Hartz IV Sanktionsänderung – 5 Fragen an die organisierte autonomie – Plakataktion im Viertel

AktivistInnen der organisierten autonomie hingen Plakate mit Fragen und Antworten rund um das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zu dem Hartz IV Sanktionssystem in Gostenhof auf. Hier der Text:

Anfang November hat das Bundesverfassungsgericht doch Sanktionen über 30% gestrichen aber meine Kürzung von 60% ist immer noch da. Was kann ich machen?

Das Jobcenter wird die Sanktion nicht von sich aus zurücknehmen. Du musst selbst dagegen vorgehen und einen Widerspruch einlegen. Dann wird alles zurückgenommen, was über eine Kürzung von 30% hinaus geht.

Was hat denn das Bundesverfasssungsgericht nun eigentlich genau beschlossen?

Am 05. November entschied das Verfassungsgericht, dass Kürzungen über 30% des Regelsatzes hinaus verfassungswidrig sind, d.h. es gibt keine Kürzung über 30% mehr! Darüber hinaus wurde festgelegt, dass Sanktionen vor Ablauf der dreimonatigen Dauer beendet werden müssen wenn der Grund der Sanktion weg fällt (z.B. ein Papier wird nachgereicht. Dann muss die Sanktion sofort beendet werden)

Das klingt ja schon mal gut aber gibt es da auch einen Haken? (mehr …)

drucken | 16. Januar 2020 | organisierte autonomie (OA)

Antifa-Aktionskneipe im Januar

Antifa-Aktionskneipe diesen Freitag, 17.Januar, ab 19Uhr | 19-20Uhr offenes Antifatreffen | Ab 20Uhr Basteln und Malen.

Kommt zur Antifa-Aktionskneipe! Wir besprechen beim offenen Antifatreffen die Aktion gegen Maaßen am 26.1. und basteln danach gemeinsam Material für die Aktion(en) gegen den Kommunalwahlkampf 2019. Für hungrige wird es wieder lecker Essen geben.

Was macht die Antifa Aktionskneipe?

Beispiele:  Antifa-Stadtrundgang  /Aktion gegen AfD Landtagswahlstand / Demo „Keine rechte Hetze in unserem Viertel!“ / Gemeinsamer Treffpunkt für revolutionäre 1.Mai-Demo / Aktion zum TagX NSU-Prozess / Aktion gegen CSU Parteitag / Aktion gegen AfD-Infostand / Fahrt zur Demo: Memmingen sieht rot

Was ist die Antifa Aktionskneipe: (mehr …)

drucken | 16. Januar 2020 | organisierte autonomie (OA)

Petition für Senem

Unsere liebe Genossin und Freundin Senem wird seit Oktober 2019 von den Schergen Erdogans in der Türkei festgehalten. Die deutschen Behörden machen sich ein weiteres Mal zum Mittäter durch Nichtstun und reden sich heraus: in die Angelegenheiten der Türkei könne man sich nicht einmischen.

Also, müssen wir selbst Druck aufbauen. Das Bündnis Frieden für Kurdistan hier in Nürnberg hat eine Petition auf change.org geschalten und bittet um deren Weiterverbreitung:

https://www.change.org/p/auswärtiges-amt-berlin-die-ausreisesperre-von-senem-muss-aufgehoben-werden

Gerne tun wir das!

drucken | 9. Januar 2020 | redside

La Noche Roja im Januar

Unsere „La noche Roja“ am 18. Januar steht im Zeichen des Widerstandes der Frauen, denn Frauenkampftag ist jeden Tag.

Wir zeigen den Film „Commander Arian“ im Rahmen der Rojava Filmtage Nürnberg:
Alba Sotorras kraftvolle Dokumentation über Emanzipation und Freiheit führt uns an die Front des Syrienkrieges, wo die 30-jährige Kommandantin Arian ein Frauen-Bataillon Richtung Kobane führt, um dort die Bevölkerung aus dem Griff des IS zu befreien.

Eigentlich sollte Ende letzten Jahres wieder das Internationale Filmfestival in Rojava stattfinden, das wegen des faschistischen Angriffskrieges der Türkei abgesagt werden musste. Wir werden Soli Chai verkaufen, dessen Einnahmen wir zu 100% an die Internationale Filmkommune Rojava spenden.
Zum Essen gibt’s Cig Köfte.

