ist er jetzt her, der G8 Gipfel in Heiligendamm und allerseits geht es nun an die Auswertung des Widerstandes, der Arbeit vor dem Gipfel und vor allem darum wie es weiter geht. Im Vorfeld des Gipfels wurde hier auf der redside der Track „block g8“ der Nürnberger HipHop crew kurzer prozess veröffentlicht, der einer namhaften Lokalredakteurin ausreichte, die Rapper auf Seite drei der NN als Krawallschlager zu verunglimpfen. Das ganze liest sich dann so:

„Sogar die passende Musik gibt es dazu. Der Protest als Jugendevent. «Saugt
den Track, verbreitet ihn und sorgt nochmal für Stimmung!», lautet die
Aufforderung im Internet. Der Track, das ist ein Stück der HipHop-Band
«Kurzer Prozess». «Block, Block, Block G-8!», skandieren die Rapper und
rufen dann unverholen dazu auf, Krawall zu schlagen

Die crew kurzer Prozess nahms offenbar locker: statt wie massenhaft bereits geschehen, die mangelhaft Recherche des gesamten Artikels, der ohne jede Stichhaltigkeit Fakten durcheinander wirft und friedliche Blockadetrainings zusammenhangslos in den Kontext militanter Auseinandersetzungen stellt, in Leserbriefen zu kritisierten wählten die Rapper ihr eigenes Medium: Musik. Mit dem Track „liebe Sabine“ bedanken sich die Künstler sogar noch bei der Redakteurin für die mediale Aufmerksamkeit. Die crew hat das Lied auch der redside zu kommen lassen, und so gibt es das ganze jetzt auch hier zum Download:

Kurzer Prozess – liebe Sabine

Die Reaktion in Leserbriefen haben wir auch nochmal hier als jpeg Datei zum nachlesen veröffentlicht…

Und so lautete der Artikel, den wir zu Dokumentationszwecken auch nochmal zum nachlesen anbieten wollen…

«Wir blockieren und wir randalieren»
Nürnberger Autonome mischen mit in Heiligendamm – In der «Desi» wurde die
Massenblockade trainiert

Linksradikale und Autonome aus Nürnberg mischen mit bei den Protesten gegen
den G-8-Gipfel in Heiligendamm. Sie schlossen sich der Kampagne «Block G-8»
an und übten die Massenblockade vorab in Rollenspielen. Teile der Szene
schrecken vor Gewalt nicht zurück.

Die Mobilisierung begann vor vielen Monaten; auf Treffen im
Stadtteilzentrum «Desi» oder im Szene-Treffpunkt «Schwarze Katze» in
Gostenhof. Sie erfolgte über Flugblätter, Publikationen wie Barricada
und das Internet. Die Richtung war klar: «Eines der zentralen Ereignisse
bei den Aktionen werden die Massenblockaden sein», heißt es auf einer
Internetseite, auf der die Organisierte Autonomie (OA), die Radikale Linke
und die Autonome Jugendantifa Nürnberg ihren Auftritt haben. Dort sprechen
sie dem Gipfel der G-8 jegliche Legitimität ab. Deshalb wollen sie
stören – notfalls mit allen Mitteln.

«Wenn Steine fliegen lernen»

Sogar die passende Musik gibt es dazu. Der Protest als Jugendevent. «Saugt
den Track, verbreitet ihn und sorgt nochmal für Stimmung!», lautet die
Aufforderung im Internet. Der Track, das ist ein Stück der HipHop-Band
«Kurzer Prozess». «Block, Block, Block G-8!», skandieren die Rapper und
rufen dann unverholen dazu auf, Krawall zu schlagen: «Ihr verschanzt Euch
hinter Stacheldraht, doch wir kommen tausendfach und sorgen mit Krawall für
das Ende Eurer Machenschaft…Wir blockieren und wir bleiben, randalieren,
wenn es sein muss… Und wenn die Steine anfangen, das Fliegen zu lernen,
sind sie selbst schuld daran!»

