Termine

Samstag, 09.05.2020

Verschoben auf den 09.05..: La Noche Roja im Mai: 2 ½ Jahre nach G20

LA NOCHE ROJA IM MAI - 2 ½ Jahre nach G20 -
Im Rahmen des G20 Gipfels 2017 kam es zu massenhaftem Protest gegen die zerstörerische Politik der herrschenden Klasse! Erwartungsgemäß reagierte diese sowohl während des Gipfels als auch danach mit massiver Repression. Davon sind Deutschlandweit Linke betroffen unter anderem auch in Nürnberg.
Unter anderem zum aktuellem Stand bezüglich der Rondenbarg Prozesse werden diesen Samstag im Rahmen der LA NOCHE ROJA ein Anwalt und ein betroffener Aktivist darüber berichten.
 
Wie immer gibt es leckeres veganes Essen und kühle Getränke.
Samstag, den 09.05.2020 ab 19:00 Uhr in der Schwarzen Katze(Untere Seitenstraße 1)

Hartz IV Sanktionsänderung – 5 Fragen an die organisierte autonomie – Plakataktion im Viertel

AktivistInnen der organisierten autonomie hingen Plakate mit Fragen und Antworten rund um das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zu dem Hartz IV Sanktionssystem in Gostenhof auf. Hier der Text:

Anfang November hat das Bundesverfassungsgericht doch Sanktionen über 30% gestrichen aber meine Kürzung von 60% ist immer noch da. Was kann ich machen?

Das Jobcenter wird die Sanktion nicht von sich aus zurücknehmen. Du musst selbst dagegen vorgehen und einen Widerspruch einlegen. Dann wird alles zurückgenommen, was über eine Kürzung von 30% hinaus geht.

Was hat denn das Bundesverfasssungsgericht nun eigentlich genau beschlossen?

Am 05. November entschied das Verfassungsgericht, dass Kürzungen über 30% des Regelsatzes hinaus verfassungswidrig sind, d.h. es gibt keine Kürzung über 30% mehr! Darüber hinaus wurde festgelegt, dass Sanktionen vor Ablauf der dreimonatigen Dauer beendet werden müssen wenn der Grund der Sanktion weg fällt (z.B. ein Papier wird nachgereicht. Dann muss die Sanktion sofort beendet werden)

Das klingt ja schon mal gut aber gibt es da auch einen Haken? (mehr …)

drucken | 16. Januar 2020 | organisierte autonomie (OA)

Antifa-Aktionskneipe im Januar

Antifa-Aktionskneipe diesen Freitag, 17.Januar, ab 19Uhr | 19-20Uhr offenes Antifatreffen | Ab 20Uhr Basteln und Malen.

Kommt zur Antifa-Aktionskneipe! Wir besprechen beim offenen Antifatreffen die Aktion gegen Maaßen am 26.1. und basteln danach gemeinsam Material für die Aktion(en) gegen den Kommunalwahlkampf 2019. Für hungrige wird es wieder lecker Essen geben.

Was macht die Antifa Aktionskneipe?

Beispiele:  Antifa-Stadtrundgang  /Aktion gegen AfD Landtagswahlstand / Demo „Keine rechte Hetze in unserem Viertel!“ / Gemeinsamer Treffpunkt für revolutionäre 1.Mai-Demo / Aktion zum TagX NSU-Prozess / Aktion gegen CSU Parteitag / Aktion gegen AfD-Infostand / Fahrt zur Demo: Memmingen sieht rot

Was ist die Antifa Aktionskneipe: (mehr …)

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Gemeinsame Zugfahrt zur Anti Siko Demonstration

ZugtreffpunktBild könnte enthalten: Text
15.02.20
10:35 Uhr
Osthalle

Die Welt 2020:
Der Angriffskrieg Erdogans gegen die KurdInnen in Nordsyrien bedroht die Existenzgrundlage Hundearttausender.
Alle 3 Sekunden stirbt ein Mensch an Hunger, während 2/3 aller produzierten Lebensmittel in die Mülltonne wandern.
Über die Kontinente verteilt wüten derzeit 30 Kriege.
Und der menschengemachte Klimawandel sorgt dafür, dass immer öfter Naturkatastrophen wie Zyklone und Waldbrände Menschen zur Flucht zwingen oder ihnen das Leben nehmen. (mehr …)

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Kein Platz für Maaßen – Kundgebung am 26.01. um 10 Uhr

