Schluss mit der Kriminalisierung des linken Widerstands

Solidarität mit den angeklagten Antifas

Aktionstag gegen staatliche Repression – Doppel-Demonstration
Sa., 08.November 2008:
12.00 Uhr, Lorenzkirche, NürnbergKreide
14:30 Uhr, Bahnhof, Fürth

Aufruf zu den Aktionen:  als PDF
Kurzer Infoflyer: als PDF

Prozesstermine:

Mi., 05. November 2008:
08.15 Uhr, Soli-Kundgebung vor dem Landgericht, Fürther Str. 110, Nbg
09.00 Uhr, Berufungsverhandlung des „Kreide“-Prozesses

29. Oktober 2008
Berufungsverhandlung wegen angeblicher Bedrohung des Fürther Stadtrats der Republikaner endet mit erneuter Verurteilung
Interview dazu bei Radio Z

26. November 2008 – 11.15 Uhr

Berufungsverhandlung des „ Antifa-Demo Verbot“ Prozesses, Landgericht, Fürther Str. 110, Nbg

Hintergrundinformationen:

Chronologie der Ereignisse in Fürth: Chronologie lesen

Der Kreide Prozess:
Vorabnachricht von: Radio Zfestgenommene Person
Prozessberichte auf Indymedia: Bericht 1 und Bericht 2
Bericht der: Fürther Nachrichten
Interview von Radio-Z mit einem Betroffenen und einem Anwalt hier
Bericht von: Radio-Z

Prozesse „Satdionverbote und Antifa-Demo Verbot“:
Perssemittelung der ALF auf: Indymedia

Verfassungsschutz versucht Antifaschistin anzuwerben:
Bericht auf Indymedia

13 Festnahmen bei NPD Infostand:
Bericht auf Indymedia
Pressemitteilung der Fürther Polizei
Interview von Radio-Z mit einem Festgenommenen der ALF und einem Anwalt: MP3 Datei hier

VeranstalterInnen:
Die Aktionen werden auf Initative der Antifaschistischen Linken Fürth (ALF), und der organisierten autonomie (OA) durchgeführt.

UnterstützerInnen:
Autonome Jugendantifa (AJA), Anarchistische Umtriebe Augsburg (AK AUA), Antifaschistische Linke Kitzingen (ALK), Initiative FAU Nürnberg, Initiative für ein Autonomes Zentrum Nürnberg, Kommunistische Arbeiterzeitung (KAZ), Kurzer Prozess, Pension Ost (PO), radikale Linke (rL), Revolutionäre Aktion Stuttgart (RAS), Rote Hilfe Regionalgruppe Nürnberg/Fürth/Erlangen, SDAJ Franken, VAPCA.org, Zusammen Aktiv Kämpfen (ZAK) Sulzbach- Rosenberg

die Durchführung der Demonstration unterstützen:
Fürther Bündnis gegen Rechtsextremismus und Rassismus, Nürnberger Bündnis Nazistopp, (’solid) die sozialistische Jugend Nürnberg, Sozialforum Nürnberg

drucken | 1. Oktober 2008 | organisierte autonomie (OA)

Terminkalender

Samstag, 28.01.2023

Samstag 28.01. Komm zum Spieleabend im Stadtteilclub Reclaim Gostenhof ab 20 Uhr

Du hast lust gemeinsam mit anderen zu Spielen? Dann komm vorbei zu unserem Spieleabend im Stadtteilclub Reclaim Gostenhof um 20:00 Uhr im Stadtteilladen Schwarze Katze. Ganz egal ob Karten- oder Brettspiel hier kannst du im lockeren Rahmen Mitspieler*innen finden und kennen lernen. Daneben wird für leckeres Essen gesorgt sein. Natürlich kannst du gerne auch eigene Spiele, die du schon immer mal ausprobieren wolltest mitbringen - das ist natürlich kein muss. Wir freuen uns auf einen gemeinsamen gemütlichen Abend. Zwischen 19:00 und 20:00 Uhr findet unser offenes Treffen statt, bei dem wir wie immer Aktivitäten planen um unseren gemeinsamen Interessen als Lohnabhängige und Mieter*innen in Gostenhof Ausdruck zu verleihen und Themen diskutieren die uns im Stadtteil umtreiben.
Dienstag, 31.01.2023

Gegen die Eskalation der „Gender-Debatte“ - Eine Einladung zum Gespräch

31. Januar 2023 || 18.30 Uhr || SCHWARZE KATZE || Untere Seitenstraße 1 || 90429 Nürnberg || Veranstaltung von Bettina Fellmann & Jörg Finkenberger Warum wird die Debatte um Geschlechtsidentität so emotional geführt? Warum laufen Auseinandersetzungen häufig auf Beleidi-gungen und Übergriffe hinaus? Viele vermeiden, überhaupt über dieses Thema zu reden. Die einen haben Angst, sich dazu zu äu-ßern, weil sie niemanden verletzen möchten – oder nicht selbst angegriffen werden wollen. Andere machen sich über die Ableh-nung lustig, die einige Menschen ihrem körperlichen Geschlecht gegenüber empfinden. Die gesellschaftliche Debatte führt zu einer Blockbildung, bei der die einzelnen Blöcke fortwährend unversöhnlich aufeinander einhauen. Das ist bekanntermaßen nicht nur bei diesem Thema so. Dabei bildet ‚die öffentliche Meinung‘ nicht ab, was die meis-ten wirklich denken. Beides hat fatale Folgen: Die Belange von Frauen stehen genauso auf dem Spiel wie die von homo- und bi-sexuellen, trans- und intergeschlechtlichen Menschen und ande-ren, deren ‚Rollenverhalten‘ oder sexuelles Begehren verachtet und verfolgt wird. Die Fragen, die diskutiert werden müssen, sind weitreichend: Wie wird in der heutigen Geschlechterordnung patriarchale Herr-schaft ausgeübt? Wie ist es in unserer hochindividualisierten Massengesellschaft um das ‚mit sich identische‘ Selbst bestellt? Was bedeutet geschlechtliche Selbstbestimmung? Welchen Stel-lenwert hat körperliche Unversehrtheit in diesem Zusammen-hang? Die bestehende Gesellschaft weicht, wo es geht, einer Auseinan-dersetzung mit ihren Grundtatsachen aus. Das verhindert die Ab-schaffung menschenfeindlicher Strukturen. Inwieweit kann in die-ser Gemengelage die aktuelle Debatte um Geschlecht und Identi-tät der Befreiung aller zuträglich sein? Um das zu klären, wollen wir von Widerstand und Anpassung reden; von geschlechtsspezi-fischer Gewalt und Flucht in Fiktionen; von Konfliktvermeidung und Verblendungszusammenhängen – und nicht zuletzt von dem Gefühl, falsch beschaffen und nie genug (da) zu sein. Wir haben keine fertigen Antworten. Stattdessen wollen wir ver-suchen, den gestellten Fragen im gemeinsamen Gespräch auf den Grund zu gehen. Bettina Fellmann wird über Identität und Erfahrung reden, sowie über das Verhältnis von vorgestellter und materieller Wirklichkeit, Jörg Finkenberger über Geschlechtskonformität und Selbsthass. Danach offene Diskussion.