«Block G-8»-Rufe waren auch bei der Anti-G-8-Demo zu hören, die Ende
Mai vom Weißen Turm nach Gostenhof führte. Eine Aktivistin des «Block
G-8»-Bündnisses, die ihren Namen lieber für sich behält, erklärt
im Interview in der Sendung «Bambule» auf Radio Z, wer sich dahinter
verbirgt. Und räumt zumindest indirekt ein, dass die linksradikalen
Gruppen Gewalt als legitimes Mittel ansehen, um ihre Interessen
durchzusetzen: «Block G-8» – das Spektrum «reicht von linksradikalen
Gruppen oder Antifa-Gruppen bis hin zu eher gewaltfreien Gruppen oder auch
Gruppen aus dem kirchlichen Spektrum», sagt die Aktivistin.

Dass sich demokratische Gruppen mit Autonomen und Linksradikalen einlassen
und um des gemeinsamen Protestes willen kurzzeitig eine merkwürdige Melange
bilden, ist kein neues Phänomen. Auch bei den Demonstrationen gegen
Neonazi-Aufmärsche in Nürnberg war das mehrfach der Fall.

Ganz aktuell finden sich im «Anti-G-8-Bündnis Nürnberg-Fürth-Erlangen»
sowohl die Globalisierungskritiker von attac, die Evangelische Kirche, die
Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft oder das Sozialforum, aber eben
auch die Organisierte Autonomie und die Radikale Linke. Dabei lassen
Letztere nicht den geringsten Zweifel daran, wohin die Reise geht. Sie
formulieren theoretisch zwar hehre Vorstellungen von einer Gesellschaft mit
absoluter sozialer Gerechtigkeit, einer Welt in Frieden und ohne
Unterdrückung. Der Weg dorthin sieht allerdings ganz anders aus.

Sie agitieren gegen den Staat – und zumindest in diesem einen Punkt
unterscheiden sie sich nicht von rechtsextremistischen Gruppierungen, die
von Linksradikalen ansonsten vehement bekämpft werden. Sie wollen den
Staat am liebsten abschaffen: «Wir kämpfen für eine freie
kommunistische Gesellschaft, die allen Reichtum gleichmäßig
verteilt» und «eine Gesellschaft ohne Staat», lässt die Organisierte
Autonomie wissen. Die Verfassungsschützer haben die Szene deshalb im Auge.
Ihren Erkenntnissen zufolge ist die Region Nürnberg das Zentrum der
Autonomen in Bayern. Die hiesige Szene soll 150 Mitglieder haben,
bayernweit sollen es rund 500 sein.

Lieblingsfeind: die Polizei

Manche Mitglieder sind im Schüleralter. Sie proben den Aufstand, spielen
Anarchie, sagen Beobachter. Das ist die eine Seite. Die andere Seite ist
zunehmend auf Krawall und Randale aus. Das bekommen vor allem die
Polizisten zu spüren; neben Rechtsextremisten die Lieblingsfeinde der
linken Szene. Im aktuellen Verfassungsschutzbericht heißt es ganz
allgemein dazu: Die Linksextremisten «missachten demokratische
Mehrheitsentscheidungen und das Gewaltmonopol des Staates. Sie setzen sich
über das Recht der Menschen auf Freiheit und körperliche
Unversehrtheit hinweg, wenn dieses Recht ihren eigenen Interessen
entgegensteht».

Mitte Mai zündeten autonome Randalierer auf der Straße vor der
«Schwarzen Katze» Sperrmüll an. Sie bedrohten die Polizei und warfen
Flaschen nach den Beamten. Die Polizei schreibt ihnen auch den
Farbbeutel-Anschlag auf den Pharmakonzern «Novartis» zu. Am 1. Mai
schleuderten die Autonomen Flaschen und Steine bei der Anti-Nazi-Demo in
Richtung Polizei und Bayerns Innenminister Günther Beckstein. Im März
dieses Jahres gingen Autonome nach dem Abbruch eines umstrittenen
Jugendzentrums in Kopenhagen bei einer Spontan-Demo in Nürnberg, vermummt
und mit Farbbeuteln bewaffnet, auf die Polizei los.