Am 26. Januar lädt die CSU Langwasser den ehemaligen Ver­fassungsschutzpräsidenten Hans-Georg Maaßen als Redner zu ihrem Neujahrsempfang, im Arvena Parkhotel, ein. Maaßen nimmt bei der zunehmenden Faschisierung der Ge­sellschaft eine bedeutende Schlüsselrolle ein. So hat er als Präsident des Bundesverfassungsschutzes die AfD beraten, damit diese einer Beobachtung durch seine Behörde entgehen konnte.
Maaßen ist Mitglied der CDU sowie der Werteunion, die sich als „konservativer“ Flügel der Union beschreibt, aber eher als Bindeglied zwischen CDU/CSU und der AfD zu verstehen ist. Immer wieder betont er, dass die AfD ein möglicher Koalitions­partner der CDU in Ostdeutschland wäre. Schon in seiner Dok­torarbeit aus dem Jahr 2000 über Asylrecht vertritt er Begriffe der neuen Rechten, wie „unkontrollierte Massenzuwanderung“ oder „Asyltourismus“. Seine rechtspopulistischen und islam­feindlichen Äußerungen ziehen sich durch seine gesamte poli­tische Karriere. Auch die zunehmenden Angriffe durch Nazis verharmlost Maaßen immer wieder und beschwört stattdessen einen „Linksruck“ in der CDU, und eine steigende Gefahr durch „linksextremistischen Terror“, dem er entgegenwirken will. Auch in seinem Umgang mit Medien offenbart er seine Weltanschauung. Er nutzt die gleiche Rhetorik wie andere Ak­teurInnen der neuen Rechten, bezeichnet Medien, die ihn kriti­sieren, als „Lügenpresse“ und fordert die Abschaffung des öf­fentlich-rechtlichen Rundfunks. Dahingehend ist es nicht über­raschend, dass er auch den von Mensch gemachten Klima­wandel leugnet.
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Gostenhof liest III: 21.01. um 19:30 im Laden in der Knauerstraße 3

Gostenhof liest || 21.01.20 || 19:30 Uhr || Laden || Knauerstraße 3 || 90443 Nürnberg

Gostenhof ließt aus: Der Deckname” von Alexander Abusch
Abusch beschreibt seine Jugend im Stadtteil, zeichnet ein Bild vom Gostenhof der 20er Jahre und liefert eine Beschreibung seiner BewohnerInnen. Wer wissen will, wie damals die ArbeiterInnen lebten, wo die revolutionäre Linke in Gostenhof ihre Hochburgen hatte, wo so genante Ost-Juden u.a. wohnten und wie sie alle durchs Leben gingen ist hier richtig.
aus: ”Die KPD in Nordbayern 1919 – 1933” von Ulrich Neuhäußer-Wespy Alle die sich für die Geschichte der örtlichen KPD interessieren, für ihren Aufbau, ihre Stärke und Aktivitäten, die über Klassenkampf, Demos, Streiks, Antifaschismus, Verbot und Widerstand in unserer Stadt Bescheid wissen wollen, kommen hier auf ihre Kosten.
und aus: ”Fritz Oerter: Texte gegen Krieg und ReaktionHg. Helge Döhring
Döhring präsentiert neben Texten des Fürther Anarchosyndikalisten Oerter (1869-1935), Einblicke in sein Wirken in der Region, in Antimilitarismus, Klassenkämpfe der Zeit und in die Organisationen und Aktivitäten der nordbayrischen, anarchosyndikalistischen Bewegung.

Gostenhof liest heißt eine neue Veranstaltungsreihe, in deren Rahmen Gostenhoferinnen und Gostenhofer in unterschiedlichen Locations Literatur über unsere Stadt und im speziellen natürlich über unseren Stadtteil Gostenhof präsentieren werden. Vorgestellt werden Krimis, Biographien, Romane, Sach- und Geschichtsbücher, Reiseführer und Artikel. Beschrieben wird der Alltag der EinwohnerInnen, in Nürnberg und Gostenhof zu verschiedenen Zeiten. Es werden Geschichten aus Kämpfen der ArbeiterInnenbewegung, dem antifaschistischen Widerstand und dem lokalen Kampf gegen die Wiederbewaffnung erzählt. Geschichten über Frauen und Männer die in diesem Stadtteil lebten, liebten und für ein besseres Leben kämpften und sicherlich kommt auch der Spaß das eine oder andere mal nicht zu kurz.