Lasst uns das 21. Jahrhundert zur Epoche der Frau machen!

drucken | 8. Januar 2020 | Revolutionär organisierte Jugendaktion

Maaßen kommt – Wir stehen dagegen (save the date, 26. Januar)

Hans Georg Maaßen, der bekannte CDU Hardliner, kommt am 26. Januar nach Nürnberg. Eingeladen wurde er zum Neujahresempfang der CSU-Langwasser. Dort wird auch der Oberbürgermeisterkandidat Markus König anwesend sein, der sich nicht zu schade ist, gemeinsam mit jemanden aufzutreten, der selbst für CSU-Verhältnisse weit rechts außen steht. Maaßen fiel durch Äußerungen wie etwa, dass die CDU sich die Möglichkeit offen halten sollte mit der AfD zu koalieren, oder auch, dass es in Chemnitz 2018 bei den rassistischen Krawallen keine Hetzjagd-Szenen gegeben habe. Wörtlich zum Thema Zusammenarbeit der CDU und AfD in ostdeutschen Bundesländern: „Ich glaube, in der jetzigen Situation werden wir es auch ausschließen, dass es zu einer derartigen Koalition kommt, aber man weiß nie“.  Kein Wunder, denn bereits in seiner Zeit als Verfassungsschutzchef beriet er die AfD darin, wie sie am besten einer Beobachtung entgehen könnte. (mehr …)

drucken | 6. Januar 2020 | organisierte autonomie (OA)

Der antisemitische Doppelmord an Poeschke und Lewin

Der antisemitische Doppelmord an Poeschke und Lewin

Dienstag, 14.01.2020
Vortrag „Der antisemitische Doppelmord an Shlomo Lewin und Frida Poeschke“ der Initiative kritisches Gedenken Erlangen im Projekt31 ab 19:00 Uhr:

Shlomo Lewin und Frida Poeschke wurden am 19.12.1980 von dem Rechtsradikalen und Mitglied der Wehrsportgruppe Hoffmann Uwe Behrendt ermordet. Um das antisemitische Attentat aufzuarbeiten und kritisch zu erinnern, hat sich im Januar 2019 die Initiative ‚kritisches gedenken erlangen‘ gegründet. Im Vortrag der Initiative soll ein Überblick über die antisemitische Tat, sowie gesellschaftliche und politische Verhältnisse gegeben werden, die diese zuerst möglich und im Anschluss vergessen gemacht haben.
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drucken | 31. Dezember 2019 | Gefangenen Gewerkschaft Soligruppe Nürnberg

Gostenhof liest II: 09.01. um 19:30 Uhr im Metroproletan Archiv & Bibliothek

Gostenhof liest II: 09.01. um 19:30 Uhr im Metroproletan Archiv & Bibliothek

Gostenhof liest || 09.01.20 || 19:30 Uhr || Metroproletan Archiv & Bibliothek || Eberhardshofstr. 11 || 90429 Nürnberg

Gostenhof ließt aus:
”Wally” von Wally Rodammer
Wally Rodammer berichtet in ihrer biografi schen Erzählung von ihrer Kinheit und Jugend in Gostenhof. In der Zeit um den 1. Weltkrieg zieht ihre Familie, nach einer Zwangsräumung der alten Wohnung, in die Denisstr. 61. Sie berichtet über harte Arbeits- und Lebensbedingungen, von Fahrraddiebstählen, Selbstmorden, Not und Elend aber auch von Gostenhofer Konsumgenossenschaften, der SPD, der KPD und ihre Aktivität im kommunistischen Jugendverband, vom Alltag und dem Kampf für die Interessen der ArbeiterInnen. Ein Jugendroman aus Gostenhof, interessant, spannend, gut.
und aus: ”Aus anderer Sicht” von Stephan Blöth
Stephan Blöth Kommunist und Mitglied der Freien Deutschen Jugend präsentiert in seinen Erinnerungen Geschichte und Geschichten aus Nürnberg und Gostenhof u.a. aus dem Kampf gegen die Wiederbewaffnung.

Und so geht es nach dem 09.01.2020 vorerst weiter…
gostenhof liest am: 21.01.2020 um 19:30 Uhr im: Laden, in der Knauerstr. 3
aus: ”Der Deckname – Memoiren” von Alexander Abusch • aus: ”Die KPD in Nordbayern – 1919 -1933” von Ulrich Neuhäußer-Wespy • und aus: ”Texte gegen Krieg und Reaktion” von Helge Döhring (Hrsg.) über den Fürther Anarchosyndikalisten Fritz Oertner

Gostenhof liest heißt eine neue Veranstaltungsreihe, in deren Rahmen Gostenhoferinnen und Gostenhofer (mehr …)

drucken | 30. Dezember 2019 | organisierte autonomie (OA)