Ein Beobachter der Szene: «Es geht einfach nur um Krawall gegen den Staat
und gegen alles, was Ordnung bedeutet.»

drucken | Continue | 4. Juli 2007 | redside

Streetballturnier – no. 6

StreetballturnierAm Sonntag, den 22. Juli, veranstaltet die AJA wieder ein Streetballturnier auf dem Jamnitzer Platz in Gostenhof.

Anmelden könnt ihr euer Team um 15 Uhr, los geht’s um 16 Uhr.

Außer Streetball gibt es DJing, Breakdance, Graffiti, Essen + Trinken und Chillen auf dem Jamnitzer Platz. Viele Gründe für euch, mal vorbei zu schauen.

drucken | 2. Juli 2007 | redside

G8 in Deutschland: Ein Gipfel der Repression!

Veranstaltung am 6.7. über die Repression um den G8- Gipfel in Heiligendamm mit einem Referenten des Republikanischen Anwaltsvereins

Razzien, Hausdurchsuchungen, illegale Ingewahrsamnahmen, Wasserwerfereinsätze und Tränengasgranaten gegen DemonstrantInnen, Einschränkung und Aufhebung der Versammlungsfreiheit, Gefangenensammelstellen wie Käfige, Agents Provocateurs und brutale Polizeiübergriffe auf G8 GegnerInnen: Alles Praktiken die wir aus so genannten Polizeistaaten kennen. Dabei ist dies nur eine Auswahl an Repressionsarten, die die BRD vor, während und nach dem G8- Gipfel in Heiligendamm Anfang Juni 2007 gegen GlobalisierungskritikerInnen anwendete.
Am Freitag, den 06. Juli wird Sven Adam vom Republikanischen Anwaltsverein (RAV) über die Polizeipraktiken rund um den G8- Gipfel berichten. Sven Adam war in Rostock als Teil des RAV und Legal Teams selbst vor Ort. Das G8- Legal Team begleitete die Demonstrationen und die Festgenommenen als Rechtsbeistand.
Des weiteren wird ein Gast der Roten Hilfe über deren Antirepressionsarbeit berichten.

Freitag, 06. Juli 2007, 19:00 Uhr in der AWO-Kundenzentrale, Hirschenstraße 24, Fürth

Eine Veranstaltung der Antifaschistischen Linken Fürth [ALF] mit der Unterstützung durch das Lokale Anti- G8 Bündnis Fürth

drucken | 29. Juni 2007 | redside

Das war der G8-Gipfel

Was war los in Heiligendamm?

Zehntausende Menschen haben sich in der ersten Juniwoche auf den Weg nach
Rostock und Heiligendamm gemacht, um gegen die Politik der G8-Staaten zu
demonstrieren. Auch aus der Region Nürnberg, Fürth und Erlangen waren viele
dabei. Wir berichten nun über unsere Erfahrungen mit und in den
Demonstrationen und Blockaden. Anhand von Filmbeiträgen und persönlichen
Eindrücken werden wir die Atmosphäre dieses intensiven Erlebnisses nochmals
erlebbar machen.

Wann? Do. 5.Juli, 19.30 Uhr
Wo? Nachbarschaftshaus Gostenhof, Adam-Klein-Str.6

Veranstalter:  Anti G8 Bündnis Nürnberg/Fürth/Erlangen

drucken | 25. Juni 2007 | redside

Mondiali Antirazzisti

MondialiAntirassistische Fußballweltmeisterschaft

 

Die 11. Mondiali findet von Mittwoch, 11. Juli bis Sonntag, 15. Juli 2007 in Casalecchio di Reno (Bologna) statt.

 

weitere Infos zur Mondiali findet ihr hier

 

drucken | 19. Juni 2007 | redside

Aktionstag gegen den Naziaufmarsch in Frankfurt

AntifaAm 7. Juli wollen Neonazis einen bundesweiten Aufmarsch in Frankfurt durchführen – Dies gilt es zu verhindern!