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Rojava Filmtage 18.01 – 21.02

Rojava Filmtage 18.01 – 21.02

Im November 2019 sollte in Nord- und Ostsyrien das 4. Internationale Filmfestival Rojava beginnen. Aufgrund der Invasion und des völkerrechtswidrigen Angriffskrieges des türkischen Regimes in der Region konnte das Festival dieses Jahr jedoch nicht planmäßig ausgetragen werden.

Daher zeigen wir diese Filme in Nürnberg, Fürth und Erlangen!

Weiter geht es am Freitag, 21.02

19 Uhr mit Sika Ciyaye Kurmenc / Im Schatten von kurdischen Bergen

im Infoladen Benario in Fürth (U-Bahnhaltestelle Jakobinenstraße)

Veranstalter ist der Infoladen Benario Fürth

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drucken | 14. Januar 2020 | Gefangenen Gewerkschaft Soligruppe Nürnberg

Stadtteilclub 25. Januar – Soli Jamnitzer – Anlaufstelle für Betroffene um 19 Uhr

Stadtteilclub 25. Januar – Soli Jamnitzer – Anlaufstelle für Betroffene um 19 Uhr

Der Stadtteilclub am 25. Januar wird ganz im Zeichen der Solidarität stehen. Der Sommer 2019 am Jamnitzer Platz war lebendig, widerständig und solidarisch – nur die Cops machten sich mal wieder zum verlängerten Arm einer handvoll AnwohnerInnen und einer Stadtplanung im Interesse des Kapitals. Anzeigen und Vorladungen wegen „grob ungehörigem Verhalten“, angeblichen Beleidigungen und Widerstands waren die Folge. Aber wir wehren uns auch dagegen gemeinsam. Deswegen:

Wenn ihr eine Vorladung oder ähnliches bekommen habt, kommt am 25. Januar um 19 Uhr in den Stadtteilclub. Gemeinsam mit der Roten Hilfe werden wir beraten, wie wir dich unterstützen können.

Ab 20:00 Uhr wollen wir gemeinsam gemütlich schlemmen und den ein oder anderen Drink stellen wir auch bereit. Der Erlös wandert natürlich in die Soli-Kasse für die Betroffenen.

drucken | 13. Januar 2020 | organisierte autonomie (OA)

Petition für Senem

Unsere liebe Genossin und Freundin Senem wird seit Oktober 2019 von den Schergen Erdogans in der Türkei festgehalten. Die deutschen Behörden machen sich ein weiteres Mal zum Mittäter durch Nichtstun und reden sich heraus: in die Angelegenheiten der Türkei könne man sich nicht einmischen.

Also, müssen wir selbst Druck aufbauen. Das Bündnis Frieden für Kurdistan hier in Nürnberg hat eine Petition auf change.org geschalten und bittet um deren Weiterverbreitung:

https://www.change.org/p/auswärtiges-amt-berlin-die-ausreisesperre-von-senem-muss-aufgehoben-werden

Gerne tun wir das!

drucken | 9. Januar 2020 | redside

La Noche Roja im Januar

Unsere „La noche Roja“ am 18. Januar steht im Zeichen des Widerstandes der Frauen, denn Frauenkampftag ist jeden Tag.

Wir zeigen den Film „Commander Arian“ im Rahmen der Rojava Filmtage Nürnberg:
Alba Sotorras kraftvolle Dokumentation über Emanzipation und Freiheit führt uns an die Front des Syrienkrieges, wo die 30-jährige Kommandantin Arian ein Frauen-Bataillon Richtung Kobane führt, um dort die Bevölkerung aus dem Griff des IS zu befreien.

Eigentlich sollte Ende letzten Jahres wieder das Internationale Filmfestival in Rojava stattfinden, das wegen des faschistischen Angriffskrieges der Türkei abgesagt werden musste. Wir werden Soli Chai verkaufen, dessen Einnahmen wir zu 100% an die Internationale Filmkommune Rojava spenden.
Zum Essen gibt’s Cig Köfte.