Verfahren wegen „grob ungehöriger Handlung“ geht Anfang nächsten Jahres weiter! Achtet auf Ankündigungen

Verfahren wegen „grob ungehöriger Handlung“ geht Anfang nächsten Jahres weiter! Achtet auf Ankündigungen

Am 10. Dezember fand der erste Prozesstag gegen eine Aktivistin statt. In dem Ordnungswidrigkeitsverfahren geht es unter anderem um den Vorwurf einer „grob ungehörigen Handlung“ während einer schikanösen Polizeikontrolle im Rahmen der Bullenbelagerung letzten Sommer am Jamnitzer Platz. Sie ist eine von Mehreren, die wegen diesem lächerlichen Vorwurf vor Gericht gezerrt werden. Es wurden 2 Polizeibeamte gehört, die unterschiedliche Angaben zum Sachverhalt machten. Der Anwalt stellte die Auslegung der Stadt- und Repressionsbehörden, dass Alkohol laut der städtischen Grünflächenverordnung verboten sein, in Frage. In der Satzung heißt es u.A.: „der Aufenthalt zum Zwecke des Alkoholgenusses“ sei untersagt. Hier wird deutlich, dass nicht jeder Alkoholkonsum verboten ist und somit auch nicht als Grundlage für eine Personenkontrolle herangezogen werden kann.
Der zweite Vorwurf (Personalienverweigerung) konnte entkräftet werden,sehr zum Unmut des Ordnungsamtsvertreters, der die Rolle der Staatsanwaltschaft einnahm. Nach zwei Stunden Zeugenvernehmung bot die Richterin eine Einstellung wegen Geringfügigkeit an. Dieser faule Kompromiss wurde von der Aktivistin nicht angenommen. Der Prozess wird nun Anfang nächsten Jahres weiter verhandelt. Weitere Zeugen werden geladen.
Derzeit werden unter absurdesten Vorwürfen AktivistInnen vor Gericht gestellt, erinnert sei an dieser Stelle exemplarisch an den sogenannten „Papierfliegerprozess“, der ebenfalls im Frühjahr weiter verhandelt wird.
Achtet deshalb weiter auf Ankündigungen, zeigt euch solidarisch und unterstützt die Betroffenen vor Gericht.

Im Folgenden dokumentieren wir die Prozesserklärung der Aktivistin:

Ich wohne jetzt seid fast 5 Jahren in Gostenhof, so lange habe ich bisher noch nie irgendwo gewohnt. Dementsprechend habe ich hier das erste Mal etwas gefunden was ich so noch nicht kannte. Ich kenne die Bäckereiverkäuferinnen mit Namen und Problemen, grüße beim Sparziergehen (mehr …)

drucken | 23. Dezember 2019 | organisierte autonomie (OA)

So frei wie Sie wollen – Repression und Neoliberalismus

Und wie viel kann man fernsehen. Vor allem wenn der Strom limitiert ist. Vor allem, wenn einem der Hintern wehtut vom sitzen und Ausgehöhltwerden, von all dem Schwachsinn, den man in sich stopft, und das ist die Freiheit, die wir meinen. Die Freiheit der Selbstverwirklichung und Möglichkeiten, die uns allen durch die freien Märkte beschert wurde, schenkt den meisten doch nur die Möglichkeit, Reichen beim Freisein zuzusehen. Den Armen steht die Freiheit theoretisch zu, sie haben einfach nur zu wenig Geld, um sie auszuleben, die Freiheit.“ „Das haben Sie gut gesagt“, sagt Don, die bereits nach einer Sekunde nicht mehr zugehört hat.“(GRM, Brainfuck; Sybille Berg)

Solitresen des Antifa-Aktionsbündnis, Freitag 03. Januar, 20:00 Uhr

Die Veranstaltung „So frei wie sie wollen – Repression und Neoliberalismus“ beschäftigt sich mit einer Welt des totalen Marktes. Mit unserer Welt. Verschiedene Zeitzeugen berichten von Privatisierung und Repression und der Privatisierung von Repression.

drucken | 22. Dezember 2019 | Antifaschistisches Aktionsbündnis

Projekt 31 – Neuigkeiten

Da eine Investmentfirma das Projekt 31 kaufen und Eigentumswohnungen bauen will, tut sich vieles im Haus. Neben der Suche nach Ersatzobjekten, Finanzierungsplänen, regulärem Betrieb und durchzechten Nächten startet bald die nächste Phase der Projekt 31 – Don’t go breaking my Heart Kampagne. Los geht es mit dem neuen Kampagnenvideo:

https://youtu.be/DirUE7dh7Ic

Das Video kann gerne fleißig geteilt, kommentiert und verbreitet werden.