Für den Aufmarsch, zu dem Nazis aus allen Spektren mobilisieren, werden über 1000 TeilnehmerInnen aus dem In- und Ausland erwartet. Auch die hiesige NPD mobilisiert ihre AnhängerInnen nach Frankfurt. Vor Ort selbst gibt es aber seit langen Planungen zu verschiedenen Gegenaktivitäten und die Mobilisierung läuft auf Hochturen. Zu den Gegenaktionen, die schon um 10 Uhr in der Früh beginnen, werden hunderte DemonstrantInnen erwartet die schon die Nazis an ihrer Anreise blockieren werden.

Bus aus Nürnberg/Fürth:
Auch die örtliche Antifa mobilisiert nach Frankfurt. So wird es vom Antifaschistischen Aktionsbündnis einen Bus nach Frankfurt geben um dort den Naziaufmarsch entschlossen zu verhindern. Karten gibts immer Montags (ab 19:00) und Donnerstags (19-20 Uhr) in der Schwarzen Katze (Mittlere Kanalstr. 19, Nbg) und im Libresso (Bauerngasse 14, Nbg).
Mehr Infos dazu erhaltet ihr auf www.nogonazi.de.vu

drucken | 19. Juni 2007 | redside

Antifa-Jugendcamp

„Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung. Der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel.“

Vom 30. August bis 02.September 2007 findet im Landkreis Wolfratshausen ein bayernweites antifaschistisches Jugendcamp statt.

Ziel des Camps ist es, dass Jugendliche der verschidedenen antifaschistischen Spektren sich besser kennenlernen, weitere MitstreiterInnen für ein antifaschistisches Engagement gewonnen und Kontakte zweischen den antifaschistischen Kräften geknüpft werden. Zur Teilnahme und Unterstützung sind alle Jugendgruppen und Einzelpersonen aus dem gewerkschaftlichen, linken, autonomen, bürgerlichen und kirchlichen Spektrum, die antifaschistische aktiv sind/werden wollen, herzlich eingeladen. Wir wollen Erfahrungen austauschen, Wissen vermitteln, Grundsätze und Standpunkte diskutieren, sowie Ansätze gemeinsamer Aktivitäten erarbeiten. Mit dem Projekt Antifa-Jugendcamp Bayern wollen wir auch einen Beitrag zur Vernetzung und Koordination für breite antifaschistische Aktivitäten gegen das Auftreten der NPD anlässlich der Kommunal- und Ladtagswahlen 2008 leiseten.

weitere Informationen findet ihr hier

drucken | 18. Juni 2007 | redside

Wider den stetigen Rechtsruck der Homobewegung

gibt es eine linke Alternative ?

 

Montag, 9.Juli 2007, 19:30Uhr, Georg-Simon-Ohm-Fachschule

Keßlerplatz 12, 90489 Nürnberg, Raum A 202

 

Vortrag und Diskussionsveranstaltung mit Markus Bernhard 

Zunehmend übernehmen die selbsternannten Wortführer der etablierten Homobewegung – die allesamt maßgeblich aus den Reihen des „Lesben- und Schwulenverbandes in Deutschland“ (LSVD) stammen – rechte Positionen, üben sich in der Stimmungsmache gegen MigrantInnen und erteilen einer multikulturellen Gesellschaft eine Absage. Unterstützung finden die mehr als zweifelhaften Forderungen des LSVD dabei viel zu oft auch politischen Linken, die offenbar noch immer die Überzeugung pfelgt, dass es sich bei Lesben und Schwulen per se um einen fortschrittlichen Personenkreis handele. Dies, obwohl Homosexuelle auch heutzutage wieder in den Reihen neofaschistischer Partein und „Kameradschaften“ zu finden sind und sich selbst die extreme Rechte über den politischen Umgang mit Homusexuellen uneins ist.