Lasst uns das 21. Jahrhundert zur Epoche der Frau machen!

drucken | 8. Januar 2020 | Revolutionär organisierte Jugendaktion

Maaßen kommt – Wir stehen dagegen (save the date, 26. Januar)

Hans Georg Maaßen, der bekannte CDU Hardliner, kommt am 26. Januar nach Nürnberg. Eingeladen wurde er zum Neujahresempfang der CSU-Langwasser. Dort wird auch der Oberbürgermeisterkandidat Markus König anwesend sein, der sich nicht zu schade ist, gemeinsam mit jemanden aufzutreten, der selbst für CSU-Verhältnisse weit rechts außen steht. Maaßen fiel durch Äußerungen wie etwa, dass die CDU sich die Möglichkeit offen halten sollte mit der AfD zu koalieren, oder auch, dass es in Chemnitz 2018 bei den rassistischen Krawallen keine Hetzjagd-Szenen gegeben habe. Wörtlich zum Thema Zusammenarbeit der CDU und AfD in ostdeutschen Bundesländern: „Ich glaube, in der jetzigen Situation werden wir es auch ausschließen, dass es zu einer derartigen Koalition kommt, aber man weiß nie“.  Kein Wunder, denn bereits in seiner Zeit als Verfassungsschutzchef beriet er die AfD darin, wie sie am besten einer Beobachtung entgehen könnte. (mehr …)

drucken | 6. Januar 2020 | organisierte autonomie (OA)

Der antisemitische Doppelmord an Poeschke und Lewin

Der antisemitische Doppelmord an Poeschke und Lewin

Dienstag, 14.01.2020
Vortrag „Der antisemitische Doppelmord an Shlomo Lewin und Frida Poeschke“ der Initiative kritisches Gedenken Erlangen im Projekt31 ab 19:00 Uhr:

Shlomo Lewin und Frida Poeschke wurden am 19.12.1980 von dem Rechtsradikalen und Mitglied der Wehrsportgruppe Hoffmann Uwe Behrendt ermordet. Um das antisemitische Attentat aufzuarbeiten und kritisch zu erinnern, hat sich im Januar 2019 die Initiative ‚kritisches gedenken erlangen‘ gegründet. Im Vortrag der Initiative soll ein Überblick über die antisemitische Tat, sowie gesellschaftliche und politische Verhältnisse gegeben werden, die diese zuerst möglich und im Anschluss vergessen gemacht haben.
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drucken | 31. Dezember 2019 | Gefangenen Gewerkschaft Soligruppe Nürnberg

Gostenhof liest II: 09.01. um 19:30 Uhr im Metroproletan Archiv & Bibliothek

Gostenhof liest II: 09.01. um 19:30 Uhr im Metroproletan Archiv & Bibliothek

Gostenhof liest || 09.01.20 || 19:30 Uhr || Metroproletan Archiv & Bibliothek || Eberhardshofstr. 11 || 90429 Nürnberg

Gostenhof ließt aus:
”Wally” von Wally Rodammer
Wally Rodammer berichtet in ihrer biografi schen Erzählung von ihrer Kinheit und Jugend in Gostenhof. In der Zeit um den 1. Weltkrieg zieht ihre Familie, nach einer Zwangsräumung der alten Wohnung, in die Denisstr. 61. Sie berichtet über harte Arbeits- und Lebensbedingungen, von Fahrraddiebstählen, Selbstmorden, Not und Elend aber auch von Gostenhofer Konsumgenossenschaften, der SPD, der KPD und ihre Aktivität im kommunistischen Jugendverband, vom Alltag und dem Kampf für die Interessen der ArbeiterInnen. Ein Jugendroman aus Gostenhof, interessant, spannend, gut.
und aus: ”Aus anderer Sicht” von Stephan Blöth
Stephan Blöth Kommunist und Mitglied der Freien Deutschen Jugend präsentiert in seinen Erinnerungen Geschichte und Geschichten aus Nürnberg und Gostenhof u.a. aus dem Kampf gegen die Wiederbewaffnung.

Und so geht es nach dem 09.01.2020 vorerst weiter…
gostenhof liest am: 21.01.2020 um 19:30 Uhr im: Laden, in der Knauerstr. 3
aus: ”Der Deckname – Memoiren” von Alexander Abusch • aus: ”Die KPD in Nordbayern – 1919 -1933” von Ulrich Neuhäußer-Wespy • und aus: ”Texte gegen Krieg und Reaktion” von Helge Döhring (Hrsg.) über den Fürther Anarchosyndikalisten Fritz Oertner

Gostenhof liest heißt eine neue Veranstaltungsreihe, in deren Rahmen Gostenhoferinnen und Gostenhofer (mehr …)

drucken | 30. Dezember 2019 | organisierte autonomie (OA)

Verfahren wegen „grob ungehöriger Handlung“ geht Anfang nächsten Jahres weiter! Achtet auf Ankündigungen

Verfahren wegen „grob ungehöriger Handlung“ geht Anfang nächsten Jahres weiter! Achtet auf Ankündigungen