Mehr dazu gibt es im Januar.

Im Februar veranstaltet das Haus den Tag der offenen Selbstverwaltung, also markiert Euch den 15. Februar schon einmal im Kalender.

Traurige Nachrichten zum Schluss:
Dienstag, 24.12 und 31.12 finden keine VAPCAs im Projekt statt.

drucken | 22. Dezember 2019 | Gefangenen Gewerkschaft Soligruppe Nürnberg

Prolos-Kneipe im Dezember: Sind Karpfen Pilze?

Prolos-Kneipe. Freitag, 27. Dezember 2019 ab 19.00 Uhr. Stadtteilladen Schwarze Katze, Untere Seitenstraße 1, 90429 Nürnberg

Seit unserer Violette Nozière/Surrealismus-Kneipe haben wir euch jeden Dezember viel abverlangt. Wir haben euch Empfehlungen bezüglich eurer Familien gemacht, wir haben euch mit Rimbaud, Adorno, Anti-Haien und astronomischen Fakten bombardiert und ihr habt sogar unsere Suizid-Kneipe überlebt. Dieses Jahr möchten wir auf besinnliche Weise mit euch ausklingen lassen. Hervorragendes Essen gibt es natürlich auch.

drucken | 21. Dezember 2019 | Prolos

Gostenhof liest: Stadtteilclub 28.12.19

Gostenhof liest: Stadtteilclub 28.12.19

Gostenhof liest || 28.12.19 || 19:30 Uhr || Stadtteilclub Reclaim Gostenhof || Schwarze Katze || Untere Seitenstr.1 || 90429 Nürnberg

19:00 bis 20:00 Uhr offene Anlaufstelle der Initiative Mietenwahnsinn stoppen

Gostenhof liest aus der Nürnberger Krimireihe: ”Reichsparteitag”, ”Luftlage” und ”Verhandlung” von Martin Weiß Paschke Vor spannendem Krimihintergrund beschreibt Paschke das Alltagsleben in der Stadt Nürnberg während des 3. Reichs, die Wirkung des Faschismus auf das Verhalten der Nürnberger Bevölkerung, den Reichsparteitag 1938, Luftangriffe und den nach der Zerschlagung der faschistischen Herrschaft stattfindenden Nürnberger Kriegsverbrecherprozess.

und aus dem trashigen Gostenhofer Kriminalroman: ”Tod, Steine, Scherben” von Veit Bronnenmeyer zum Thema Gentrifizierung Hier werden wir einem Mord in der Gostenhofer Autonomenszene beiwohnen und den, sicherlich unfreiwillig trashig-urkomischen, bürgerlichen Phantasien über die Welt der Stadtteil Autonomen folgen. Es verspricht lustig zu werden.

Gostenhof liest heißt eine neue Veranstaltungsreihe, in deren Rahmen Gostenhoferinnen und Gostenhofer in unterschiedlichen Locations Literatur über unsere Stadt und im speziellen natürlich über unseren Stadtteil Gostenhof präsentieren werden. Vorgestellt werden Krimis, Biographien, Romane, Sach- und Geschichtsbücher, Reiseführer und Artikel. Beschrieben wird der Alltag der EinwohnerInnen, in Nürnberg und Gostenhof zu verschiedenen Zeiten. Es werden Geschichten aus Kämpfen der ArbeiterInnenbewegung, dem antifaschistischen Widerstand und dem lokalen Kampf gegen die Wiederbewaffnung erzählt. Geschichten über Frauen und Männer die in diesem Stadtteil lebten, liebten und für ein besseres Leben kämpften und sicherlich kommt auch der Spaß das eine oder andere mal nicht zu kurz.

Und so geht es nach dem 28.12.2019 vorerst weiter...
gostenhof liest am: 09.01.2020 um 19:30 Uhr im: Metroproletan Archiv & Bibliothek, Eberhardshofstr.11

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drucken | 20. Dezember 2019 | organisierte autonomie (OA)

Was war los

22.01.1980
In El Salvador findet eine der gr??ten Manifestationen in der Geschichte El Salvadors statt. 250.000 Menschen nehmen daran teil. Als die friedliche Demonstration von Armee und Polizei unter Beschuss genommen wird, verwandelt sie sich in eines der gr??ten Massaker, dass es in El Salvador bisher gegeben hat. Ungez?hlte Demonstranten werden ermordet.

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