Grund genug, einmal einen genaueren Blick auf das Wirken mancher Homo-Funktionäre zu werfen und über vorhandene Möglichkeiten einer politischen Neuorintierung linker Lesben, Schuler und Transgender zu diskutieren.

 

Verantstalter: get connected nürnberg, SchwuLesBi’sches Referat an der Georg-Simon-Ohm-FH, Junge Welt Leserinitiative

drucken | 18. Juni 2007 | redside

1:0 für die Bewegung – Get the spirit of Rostock

Wir sind Teil derjenigen, die vom 2. – 8. Juni in und um Rostock und rund um den Zaun von Heiligendamm ihre Ablehnung und Null-Toleranz mit der Politik der G8-Staaten in den unterschiedlichsten Aktionsformen zum Ausdruck brachten. Wir sind Teil derjenigen, die trotz massiver Repression, Stimmungsmache und Hetze uns nicht davon abbringen ließen, ihr Recht auf Demonstrations- und Versammlungsfreiheit während der gesamten Tage durchzusetzen. Wir sind Teil derjenigen, die sich als eine globale Bewegung begreifen, seit Seattle und Genua nicht zur Ruhe kommen und auch nach Rostock nicht still zu kriegen sind. Wir sind Teil derjenigen, die sich mit dem Ist-Zustand dieser Welt – nämlich permanenter Ausbeutung und Unterdrückung nicht länger zufrieden geben wollen.

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drucken | 15. Juni 2007 | radikale Linke

Sommer, Sonne, Nazifest? NICHT MIT UNS!

Aktionstag gegen das NPD Sommerfest

16.06.2007 Nazis die Idylle nehmen

10.00 Uhr Kundgebung – Dorfplatz Schmidgaden
11.30 Uhr Antifaschistische Demo – Ab Dorfplatz Schmidgaden

Zwischen Schwandorf und Schmidgaden werden Shuttelbusse eingesetzt!

Laut Presseberichten kann die NPD aus rechtlichen Gründen die vorhergesehne Wiese in Schmidgaden voraussichtlich nicht als Veranstaltungsort für den Bayerntag 2007 nutzen.
Sollte das Verbot bestehen bleiben, dient der Bahnhofsvorplatz Schwandorf als Treffpunkt für AntifaschistInnen, um mit unseren Shuttlebus den Ausweichort der NPD im Landkreis Schwandorf anzufahren. Treffpunkt wäre in diesem Fall ab 10 Uhr.

Nähre Infos folgen auf: nobayerntag.blogsport.de 

drucken | 13. Juni 2007 | redside

Radio Z Sommerfest

Samstag, 16.06.2007 von 14-05 Uhr in der DESI
Brückenstrasse 23, 90429 Nürnberg

Und wieder ist es soweit! Radio Z lädt ein zum Füße hochlegen, mitmachen und chillen. Musik unterschiedlichster Spielarten, über Performance und Kino bis hin zu Installation, Interaktion und Kommunikation! So verschieden wie die Menschen, die sich hier zusammenfinden ist das, was sie hier suchen und erleben.

weiter Infos unter: www.radio-z.net

drucken | 13. Juni 2007 | redside

Die empresas recuperadas

eine argentinische Geschichte der ArbeiterInnenbewegung

Buchvorstellung und Erfahrungsbericht aus 5 Jahren Kampf und Selbstbestimmung.


Fr. 29.06.07 | 20:00 Uhr, Stadtteilladen Schwarze Katze


Die empreas recuperdas empresas recuperadas y gestionadas por sus trabajadores – damit werden in Argentinien Betriebe bezeichnet, die von ihren Arbeitern übernommen worden sind und von diesen in Form einer Kooperative selbstverwaltet ganz ohne Chefs weitergeführt wurden. Ein Phänomen, das eng mit den Wirren um die wirtschaftliche und gesellschaftliche Krise in Argentinien verbunden ist. Diese Betriebe wurden zum Symbol einer neuen, nicht vom Profitdenken regierten Gesellschaft sowohl in Argentinien als auch im Rest der Welt.
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drucken | 11. Juni 2007 | organisierte autonomie (OA)

Unity Means Power – Defend Köpi!