Am 10. Dezember fand der erste Prozesstag gegen eine Aktivistin statt. In dem Ordnungswidrigkeitsverfahren geht es unter anderem um den Vorwurf einer „grob ungehörigen Handlung“ während einer schikanösen Polizeikontrolle im Rahmen der Bullenbelagerung letzten Sommer am Jamnitzer Platz. Sie ist eine von Mehreren, die wegen diesem lächerlichen Vorwurf vor Gericht gezerrt werden. Es wurden 2 Polizeibeamte gehört, die unterschiedliche Angaben zum Sachverhalt machten. Der Anwalt stellte die Auslegung der Stadt- und Repressionsbehörden, dass Alkohol laut der städtischen Grünflächenverordnung verboten sein, in Frage. In der Satzung heißt es u.A.: „der Aufenthalt zum Zwecke des Alkoholgenusses“ sei untersagt. Hier wird deutlich, dass nicht jeder Alkoholkonsum verboten ist und somit auch nicht als Grundlage für eine Personenkontrolle herangezogen werden kann.
Der zweite Vorwurf (Personalienverweigerung) konnte entkräftet werden,sehr zum Unmut des Ordnungsamtsvertreters, der die Rolle der Staatsanwaltschaft einnahm. Nach zwei Stunden Zeugenvernehmung bot die Richterin eine Einstellung wegen Geringfügigkeit an. Dieser faule Kompromiss wurde von der Aktivistin nicht angenommen. Der Prozess wird nun Anfang nächsten Jahres weiter verhandelt. Weitere Zeugen werden geladen.
Derzeit werden unter absurdesten Vorwürfen AktivistInnen vor Gericht gestellt, erinnert sei an dieser Stelle exemplarisch an den sogenannten „Papierfliegerprozess“, der ebenfalls im Frühjahr weiter verhandelt wird.
Achtet deshalb weiter auf Ankündigungen, zeigt euch solidarisch und unterstützt die Betroffenen vor Gericht.

Im Folgenden dokumentieren wir die Prozesserklärung der Aktivistin:

Ich wohne jetzt seid fast 5 Jahren in Gostenhof, so lange habe ich bisher noch nie irgendwo gewohnt. Dementsprechend habe ich hier das erste Mal etwas gefunden was ich so noch nicht kannte. Ich kenne die Bäckereiverkäuferinnen mit Namen und Problemen, grüße beim Sparziergehen (mehr …)

drucken | 23. Dezember 2019 | organisierte autonomie (OA)

So frei wie Sie wollen – Repression und Neoliberalismus

Und wie viel kann man fernsehen. Vor allem wenn der Strom limitiert ist. Vor allem, wenn einem der Hintern wehtut vom sitzen und Ausgehöhltwerden, von all dem Schwachsinn, den man in sich stopft, und das ist die Freiheit, die wir meinen. Die Freiheit der Selbstverwirklichung und Möglichkeiten, die uns allen durch die freien Märkte beschert wurde, schenkt den meisten doch nur die Möglichkeit, Reichen beim Freisein zuzusehen. Den Armen steht die Freiheit theoretisch zu, sie haben einfach nur zu wenig Geld, um sie auszuleben, die Freiheit.“ „Das haben Sie gut gesagt“, sagt Don, die bereits nach einer Sekunde nicht mehr zugehört hat.“(GRM, Brainfuck; Sybille Berg)

Solitresen des Antifa-Aktionsbündnis, Freitag 03. Januar, 20:00 Uhr

Die Veranstaltung „So frei wie sie wollen – Repression und Neoliberalismus“ beschäftigt sich mit einer Welt des totalen Marktes. Mit unserer Welt. Verschiedene Zeitzeugen berichten von Privatisierung und Repression und der Privatisierung von Repression.

drucken | 22. Dezember 2019 | Antifaschistisches Aktionsbündnis

Projekt 31 – Neuigkeiten

Da eine Investmentfirma das Projekt 31 kaufen und Eigentumswohnungen bauen will, tut sich vieles im Haus. Neben der Suche nach Ersatzobjekten, Finanzierungsplänen, regulärem Betrieb und durchzechten Nächten startet bald die nächste Phase der Projekt 31 – Don’t go breaking my Heart Kampagne. Los geht es mit dem neuen Kampagnenvideo:

https://youtu.be/DirUE7dh7Ic

Das Video kann gerne fleißig geteilt, kommentiert und verbreitet werden.

Mehr dazu gibt es im Januar.

Im Februar veranstaltet das Haus den Tag der offenen Selbstverwaltung, also markiert Euch den 15. Februar schon einmal im Kalender.

Traurige Nachrichten zum Schluss:
Dienstag, 24.12 und 31.12 finden keine VAPCAs im Projekt statt.

drucken | 22. Dezember 2019 | Gefangenen Gewerkschaft Soligruppe Nürnberg

Prolos-Kneipe im Dezember: Sind Karpfen Pilze?

Prolos-Kneipe. Freitag, 27. Dezember 2019 ab 19.00 Uhr. Stadtteilladen Schwarze Katze, Untere Seitenstraße 1, 90429 Nürnberg

Seit unserer Violette Nozière/Surrealismus-Kneipe haben wir euch jeden Dezember viel abverlangt. Wir haben euch Empfehlungen bezüglich eurer Familien gemacht, wir haben euch mit Rimbaud, Adorno, Anti-Haien und astronomischen Fakten bombardiert und ihr habt sogar unsere Suizid-Kneipe überlebt. Dieses Jahr möchten wir auf besinnliche Weise mit euch ausklingen lassen. Hervorragendes Essen gibt es natürlich auch.

drucken | 21. Dezember 2019 | Prolos

Gostenhof liest: Stadtteilclub 28.12.19

Gostenhof liest: Stadtteilclub 28.12.19

Gostenhof liest || 28.12.19 || 19:30 Uhr || Stadtteilclub Reclaim Gostenhof || Schwarze Katze || Untere Seitenstr.1 || 90429 Nürnberg

19:00 bis 20:00 Uhr offene Anlaufstelle der Initiative Mietenwahnsinn stoppen

Gostenhof liest aus der Nürnberger Krimireihe: ”Reichsparteitag”, ”Luftlage” und ”Verhandlung” von Martin Weiß Paschke Vor spannendem Krimihintergrund beschreibt Paschke das Alltagsleben in der Stadt Nürnberg während des 3. Reichs, die Wirkung des Faschismus auf das Verhalten der Nürnberger Bevölkerung, den Reichsparteitag 1938, Luftangriffe und den nach der Zerschlagung der faschistischen Herrschaft stattfindenden Nürnberger Kriegsverbrecherprozess.

und aus dem trashigen Gostenhofer Kriminalroman: ”Tod, Steine, Scherben” von Veit Bronnenmeyer zum Thema Gentrifizierung Hier werden wir einem Mord in der Gostenhofer Autonomenszene beiwohnen und den, sicherlich unfreiwillig trashig-urkomischen, bürgerlichen Phantasien über die Welt der Stadtteil Autonomen folgen. Es verspricht lustig zu werden.

Gostenhof liest heißt eine neue Veranstaltungsreihe, in deren Rahmen Gostenhoferinnen und Gostenhofer in unterschiedlichen Locations Literatur über unsere Stadt und im speziellen natürlich über unseren Stadtteil Gostenhof präsentieren werden. Vorgestellt werden Krimis, Biographien, Romane, Sach- und Geschichtsbücher, Reiseführer und Artikel. Beschrieben wird der Alltag der EinwohnerInnen, in Nürnberg und Gostenhof zu verschiedenen Zeiten. Es werden Geschichten aus Kämpfen der ArbeiterInnenbewegung, dem antifaschistischen Widerstand und dem lokalen Kampf gegen die Wiederbewaffnung erzählt. Geschichten über Frauen und Männer die in diesem Stadtteil lebten, liebten und für ein besseres Leben kämpften und sicherlich kommt auch der Spaß das eine oder andere mal nicht zu kurz.

Und so geht es nach dem 28.12.2019 vorerst weiter...
gostenhof liest am: 09.01.2020 um 19:30 Uhr im: Metroproletan Archiv & Bibliothek, Eberhardshofstr.11

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drucken | 20. Dezember 2019 | organisierte autonomie (OA)

Prozess wegen BAMF-Protest geht in nächste Runde. Flüchtlingshelfer haben nichts zu lachen. Gespräch mit Meru Prenzing

»Nicht lustig, dass sich das Gericht mit Papierfliegern beschäftigt«

 

Und der Papierfliegerprozess geht weiter:

Freitag 03.01.2020 , 09:15 Uhr

vor dem Amtsgericht Nürnberg in der Fürther Straße Saal 126

Prozess startet um 10:00 Uhr

Und immer noch wird eine Versammlungsleiterin vor Gericht stehen, weil sie geflüchteten Frauen* und Kindern nicht untersagte, ihre politischen Forderungen mittels Papierfliegern an das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge in Nürnberg zu richten. Darauf geschrieben waren Parolen wie »Alle Lager abschaffen« oder »Gleiche Rechte für Geflüchtete«. Wie wurde das vor Gericht verhandelt?