Kommt darum am 16. Juni nach Berlin zur internationalen Demo.
Auftaktkundgebung ist am Adenauerplatz um 14:00 Uhr.

Gegen die G8-Repression! * Köpi bleibt Risikokapital! * Linke Politik verteidigen!

weitere Infos findet Ihr auch unter: koepi.squat.net

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drucken | 11. Juni 2007 | redside

Hardcore. Punk. Concert

Konzert mit:

  • DENY EVERYTHING (No-Frills Straight Forward Hardcore – Köln)
  • ANNOTATION (The Ibbtown Problem Kids! 80ies HC-Punk Galore!)
  • THE DIMENSIONS (Punk-Rock / Ibbenbueren Lifetime meets The Clash!)

Fr. 29.06.07 | Kunstverein, Nürnberg

mehr dazu hier

drucken | 11. Juni 2007 | redside

Today The Scene Sunday Matinee

mit

EMPTY VISION (Passionate Hardcore – Hannover)

WATCH OUT! (Groovemachine – Stuttgart)

USK-CREW (Beatz mit Message – Goho)

Sonntag 17.06.07 im MUZ-Club, Fürtherstraße 63, Gostenhof

drucken | 11. Juni 2007 | redside

UZ-Pressefest

Sommer * Sonne * Sozialismus

gegen Imperialismus, Faschismus & Krieg

 

22. bis 24. Juni in Dortmund, Revierpark Wischlingen

 

Dieses Jahr geht es rund: Erst in Heiligendamm die G8 ordentlich dissen und danach zur G8 After Show Party, zum UZ-Pressefest nach Dortmund! Vom 22. Juni bis 24. Juni steigt im Revierpark Wischlingen das Fest der Solidarität.

mehr dazu unter: www.sdaj-online.de 

drucken | 11. Juni 2007 | redside

Jugendhaus Sommerfest

Das Jugendhaus Erlagen feiert Sommerfest

Wann? Fr. 15.06.07  ab 17:00 Uhr
Wo?   E-Werk Kellerbühne & grillen im Garten, Erlangen

dazu spielen:

  • USK (hip hop)
  • STOJAN (progressive)
  • HIGH SOCIETY (positive punk)
  • KKKAISERKRONE (slime-cover-band)
  • ROBERT RAUSCH (protest-pop)
  • MOLOTOV ROCKTAILZ (hardcore-punk)

drucken | 30. Mai 2007 | redside

get connected

Stay queer – get connected

Get connected ist eine Gruppe von politischen Lesben, Schwulen und Bisexullen, die sich zusammen geschlossen haben, um gemeinsam ihre Kritik und die Forderungen in einer Gesellschaft zu formulieren in der “anders??? sein nach wie vor nicht akzeptiert wird. Wir wollen über die Rolle von Party-Homos hinaus und uns von Klischees und Unterdrückung befreien, die uns über gestülpt werden.

Wir wollen echte Gleichberechtigung und keine lauen Kompromisse mehr bei unseren Rechten und Freiheiten. Dabei wollen wir Alternativen aufzeigen und Grenzen überschreiten.

Wenn ihr Interesse habt, kommt zu unseren Treffen:Jeden ersten Montag im Monat um 20.30 Uhr im Willich (Vollprechtstraße 3)

drucken | 30. Mai 2007 | redside

Termine

Donnerstag, 29.07.2021

Haftantritt - Verschoben!