Die jw interviewte hierzu Meru Prenzing als Sprecherin des 8.März-Bündnisses in Nürnberg: (mehr …)

drucken | 19. Dezember 2019 | Rote Hilfe - OG Nürnberg

Der Nürnberger Convent auf dem „Thomasbummel“ der Burschenschaften – Bericht und Bilderstrecke

 

Jedes Jahr treffen sich am dritten Advent zahlreiche Studentenverbindungen, Korps und sonstige Burschenschaften in der Nürnberger Innenstadt. Viele dieser Verbindungen gelten als reaktionär und nationalistisch, einige haben gute Verbindungen zu Organisationen der extremen Rechten oder beteiligen sich aktiv in faschistischen Netztwerken.

Seit vielen Jahren jedoch nehmen auch Burschenschaften am Thomasbummel teil, die sich deutlich gegen Nationalismus, Sexismus und Rassismus positionieren. Sie nennen sich die Ururburschenschaften und ihre Trachten unterscheiden sich leicht von denen der rechten Verbindungen: Sie bestehen zum Beispiel aus Kartoffelsäcken, Klobürsten und Alu-Mützen. Vereinigt haben sich diese Ururburschenschaften im „Nürnberger Convent“.

Dieses Jahr beteiligten sich gleich fünf Ururburschenschaften aus mehreren Städten mit etwa 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmern am Thomasbummel. Traditionell verläuft das Nebeneinander von Burschenschaften und Ururburschenschaften während des gleichzeitigen Bummelns sehr entspannt – trotz der sehr unterschiedlichen Werte und Anschauungen. (mehr …)

drucken | 16. Dezember 2019 | Prolos

Berufungsprozess nach Freispruch für Aktivistinnen vom 31 Mai – 16.01.2020 // 12 Uhr // Nürnberg

Auch nach bald drei Jahren hat die Repression rund um den 31. Mai noch kein Ende gefunden. Nach einem Freispruch in erster Instanz für unsere beiden Genossinnen steht nun der Berufungsprozess an. Einen Freispruch wollte die Staatsanwaltrschaft auch Jahre nach dem 31 Mai nicht hinnehmen. Es geht nach wie vor um politische Verfolgung – anders ist das Verhalten der Staatsanwaltschaft nicht zu erklären. Immer noch sollen Menschen dafür bestraft werden, dass sie das Richtige getan haben und solidarisch waren. Widerstand gegen unmenschlichkeit zu leisten ist kein Verbrechen.

Kommt zahlreich am Donnerstag den 16.01. um 13 Uhr zur solidarischen Prozessbegleitung. Zeigen wir den Repressionsapparat, dass auch unsere Solidarität nicht gebrochen ist, wir stehen nach wie vor an der Seite der Aktivist*innen vom 31 Mai.

Solitreffpunkt 16.01.2020 um 12 Uhr vor dem Gericht in Nürnberg

drucken | 14. Dezember 2019 | Rote Hilfe - OG Nürnberg

Radio Revolution im Dezember 2019

In der aktuellen Sendung von Radio Revolution gibt es Folgendes zu Hören:
-Ein Beitrag über die Gedenkfahrt der Antifa-Aktionskneipe zum ehemalen KZ-Außenlager in Hersbruck
-Ein Interview mit dem Journalisten Jonas Miller zu seiner Veranstaltung über Institutionellen Rassismus bei den NSU-Ermittlungen-Einen Kommentar zum Entzug der Gemeinnützigkeit der VVN-BdA
-Wie immer die Antifa-Shortnews

Radio Revolution läuft am 2. Mittwoch im Monat auf Radio Z 95,8Mhz zwischen 17-18 UhrVergangene Sendungen könnt ihr euch auf https://www.mixcloud.com/RadioRevolutionNBG/ anhören.

drucken | 12. Dezember 2019 | Antifaschistisches Aktionsbündnis

Papierfliegerprozess – Aufruf zur solidarischen Prozessbegleitung

Papierfliegerprozess – Aufruf zur solidarischen Prozessbegleitung

Prozess findet jetzt doch statt – Aufruf zur solidarischen Mal- und Bastelaktion

Freitag 13.12.2019 , 8:00 Uhr

vor dem Amtsgericht Nürnberg in der Fürther Straße

Prozess startet um 9:00 Uhr

Am 13.12.2019 wird eine Versammlungsleiterin vor Gericht stehen, weil sie geflüchteten Frauen* und Kindern nicht untersagte, ihre politischen Forderungen mittels Papierfliegern an das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge in Nürnberg zu richten. Die Pressemitteilung des 8.März Bündnis Nürnberg findet ihr hier.