Kundgebung zum Haftantritt am Donnerstag wird verschoben Der Haftantritt wurde aufgeschoben. Jan muss an Donnerstag noch nicht in den Knast. Die Kundgebung findet am Donnerstag nicht statt. Gebt in Eurem Umfeld Bescheid! Wann genau Haftantritt ist ist noch unklar, also bleibt und checkt weiterhin redside.tk!       Wir weisen aus aktuellem Anlass auf den Aufruf zur Kundgebung des Solikreises Jamnitzer Platz hin: Kundgebung | Donnerstag, 29. Juli 13:30 Uhr | Mannertstraße 6 Wahrscheinlich habt ihr seit letztem Herbst die Entwicklungen rund um den Jamnitzer Prozess mitbekommen. Dort wurde unser Gefährte und Freund Jan zu einer Knaststrafe von einem Jahr und 2 Monaten verurteilt, obwohl er an besagtem Abend nicht mal vor Ort war. Ob es zu einem Revisionsprozess kommt oder Jan die Haftstrafe bald antreten muss, ist noch unklar. Dieses Urteil ist die neuste, aber nicht einzige Repression, die er erfahren muss. Schon in den Prozessen rund um den 31. Mai 2017, an dem die Abschiebung eines Berufsschülers verhindert wurde, hat sich der unbedingte Verfolgungswille der staatlichen Behörden gezeigt, auch damals schon stand eine Knaststrafe für ihn im Raum. Seitdem haben es Staatsanwaltschaft und Polizei besonders auf Jan abgesehen. Immer wieder wurde er Opfer verschiedenster polizeilicher Maßnahmen. So z.B. auch an seinem Geburtstag 2019. Auf dem Nachhauseweg wurde er damals mal wieder von Zivis belästigt, im Nachgang wurden ihm Widerstand, Beleidigung und tätlicher Angriff vorgeworfen. Es kam zu einem weiteren Verfahren gegen ihn. In diesem Verfahren wurde die Revision abgelehnt und somit eine 3-monatige Haftstrafe rechtskräftig. Haftantritt ist nun am 29. Juli. Somit zeigt sich mal wieder: Alleine links zu sein, auf dem Nachhauseweg zu sein, auf öffentlichen Plätzen abzuhängen oder am Whörder See baden zu gehen, reicht schon aus, um permanent von Bullen belästigt und kontrolliert zu werden, um im Fokus von Justiz und Polizei zu stehen und absurd hohe Strafen für Lappalien zu bekommen. Auch in diesem Verfahren stehen wir an Jans Seite und auch dieses Urteil ist ein Angriff auf uns alle. Kommt also zur Kundgebung vor dem Knast am 29.07. um 13:30 Uhr, um gemeinsam unsere Wut auf die Straße zu bringen und an Jans Seite zu sein, auch besonders durch diese beschissenen Zeiten der Repression hindurch. Aktuell wird versucht, den Haftantritt nach hinten zu verschieben. Sollte dies der Fall sein, findet die Kundgebung am 29.07. nicht statt. Checkt vor Donnerstag also am besten nochmal auf allen Kanälen die aktuellen Infos! Lasst uns außerdem aufmerksam bleiben, was im Jamnitzer Prozess entschieden wird, um handlungsfähig zu sein! Wir werden diese Repressionen nicht hinnehmen! Der Kampf gegen Herrschaft ist das Echo unserer Freiheit. Lasst Jan endlich in Ruhe! Freiheit für alle!
Donnerstag, 29.07.2021

Warum hält sich die Geschlechterungleichheit?

Buchvorstellung und Diskussion mit dem Autor Kris Adlitz || Donnerstag, 29.07.2021 || 20.00 Uhr || Metroproletan Archiv & Bibliothek || Eberhardshofstr. 11 Wie lassen sich die aktuellen Geschlechterverhältnisse in Deutschland erklären? Dieses Buch versucht eine umfassende und grundsätzliche Kritik der Zusammenhänge – von der Geschlechtszuweisung über die Lohn- bis zu den Rentendifferenzen, vom Versprechen des Glücks in der Liebe über Bettgespräche bis zum sexuellen Missbrauch, von der Vereinbarkeitsproblematik über sexistische Witze bis zur LGBTI*-Bewegung. Dazu werden die üblichen Denkweisen problematisiert: Weder Rollenzuschreibungen noch die Biologie biparentaler Fortpflanzung, die kulturelle Ordnung der Zweigeschlechtlichkeit oder das Patriarchat können die Entwicklung der Geschlechterverhältnisse sinnvoll bestimmen. Erst eine Kritik der bürgerlichen Herrschaftsformen erklärt, warum sich die Geschlechterkultur gewandelt hat und die Geschlechterungleichheit in Deutschland bestehen bleibt. Mehr zum Buch: www.geschlechterungleichheit.de Das Metroproletan bittet euch die geltenden Hygieneregeln einzuhalten.  
Montag, 02.08.2021