Der Prozesstermin, welcher am 17. Mai 2019 statt finden sollte, wurde kurz vorher von Seiten des Gerichts aus unbekannten Gründen abgesagt.

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drucken | 10. Dezember 2019 | redside

Verfahren gegen Mietaktivistin eingestellt – Danke an alle UnterstützerInnen!

Verfahren gegen Mietaktivistin eingestellt – Danke an alle UnterstützerInnen!

Im Sommer stand eine Mietaktivistin vor Gericht weil sie im Rahmen einer Demonstration gegen Mietenwahnsinn angeblich zur Besetzung von Leerstand aufgerufen haben soll. Zu den Scheinbesetzungen, die parallel am Tag der Demonstration statt fanden, bekannte sich eine „Sektion besetzt was“ und ließ der Demo ein Solidaritätsgrußwort zukommen, das dann von der Aktivistin vorgelesen wurde. Ein Staatsschutzbeamter – bis dahin einziger Zeuge und Ermittlungsleiter in einer Person – wollte die Aktivistin rein reiten indem er behauptete, sie habe eigenständig zu Besetzungen aufgerufen. Ein Strafbefehl folgte, gegen den die Aktivistin vollumfänglich Einspruch einlegte.

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drucken | 8. Dezember 2019 | organisierte autonomie (OA)

Gefangenensoli Vapca Dezember

Gefangenensoli Vapca Dezember

Wie jeden Monat findet auch im Dezember die Anlaufstelle der Gefangenengewerkschaft mit veganem Essen für alle im Projekt31 statt.

Dienstag, 17.12.2019 ab 18:30 Uhr, für alle Freunde des Projekt31, der GG/BO, wie auch für Strafentlassene und Angehörige.

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drucken | 8. Dezember 2019 | Gefangenen Gewerkschaft Soligruppe Nürnberg

1312 Party

1312 Party

Diesen Freitag, 1312 Party im Projekt 31. Name ist Programm.

https://www.facebook.com/events/586310481909521/

Einer der höchsten Feiertage im Land wird dieses Jahr zum vierten Mal begangen,

los geht es am Freitag, 13.12 ab 18 Uhr an den Rampen 31 / Projekt31

Dieses Mal mit dabei:

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drucken | 6. Dezember 2019 | Gefangenen Gewerkschaft Soligruppe Nürnberg

Termine

Samstag, 09.05.2020

Verschoben auf den 09.05..: La Noche Roja im Mai: 2 ½ Jahre nach G20

LA NOCHE ROJA IM MAI - 2 ½ Jahre nach G20 -
Im Rahmen des G20 Gipfels 2017 kam es zu massenhaftem Protest gegen die zerstörerische Politik der herrschenden Klasse! Erwartungsgemäß reagierte diese sowohl während des Gipfels als auch danach mit massiver Repression. Davon sind Deutschlandweit Linke betroffen unter anderem auch in Nürnberg.
Unter anderem zum aktuellem Stand bezüglich der Rondenbarg Prozesse werden diesen Samstag im Rahmen der LA NOCHE ROJA ein Anwalt und ein betroffener Aktivist darüber berichten.
 
Wie immer gibt es leckeres veganes Essen und kühle Getränke.
Samstag, den 09.05.2020 ab 19:00 Uhr in der Schwarzen Katze(Untere Seitenstraße 1)

Was war los

03.04.1977
G?nter Sonnenberg wird bei seiner Festnahme (zusammen mit Verena Becker) durch Kopfschuss schwer verletzt.

03.04.1980
Errichtung einer H?tte auf dem geplanten Baugel?nde f?r die Startbahn-West, im Fl?rsheimer Wald. Die H?tte dient zun?chst als Informations- und Treffpunkt f?r alle interessierten gegen den Ausbau.

03.04.1994
Nach einer antifaschistischen Aktion in Berlin bei?t Nazifunktion?r G. Kaindl ins Gras. Es folgt eine langanhaltende Repressionswelle gegen kurdische und t?rkische Antifas in Berlin.