Personalausweis neu beantragen, jetzt!

Ab dem 02.08.2021 werden verpflichtend beim Beantragen eines Personalausweises Abdrücke beider Zeigefinger auf dem Chip des Ausweises gespeichert. Diese werden vorerst noch nicht zentral gespeichert. Dennoch bedeutet dies, dass ab August der Zugriff auf den Personalausweis genügt, um an unsere Fingerabdrücke zu gelangen. Es ist nicht auszuschließen, dass bereits vorher Fingerabdruckdaten von Aktiven an Überwachungsbehörden weitergegeben werden. Wir alle hinterlassen überall und dauernd Fingerabdrücke. Man kann sich leicht vorstellen, wie der Staat dies zur Begründung für weitere Ermittlungen heranziehen wird und auch welche Überwachungsmöglichkeiten sich hieraus ergeben. In der Vergangenheit hat sich mit jedem neuen Datensammelparagraphen gezeigt, dass überall, wo der Staat Daten erhebt, diese Daten Begehrlichkeiten von Überwachungsbehörden wecken. Selbst wenn der direkte Zugriff von Polizei und Geheimdiensten vorerst ausgeschlossen ist, wird erfahrungsgemäß einige Jahre später die Gesetzeslage so verschärft, dass Behörden Zugriff auf diese Daten erhalten und sie aktiv nutzen können. Deshalb: Lasst euch schnellst möglich einen Termin beim zuständigen Amt geben! Wenn ihr vor August einen neuen Personalausweis beantragt, könnt ihr der Pflicht für einige Jahre entgehen. Bei den Einwohnermeldeämtern muss sich aktuell auf Wartezeiten für einen Termin von 2-3 Monaten eingestellt werden. Es bleibt also keine Zeit zu verlieren! Lasst uns dem Staat nicht unsere Daten schenken! Die Geschichte wiederholt sich: Biometrische Ausweisfotos, die anfangs auch nur zur Authentifikation der Ausweise dienen sollten, werden mittlerweile bei gesichtserkennenden Kameras eingesetzt! Berichtet euren Genoss*innen und Freund*innen davon! Bleibt hartnäckig, bis sie sich um eine Neubeantragung kümmern! Gebt dem Staat keine Gelegenheiten, unsere Strukturen auszuspähen und zu kriminalisieren!    
Mittwoch, 11.08.2021

Radio Revolution im Juli 2021

In der Juliausgaube von Radio Revolution wird über faschistische und rassistische Umtriebe in Freiburg, mit dem Höhepunkt eines Messerangriffs durch einen AfDler berichtet. Es geht um die Sitaution verschiedenster linker Orte des Zusammenkommens in Nürnberg und neben den Shortnews öffnet die Sendung mit ein Paar Worten zu der erst kürzlich verstorbenen Antifaschistin und KZ-Überlebenden Esther Bejerano. Die nächste Sendung könnt Ihr wieder am 11. August im Stoffwechsel auf Radio Z 95,8Mhz hören. Radio Revolution läuft am 2. Mittwoch im Monat zwischen 17 und 18 Uhr. Vergangene Sendungen könnt ihr euch auf https://www.mixcloud.com/RadioRevolutionNBG/ anhören.

Was war los

29.07.1900
Wlad?mir Ilj?tsch Ulj?now (sp?ter Lenin genannt) verl?sst Russland und geht ?ber Genf nach M?nchen in ein f?nfj?hriges Exil.